Posts mit dem Label Wirtschaftskrise werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wirtschaftskrise werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 24. November 2008

0811-29 / Die Merkel hat gesagt ...... !

.







Merkel sagte, nach 2009 geht es wieder bergauf.

Deutschland steht vor dem Abgrund,

morgen sind wir schon einen Schritt weiter !




Deutschland könnte 2009 in die tiefste Rezession seit Gründung der Bundesrepublik stürzen. Wie die Deutsche Presse- Agentur berichtet, wird die Deutsche Bundesbank in Kürze eine neue Prognose bekanntgeben, nach der 2009 ein Einbruch des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,0 Prozent zum Vorjahr zu erwarten sei. Diese Zahl nannte Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) im Haushaltsausschuss des Bundestages nach Angaben von Teilnehmern. Dies wäre die tiefste Rezession, die Deutschland je in der Nachkriegszeit erleben würde. Bislang war das BIP 1975 als Folge der Ölkrise mit einem Minus von 0,9 Prozent am stärksten geschrumpft.

Das Bundeswirtschaftsministerium wollte sich zu den Angaben nicht äußern. Die Regierungsprognose für ein Wachstum von 0,2 Prozent für das Wahl-Jahr habe Bestand. Bereits die fünf Wirtschaftsweisen korrigierten am Donnerstagabend ihre Wachstumsprognosen für dieses und das kommende Jahr nach unten. Für 2009 sagt der Sachverständigenrat nunmehr ein Minus von 0,2 Prozent voraus. Bisher waren die Wirtschaftsforscher von 0,0 Prozent ausgegangen. Für 2008 werden statt der unlängst vorhergesagten 1,7 Prozent nur noch 1,5 Prozent vorausgesagt.

Mit der Prognose von einem Absturz auf minus 1 Prozent des BIP würde die Bundesbank für Deutschland eine noch stärkere Talfahrt erwarten als der Internationale Währungsfonds (IWF). Dieser erwartet im kommenden Jahr einen Rückgang des BIP um 0,8 Prozent in Deutschland. Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wird nach Ansicht des IWF 2009 die Gesamtheit aller Industriestaaten in eine lange Rezession rutschen. Sie werden zusammengenommen um 0,3 Prozent schrumpfen, erwartet der IWF.

Damit wiederholt Deutschland das sechste Mal seit 1949 eine Rezession: Nach den Wirtschaftswunderjahren ging das BIP erstmals 1967 im Vergleich zum Vorjahr zurück. 1975 und 1982 – nach den damaligen Ölkrisen – schrumpfte die Wirtschaft erneut. 1993 gab es mit einem Minus von 0,8 Prozent nach dem Ende des Einheitsbooms ein Rezessionsjahr. Zum bislang letzten Mal schrumpfte die Wirtschaft 2003 um 0,2 Prozent.

Die Bundesbank hatte am Donnerstag in Frankfurt mitgeteilt, 2009 würden die negativen Folgen der weltweiten Finanzmarktkrise und der realwirtschaftlichen Eintrübung „in ihrer ganzen Tragweite sichtbar“. Eine konkrete Zahl war nicht genannt worden. Nach einer zunehmend gängigen Definition steckt Deutschland bereits derzeit in einer Rezession, da die Wirtschaftsleistung im Frühjahr und Sommer 2008 zwei Quartale hintereinander geschrumpft ist. Zwei Rückgänge in Folge hatte es zuletzt im ersten Halbjahr 2003 gegeben. Trotz Abschwungs im zweiten Halbjahr sind die Vorhersagen für das Gesamtjahr 2008 wegen des relativ stabilen Wachstums im ersten Halbjahr noch positiv. Das dritte Quartal zeigte jedoch bereits einen deutlichen Abschwung und für das vierte Quartal wird bereits mit der Rezession gerechnet. Die bisherigen Prognosen basieren auf der Kreditkrise - hervorgegangen aus der Hypothekenkrise (Sub-Prime) und alleine in den USA sind bereits über 17 Banken in den Konkurs gegangen. Dabei wurden die Probleme der Überschuldung durch Kreditkarten, PKW-Darlehen, Studien-Darlehen bis jetzt überhaupt außer acht gelassen - diese Krise kommt erst noch.

Wie stark Rückgänge im BIP möglich sind, seigt das Jahr 1973, als die Wirtschaft noch um insgesamt 4,8 Prozent wuchs, dann aber brach das Wachstum 1974 auf plus 0,9 Prozent ein. Ein Jahr später schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt dann sogar um minus 0,9 Prozent. 1993 sorgten als Folge struktureller Probleme durch die Wiedervereinigung wachsende Staatsschulden, hohe Arbeitslosigkeit (Quote: 8,9 Prozent) und eine Inflation (4,5 Prozent) für ein deutliches Schrumpfen der Wirtschaft. Inzwischen sind die Arbeitslosenzahlen, wenn die Frühverrentung, die Umschulungsmaßnahmen, die 1-Euro-Jobs und sonstige befristete Ausgrenzungen aus dem Arbeitslosengeldbezug berücksichtigt werden - kräftig weiter gestiegen - und in der bevorstehenden langen Rezession kann mit wirklich erschreckenden Ziffern gerechnet werden.

Jörg Angele, BayernLB: "Die heutigen Zahlen lassen keinen Zweifel:
Deutschland steckt mitten in der schwersten Rezession seit Jahrzehnten,
zumindest gemessen am zu erwartenden Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts. Nach dem fulminanten Jahresauftakt hat die deutsche Wirtschaft eine harte Landung hingelegt."

Andreas Scheuerle, DekaBank: "Die bange Frage, ob Deutschland in eine
Rezession schlittert, ist mit dem heute gemeldeten Rückgang des
Bruttoinlandsprodukts beantwortet: Deutschland befindet sich in der Rezession.
Und es handelt sich erst um den Beginn. Die schwierigen Quartale stehen uns
noch bevor. Sie werden geprägt sein durch schrumpfende Exporte und einen
starken Rückgang der Investitionen."

Ralph Solveen, Commerzbank: "Damit ist endgültig klar: Deutschland befindet
sich in der Rezession. Und diese dürfte bis Mitte nächsten Jahres anhalten.
Deshalb wird die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahr im Jahresdurchschnitt spürbar schrumpfen".

Alexander Krüger, Bankhaus Lampe: "Wir gehen davon aus, dass die
Abwärtsdynamik im Jahresschlussquartal ähnlich hoch bleiben wird wie im dritten Quartal. Sie dürfte bis zur Jahresmitte 2009 anhalten und sich dabei etwas abschwächen. Unsere BIP-Prognose für 2009 haben wir auf minus 1% gesenkt".

Jörg Lüschow, WestLB: "Für das Jahresendquartal muss man sich nach unserer
Einschätzung mindestens auf einen ähnlich starken Rückgang wie im dritten
Quartal einstellen. Die Stimmungsindikatoren sind auf breiter Front
eingebrochen und signalisieren eine weitere Verschlechterung der
wirtschaftlichen Lage".

Wie lautete doch die anfängliche Aussage?

Wir stehen in Deutschland vor dem Abgrund - morgen sind wir einen Schritt weiter.

Also, es geht doch voran - wenigstens einen Schritt weiter.



(c) 2008 Copyright Politik-Global Rumpelstilz 2008-11-24


.

Samstag, 22. November 2008

0811-24 / Im Jahr 2009 gehen die Zahlen bergauf

.


Im Jahr 2009 geht's mit den Zahlen bergauf !




In 2009 werden die Zahlen der Arbeitslosen bergauf gehen



oder wie es ein von Frank eingestellter Satz ausdrückte:


"Deutschland steht am Abgrund -

aber morgen sind wir schon einen Schritt weiter!"




Es werden wohl auch die Zahlen der Betriebsschließungen aufwärts gehen.


Merkel erwartet „ein Jahr schlechter Nachrichten“


Laut Merkel wirft die Finanzkrise schon seine Schatten auf das Jahr 2009 voraus.

Was sie jedoch nicht sagt, ist, daß die Finanzkrise eine gewollte und gesteuerte Krise ist - aus Sicht der Weltfinanzinstitutionen wäre es ja nicht hinnehmbar gewesen, daß auch die "BRD" im Jahr 2011 frei von jeglicher Neuverschuldung gewesen wäre. Es galt davon zu profitieren, daß die Bundesregierung in guten Jahren nicht mehr zur Entschuldung des Haushalts getan hatte. "Heißa, es kommt ja immer mehr Steuergeld herein - verschleudern wir's! Der Bürgerdepp wird schon die Staatsschulden für die Generation der Kinder akzeptieren." Wenn won "Schatten vorauswerfen" sogar schon bei der Merkel die Rede ist, dann zeigt sich dies auch am DAX - er marschiert wieder flott bergab:

Und dann wagt die CDU sich bei den Wahlen in 2009 wieder als Partei zu präsentieren. Für wie dumm hält die CDU (und auch SPD) denn die Wähler ? Sooooooooooooooo dumm.

Die Merkel erwartet für 2009 bezüglich Konjunktur und Wirtschaftslage wenig Erfreuliches. „Wir müssen damit rechnen, dass das kommende Jahr, zumindest in den ersten Monaten, ein Jahr schlechter Nachrichten wird“, sagte die Merkel der „Welt am Sonntag“ (Springer Verlag). Die wirtschaftliche Entwicklung lasse sich derzeit noch unsicherer vorhersagen als sonst. Das gelte für die Weltwirtschaft, für Europa und auch für Deutschland.

„Wir haben die Finanzmärkte durch das Maßnahmenpaket für die Banken stabilisiert, allerdings muss das Vertrauen noch zurückkehren, der sogenannte Interbankenmarkt wieder voll funktionsfähig werden“, sagte die Merkel. Deshalb solle mit dem Konjunkturpaket der Bundesregierung den Bürgern und Unternehmen eine Brücke gebaut werden, „damit es 2010 wieder aufwärtsgeht“. Zumindest gilt es die Illusion zu erzeugen, es ginge wieder aufwärts - schließlich ist 2009 Wahljahr - und da will die Merkel wieder an die Macht. Wer einmal - wie die Merkel - erlebt hat, daß alle einen Kotau vor ihr machen, will dieses Gefühl der Macht nicht missen. Es geht um DIE MACHT.


EU-Konjunkturpaket für Innovationen nutzen

Die Merkel gibt an, das EU-Konjunkturpaket für Innovationen nutzen zu wollen. „Wir sollten die gegenwärtige Situation nutzen, um Europa zukunftsfähiger zu machen, insbesondere da, wo wir technologisch nicht voll auf der Höhe der Zeit sind.“ Auf europäischer Ebene sollten Ziele für Breitbandanschlüsse vereinbart werden, mit denen das schnelle Internetsurfen möglich ist. Internet-Zeitungen werden sich darüber sicherlich freuen.

Das weitere der Merkel wichtige Thema ist der Klimaschutz und die Energieeffizienz, denn mittels der CO2-Zertifikate entsteht eine neue direkte Steuer, mit der Bürger ausgeplündert werden können und das Geld über die CCX (Chicago Climate Exchange von Richard Sandor und Al Gore Geld zugunsten des englischen Königshauses und der City of London) dem Bürger aus der Tasche gezogen werden kann und mit Hartz-IV für kleine Unternehmen - in Form von Beihilferegeln.

Die Merkel äußerte sich erneut pro einer Koalition mit der FDP nach der Bundestagswahl 2009 - denn es gelte um jeden Preis an der Macht zu bleiben, bis Deutschland endgültig zerstört ist. Die Merkel äußerte sich ferner: "In einer Koalition mit der FDP wäre es zum Beispiel leichter, Steuern zu senken“, denn nur mit derartigen Propaganda-Tricks erhofft sie sich eine erneute Machtposition nach den 2009er Wahlen.


Bei gleichzeitiger Neuverschuldung ( +8,5 Milliarden ) streitet die Union über Steuersenkungen

Das Thema Steuersenkungen führte zwischen Bundeswirtschaftsminister Michael Glos vor einigen Tagen zum Dissenz zur Merkel und hatte deren Management der Finanzkrise öffentlich kritisiert (siehe dazu auch: Der Fall Opel führt zum Streit in der Union). Insbesondere Merkels Zurückhaltung zu den von ihm geforderten schnellen Steuersenkungen könne er nicht verstehen, so ließ sich Glos zitieren. Er sei weiterhin der Auffassung, dass damit dem Konsum Impulse gegeben werden könne. Auch sonst sei seine Partei, die CSU, nicht immer glücklich mit dem Kurs von Merkel. „In der CSU gibt es viel Enttäuschung darüber, dass die CDU und die Kanzlerin den berechtigten Wünschen der CSU nicht entgegengekommen ist.“ Die CSU erwarte in Zukunft mehr Verständnis. Auch wenn über Jahre hinweg Milton Friedman (schon wieder dieser Name Friedman) eine äußerst schädigende Wirtschaftstheorie verbreitete (die Schädigung war wohl beabsichtigt) so ist dessen Konzept in Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten geradezu tödlich. Friedrich List und später auch Maynard Keynes zielten mit ihren Aussagen auf die Entwicklung und Stützung des nationalen Marktes (Zollunion) durch Konsum (domestic consumption) ab. Es stellt sich jedoch die Frage: WILL die Bundesregierung Deutschland restlos zerstören - und wollen die Bürger das ebenfalls ?

Rückendeckung für seine Position bekam Glos an diesem Wochenende vom CSU-Vorsitzenden und bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Seehofer forderte die Merkel auf, Steuersenkungen noch vor der Bundestagswahl zu beschließen. Gerade diese Aussage ist enthüllend, denn sie lautet: "noch vor der Bundestagswahl" also die Masse der Bürger durch scheinbare Geschenke vor der Wahl der CDU/CSU zum Machtverbleib zu verhelfen. Es geht dieser Bande nur um den Machterhalt!!! Macht ! Macht - und den Bürger über den Tisch zu ziehen.


(c) 2008 Copyright Politik-Global Rumpelstilz 2008-11-22


.