Politik-Global hat ausnahmsweise heute keine EIGENEN Artikel - aber Beiträge, die ich selbst als rückhaltlose Wahrheit anerkenne - und bei deren Autoren ich mich herzlich bedanke, Wahrheit ist - gleichgültig von wem - IMMER WILLKOMMEN. Ich freue mich, daß sich die Gemeinschaft der Wahrheitsliebenden ständig vergrößert.
Verjagt die "BRD"-Regierung mit Schimpf und Schande
gleichgültig wo immer sich ein
Regierungsverbrecher befindet
Es gilt, nicht mehr wortlos einfach hinzunehmen, Verbrecher in Regierungspositionen gehören auch als Verbrecher bezeichnet und auch als Verbrecher bestraft. Das fängt an mit einer verlogenen "Bundeskanzlerin" und setzt sich fort bis hin in den Bundestag, Landtag, die Kommunen, und die gesamte Verwaltung. Jagt sie davon!
Verjagt die aus den Chefetagen der korrupten Banken und korrupten Konzerne und Staats"gesellschaften", die von Steuergeldern geschaffen wurden und nun für fast umsonst "privatisiert" werden sollen. Der Diebstahl und Raub durch den Klüngel und das Servilitätssystem muß unverzüglich beendet werden - spätestens ab Beginn 2009.
Dieses System der Servilitäten charakterloser Schleimbeutel dient den Finanzverbrechern der City of London und New York. Sie haben die Illusion des Fiat-Money, der für sie kostenlosen Wertbeschaffung und Versklavung der Menschheit geschaffen, sie haben die jetzige Finanzkrise geschaffen um sich weitere Billionen anzueignen - und ihnen dienen in den Chefetagen der Banken und Konzerne und Regierungen die Schmeißfliegen genetisch defekter "homo sapiens".
Wegen allzu offenherziger benenne ich im nachfolgenden Artikel den Autor, Herrn "X", nicht namentlich - allenfalls falls dies per e-Mail speziell gewünscht wird - ansonsten gilt der Informantenschutz auch für Autoren.
Enjoy a successfully used day - carpe diem
Z. Zzzzzz
PS: Out there, somewhere else, someone else might just need this information… please could you forward it ?
Welchem mitdenkenden Mitmenschen sollten Sie diesen Artikel vielleicht schicken?
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Finanzmarkt-Monarchie
Demokratische Regulierung ist ein Fremdwort in der Wirtschaftspolitik.
Dieselben »Fachleute«, die für die neoliberale Umstrukturierung
zuständig waren, basteln heute die Bankenrettungsprogramme
Winfried Wolf
Einigermaßen ruhig geworden ist es in den letzten Wochen um die in vielen Ländern aufgelegten Bankenrettungspläne. Warum eigentlich? Auch hier könnten sich neue Großrisiken auftürmen. Der Hauptgewinner der US-amerikanischen Bankenkrise, gleichzeitig der größte Profiteur der Lehman-Brothers-Pleite, die ehemalige Investmentbank und jetzige »normale« Bank Goldman Sachs, vermeldete am 16. Dezember erstmals rote Zahlen, hier für das gerade abgerechnete dritte Quartal 2008. Dabei flossen Goldman Sachs bereits zehn Milliarden US-Dollar aus dem Bankenrettungsfonds der USA zu. Goldman Sachs könnte bald wieder die Hand aufhalten und erneut Staatsknete in Milliardenhöhe aus dem 700-Milliarden-US-Dollar-Fonds zur »Rettung« der US-Finanzinstitute verlangen. Und wenn Goldman Sachs in die roten Zahlen gerät, dann wird die Nr. 2, Morgan Stanley – wo die Abrechnung für das dritte Quartal noch aussteht –, auf dem Fuße folgen. Wobei auch Morgan Stanley bereits zehn Milliarden US-Dollar aus dem US-Bankenrettungsfonds erhalten hat. Diese Funktion jedenfalls erfüllt der US-Fonds ohne Wenn und Aber: Real oder angeblich notleidende große Finanzinstitute werden alimentiert. Was nicht funktioniert, ist das, was in der Öffentlichkeit zur Rechtfertigung des Fonds kommuniziert wird: daß auf diese Weise die allgemeine Kreditklemme gelockert und die alimentierten Großbanken zu einer weniger restriktiven Vergabe von Krediten an die Unternehmen bewegt würden.
In genau diesem Widerspruch bewegt sich auch der mit 480 Milliarden Euro ausgestattete deutsche Bankenrettungsfonds, der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung, kurz: Soffin. Nach einigem Zögern stellte sich bereits ein gutes Dutzend privater und öffentlicher Finanzinstitute an, um Steuermilliarden aufzutanken, allen voran die private Großbank HypoRealEstate (HRE), die in öffentlichem Eigentum befindliche BayernLB und die Autobank des VW-Konzerns (wobei der Hauptaktionär von VW, Porsche, pikanterweise kurz zuvor mehrere Milliarden Euro Sondergewinne durch spekulative Geschдfte mit dem VW-Aktienkurs einfuhr). Auch im Fall Soffin wird von einer Einbahnstraße berichtet – die alimentierten Banken gewähren keineswegs nun großzügiger Kredite. Vielmehr kommentiert die Financial Times Deutschland (17.12.2008): »Tatsächlich läßt sich die Bereitstellung einer derart gigantischen Summe (von 480 Milliarden Euro im Fall der Soffin – W. W.) nur dann rechtfertigen, wenn auf diese Weise die zentrale Funktion der Banken für die Volkswirtschaft aufrechterhalten werden kann. In letzter Zeit häufen sich allerdings (…) die Klagen (…) darüber, daß die Finanzbranche trotz der Staatsmilliarden der Realwirtschaft nicht ausreichend Kredite gewährt. Selbst Großkonzerne beklagen sich darьber, daß sie bei den Banken auf taube Ohren stoßen. Die Gefahr einer Kreditklemme, die die Milliarden aus Berlin verhindern sollten, ist realer denn je.«
Von Plan A zu Plan B
Wie läßt sich aber erklären, daß plötzlich Hunderte Milliarden US-Dollar und Euro (und schweizerische Franken, britische Pfund und japanische Yen) einem Sektor zur Verfügung gestellt werden, der dann die entscheidende Gegenleistung schlicht verweigert – und das dennoch keine Konsequenzen zeitigt? Ganz einfach: Es waren und es sind die Banken selbst, die diese Geldtankstellen einrichteten und die sie in einem erheblichen Maß kontrollieren. Das soll am Beispiel der USA, Großbritanniens, der Schweiz und Deutschlands dokumentiert werden.
Doch zunächst sollten wir uns auf die Zeit vor diesen Bankenrettungsplänen, vor den Rufen nach dem Staat, zurückblicken. Denn bis Anfang September 2008 kannte die weltweite Bankenwelt ja nur einen Plan A: Der Markt regiert; der Staatseinfluß wird reduziert. Zwar gab es dann im September 2008 die ersten großen spezifischen Bankenrettungsprogramme – in den USA mit den Fällen Fannie Mae und Freddie Mac und dem Versicherungsriesen AIG. Doch es handelte sich zunächst um Projekte zur Rettung einzelner Institute (das hatte es in Großbritannien zuvor mit der Rettung von Northern Rock und danach in Deutschland mit der Rettung der HRE gegeben). Und bereits Mitte September sollte auch wieder Schluß mit dem staatlichem Eingreifen sein. Am 11. September hieß es in der britischen Financial Times: »Für den Staat ist es nun Zeit, sich wieder zurückzuziehen. Was bis heute unternommen wurde, müßte ausreichen.« Es kam die bewußt in Kauf genommene Pleite von Lehman Brothers. Ab diesem Zeitpunkt wurde weltweit auf Plan B umgeschaltet: Fortan garantiert der Staat in einer wachsenden Zahl von Ländern mit vielen hundert Milliarden US-Dollar oder Euro die faulen Kredite und Wertpapiere der Banken.
So unterschiedlich Plan B in den jeweiligen Staaten im Detail war, er entpuppt sich doch überall als ein Bankers Plan: Die Entscheidungen über diese Pläne wurden jeweils in einem kleinen abgeschotteten Kreis von Personen mit engsten Beziehungen zum Finanzkapital gefällt. Die Parlamente hatten diese Pläne im Eilverfahren durchzuwinken.
Beispiel USA
Der Macher des US-amerikanischen Bankenrettungsprogramms war (und ist) Finanzminister Henry (»Hank«) Paulson. Er hat den größten Teil seines Berufslebens als Banker bei der Investmentbank Goldman Sachs verbracht – von 1974 bis 2006. In den Jahren 1999 bis 2006 war Paulson sogar Vorsitzender und Hauptgeschäftsführer (Chief Executive Officer, CEO) dieser führenden US-Investmentbank. Sein Vermögen wird auf 700 Millionen US-Dollar geschätzt. Nach Paulsons Wechsel von Goldman Sachs in das Bush-Kabinett wechselte auch der frühere Arbeitskollege von Paulson bei Goldman Sachs, Bob Steel, in die Regierung. Er wurde dort Paulsons Stellvertreter und Leiter des Fachbereichs »Inlandsfinanzen«. In seiner Amtszeit von Juli 2006 bis März 2008 agierte das Duo Paulson/Steel vor allem im Sinne von Plan A: Es wurde gnadenlos dereguliert. Die Wende zeichnete sich dann im März ab, als die kleinste Investmentbank, Bear Stearns, in die Knie ging und erstmals ein Notenbankkredit zur Rettung – und dann zur Zwangsfusion – eines Finanzinstituts eingesetzt wurde. Im August und September kamen dann die zitierten Rettungsaktionen fьr die Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac und die weltweit größte Versicherung AIG. Doch warum ließ man Lehman Brothers fallen und rettete AIG? Die Größenordnungen allein können es kaum gewesen sein – die Lehman-Pleite löste ein weltweites [NB PG: geplantes?!]Beben aus. Just diese Frage stellte Denis Kucinich, der demokratische Kongreßabgeordnete aus Ohio, Anfang Oktober im »Oversight Committee«, dem ständigen Ermittlungsausschuß des Repräsentantenhauses: »Warum«, so fragte er nach einem Bericht im Tagesspiegel (vom 4.11.) die geladenen Sachverständigen, »warum entschied Finanzminister Paulson, AIG freizukaufen, aber nicht Lehman? Waren es natürliche Ursachen, die Lehman in die Pleite trieben, oder war es Mord?«
Drei Tatsachen wurden in dem Ausschuß deutlich: Erstens traf sich Paulson vor der Entscheidung, Lehman fallenzulassen, mit dem Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein zur Beratung. Zweitens standen für Goldman Sachs bei AIG 20 Milliarden US-Dollar auf dem Spiel. Und drittens ist Goldman Sachs bei der Lehman Pleite der Hauptprofiteur. »Gibt es also einen Interessenskonflikt beim Finanzminister?« So Kucinich im Ausschuß. Die Sachverständigen stimmten zu. Es sei »ganz klar, daß Goldman Sachs davon profitierte«, so der geladene Sachverständige Luigi Gonzales, Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Chicago.
Als Paulson im September den auf 700 Milliarden US-Dollar ausgelegten allgemeinen Bankenrettungsplan bekanntgab, hatte er sich erneut eng mit seinem ehemaligen Arbeitgeber Goldman Sachs und einem Dutzend Top-Bankern abgestimmt. Einen knappen Monat später geriet der US-Bankensektor in eine neue offene Krise. Nun beschloü das Finanzministerium eine Finanzspritze von 250 Milliarden US-Dollar für die Bankenbranche. Zur Dokumentation des Schulterschlusses von Paulson mit den Banken traten am 16.Oktober der Finanzminister und die Vorstandschefs der neun größten US-amerikanischen Finanzinstitute mit Notenbankchef Ben Bernanke und Sheila Blair, der Vorsitzenden der Einlagensicherungsbehцrde FDIC, vor die Medien – und leisteten gemeinsam Unterschriften unter den entsprechenden Vertrag. Der US-Präsident blieb außen vor. Auf die parlamentarische Ebene wird noch einzugehen sein.
Beispiel Großbritannien
Am Montag, dem 7. Oktober, erlebte die britische Börse den schwersten Kurssturz seit 30 Jahren. Die Bankenwerte rauschten um 40 und 50 Prozent in den Keller. Premierminister Gordon Brown traf sich umgehend zur Krisensitzung – mit wem? Mit dem Kabinett? Nein, mit den Chefs der vier größten Banken. Am Abend gab es ein weiteres Krisentreffen, an dem Schatzkanzler (Finanzminister) Alistair Darling und erneut die vier wichtigsten Bankenchefs teilnahmen (das Finanzministerium bezahlte eher bescheidene 245 Pfund für Tandoori-Hähnchen mit Reis). Bereits am 8. Oktober wurde ein 250 Milliarden Pfund schwerer britischer Bankenrettungsplan vorgelegt und kurz darauf vom Parlament durchgewinkt. Natürlich gab es eine weitreichende Vor- und eine engagierte Zuarbeit. Ausgearbeitet wurde der britische Plan bereits Wochen zuvor von den zwei Mitgliedern des britischen Oberhauses Paul Myners und Shriti Vadera, die beide in ausgesprochen enger Beziehung zur britischen Finanzwelt stehen. Myners ist zugleich Staatssekretär fьr den Finanzdistrikt der britischen Metropole, Vadera ist Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium. Der dutzendfache Pfund-Millionär Myners stieß erst vor wenigen Wochen zur Politik und war zuvor Top-Banker (u.a. bei der N. M. Rothschild Bank); Vadera war 14 Jahre für die Investmentbank UBS Warburg aktiv. Die konkrete Ausarbeitung des Bankenrettungsplans erfolgte in der Nacht vom 8. zum 9. Oktober nach einem Treffen der genannten Personen mit den Chefs der vier größten britischen Banken und dem Zentralbankchef Mervyn King. [NB PG: PG vermutet, daß die sog. Bankenrettungspläne bereits VOR dem Crash ausgearbeitet wurden.]
Auch wurden und werden Plan A und Plan B von ein und denselben Personen vertreten. Vadera war beispielsweise maßgeblich an der Privatisierung der Londoner U-Bahn beteiligt. Myners warnte auch nach dem neuen Bankenrettungsplan vor einer »gefährlichen Überregulierung«. In den vorausgegangenen Jahren war die britische Regierung in Europa führend hinsichtlich des Abbaus der Kontrollen für die Finanzwelt. Damals hieß der Schatzkanzler Gordon Brown, der ausländisches Kapital nach London mit der Einladung lockte, hier gebe es »nur leichte Regulierung«. Anthony Blair wurde nach seinem Rücktritt als Premier für den Einsatz der britischen Regierung zugunsten des Finanzsektors mit einer Millionengage als Berater der Investmentbank J.P. Morgan belohnt. [NB PG: alle genannten Personen sind servile Diener des Rothschild-Clans, der für die geplantenFinanzkatastrophen zwecks eigener Bereicherung bekannt und berüchtigt ist.]
Beispiel Schweiz
Die Schweiz galt bis vor wenigen Monaten als Hort der Stabilität. Die schweizerischen Großbanken – UBS und Crédit Suisse – wurden noch Mitte Oktober als Krisengewinnler gesehen. Die Neue Zürcher Zeitung lobte am 10. Oktober noch das Nichtstun der Schweizer Regierung mit den Worten: »Der Bundesrat (die Regierung) hat eisern durchgehalten wie ein Fels in der Brandung.« Der Staat sollte außen vor bleiben. Von einem staatlichen Hilfspaket sprach, zumindest in der Öffentlichkeit, niemand. Dann las man am 17. Oktober urplötzlich Schlagzeilen wie diese aus dem Börsenblatt: »Rettungspaket in der Schweiz – Schweizer Großbanken benötigen Hilfe. Bei UBS springt der Staat bei. Crédit Suisse erhält Kapital aus dem Nahen Osten.«
Die Lösung in der Schweiz ist besonders originell: Die Regierung in Bern kaufte der Bank UBS faule Papiere im Wert von 68 Milliarden Schweizer Franken ab. Gleichzeitig wurde eine sogenannte Bad Bank gebildet, ein Institut, bei dem alle diese offensichtlich so gut wie wertlosen Papiere liegen. Die »Bad Bank« befindet sich zwar in staatlichem Besitz, sie entzieht sich dem formellen Eigentümer, den Schweizer Bürgerinnen und Bürgern, aber auf besondere Weise: Sitz dieses Instituts sind die Cayman Islands.
Die Züricher Zeitung WoZ berichtete folgendermaßen darüber, wie der alpenländische Bankenrettungsplan zustande kam: »Als UBS-Präsident Peter Kurer am 12. Oktober zur Einsicht gelangte, daß die UBS ohne Hilfe zusammenbrechen würde, rief er einen alten Kollegen an: Eugen Haltiner, Präsident der Eidgenössischen Bankenkommission. Und dieser vollendete zusammen mit ein paar Eingeweihten den längst vorbereiteten Rettungsplan für die UBS. Wer ist dieser Mann? (…) Haltiner ist ein UBS-Mann.« Die WoZ dokumentierte im folgenden die enge Verflechtung zwischen privaten Banken und staatlichen Gremien, einschließlich der Bankenaufsicht, und bilanzierte: »Haltiner ist eine typische Figur des Schweizer Finanzplatzes. Als seine Verbundenheit mit der UBS kritisiert wurde, erwiderte der Großbanker kühl, daß sich ›alle Akteure auf dem Finanzplatz Schweiz kennen‹.« (WoZ vom 30.10.2008).
Beispiel Deutschland
Der 500 Milliarden Euro schwere deutsche Bankenrettungsplan wird nach außen vor allem von Peer Steinbrück vertreten. Auch hier stand hinter dem Finanzminister ein kleiner Kreis von Bankern und Finanzleuten. Die Süddeutsche Zeitung (13.10.) sprach von einem sechsköpfigen »Komitee zur Rettung der deutschen Banken«, bestehend aus dem Bundesbank-Chef Axel Weber, dem Präsidenten der Finanzaufsicht Bafin, Jochen Sanio, dem Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, dem Finanzminister Peer Steinbrück mit seinem Staatssekretär Jörg Asmussen und dem Abteilungsleiter Wirtschaft im Kanzleramt, Jens Weidmann. Diese Sechserbande erarbeitete seit Mitte September einzelne Krisenpläne, u. a. den zur Rettung des Instituts HypoRealEstate und schließlich den 500-Milliarden-Euro-Plan, der am 13. Oktober von der Kanzlerin und dem Finanzminister vorgestellt wurde.
Auch hier gibt es die personelle Identität zwischen Deregulierern und Neuregulierern. Asmussen beispielsweise war als Leiter des Referats für internationale Finanz- und Währungspolitik im Bundesfinanzministerium maßgeblich daran beteiligt, just jene Kreditverbriefungen (z.B. Credit Default Swaps, s.o.) zu fördern, die heute als entscheidender Faktor der weltweiten Finanzmarktkrise angesehen werden. Noch 2006 schrieb Asmussen, das Bundesfinanzministerium achte darauf, »daß den Instituten keine unnötigem Prüf- und Dokumenationspflichten entstehen werden, wenn sie in gängige ABS-Produkte mit gutem Rating investieren«. Just solche ABS-Produkte stehen seit Mitte 2007 im Zentrum der Finanzkrise und werden inzwischen rund um den Globus als überwiegend faule Kredite identifiziert. Im Koalitionsvertrag der CDU/CSU-SPD-Regierung vom Herbst 2005 findet sich die Passage: »Zur Erleichterung der Kreditvergabe durch die Banken werden wir auch die Regulierung der Finanzaufsicht auf das notwendige Maß zurückführen.« [NB PG: Es lagen somit planmäßige Vorbereitungen seitens der Regierung vor, die den Finanzcrash erst gezielt förderten, um die Umverteilung der Vermögen zu Gunsten des Rothschild-Clans erst zu ermöglichen.]
Absolutistische Strukturen
Der Ökonom Nouriel Roubini von der New York University hatte bereits 2006 den Finanzkrach vorhergesagt. Zu den Methoden, wie der Bankenrettungsplan in den USA durchgesetzt wurde, äußerte er Ende September 2008: »Da sagt dieser Paulson: ›Glaubt mir, ich werde alles richtig machen, wenn ich die absolute Kontrolle bekomme.‹ Aber wir leben doch nicht in einer Monarchie!«
Tatsächlich ist die Handlungsweise, die in der gegenwärtigen Krise vorherrscht, absolutistisch und autokratisch. In der Zeit des Absolutismus wurde die Macht der Alleinherrscher von Gott abgeleitet. Die Begründung für den modernen Absolutismus besteht in Verweisen auf – zuvor mit der Deregulierung geschaffene – »Sachzwänge«. Ein ergänzender auf höhere Gewalten kann da allerdings nicht schaden. Auf die Frage eines Kongreßabgeordneten, was passieren wrde, wenn der Bankenrettungsplan im Parlament abgelehnt werde, antwortete Paulson: »Dann gnade uns Gott!«
Er wurde dann tatsächlich in einer ersten Abstimmung im Kongreß abgelehnt. Gnädigerweise durfte das Parlament nach drei Tagen ein weiteres Mal abstimmen, woraufhin der Bankers Plan abgesegnet wurde. In Deutschland und in der Schweiz wurden die Bankenrettungspläne in wenigen Tagen durch die Parlamente gebracht und als Gesetz mit allen Ausführungsbestimmungen verkündet. Dabei setzte man vielfach gültige Formalia außer Kraft – wie dies sonst nur für Kriegs- und Notstandszeiten vorgesehen ist. In der Schweiz wurde die UBS-Rettung dann tatsächlich auch auf Basis des »Notverordnungsrechts«, das für Zeiten eines Bürgerkrieges vorgesehen ist, durchgezogen.
Kreditklemme bleibt
Das offiziell entscheidende Ziel der Bankenrettungspläne, die Lösung der »Vertrauenskrise« und die Vergabe neuer Kredite, wird so gut wie nirgendwo erreicht. Warum sollten die weiterhin privaten Banken, denen trotz massiver staatlicher Hilfen praktisch keine Auflagen gemacht wurden, geschweige denn eine reale Kontrolle durch die öffentliche Hand übernommen wurde, auch neue Kredite vergeben, wenn sich die Geschäftsaussichten von Tag zu Tag eintrüben? Im österreichischen Wirtschaftsblatt (21.11.2008) hieß es nach Verabschiedung eines spezifischen, auf 100 Milliarden Euro ausgelegten österreichischen Plans zur »Stärkung« der dortigen Finanzinstitute dazu: »Banken bunkern das Geld – Der Kredithahn bleibt zu.« Das Blatt schreibt: »Seit Ausbruch der Finanzkrise legen die Banken ihr Geld lieber zu schlechteren Konditionen bei der Europäischen Zentralbank an, als es sich untereinander zu borgen – eine Vertrauenskrise, die immer stärker auch die Kreditvergabe an die Realwirtschaft beeinträchtigt.«
Die New York Times vom 25.10. berichtete über eine Konferenz von JP-Morgan-Chase-Managern [NB PG: JP-Morgan-Chase gehört den Rockefellers]. Als diese gefragt wurden, wie sich der 25-Milliarden-Dollar-Betrag, den die Bank aus dem Bankenrettungsfonds erhält, auswirken würde, antwortete ein Manager, man werde damit vor allem andere Banken aufkaufen. Das Blatt: »Es fiel nicht ein einziges Mal ein Satz, wonach man neue Kredite vergeben werde. Im Gegenteil. Ein Topmanager argumentierte, man werde die harte Kreditpraxis noch verschärfen.« Aus anderen Berichten geht hervor, daß solche Gelder für neue Boni- und Dividendenzahlungen eingesetzt werden. [NB PG: Dies beweist eindeutig, daß die Staatskredite zur "Bankenrettung" eindeutig der Bereicherung der Bankeigentümer dient und Zinszahlungen durch den Bürger aus den Steuergeldern nachsichzieht und den Bürger verschuldet zu Lasten der Zukunft seiner Kinder - getreu dem Motto: "macht alle Bürger arm und schaufelt die Milliarden in die Taschen der monströs-Reichen" - genau so handelt auch die Bundesregierung der "BRD", VERRÄTERISCH und BETRÜGERISCH gegen die eigene Bevölkerung !!!! Also - WER hat noch Lust Steuern zu zahlen ?
Apropos Boni. Die Schweizer Großbank UBS will auch nach der staatlichen Rettungsaktion nicht auf üppige Bonuszahlungen für alle mittleren und führenden Manager verzichten. Allerdings soll das Bonussystem »komplett neu strukturiert« und so umgestellt werden, »daß sie (die Boni – W. W.) Gewinne und Verluste reflektieren«. Im Klartext: Bisher bekam man Vergütungen weitgehend unabhängig davon, ob es Gewinne oder Verluste gab.
Das gleiche Institut schaltete in den Wochen, als es durch den schweizerischen Staat gerettet wurde, groe Anzeigen, die für den Kauf von »UBS-Ikarus-Zertifikaten« warben. Darin heißt es: »Guten Aussichten entgegen – aber nicht einfach so ins Blaue, sondern mit vernünftiger Absicherung. Denn wer heute intelligent investiert, schützt sich vor dem freien Fall.«
Den Artikel finden Sie unter: http://www.jungewelt.de/2008/12-20/047.php
(c) Junge Welt 2008
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Bitte unbedingt nachstehenden Artikel - erreichbar über diesen Link LESEN und verdauen - er zeigt, wie das korrupte System sich durch Regierung und ihre Justiz zieht. Dieser Artikel erschien im Stern, Heft 51 / 2008 und ist hier aus Gründen möglichen Verschwindens im Original-Stern nochmals eingestellt. Zeitschriften können bekanntlicherweise eingezogen werden, Internetartikel können gelöscht oder gesperrt werden. Dies geschah auch mit dem Artikel in der Frankfurter Allgemeine Zeitung mit dem halbseitigen Artikel vom November 2001 mit dem Titel: "Wir verabschieden uns von der freien Berichterstattung", einem Artikel der über die vom Innenminister angeordnete "Eigenzensur" unter Androhung einer Zensur durch Regierungsstellen. Seither erscheinen in der Diktatur "BRD" fast nur noch linientreue Artikel.
Das Urheberrecht nachstehenden Artikels liegt beim "Stern" des Verlages Gruner + Jahr. Die Kopie dieses Artikels erscheint ausschließlich aus Gründen des Informationsschutzes - jedem Leser wird hier empfohlen, sich den "Stern" N° 51/2008 im Handel zu erwerben - schon alleine aus Gründen der Dokumentation.
Es ist UNGEHEUERLICH bis zu welchem Grad auch die Bundesregierung die deutschen Bürger betrügt
(dto. Artikel folgt für die Schweiz !!! - dort wurde die Demokratie auch zu Grabe getragen) - einzig von servilen Schleimbeuteln des Rothschild-Clans, die sich in betrügerischer Absicht Politiker nennen und die Bevölkerung rund um die Uhr belügen. Es gibt keine echten WAHLEN in der BRD - es ist alles nur Theater, denn echte Opposition wird garnicht erst zur Wahl zugelassen. Der bürger hat die Wahl zwischen Agenten des Finanz-Systems und Agenten des Finanz-Systems - nur der Name ändert sich. Die Hintermänner sind stets die Gleichen.
Hier der Artikel der UNBEDINGT zum Lesen empfohlen ist:
Politik-Global meint, daß mehr Wahrheit vor Weihnachten noch das "unbeschwerte" Fest eintrüben könnte.
(c) 2008 Copyright 'Junge Welt', 'Stern' und Politik-Global Rumpelstilz 2008-12-22
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