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Dienstag, 9. September 2008

0809-15 / Verhältnisse im Kaukasus stabilisieren sich

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Die Verhältnisse im Kaukasus stabilisieren sich




Nachdem am gestrigen Montag Sarkozy, Barroso und Solana, also das führende Trio der EU versucht hatten, Präsident Medwedew zu einer Rücknahme der russischen Entscheidungen zu bewegen - und am gleichen Tag seitens Präsident Medwedew in einer Pressekonferenz offengelegt wurde, daß - wie sich der Präsident ausdrückte - Saakaschwili ob der Rückenstärkung durch die USA völlig ausflippte, und den Angriff auf Südossetien startete (in Händen des georgischen Militärs wurden auch Angriffspläne auf Abchasien gefunden!), mußten die drei EU-Oberen unverrichteter Dinge wieder abziehen.

Ein Erfolg in Moskau kleiner als klitzeklein


Da ich mich seit langem von den Propagandamedien verabschiedet habe - also kein TV sehe - wurde mir glaubhaft berichtet, daß Sarkozy am Montag nach der Unterredung mit Präsident Medwedew in volltrunkenem und nicht mehr gehfähigem Zustand (ähnlich wie häufiger bei G.W. Bush) das Mißlingen des Besuches in Moskau zu verdauen versuchte. Als mildernden Umstand ließe sich allenfalls werten, daß Sarkozy möglicherweise von der Bush-Regierung hinsichtlich der Unterstützung Georgiens bei dem Angriff auf Südossetien belogen wurde.

Vermutungen einer US-Beteiligung am Angriff Georgiens auf Südossetien bestanden bereits 48 Stunden nach dem Angriff, als bei dem Angriff gefallene US-Soldaten aufgrund ihrer Hautfarbe aufgefallen waren.

Russland wird lediglich das Militär aus der Pufferzone um Südossetien und Abchasien herum innerhalb eines Monats abziehen, so wie dies auch zuvor bereits zugesagt war - somit hat sich also kein "großer" oder "kleiner" Erfolg für Sarkozy ergeben - worüber Westmedien allerdings anderslautend berichteten. Eine Anerkennung Südosstiens und Abchasiens nimmt Russland nicht zurück - seit 1994 gelten die beiden Regionen auch nicht mehr als georgisches Kernland, ein Irrtum, zu dem sich Sarkozy US-gedungen gerne versteigerte.

Differierend zur westlichen Berichterstattung sehen die "hard facts" jetzt wie folgt aus:


BLITZ - Russland und Südossetien nehmen diplomatische Beziehungen auf


15:34 | 09/ 09/ 2008

MOSKAU, 09. September (RIA Novosti). Russland und Südossetien haben diplomatische Beziehungen aufgenommen. Das teilte der südossetische Vertreter in Moskau am Dienstagnachmittag mit.


Mit der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen wird auch de jure der Rahmen eigenständiger Länder unterstrichen - eigenständig aber eben mit sehr freundschaftlichen Beziehungen:




Russische Armee

bekommt

Rechtsgrundlage

für Verbleib in

Südossetien und

Abchasien

16:33 | 09/ 09/ 2008

MOSKAU, 09. September (RIA Novosti). Russland, Südossetien und Abchasien haben den Freundschaftsversträgen offiziell zugestimmt. Der Kreml sieht dies als völkerrechtliche Grundlage für die Präsenz der russischen Streitkräfte in diesen Ländern an.

"Russland, Südossetien und Abchasien werden gemeinsam alle möglichen Maßnahmen treffen, um Verstöße gegen den Frieden zu verhindern sowie jedem Aggressionsakt seitens eines Drittstaates entgegenzuwirken", so der russische Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag.

"Wir leisten einander die erforderliche Hilfe, darunter auch militärische. Jede der Vertragsparteien gewährt der anderen das Recht, Militärinfrastruktur und -anlagen auf ihrem Territorium zu errichten und zu nutzen", so Lawrow.

Russland, Südossetien und Abchasien haben laut Lawrow den Freundschafts- und Kooperationsverträgen offiziell zugestimmt. Demnächst werden diese Dokumente von den Staatschefs unterzeichnet, hieß es.

Diese Verträge bilden laut Lawrow die völkerrechtliche Grundlage für die weitere Präsenz russischer Kampftruppen in Südossetien und Abchasien.

"Das werden keine Friedenskräfte sein, sondern Militärkontingente, deren Stärke das russische Verteidigungsministerium nach Beratungen mit seinen Partnern in Südossetien und Abchasien festlegen wird", betonte Lawrow.

Am Dienstagnachmittag hat Russland mit den beiden von Georgien abtrünnigen Republiken Noten über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen ausgetauscht

Interessant ist darüber hinaus, daß in Mittelamerika nicht alle Länder den US-Vasallenstatus "genießen" und daß Russland trotz der 'Entfernung mehr und mehr Sympathien in der Region genießt.


Medwedew überhäuft Nicaragua mit Lob


13:05 | 09/ 09/ 2008

MOSKAU, 09. September (RIA Novosti). Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat die Anerkennung der Unabhängigkeit Südossetiens und Abchasiens durch Nicaragua als einen mutigen und verantwortungsbewussten Schritt bezeichnet.

Das geht aus einem Telegramm Medwedews an Nicaraguas Staatschef Daniel Ortega hervor, meldete der Pressedienst des Kremls am Montag.

„Wir betrachten Ihre Entscheidung als einen Akt, der auf die Bestätigung der Oberhoheit der grundlegenden Prinzipien des Völkerrechtes sowie auf die weitere Bildung eines gerechten Systems einer multipolaren Welt gerichtet ist“, schreibt Medwedew.

Ihm zufolge wurde die Anerkennung der Unabhängigkeit Südossetiens und Abchasiens seitens Moskaus sowohl durch rechtliche als auch moralische Überlegungen diktiert. Die langfristige Friedenssicherung in der Region habe dabei im Mittelpunkt gestanden.

„Unser Land konnte es sich nicht erlauben, einfach abzuwarten, wenn die barbarische Aggression von Tiflis gegen Südossetien und Abchasien, die mit einem Völkermord an der örtlichen Bevölkerung einhergeht, zu deren physischen Vernichtung führt“, so Medwedew.


Reiht man also diese Nachrichten aneinander, so wird erst der Umfang der Illusionen oder des Versagens von Sarkozy verständlich. Europa habe angeblich Stärke gezeigt - aber wurde von seinen amerikanischen "Freunden" belogen. Blamiert bis auf die Knochen haben sich bis jetzt in der Kaukasus-Frage eben der Franzose Sarkozy und die Deutsche Merkel, denn beide hatten von Russland einen bedingungslosen Abzug der Truppen verlangt. Wenn sich jedoch ein Staatsoberhaupt als Phantast oder Lügner erweist - wie lange ist dieses Staatsoberhaupt noch tragbar? Noch lange?

Bedingungslos war nur der Abzug von Sarkozy, Barroso und Solana.


(c) 2008 Copyright Politik-Global Rumpelstilz 2008-09-09


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Dienstag, 11. März 2008

0803-06 / NATO bereitet Krieg gegen Russland vor


Спасибо что сайт зарубежом влек вниманием на факт что Солана жид!
В запада не возможно знать. Впрочем оцениваю Ваш сайт в Россий.

Remark for American Readers from:
http://www.whatreallyhappened.com/
"whatreallyhappened" has corrected their error in translation.
NOT Russia who plans, but it is the European Community which will prepare
for a war against Russia (implicating the crazy NATO) and lateron probably
one of the three candidates for the Presidentials, which are ALL deserving
the
one and same MASTER - the head of Finance of the CFR - and co-owner of the FED.

Due to the oil and gas in the arctic and the melt down of ice in this area, the head of the EC Javier Solana presents at the EC summit a suggestion to prepare for war against Russia. So if you want english-news, just write it down under the file comments / Kommentare:

Javier Solana präsentiert Dokument über

möglichen Krieg der EU gegen Russland


WPG 11-03-2008 Gestern stand es in der Prawda, heute steht es im РБК-daily, einer Wirtschaftszeitung in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt. Vielleicht findet diese Nachricht noch den Weg über das Handelsblatt in die US-gelenkte Presse in Deutschland - dann aber dürfte wohl das Gegenteil der Aussage dabei herauskommen

Gestern hatte ich als Kurzinfo noch am 10.3. auf die Prawda vom 10.3. verwiesen:

Zitat aus der Prawda vom 10.3.2008:







ЕС готовится к войне за ресурсы с
Россией.


Запад и Россию в скором будущем может ждать
серьёзный конфликт за энергетические ресурсы Арктики, при этом ЕС может привлечь для решения энергетических вопросов войска НАТО. Об этом говорится в документе, который предложен главам 27 стран-членов ЕС на предстоящей встрече в Брюсселе.

Документ подготовили верховный комиссар ЕС по внешней политике и
политике безопасности Хавьер Солана и комиссар Евросоюза по внешним связям
Бенита Ферреро-Вальднер. Он занимает семь страниц, и будет представлен на
встрече глав государств ЕС, которая пройдёт на этой неделе в Брюсселе.


In der Übersetzung (ganzer Artikel übersetzt):





Die EU bereitet sich wegen
Rohstoffressourcen
zum Krieg gegen Russland vor.


Der Westen und Russland können in sehr naher Zukunft ernsthafte Konflikte
wegen der Energie-Ressourcen in der Arktis erwarten, dabei kann die EU für
Entscheidungen von Energiefragen die Streitkräfte der NATO heranziehen. Dies
besagt ein Dokument, das den Oberhäuptern der 27 Mitgliedsstaaten der EU bei dem bevorstehenden Treffen in Brüssel vorgeschlagen wird.

Dieses Dokument haben der Oberste Kommissar der EU für die Aussen- und Sicherheitspolitik Javier Solana und die Kommissarin der EU für Aussenbeziehungen Benito Ferrero-Waldner erstellt. Es umfaßt sieben Seiten und wird bei dem Treffen den Staatsoberhäuptern der EU vorgestellt, das diese Woche in Brüssel stattfindet."

"Das schnelle Abschmelzen der Polareiskappe, besonders in der Arktis, führt zum Entstehen neuer Wasserwege und internationalen Handelsrouten. Der Zugang zu riesigen Vorräten an Kohlenwasserstoffen in der Arktis wird erleichtert, und dies ändert die geostrategische Dynamik der Region", - zitiert ihn die Britische Zeitung 'The Guardian'.

"An den Inseln Spitzbergens befinden sich mächtige Lagerstätten an Gas und Erdöl, die im gegenwärtigen Moment noch vom Schelf-Eis bedeckt sind. Wenn die globale Erwärmung diese Vorkommen zugänglich macht, dann wird zwischen Russland und Norwegen ein ernsthafter Konflikt entstehen" – bemerken die Autoren des Berichtes der EU.

Die Autoren geben an, daß diese Frage die Beziehungen Russlands nicht nur mit Norwegen, sondern letztlich mit dem gesamten Westen wesentlich erschweren. Sie schlagen vor, zum Schutz besonders wichtiger Ressourcen-Transporte die Streitkräfte der NATO zu mobilisieren. Es ist anzunehmen, daß dieses Thema bei dem NATO-Treffen 2-4 im April in Bukarest aufgeworfen wird.

Die Verfasser des Berichtes geben an, daß die globale Erwärmung unvorhersehbare, schwere Folgen für Europa haben wird. Nach ihrer Meinung kann der Kontinent in einen Krieg um Ressourcen hineingezogen werden, Massen-Migrationen, entstehen "unbeständiger Regierungen" und einer politischen Radikalisierung.

Außerdem wird bemerkt, daß sich die Möglichkeit einer Verstärkung der Auseinandersetzungen der Länder des Nordens und des Südens um natürliche Ressourcen verstärken, so wie durch die industrielle Aktivität hervorgerufene Erwärmung der Industrieländer, worunter die Entwicklungsländer leiden.

Da es nicht unwichtig ist, diese Nachricht frühzeitig zu verbreiten, da sonst innerhalb des EU-Treffens unter Ausschluß der Öffentlichkeit militaristische und abenteuerliche Beschlüsse gefaßt werden könnten, ist dieser Artikel erst als Kurzreferenz vorhanden. Abzuwarten bleibt, was sich bei dem NATO-Treffen in Bukarest ergeben wird - und was bekannt wird.




Alleine ein Erwägen eines bewaffneten Konfliktes mit Russland ist so ungeheuerlich, daß dieser Nachricht Dringlichkeit zukommt.

© Rumpelstilz / Übersetzung 12-03-2008

Artikel 0803-25 enthält als Nachtrag eine Landkarte der Polar-Region, die erklärt, daß die EU tatsächlich auf fremdes (russisches) Territorium die Fördergebiete ausweiten will. Dies bedingt aus NATO-Sicht den Einsatz militärischer Mittel.