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Sonntag, 12. Oktober 2008

0810-19 / Unfälle gibts ... die gibt's garnicht

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Die Unfallursache (lt. StaA) sei schon geklärt


Unfallursache für Staatsanwälte

geklärt


Der Grund für den tödlichen Autounfall von Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider (BZÖ) am frühen Samstagmorgen steht fest: Haider war mit 142 km/h viel zu schnell unterwegs, als er bei der Ortseinfahrt von Lambichl einen fatalen Fahrfehler beging. Weitere Faktoren haben möglicherweise dazu beigetragen, doch Fremdverschulden ist laut der Kärntner Staatsanwaltschaft auszuschließen. Das Ergebnis gerichtsmedizinischer Untersuchungen hatte bereits Sonntagfrüh ergeben, dass Haider "keinerlei Überlebenschancen" hatte.


"zu schnell", "einen fatalen Fahrfehler", "möglicherweise" - ach wie schön, daß ein Fremdverschulden laut Staatsanwaltschaft auszuschließen ist. Wenn das Wort "möglicherweise" benutzt wird, dann beweist dies nur, daß die Staatsanwaltschaft NICHTS weiß, zumindest nichts, was sie den Medien mitteilen darf.

Laut "amtlicher" Mitteilung fuhr Haider viel und schnell. Laut Politik-Global hatte er demzufolge Erfahrung, schnell zu fahren. Und ... 142 km/h ist NICHT schnell !!! Ich gehöre selbst der Kategorie der Fahrer an, die Dank spezieller Erfahrung ihr Fahrzeug auch bei extrem schnellem Fahren noch sicher beherrschen - 142 km/h auf gerader Strecke ... das ist LANGSAM !!! Und die Straße war sogar TROCKEN !

Ohne Bremsspuren, ohne Schleuderspuren das Fahrzeug auf der linken Seite so zu demolieren (ein Überschlag ist auszuschließen !!) das Fahrzeug sieht aus, als sei es linksseitig unter einen Ausleger geraten ... und als hätte es rechts hinten eine kleinen Stoß erhalten (so verschaffte man sich auf Rennstrecken bei einem blockierenden langsameren Fahrer Respekt - ein Stüber und er machte freiwillig Platz - - - linke hintere Ecke und es zog ihn nach rechts / rechte hintere Ecke und es zog ihn nach links) und auf der linken Seite stand ein sehr solides Hindernis. So sehen die Fotos für mich aus.


Die dümmste aller Begründungen ist, er "war mit 142 km/h viel zu schnell unterwegs" - auf einer geraden Strecke bei geringem Verkehrsaufkommen sind 140 km/h nicht schnell - das ist gerade einmal

der 3. Gang. Der Betonpfeiler auf den er gefahren sein soll, ist der dann weggelaufen ???

Der Schaden am Fahrzeug weist nicht auf einen Überschlag hin, sondern ein abruptes Hindernis - z.B. die Rückseite eines Krans oder eines ausladenden Raupenschleppers, da der Schaden nicht in Bodenhöhe, sondern oberhalb der Rad-/ Reifenhöhe die größten Auswirkungen zeigt. Die Stoßstange ist relativ unversehrt, die Felge links vorne hat ebenfalls keinen so heftigen Schock erlitten. Die Zieharmonikaverformung der Motorhaube ist moderat, die A-Säule und das Wagendach aber NUR im Kopfbereich des Fahrers zeigt das Wagendach eine starke Vertiefung. Der Schock zielte voll auf die Fahrerseite.


Hätte sich der Wagen - so wie behauptet - überschlagen, dann hätte sich die kinetische Energie langsamer vernichtet und der Fahrer wäre noch am Leben. Ich hatte selbst schon einen Unfall mit ca 140 - 160 km/h, wobei der Wagen Zeit hatte, seine kinetische Energie im Überschlag zu vernichten. Das wäre halb so schlimm gewesen.


Eigenartig auf dem Foto ist auch die tiefe Einbuchtung in Höhe des Kopfes des Fahrers, so als hätte eine Art Pendel während des Aufpralls des Wagens einen Arm nach unten geschlagen.


Auf jeden Fall ist der Unfallhergang in meinen Augen keineswegs geklärt. Ebenso wenig, wie manche "Unfälle" mancher Politiker oder wichtiger Persönlichkeiten mit ihrer offiziellen Version als geklärt gelten können.










Jörg Haider tödlich verunglückt

Der Kärntner Landeshauptmann und BZÖ-Chef Jörg Haider ist heute in den frühen Morgenstunden in Klagenfurt bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

Haider war nach Angaben der Polizei auf der Rosentaler Straße im Süden der Landeshauptstadt mit seinem Dienstwagen von der Straße abgekommen. Das Auto dürfte sich überschlagen haben, Haider, der allein im Fahrzeug war, erlitt schwerste Verletzungen im Kopf- und Brustbereich, denen er wenig später erlag.

Haider-Spreher Petzner:"Wie Weltuntergang"
"Für uns ist das wie ein Weltuntergang", sagte
Haiders Pressesprecher und Stellvertreter als
BZÖ-Obmann, Stefan Petzner.

Haider sei noch bei einer Veranstaltung gewesen und
habe nach Hause ins Bärental in der Gemeinde Feistritz im Rosental fahren wollen. Am Wochenende
war dort eine große Familienfeier anlässlich des
90.Geburtstages seiner Mutter geplant gewesen, die bereits aus Oberösterreich angereist war. Haider hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Töchter.

Jörg Haider war wohl einer der polarisierendsten Politker Österreichs.Seine politische Karriere begann er als Vorsitzender des Rings freiheitlicher Jugendlicher 1971, acht Jahre später zog Haider als damals jüngster Abgeordneter für die FPÖ in den Nationalrat ein.

Mit Hilfe des deutschnationalen Flügels der Partei gelang es ihm am 13. September 1986 bei einem Parteitag in Innsbruck, Norbert Steger als Vorsitzenden der FPÖ abzulösen, drei Jahre später wurde er mit Hilfe der ÖVp in seiner Wahlheimat Kärnten zum Landeshauptmann gewählt.

Nach seiner Aussage über die ordentliche Beschäftigungspolitik im dritten Reich verlor er das Amt aber zwei Jahre später, ehe er 1999 zum zweiten Mal zum Landeshauptmann gewählt wurde. Im Jahr 2000 war Haider an der Bildung einer Schwarz-blauen Koalitionsregierung maßgeblich beteiligt, was international zu erheblichen Protesten bis hin zu diplomatischen Sanktionen durch die EU führte.

Im Februar 2000 trat Haider überraschend von seinem Posten als FPÖ-Vorsitzender zurück, zog aber im Hintergrund weiter die Fäden, um im Jahr 2005 nach langen parteiinternen Streitigkeiten mit den demaligen FPÖ-Regierungsmitgliedern eine neue Partei, das BZÖ zu gründen.


Was bleibt, sind Spekulationen.

Ein nennenswerter Zuwachs an Stimmen hätte nicht nur Einfluß auf Österreich gehabt, sondern mit Sicherheit auch auf Deutschland, wo ein zunehmend großér Kreis zu verstehen beginnt, daß Deutschland von einer West-Alliierten Gruppe beherrscht wird.

Also stellt sich wieder einmal die Frage: Cui bono ? Einen so idiotischen Unfall baut kein erfahrener Fahrer - noch nicht einmal, wenn der Reifen platzt. Also WER profitiert von dem Unfall ?



(c) 2008 Copyright Politik-Global Rumpelstilz 2008-10-12



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Dienstag, 25. März 2008

0803-25 / Das SOLANA-Papier - ist die EU zum Krieg gegen Russland bereit?

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Militärischer Einsatz der EU für

den Diebstahl von Rohstoffen



Mit Artikel N° 0803-06 "Die NATO bereitet Krieg gegen Russland vor" hatte Politik-Global bereits über den sich abzeichnenden Konflikt berichtet.

Nachstehende Landkarte der Polar-Region mit den Grenzen, der 200-Meilen-Zone und der "Ausbuchtung" die sich Norwegen unter Begleitgeschimpfe der Medien, wie z.B. Aftenposten gegen Russland gerne aneignen möchte (man könnte dies je nach Einsatz der Mittel auch Raub nennen) zeigt, weshalb aus Sicht des Landes der Friedensnobelpreis-Verleiher der Spruch gelten soll: "Was Dein ist soll meins werden".



Dieses Gebiet ist wirklich sehr "norwegisch" interprätiert. Muß ich die englischen Kommentare noch für jemanden übersetzen? Disputed area heißt soviel wie: strittiges Gebiet, weshalb aber die blau gestrichelte Linie soweit rechts verläuft, ist wohl nur schwer nachvollziehbar. vom Nordpol selbst her sollte der Lomonossow-Rücken keinerlei Streit verursachen - denn je nach Wasserstandshöhe ist das noch Russisches Festland - oder eben unter Wasser - aber immer noch das gleiche Land.

Wie gering die Wassertiefe z.B. der Barents-See ist, war anläßlich des Kursk-Abschusses durch die US-Kriegsmarine mit dem MK-48 Torpedo erkennbar, hätte es doch genügt, nur eine seite des U-Bootes zu heben, um das andere Ende aus dem Wasser ragen zu lassen. Somit sind natürlich auch die auf oder unter dem Meeresgrund befindlichen Bodenschätze mit noch moderatem Aufwand zu fördern.

Die nahezu gesamte Polarregion um die Insel Spitzbergen, Franz Josef Land, Novaja Semlja und die Barents-See scheint reich an Vorkommen an Metallen, Kohle, Öl und erdgas zu sein. So wird derzeit das Shtokman-Gasvorkommen erschlossen, von dem sich der Westen versprach, mitarbeiten zu dürfen. Insbesondere hatte sich Norwegen sehr viel von Shtokman versprochen - aber Hallo, Shtokman ist russisch und über Shtokman entscheidet Gazprom. Vor allen Dingen ging es damals bei der Neuvergabe des Konsortiums um ein Ausbooten der USA, die natürlich auch allzu gerne daran beteiligt worden wären.

Russland hatte vorgeschlagen: Marktanteile gegen Produktionsanteile – dies ist eine klare Formel. Denn Russland zielt auf mehr ab, als nur Rohstoffe zu liefern. Russland hat das Gas und möchte auch bei der Distribution mitverdienen. Dies wäre zu beider Vorteile, Deutschland verschafft es Versorgungssicherheit und Russland verschafft es Absatzstabilität. Vorausgesetzt natürlich, daß die USA das erlauben - denn Entscheidungen werden nicht in Deutschland getroffen, Entscheidungen trifft New York und das deutsche geMerkel hat gefälligst JA zu sagen. Wie sehr deutsche Wünsche dabei mit füßen getreten wurden, sieht man heute an der Gasverteilungszentrale in Österreich. Es hat ganz den Anschein, daß den USA an einer Zerstörung Deutschlands gelegen ist.

Das Gemeinschaftsprojekt Nord Stream (auch als Nordeuropäische Gaspipeline bekannt) ist ein gutes Beispiel für eine russisch-europäische Energie-Kooperation zu beiderseitigem Nutzen. Nord Stream gehört Gazprom (51 %), BASF Wintershall und Eon Ruhrgas sowie der holländischen Gazunie (mit Rugrgas als einem wichtigen Aktionär) gemeinsam.

Förder-Technologie im Nordmeer

Norwegen hat mit seinen bisherigen Offshore Erschließungen eine unbestreitbare Kompetenz erworben, wie zum Beispiel dem Snøhvit-Projekt in der Barentssee vor der Küste der Nordprovinz Finnmark. Daher wäre eine Beteiligung Norwegens auch sinnvoll, vor allen dingen als Lieferant von Technologie und Dienstleistungen. Hier ist ein bescheideneres Auftreten der Norweger vielversprechender, um letztendlich doch noch eine Beteiligung zu erhalten. Fehler hatte Norwegen auch bei der Präsentation des Planes einer norwegisch-russischen Freihandelszone im gemeinsamen Grenzgebiet begangen, denn Norwegen ging dabei ohne die Beteiligung und Berücksichtigung Russischer Interessen vor. Fatal wäre nun, wenn Norwegen - noch dazu als Nicht-EU-Mitglied - über den jüdischen EU-Präsidenten Javier Solana versuchen sollte, Divergenzen zu militarisieren, so wie es Solana in seinem 7-seitigen Papier über einen möglichen Einsatz der NATO-Streitkräfte um die Rohstoffvorkommen in der Polarregien aufwarf. Norwegen sollte sich darüber im Klaren sein, daß es dann zu einer "NULL-Variante" käme. Bezeichnend ist auch die medienseitige Hetze im norwegischen Blatt 'Aftenposten', was in solch einem Fall als Indikator gewertet werden kann. So wäre dabei die norwegische Grenzgemeinde Sør-Varanger (mit dem Hauptort Kirkenes) der eigentliche Mittelpunkt des Shtokman-Projektes geworden - und nicht die russische Regionshauptstadt Murmansk.

Vielleicht kann noch eine deutsch-norwegische Zusammenarbeit in Sachen Shtokman eine interessante Möglichkeit darstellen. Während die USA den Shtokman-Wettkampf definitiv verloren haben und die Position Norwegens noch von gewissen Hoffnungen geprägt ist, hätte Deutschland allen Grund gehabt, zufrieden zu sein. Es bestand die Chance, sich von einem gewöhnlichen Gasverbraucher zu einer Art europäischen Distributionszentrale für russische Energie zu entwickeln, wie Präsident Putin es in Dresden vorgeschlagen hatte - aber der deutsche Klotz am Bein ist das deutsche Bundesgekanzel geMerkel, das sich nach Kräften bemüht, gute Beziehungen zu Russland zunichte zu machen. Bemerkenswert bleibt in diesem Zusammenhang auch die seitens des NWO vorgegebene Berichterstattungs-Leitlinie, die über die Medien Russland in Dauermanie verleumdet. Präsident Putin wurde in Wien freundschaftlich empfangen, ganz anders eben, wie bei seinem letzten Besuch in Wiesbaden zu den Petersburger Gesprächen. Wie schon vorbemerkt, das europäische Gasdistributionszentrum geht nach Österreich - dafür darf Deutschland das geMerkel "geniessen".


Copyright © Rumpelstilz / Politik-Global / 25-03-2008