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Dienstag, 22. April 2008

0804-22 / Der Dalai Lama bittet die USA um Hilfe

Grundlage des Artikels:
22. April 2008, 10:14, NZZ Online



Ersucht der Dalai Lama um Hilfe von der CIA ?


Treffen mit Vertreterin des amerikanischen Aussenministeriums


Der Dalai Lama hat die USA um Unterstützung bei der Lösung des Tibet-Konflikts gebeten. Allerdings äusserte sich das geistliche Oberhaupt der Tibeter nach einem Treffen mit der amerikanischen Sondergesandten Paula Dobriansky (vom A.E.I.) nicht konkret darüber, worin die Hilfe bestehen könnte. ... Zumindest hat der Dalai Lama nicht vergessen, daß tibetische Kämpfer von der CIA geschult wurden und daß der NED die aktuelle Kampagne anläßlich der Olympischen Spiele in Peking erst arrangierte. Das Bild eines sogenannt friedfertigen Mannes verblaßt damit immer mehr. Und der Titel des "Friedens"-Nobelpreisträgers beginnt die Nobelpreis-Kommission der Lächerlichkeit preiszugeben. Norwegen scheint sehr tief in die US-Meinungspropaganda eingebunden zu sein.

Artikel der NZZ

Der Dalai Lama bittet die USA um Hilfe

(sda/ap) In diesem Augenblick benötigen wir Ihre Hilfe, sagte das geistliche Oberhaupt der tibetischen Buddhisten und Leiter der Exilregierung am Montag bei einem Treffen mit der amerikanischen Staatssekretärin Paula Dobriansky. Bei dem Gespräch im amerikanischen Bundesstaat Michigan äusserte sich der Dalai Lama aber nicht konkret, worin die Unterstützung bestehen könnte. Er erklärte lediglich, er danke den USA für die aufrichtige Besorgnis, die sie im Zusammenhang mit
Chinas Vorgehen in Tibet wiederholt geäussert hätten.


Aufruf zum Dialog

Dobriansky rief erneut zu einem Dialog zwischen Peking und dem
Dalai Lama auf. Sie verwies auf einen Appell Washingtons an alle Seiten, sich zurückzuhalten. In Peking stiess das Treffen auf scharfe Kritik. Die Volksrepublik lehnt derzeit jeden Dialog mit dem im indischen Exil lebenden Dalai Lama ab.

China hat im vergangenen Monat Autonomie-Proteste in Tibet niedergeschlagen, die von buddhistischen Mönchen ausgegangen waren. Der Friedensnobelpreisträger Dalai Lama hat mehrfach betont, ihm gehe es nicht um staatliche Unabhängigkeit sondern um kulturelle Autonomie der Tibeter. Zudem sprach er seine Unterstützung für die Olympischen Sommerspiele in Peking aus.
Bekannt ist jedoch
daß die Aufstände der tibetischen Mönche durch den NED finanziert und gefördert wurden - einzig mit dem Grund, Druck auf Peking auszuübern. Es hat ganz den Anschein, daß das 'zaaFMK' die Einbestellung Paulsons und Bernankes von vor einem Jahr und 4 Monaten nach Peking noch nicht verwunden hat. Damals übte Peking Druck auf das marode US-Finanzsystem aus - und damit auf Rockefeller und auf Rothschild.
Dabei ging es um die chinesischen Devisenreserven von damals noch 1,2 Billionen Dollar, deren Wert ebenso dahinschmolz, wie der Dollar an Wert verlor und bis heute noch - fast im minütlichen Takt - an Wert verliert.
Dies sind ausnahmslos Machtspiele, der Dalai Lama mit seinem Lügen-Nobelpreis ist in der gesamten Angelegenheit unwichtig. Die USA lassen ihn ebenso schnell fallen, wie eine zu heiße Kartoffel - wenn ihr Konzept anderweitig einen Vorteil verspricht.
Copyright © Rumpelstilz Politik-Global 22-04-2008