Die Unfallursache (lt. StaA) sei schon geklärt
Unfallursache für Staatsanwälte
geklärt
Der Grund für den tödlichen Autounfall vonKärntens Landeshauptmann Jörg Haider (BZÖ) am frühen Samstagmorgen steht fest: Haider war mit 142 km/h viel zu schnell unterwegs, als er bei der Ortseinfahrt von Lambichl einen fatalen Fahrfehler beging. Weitere Faktoren haben möglicherweise dazu beigetragen, doch Fremdverschulden ist laut der Kärntner Staatsanwaltschaft auszuschließen. Das Ergebnis gerichtsmedizinischer Untersuchungen hatte bereits Sonntagfrüh ergeben, dass Haider "keinerlei Überlebenschancen" hatte.
"zu schnell", "einen fatalen Fahrfehler", "möglicherweise" - ach wie schön, daß ein Fremdverschulden laut Staatsanwaltschaft auszuschließen ist. Wenn das Wort "möglicherweise" benutzt wird, dann beweist dies nur, daß die Staatsanwaltschaft NICHTS weiß, zumindest nichts, was sie den Medien mitteilen darf.
Laut "amtlicher" Mitteilung fuhr Haider viel und schnell. Laut Politik-Global hatte er demzufolge Erfahrung, schnell zu fahren. Und ... 142 km/h ist NICHT schnell !!! Ich gehöre selbst der Kategorie der Fahrer an, die Dank spezieller Erfahrung ihr Fahrzeug auch bei extrem schnellem Fahren noch sicher beherrschen - 142 km/h auf gerader Strecke ... das ist LANGSAM !!! Und die Straße war sogar TROCKEN !
Ohne Bremsspuren, ohne Schleuderspuren das Fahrzeug auf der linken Seite so zu demolieren (ein Überschlag ist auszuschließen !!) das Fahrzeug sieht aus, als sei es linksseitig unter einen Ausleger geraten ... und als hätte es rechts hinten eine kleinen Stoß erhalten (so verschaffte man sich auf Rennstrecken bei einem blockierenden langsameren Fahrer Respekt - ein Stüber und er machte freiwillig Platz - - - linke hintere Ecke und es zog ihn nach rechts / rechte hintere Ecke und es zog ihn nach links) und auf der linken Seite stand ein sehr solides Hindernis. So sehen die Fotos für mich aus.
Hätte sich der Wagen - so wie behauptet - überschlagen, dann hätte sich die kinetische Energie langsamer vernichtet und der Fahrer wäre noch am Leben. Ich hatte selbst schon einen Unfall mit ca 140 - 160 km/h, wobei der Wagen Zeit hatte, seine kinetische Energie im Überschlag zu vernichten. Das wäre halb so schlimm gewesen.
Eigenartig auf dem Foto ist auch die tiefe Einbuchtung in Höhe des Kopfes des Fahrers, so als hätte eine Art Pendel während des Aufpralls des Wagens einen Arm nach unten geschlagen.Auf jeden Fall ist der Unfallhergang in meinen Augen keineswegs geklärt. Ebenso wenig, wie manche "Unfälle" mancher Politiker oder wichtiger Persönlichkeiten mit ihrer offiziellen Version als geklärt gelten können.
Was bleibt, sind Spekulationen.Jörg Haider tödlich verunglückt
Der Kärntner Landeshauptmann und BZÖ-Chef Jörg Haider ist heute in den frühen Morgenstunden in Klagenfurt bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.
Haider war nach Angaben der Polizei auf der Rosentaler Straße im Süden der Landeshauptstadt mit seinem Dienstwagen von der Straße abgekommen. Das Auto dürfte sich überschlagen haben, Haider, der allein im Fahrzeug war, erlitt schwerste Verletzungen im Kopf- und Brustbereich, denen er wenig später erlag.
Haider-Spreher Petzner:"Wie Weltuntergang"
"Für uns ist das wie ein Weltuntergang", sagte
Haiders Pressesprecher und Stellvertreter als
BZÖ-Obmann, Stefan Petzner.
Haider sei noch bei einer Veranstaltung gewesen und
habe nach Hause ins Bärental in der Gemeinde Feistritz im Rosental fahren wollen. Am Wochenende
war dort eine große Familienfeier anlässlich des
90.Geburtstages seiner Mutter geplant gewesen, die bereits aus Oberösterreich angereist war. Haider hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Töchter.
Jörg Haider war wohl einer der polarisierendsten Politker Österreichs.Seine politische Karriere begann er als Vorsitzender des Rings freiheitlicher Jugendlicher 1971, acht Jahre später zog Haider als damals jüngster Abgeordneter für die FPÖ in den Nationalrat ein.
Mit Hilfe des deutschnationalen Flügels der Partei gelang es ihm am 13. September 1986 bei einem Parteitag in Innsbruck, Norbert Steger als Vorsitzenden der FPÖ abzulösen, drei Jahre später wurde er mit Hilfe der ÖVp in seiner Wahlheimat Kärnten zum Landeshauptmann gewählt.
Nach seiner Aussage über die ordentliche Beschäftigungspolitik im dritten Reich verlor er das Amt aber zwei Jahre später, ehe er 1999 zum zweiten Mal zum Landeshauptmann gewählt wurde. Im Jahr 2000 war Haider an der Bildung einer Schwarz-blauen Koalitionsregierung maßgeblich beteiligt, was international zu erheblichen Protesten bis hin zu diplomatischen Sanktionen durch die EU führte.
Im Februar 2000 trat Haider überraschend von seinem Posten als FPÖ-Vorsitzender zurück, zog aber im Hintergrund weiter die Fäden, um im Jahr 2005 nach langen parteiinternen Streitigkeiten mit den demaligen FPÖ-Regierungsmitgliedern eine neue Partei, das BZÖ zu gründen.
Ein nennenswerter Zuwachs an Stimmen hätte nicht nur Einfluß auf Österreich gehabt, sondern mit Sicherheit auch auf Deutschland, wo ein zunehmend großér Kreis zu verstehen beginnt, daß Deutschland von einer West-Alliierten Gruppe beherrscht wird.
Also stellt sich wieder einmal die Frage: Cui bono ? Einen so idiotischen Unfall baut kein erfahrener Fahrer - noch nicht einmal, wenn der Reifen platzt. Also WER profitiert von dem Unfall ?
(c) 2008 Copyright Politik-Global Rumpelstilz 2008-10-12
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