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Mittwoch, 7. Januar 2009

0901-09 / Angriff an vielen Fronten auf Russland

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USA und Israel betreiben Kriegsvorbereitungen





Hier nehme ich einen Artikel von RIA Novosti zum Anlaß, um die Angriffe der Zionisten und stellvertretend auch der unter zionistischer Fuchtel befindlichen USA gegen Russland zu verdeutlichen. Mir ist bewußt, daß der Deutsche üblicherweise sein Pseudowissen über Russland aus den deutschen Medien bezieht - und damit durch scheinbar subtile Gehirnwäsche völlig desinformiert ist, was Russland betrifft. Hier der Artikel bei RIA Novosti:


Georgien schließt

Partnerschaftspakt

mit den USA

am 9. Januar

12:55 | 05/ 01/ 2009

TIFLIS, 05. Januar (RIA Novosti). Georgien und die USA werden am 9. Januar in Washington einen Vertrag über strategische Partnerschaft unterzeichnen.

Wie die georgische Außenamtssprecherin, Chatuna Iossawa, am Montag der Nachrichtenagentur Nowosti-Grusia mitteilte, werden US-Außenministerin Condoleezza Rice und ihr georgischer Amtskollege Grigol Waschadse die Vereinbarung unterzeichnen.

Laut inoffiziellen Angaben sieht der Vertrag eine Verstärkung der georgische Armee sowie Hilfe bei Reformen in Georgien vor.

In seiner Neujahrsansprache würdigte der georgische Präsident Michail Saakaschwili den Partnerschaftspakt mit den USA als Abschied vom Vertrag von Georgijewsk aus dem Jahr 1783, wonach sich Georgien (damals Kartlien-Kachetien) unter die Oberhoheit und den Schutz Russlands gestellt hatte.

Die Vereinbarung mit Washington "garantiert uns natürlich keine absolute Sicherheit. Dennoch soll sie Georgien künftig in einen Staat von einem ganz anderen Niveau verwandeln."

Laut Saakaschwili wird Georgien "den Kampf fortsetzen, solange seine okkupierten Gebiete nicht wieder befreit sind."

Russland hatte im vergangenen August Abchasien und Südossetien, beides abtrünnige georgische Provinzen, als unabhängige Staaten anerkannt. Der Anerkennung war ein Überfall der georgischen Armee auf Südossetien vorausgegangen, der mehrere hundert Zivilisten das Leben kostete.

Georgien warf Russland Okkupation vor und brach diplomatische Beziehungen mit Moskau ab.

Die USA hatten im Dezember bereits mit der Ukraine eine "Charta für strategische Partnerschaft" unterzeichnet, die unter anderem eine engere Zusammenarbeit im Militärbereich vorsieht.

Ursprünglich sollte der Pakt mit Georgien am 4. Januar geschlossen werden. Die Zeremonie musste wegen der Eskalation der Gewalt im Nahen Osten verschieben werden.


Nachdem Georgien massiv Panzer an der Grenze zu Südossetien zusammengezogen hat, läßt dies bevorstehende erneute Kriegshandlungen zu einem Angriffskrieg erwarten.

In diesem Zusammenhang sollte man UNBEDINGT auch sehen, daß die Bush-Administration das Gebiet als Risiko-Gebiet ansieht: Hier ein Auszug aus Business Insurance:

Government war risk program to include Black Sea

Posted On: Dec. 16, 2008 2:27 PM CST

WASHINGTON—Under certain conditions, the Department of Transportation can write war risk insurance or reinsurance for ships traveling through the Black Sea, according to a presidential memorandum released Monday.

The document authorizes the Secretary of Transportation to provide insurance or reinsurance under an existing program to cover vessels, cargo and crew against losses by war risks in the Black Sea if the secretary determines that such insurance is unavailable or cannot be purchased on reasonable terms.

An official with the program, which is run out of the department's Maritime Administration, said the move was in response to the Georgian-Russian conflict in August, which took place in part on the Black Sea. Georgia attacked South Ossetia, a separatist region backed by Russia, and Russia responded by invading Georgia before an eventual ceasefire on Aug. 15. Russia has since recognized the independence of South Ossetia.

The government program would cover commercial shipping and government-owned or government-chartered vessels. War risk rates for ships transiting the Black Sea initially spiked after the conflict broke out, the program official said, but returned to normal levels after Russian forces withdrew from Georgia in October. No commercial shipowners have sought insurance through the program, the official said.
Der Artikel vom 16.12.2008 ist zwar nicht mehr "taufrisch" - ebenso, wie das Zusammenziehen von georgischen Truppen an der Grenze zu Südossetien - aber zusammen gesehen mit der letzten Entwicklung in den Medien, d.h. ein fortlaufendes Verteufeln von Russland kann hier möglicherweise im Zusammenhang mit bevorstehenden Kampfhandlungen stehen. Schließlich sind die USA ja die "Guten" und die "Demokraten" und laut dieser gleichen West-Medien ist Russland "der Böse" und "der Anti-Demokrat". Wobei ich selbst mich in Russland allerdings wohl und frei fühle - und um keinen Preis der Welt meinen Fuß noch in das Land des Patriots Act und des Homeland Defence Act setzen würde. Amerika, England und Israel sind ein 'State of evil" (sind Schurkenstaaten).

Dabei ist der georgische Präsident Saakaschwili, der sein Studium in der gleichen Universität wie George W. Bush absolvierte, eine von eben diesem Bush eingesetzte Marionette der USA - mit Hilfe des Juden George Soros und durch die Gelder seines Fonds Open Society, ferner dem US-amerikanischen National Endowment for "Democracy" und der 'Albert Einstein Institution' von Gene Sharp, der ein System für scheinbar friedliche "Revolutionen" entwickelt hatte. Mit der "Rosen-Revolution" in Georgien wurde die Demokratie dort abgeschafft. Der wohl bekannteste Georgier war ein gewisser Djugaschwili - auch genannt: STALIN.

Die Kriegsvorbereitungen für den Überfall Georgiens auf Südossetion wurde durch Schulung von israelischen Soldaten und durch US-amerikanische "Berater" vorgenommen, die hernach auch an den Kampfhandlungen teilnahmen.

Kriege werden jedoch stets zuvor über die Beeinflussung der Bevölkerungen vorbereitet - das Volk (der Plebejus) soll ja den Eindruck haben, als kämpfe man auf der 'gerechten' Seite. Dazu erfolgt nun der so genannte "Gasstreit".

Dazu schreibt www.dradio.de :

AKTUELL VOM 07.01.2009
In vielen europäischen Ländern blieb der Gasherd mangels Gas heute aus. (Bild: AP) In vielen europäischen Ländern blieb der Gasherd mangels Gas heute aus. (Bild: AP)

Russland stellt Gastransit

über Ukraine ein

Versorgungsengpässe in mehreren europäischen Ländern

Russland hat seine Gaslieferungen nach Westeuropa über die Ukraine komplett gestoppt. Dies bestätigte Gazprom-Vizechef Alexander Medwedew. Er machte die Ukraine dafür verantwortlich und sagte, die Ukraine habe in der Nacht alle Transit-Pipelines geschlossen. Rund 80 Prozent der Gaslieferungen aus Russland nach Europa gehen über die Ukraine.

Bereits am Vortag hatte der russische Energiekonzern die Gaslieferungen über die Transitleitungen in der Ukraine um 75 Prozent gedrosselt. Hintergrund ist ein Streit zwischen Russland und der Ukraine um höhere Gaspreise und höhere Transitgebühren, die Kiew von Russland verlangt. Gazprom hatte der Ukraine vorgeworfen, das für den Export bestimmte Gas zu Eigenzwecken zu stehlen. Deshalb gebe es keinen Grund mehr, das Gas über die Ukraine zu den Kunden in Westeuropa zu pumpen, hatte Gazprom-Chef Alexej Miller gesagt. Russlands Regierungschef Wladimir Putin warf der Ukraine vor, das Gas von den "europäischen Verbrauchern, die dafür viel Geld bezahlt haben, zu klauen".


Um mittels erneut von den zionistischen Anglo-Amerikanern veranlaßten Zwist zwischen der Ukraine und Russland eine Stimmung gegen Russland aufzubauen, benutzt dieses Englisch sprechende Gesindel (USA, ISRAEL und GROSSBRITANNIEN) (die Deutschen unter dem Merkel-Regime zählen nicht gesondert, sie führen nur aus, was an Befehlen vom anglo-amerikanischen Lumpenpack vorgegeben wird) erneut eine von ihnen ausgeheckte Gas-Krise. Wie damit Meinung gemacht wird, zeigt alleine schon der Ausspruch: "In vielen europäischen Ländern blieb der Gasherd mangels Gas heute aus." Diese Aussage ist so aber nicht richtig.




Artikel in Redaktion


Dienstag, 9. September 2008

0808-14 / Georgien-Krieg auf US-Befehl

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Darum hatten die USA auch so geschrien

als die georgischen Truppen

zurückgedrängt wurden








EIL - USA

billigten

Aggression

Georgiens in

Südossetien -

Medwedew

19:47 | 08/ 09/ 2008

MOSKAU, 08. September (RIA Novosti). Georgien hat seine bewaffnete Aggression in Südossetien mit Billigung der USA vorgenommen.

Das sagte Russlands Präsident Dmitri Medwedew am Montag auf einer Pressekonferenz nach Verhandlungen mit seinem französischen Amtskollegen Nicolas Sarkozy im Schloss Meiendorf bei Moskau. "Ein gewisser Bürger wollte das komplizierte Problem (in den Beziehungen zu Südossetien) unter Einsatz von Streitkräften lösen... und wurde dabei von einem Staat abgesegnet", sagte der russische Präsident.

An den Gesprächen über die Beilegung der Krise im Südkaukasus nahmen auch EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso, EU-Chefdiplomat Javier Solana und Frankreichs Außenminister Bernard Kouchner teil.


Peinlich für Sarkozy den Bush-Pudel ! Aber die Merkel steht jetzt auch nicht besser da.


Politik-Global Rumpelstilz 2008-09-08

Freitag, 5. September 2008

0809-09 / Pläne zur Vergiftung der Bevölkerung

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Pläne zur Vergiftung der Bevölkerung

aus Washington ?






Wie jetzt bekannt geworden ist, sind Pläne entdeckt worden, die vorsahen die Wasserversorgung zu vergiften. In Anbetracht dessen, daß Washington als sogenannt "Verbündeter gilt und auch in Anbetracht der Anzahl der stationierten Truppen, darf wohl mit recht angenommen werden, daß die Pläne zur Vergiftung der Bevölkerung nicht alleine von der Vasallen-Regierung erdacht und geplant wurden, sondern daß sie mit voller Billigung aus dem Weißen Haus in Washington ersonnen wurden.

Neue Details zu Georgiens Plan für Giftanschlag auf Wasserversorgung in Südossetien

19:04 | 05/ 09/ 2008

ZCHINWALI, 05. September (RIA Novosti). Um Zchinwali vor der Offensive zu demoralisieren, wollten georgische Sondereinheiten nach Angaben der südossetischen Sicherheitsbehörden das Wasser in der Stadt vergiften.

„Uns liegt ein Plan vor, der nach der Zerschlagung der georgischen Truppen

beschlagnahmt wurde. Demnach sollte die Wasserversorgung von Zchinwali bei einer Ausnahmesituation gekappt werden. Eine bewaffnete Aggression gegen die Republik ist auch eine Ausnahmesituation“, so der südossetische Generalstaatsanwalt Taimuras Chugajew am Freitag.

Er zitierte Auszüge aus diesem Plan: „Die Vergiftung von Wasserquellen vor der Erstürmung der Stadt würde den Kampfgeist und den körperlichen Zustand von Separatisten ruinieren und die Aufgabe der georgischen Armeeeinheiten deutlich erleichtern“.

Im Falle des Scheiterns des Vergiftungsversuchs, hätten die georgischen Spezialkräfte die Wasserversorgung vollständig kappen und Brunnen sprengen müssen, so Chugajew.

Darauf, dass es diesen Plan gebe, hatte Südossetiens Präsident Eduard Kokoity bereits am Montag hingewiesen: „Georgien hatte unmenschliche Pläne, die wir heute belegen können“.


Es ist schon seit langem ein Zustand, daß die Bevölkerung der Osseten nicht zu Georgien gehören will - der US-Stadthalter Saakaschwili und die USA jedoch das Territorium der Osseten und Abchasen besitzen wollen - das Land ja - die Bewohner nein.

Und nun kam Dick Cheney um den "armen, armen Saakaschwili" zu trösten, Hilfslieferungen zu versprechen, während das Schiff der US-Kommandozentrale jetzt die Ufer von Georgien erreicht hat. Aber, wie schon erwähnt, das Schwarze Meer ist eine Rattenfalle - die Ratten (USA+NATO) haben sich dort hinein begeben - und wenn sie ganz brav und ruhig und friedlich sind, dürfen sie auch wieder hinaus.


Nato-Kommandoschiff erreicht Georgien - Russland vermutet

Waffentransport

17:19 | 05/ 09/ 2008

SEWASTOPOL, 05. September (RIA Novosti). Die USS Mount Whitney hat die georgische Küste erreicht: Russland verdächtigt das Nato-Kommandoschiff, heimlich Waffen nach Georgien zu bringen.

„Das Kommandoschiff der 6.

Flotte der US-Marine, die USS

Mount Whitney, hat nach einigen Manövern vor Georgiens Küste im Hafen von Poti die Anker gesetzt“, sagte ein Stabmitarbeiter der russischen Schwarzmeerflotte am Freitagnachmittag RIA Novosti.

Obwohl die US-Marine behaupte, lediglich Hilfsgüter mit diesem Schiff zu bringen, sei nicht auszuschließen, dass sich auch schwere Waffen in den Laderäumen befänden.

Ein Mitarbeiter der russischen Militäraufklärung betonte unterdessen gegenüber RIA Novosti, die Situation um dieses Schiff werde verfolgt: „In nächster Zeit wird

bekannt sein, was dieses Schiff nach Georgien wirklich gebracht hat“.

Die USS Whitney übernehme die Koordinierung weiterer Nato-Schiffe im Schwarzen Meer. Sie empfange auch Informationen von US-Militärsatelliten sowie dem AWACS-Radarsystem und leite sie bei Bedarf weiter.

Vorsicht ist jedenfalls besser als Nachsicht ! !

MOSKAU, 05. September (RIA Novosti). Der Einsatz von konventionellen und Atomwaffen ist Teil eines groß angelegten Kommando-Trainings der russischen Raketentruppen gewesen.

Wie das Truppenkommando am Freitag mitteilte, waren rund 2.000 Militärangehörige und über 150 Kommandoposten an dem viertätigen Training beteiligt.

Wie sehr die USA versuchen, die Ukraine in ihr eigenes Herrschaftsgebiet einzubinden, war bereits an einer Konferenz des American Enterprise Institute in Kiew zu erkennen, als dort berüchtigte Figuren wie Zbigniew Brzezinski, Paula Dobrianski und der Pole Sikorski auftraten. Daß nun Dick Cheney mit seinem Besuch folgte und auf eine Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO drängt - folgt nur diesem immer wieder ersichtlichen Plan des Einzingelns von Russland. Aber ob die Ukraine, d.h. die Bevölkerung eine NATO-Mitlgiedschaft will oder akzeptiert, sei noch sehr dahingestellt.

Ganz sicher möchte Viktor Juschtschenko diese NATO-Mitgliedschaft und noch sicherer wird dieEhefrau von Viktor Juschtschenko auf die NATO-Mitgliedschaft drängen: Kataryna Juschtschenko, die - als sie noch in den USA lebte - im Treasury unter den berüchtigten Neocons Kristol und Lynne Cheney arbeitete. In der Ukraine regte man sich über sie auf, weil sie die Inneneinrichtung des Flugzeugs in ganz beonderer Ausführung wünschte: in Bernstein und Gold. Dafür, daß es dem Land nicht besonders gut geht - das Geld wird innerhalb der Clans verteilt, aber die Bevölkerung darbt, tritt Madame nicht sehr Sympathie gewinnend auf. Andererseits hat dich die Ukraine für die Investments von Nathaniel Rothschild geöffnet.


Cheney kümmert sich um befreite Sklaven des Imperiums

23:05 | 05/ 09/ 2008

KIEW/AVIGNON, 05. September (RIA Novosti). Während US-Vizepräsident Dick Cheney in Kiew die Nato-Beitrittsaussichten der Ukraine erörterte, zogen auch

EU-Diplomaten in Avignon eine engere Kooperation mit dem orteuropäischen Land in Erwägung.

„Formell hat die Ukraine ihren EU-Beitritt nicht beantragt. Davon sprechen wir aber auch“, sagte der französische Außenminister Bernard Kouchner am Freitagabend.

Auch EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner betonte, es sei wichtig, dass sich die Ukraine an die EU annähere.

US-Vizepräsident Dick Cheney traf unterdessen mit dem ukrainischen Staatschef Viktor Juschtschenko zusammen.

„Die Ukrainer haben das Recht zu wählen, ob sie Nato-Mitglieder werden wollen. Wenn sie bereit sind und die Zeit kommt, soll die Nato die Ukraine einladen, zur Allianz beizutreten“, so Cheney.

Cheney sagte weiter, vor zwanzig Jahren habe er als US-Kongressabgeordneter Kiew bereits besucht: „Damals war die Ukraine offensichtlich versklavt, das Imperium hielt sie für seine Provinz. Nun ist es für mich eine Ehre und eine Freude, in diesem

freien Staat unter freien Menschen zu sein“.


Es ist gut möglich, daß sich ein wirklicher Konflikt mit größerem Waffengang eben an dieser Ukraine entzünden wird.

Чейни: двери НАТО для Украины остаются открытыми

14:26 «Вести.Ru»

Вице-президент США Ричард Чейни заявляет, что двери НАТО для Украины остаются открытыми.

«Союзники на саммите в Бухаресте заявили о том, что Украина будет членом НАТО. Это заявление остается в силе», — заявил Чейни в ходе совместного заявления с президентом Украины Виктором Ющенко по итогам встречи в формате «тет-а-тет» в пятницу в Киеве.


Übersetzung v. PG: Die Türen der NATO bleiben für die Ukraine geöffnet

Der Vize-Präsident der USA Richard Cheney erklärt, daß die Türen der NATO für die Ukraine geöffnet bleiben.

"Die Verbündetenerklärten auf dem Gipfeltreffen bon Bukarest, daß die Ukraine Mitglied der NATO wird. Diese Erklärung bleibt in Kraft", erklärte Cheney im Laufe des gemeinsamen Erklärung mit dem Präsidenten der Ukraine Viktor Juschtschenko als Ergebnis des Treffens unter vier Augen am Freitag in Kiew.


Eher dürfte es Cheney wohl darum gegangen, die Temperatur in Kiew zu messen, den dortigen Vertreter Washingtons, Viktor Juschtschenko, den Rücken zu stärken, denn ein Konflikt Ukraine--Russland wäre besonders problematisch, der große Teil der ukrainischen Streitkräfte setzt sich nämlich aus Russen zusammen. Die Ukraine ist nicht einheitlich pro NATO oder pro USA, dies trifft nur für den äußersten westlichen Zipfel der Ukraine zu, diese Zipfel-Ukraine, die früher einmal polnisch besetzt war.

Die treibenden Kräfte hinter dem Konflikt mit Russland sind ganz eindeutig Brzezinski, Cheney, Bush-Rice, Biden - wodurch auch für die Kontinuität nach den US-Wahlen gesorgt wäre. Brzezinski steuert Obama, Biden sucht auch den Konflikt mit Russland, McCain ist alleine selbst irrsinnig genug, steht aber in der finanzierunglinie von Bronfman (Seagrams Whiskey), Lieberman als Democrate unterstützt McCain - Ruhe wird somit nach den US-Wahlen nicht einkehren - und die Merkel - welch eine Katastrophe.


(c) 2008 Copyright Politik-Global Rumpelstilz 2008-09-05


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Montag, 1. September 2008

0809-03 / Medienkrieg der Zensur gegen Russland

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Hier stelle ich einen Artikel, erschienen bei Spiegelfechter, ein - und verfaßt von Jens Berger. Selbst hatte ich die letzten Tage mit einem defekten Laptop zu kämpfen, und lebte etwas hinter dem Mond. Um so dankbarer bin ich, daß auch andere wachsam das Zeitgeschehen verfolgen. Da mir sehr daran gelegen ist, die hinterhältigen Machenschaften, Lügen und Verleumdungen der NWO-Medien offenzulegen - und den Verleumdeten wieder Recht und Ansehen zukommen zu lassen - erscheint dieser nachstehende Text unter CreativeCommonsInternational Lizenz, d.h. der Artikel darf unter Quellenangabe kostenfrei und nicht kommerziell vervielfertigt werden.

Gleichzeitig soll dies Ihnen zu wissen helfen, wofür Sie GEZ-Gebühren bezahlen ... und was der offizielle Tenor der Regierungspropaganda ist, damit Sie sich auch immer "politisch korrekt" in dieser "Republik" ausdrücken ...



Das Interview


31. August 2008 von Spiegelfechter - Drucken

Wo fängt Zensur an? Wenn Informationen nach dem Willen eines Zensors manipuliert oder unterdrückt werden, so ist dies zweifelsohne ein Fall von Zensur. Wenn Informationen zusammengekürzt werden, um in ein sende- oder drucktaugliches Format gebracht zu werden, ist die Grenze zwischen journalistischer Verantwortung und gewollter Meinungsmanipulation oft fließend. Welche Passagen sollen beispielsweise aus einem einstündigen Interview gekürzt werden, für dessen Sendeplatz nur 10 Minuten zur Verfügung stehen? Vor diesem Problem stand die ARD am letzten Freitag.

Der Moskauer ARD-Studioleiter Thomas Roth hatte die Gelegenheit, den russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin ausführlich zur Kaukasus-Krise und zu den politischen Verwerfungen zwischen dem Westen un Russland zu befragen. Roth schreibt im Tagesschau-Blog stolz, es hätte seitens Putins keine Themenbeschränkung gegeben. Die Themenbeschränkungen kamen indes von der Redaktion aus Deutschland, die dem Interview nur 10 Minuten Sendeplatz nach den Tagesthemen einräumte. Roth und sein Team mussten das Interview, das in voller Länge im russischen Fernsehen 27 Minuten Sendezeit einnahm, also radikal kürzen. Warum die ARD für dieses interessante und hochbrisante Stück Fernsehjournalismus keine halbe Stunde Sendezeit über hatte, bleibt fraglich. An einem starren Sendefenster kann es nicht gelegen haben. Nach dem Putin-Interview sendete man bei der ARD von 23:30 bis 5:00 morgens eine Sondersendung mit dem Namen “Der Kampf ums Weiße Haus - Die lange Nacht der US-Wahlen” - warum man nicht 20 Minuten dieser Sendung für ein zeithistorisches Dokument hätte kürzen können, ist unerklärlich. Ebenso fraglich bleibt es, warum aus dem Interview gerade die Stellen herausgefiltert wurden, die der westlichen Position widersprechen. Mit der vorgenommenen Kürzung erhält das Interview einen vollkommen anderen Informationsgehalt. Die ARD hat in diesem Falle die Grenze zwischen journalistischer Verantwortung und Meinungsmanipulation überschritten.

Besonders tragisch ist in diesem Zusammenhang, dass es von Seiten der ARD kein Transscript des vollständigen Interviews gibt. Auch im Internet veröffentlicht die ARD nur die gekürzte Fassung.

Update: Nach über 300 größtenteils äußerst enttäuschten Kommentaren im Tageschau-Blog und einer steigenden Zahl von Blogs, die sich mit der Thematik auseinandergesetzt haben, hat die ARD reagiert und Thomas Roth hat eine Erklärung veröffentlicht.

Roth entschuldigt die technisch schlechte und gekürzte Version mit Terminproblemen, weist aber jeden Vorwurf der “Zensur” kategorisch von sich. Er kündigt an, dass das Interview in voller Länge am 2. September um 6.20 im WDR gezeigt wird und er sich am 4. September um 14.00 im Tagesschau-Chat dem Volke stellen will. Das wird sicher sinnvoll sein, denn Roths Kommentar geht auf einige zentrale Kritikpunkte nicht ein:
- Warum wurde das Interview in voller Länge nicht ins Internet gestellt?- Warum wurde das Interview in voller Länge nicht auf einem Spartensender gezeigt?- Warum findet sich nirgends ein von der ARD autorisiertes Script mit dem Interview in voller Länge?- Warum erweckte man sowohl im Fernsehen, als auch im Internet, den Eindruck, das gekürzte Interview sei nicht gekürzt, sondern vollständig?- Ist es einem Inhalt angemessen, der sich bei den Zuschauern und Lesern eines überaus großen Interesse erfreut, um 6.20 auf einem Regionalsender gezeigt zu werden?

Die Krisen-PR der ARD scheint zumindest im Ansatz zu funktionieren. Ohne die überwältigende Reaktion auf das Fehlverhalten, hätte es sicher noch nicht einmal eine Ausstrahlung in den frühen Morgenstunden gegeben. Die Reaktion der ARD ist aber nicht mehr als ein Notnagel. Das Kind ist in den Brunnen gefallen und vielen Internetnutzern ist ein Licht aufgegangen, dass auch das “Schlachtschiff” des deutschen Fernsehjournalismus nicht so neutral und objektiv ist, wie es sich gerne gibt. Ende des Updates


Als Videoversion für Leser, die der russischen Sprache nicht mächtig sind, gibt es eine Version des russischen Fernsehens, die ein User auf YouTube mit deutschen Untertiteln einstellte:
Besondere Mühe machte sich der Blogger Azot, der auf Blogspot.com einen eigenen Blog einrichtete, auf dem er das offizielle Transscript des Interviews auf Deutsch übersetzte und die gekürzten Teile markierte. Dieses interessante Dokument möchte ich meinen Lesern nicht vorenthalten - die gekürzten Teile sind orange (hellrot) markiert. Zusätzliche Passagen aus einer Abschrift auf dem Internetportal Russland.ru sind gelb (grün) markiert:


Thomas Roth: Herr Ministerpräsident, nach der Eskalation in Georgien sieht das Bild in der internationalen Öffentlichkeit so aus damit meine ich Politik, aber auch Presse: Russland gegen den Rest der Welt. Warum haben Sie Ihr Land mit Gewalt in diese Situation getrieben?

Wladimir Putin: Was meinen Sie, wer hat den Krieg begonnen?

Thomas Roth: Der letzte Auslöser war der georgische Angriff auf Zchinwali

Wladimir Putin: [Ich] Danke Ihnen für diese Antwort. So ist es auch, das ist die Wahrheit. Wir werden dieses Thema später ausführlicher erörtern. Ich möchte nur anmerken, dass wir diese Situation nicht herbeigeführt haben.

Wladimir Putin: Ich bin überzeugt, dass das Ansehen eines jeden Landes, das im Stande ist, das Leben und die Würde der Bürger zu verteidigen, eines Landes, das eine unabhängige Außenpolitik betreiben kann, dass das Ansehen eines solchen Landes mittel- oder langfristig steigen wird. Umgekehrt: Das Ansehen der Länder, die in der Regel die Interessen anderer Staaten bedienen, die die eigenen nationalen Interessen vernachlässigen unabhängig davon, wie sie das auch erklären mögen , wird sinken.

Roth: Sie haben die Frage trotzdem noch nicht beantwortet, warum Sie die Isolation ihres ganzen Landes riskiert haben

Putin: Ich dachte, geantwortet zu haben, aber wenn sie zusätzliche Erklärungen brauchen, das mache ich. Unser Land, das die Würde und den Stolz unserer Bürger verteidigen kann, und die außenpolitischen Verpflichtungen im Rahmen der Friedensstiftung erfüllen kann, wird nicht in Isolation geraten, ungeachtet dessen was unsere Partner in Europa und USA im Rahmen ihres Blockdenkens sagen. Mit Europa und den USA endet die Welt nicht. Und im Gegenteil, ich möchte es nochmal betonen: Wenn Staaten ihre eigene nationale Interessen vernachlässigen, um außenpolitische Interessen anderer Staaten zu bedienen, dann wird die Autorität dieser Länder unabhängig davon, wie sie das auch erklären mögen , nach und nach sinken. D.h. wenn die europäischen Staaten die außenpolitischen Interessen der USA bedienen wollen, dann werden sie, aus meiner Sicht, nichts dabei gewinnen. Jetzt reden wir mal über unsere internationalen rechtlichen Verpflichtungen. Nach internationalen Verträgen haben die russischen Friedenstifter die Pflicht, die zivile Bevölkerung von Südossetien zu verteidigen. Und jetzt denken wir mal an 1995 (Bosnien). Und wie ich uns Sie gut wissen, haben sich die europäischen Friedensstifter, in dem Fall repräsentiert durch niederländische Streitkräfte, nicht in den Konflikt eingemischt und haben einer Seite damit erlaubt, einen ganzen Ort zu vernichten. Hunderte wurden getötet und verletzt. Das Problem und die Tragödie von Srebrenica ist in Europa sehr bekannt. Wollten Sie, dass wir auch so verfahren? Dass wir uns zurückgezogen hätten und den georgischen Streitkräften erlaubt hätten, die in Zchinwali lebende Bevölkerung zu vernichten?

Roth: Herr Ministerpräsident, Kritiker sagen, Ihr eigentliches Kriegsziel war gar nicht, nur die südossetische Bevölkerung aus Ihrer Sicht zu schützen, sondern zu versuchen, den georgischen Präsidenten aus dem Amt zu treiben, um den Beitritt Georgiens über kurz oder lang zur NATO zu verhindern. Ist das so?

Putin: Das stimmt nicht, das ist eine Verdrehung der Tatsachen, das ist eine Lüge. Wenn das unser Ziel gewesen wäre, hätten wir vielleicht den Konflikt begonnen. Aber, wie sie selbst sagten, das hat Georgien gemacht. Jetzt gestatte ich mir, an die Tatsachen zu erinnern. Nach der nicht legitimen Anerkennung des Kosovo haben alle erwartet, dass wir Südossetien und Abchasien anerkennen. Alle haben darauf gewartet und wir hatten ein moralisches Recht darauf. Wir haben uns mehr als zurückgehalten. Ich will das auch nicht kommentieren. Ja, mehr noch, wir haben das geschluckt. Und was haben wir bekommen? Eine Eskalation des Konfliktes. Überfall auf unsere Friedensstifter. Überfall und Vernichtung der friedlichen Bevölkerung in Südossetien. Das sind Tatsachen, die angesprochen wurden. Der französische Aussenminister war in Nordossetien und hat sich mit Flüchtlingen getroffen. Die Augenzeugen berichten, dass die georgischen Streitkräfte mit Panzern Frauen und Kinder überfahren haben, die Leute in die Häuser getrieben und lebendig verbrannt haben. Georgische Soldaten haben, als sie nach Zchinwali kamen, - so im vorbeigehen Granaten in die Keller und Bunker geworfen, wo Frauen und Kinder sich versteckt hatten. Wie kann man so etwas anders nennen, als Genozid?
Und jetzt zur Regierung in Georgien.
Das sind die Menschen, die ihr Land in die Katastrophe getrieben haben, die georgische Führung hat das mit eigenen Aktionen gemacht. Die Staatlichkeit des eigenen Landes torpediert. Solche Menschen sollten keinen Staat führen, ob groß oder klein. Wären sie anständige Personen, sollten sie unbedingt zurücktreten.

Roth: Das ist jedoch nicht Ihre Entscheidung, sondern die der georgischen Regierung.

Putin: Natürlich, jedoch kennen wir auch Präzedenzfälle, die einen anderen Charakter haben. Ich erinnere nur die amerikanische Invasion des Iraks und was sie mit Saddam Hussein gemacht haben, weil dieser ein paar schiitische Dörfer vernichtet hatte. Und hier wurden in den ersten Stunden der Kampfhandlungen auf südossetischem Territorium 10 ossetische Dörfer vollständig vernichtet (ausradiert).

Roth: Herr Ministerpräsident, sehen Sie sich denn im Recht, in das Territorium eines souveränen Staates, nämlich Georgien, vorzudringen und dort Bombardierungen durchzuführen? Ich selbst sitze hier nur aus purem Zufall mit Ihnen, da buchstäblich einige Meter von mir eine Bombe explodiert ist, die aus Ihrem Flugzeug abgeworfen wurde. Gibt Ihnen das aus völkerrechtlicher Sicht das Recht

Putin: Natürlich, haben wir ein Recht darauf …

Roth: Ich will nochmal darauf hinweisen: Die Bombe ist auf ein Wohnhaus abgeworfen worden.

Putin: Wir haben uns absolut im Rahmen des Völkerrechts bewegt. Wir haben den Angriff auf unsere Friedensstifter, auf unsere Bürger als ein Angriff auf Rußland aufgefasst. In den ersten Stunden der Kampfhandlungen töteten die georgischen Streitkräfte mehre Dutzend unserer Blauhelme. Haben unseren südlichen Posten, da war südlicher und nördlicher, mit Panzern eingekreist und direkt beschossen. Als unsere Blauhelmsoldaten die Technik aus einem Hangar holen wollten, wurde ein Schlag mit dem Artilleriesystem Grad ausgeführt. 10 Leute, die in diesen Hangar reingingen, wurden auf der Stelle getötet (lebendig verbrannt). Danach hat die georgische Luftwaffe Luftschläge in verschiedenen Punkten in Südossetien durchgeführt. Nicht in Zchinwali, sondern inmitten von Südossetien. Und wir sahen uns gezwungen, die Verwaltungspunkte der georgischen Streitkräfte, die sich außerhalb der Konfliktzone befanden, unschädlich zu machen. Das waren solche Punkte, von wo die Artillerieschläge und die Luftangriffe auf russische Blauhelme koordiniert und ausgeführt wurden.

Roth: Ich hatte ja gesagt, dass auch die Bombardierung der Zivilbevölkerung stattgefunden hat. Sie haben womöglich nicht alle Informationen.

Putin: Ich verfüge möglicherweise nicht über alle Informationen. Im Zuge der Kampfhandlungen sind Fehler möglich. Jetzt gerade hat die amerikanische Luftwaffe in Afghanistan einen Schlag gegen die Taliban durchgeführt und hat fast 100 Leute aus der Zivilbevölkerung getötet. Das ist die erste Möglichkeit. Die zweite, die wahrscheinlicher ist: die Verwaltungspunkte der georgischen Artillerie, der Luftwaffe und Radarstationen wurden mutwillig mitten in den Wohngebieten platziert, damit die Wahrscheinlichkeit der Luftschläge gegen diese minimiert wird. Sie haben die Zivilbevölkerung und Sie als Geiseln benutzt.

Roth: das ist eine Mutmaßung.

Roth: Der französische Außenminister Kouchner hat viele Sorgen geäußert in den letzten Tagen, als Minister der Ratspräsidentschaft. Er hat auch die Sorge geäußert, dass der nächste Konfliktherd um die Ukraine beginnt, nämlich um die Krim, um die Stadt Sewastopol. Ist die Krim das nächste Ziel, der Sitz der Schwarzmeerflotte?

Putin: Sie sagten das nächste Ziel. Wir haben auch hier kein Ziel gehabt. Deshalb ist es nicht korrekt, so zu reden.

Roth: Schließen sie das aus?

Putin: Und, wenn Sie gestatten, dann bekommen Sie eine zufriedenstellende Antwort: Die Krim ist kein kritisches Territorium, da hat es keinen ethnischen Konflikt gegeben, im Unterschied zum Konflikt zwischen Südossetien und Georgien. Und Russland hat längst die Grenzen der heutigen Ukraine anerkannt. Im Grunde genommen haben wir die Grenzverhandlungen abgeschlossen. Da bleiben nur Demarkationsangelegenheiten, das ist eine technische Angelegenheit. Und eine solche Frage riecht nach Provokation. Da gibt es innerhalb der Krim komplizierte Prozesse, Krim-Tataren, ukrainische Bevölkerung, russische Bevölkerung, also slavische Bevölkerung. Das ist aber ein internes Problem der Ukraine. Es gibt einen Vertrag über die Flotte bis 2017.

Roth: Ein anderer Außenminister, dieses mal der britische, Herr Millbrand äußerte seine Bedenken, dass ein neuer Kalter Krieg beginnt. Ein neuer Rüstungswettlauf. Wie würden sie die Situation einschätzen? Stehen wir jetzt an der Grenze zu einer neuen Eiszeit, einem neuen Kalten Krieg, dem Beginn eines neuen Rüstungswettlaufs? Wie sehen sie das?

Putin: Wissen sie, es gibt so einen Witz: Wer schreit als erster: Haltet den Dieb? - Derjenige, der gestohlen hat.

Roth: Der Außenminister von Großbritannien.

Putin: Das haben sie so gesagt. Wunderbar. Es ist eine Freude mit ihnen zu reden. Aber sie haben es gesagt.

Roth: Wo stehen wir? Ist es nur eine Eiszeit, ist es schon ein kalter Krieg, hat das Wettrüsten schon begonnen oder schließen sie alles aus?

Putin: Russland strebt keinerlei Verschiebungen an, keinerlei Spannungen. Obwohl auch das sein kann. Wir wollen gutnachbarschaftliche, partnerschaftliche Beziehungen unterhalten. Wenn Sie erlauben, dann sage ich, was ich darüber denke. Es gab die Sowjetunion und den Warschauerpakt. Und es gab die sowjetischen Streitkräfte in der DDR, und man muss es ehrlich zugestehen, das waren Okkupationskräfte, die nach dem Ende des zweiten Weltkriegs in Ostdeutschland geblieben sind unter dem Deckmantel der Koalitionsstreitkräfte. Nach dem Zerfall der Sowjetunion, des Warschauerpaktes sind diese Okkupationskräfte weg. Die Gefahr von Seiten der Sowjetunion ist weg. Die NATO aber, die amerikanischen Streitkräfte, in Europa sind immernoch da. Wofür? Um Ordnung und Disziplin in den eignen Reihen zu halten, um alle Koalitionspartner innerhalb eines Blocks zu halten, braucht man eine außenstehende Gefahr.

Und Iran ist da nicht ganz passend für diese Rolle. Man will daher einen Gegner wiederauferstehen lassen und dieser soll Rußland sein. In Europa jedoch fürchtet uns niemand mehr.

Roth: Die Europäische Union in Brüssel wird über Russland reden. Es wird wohl auch über Sanktionen gegen Russland zumindest geredet werden, möglicherweise werden sie beschlossen. Macht Ihnen das irgend eine Art von Sorge oder ist Ihnen das egal, weil Sie sagen, die Europäer finden sowieso nicht zu einer Stimme?

Putin: Würde ich sagen, wir pfeifen drauf, es ist uns egal, würde ich lügen. Natürlich verfolgen wir alles sehr aufmerksam. Wir hoffen, dass der gesunde Menschenverstand triumphieren wird, und wir glauben, dass eine nicht politisierte, sondern objektive Einschätzung der Ereignisse gegeben wird. Wir hoffen auch, dass die Aktionen der russischen Friedensstifter unterstützt werden und die Aktionen der georgischen Seite, diese verbrecherische Aktion durchgeführt hatte, sanktioniert werden.

Roth: Herr Ministerpräsident, müssen Sie sich in Wirklichkeit nicht entscheiden? Sie wollen auf der einen Seite auf eine intensive Zusammenarbeit mit Europa nicht verzichten, Sie können es meines Erachtens wirtschaftlich auch gar nicht, andererseits wollen Sie trotzdem nach eigenen russischen Spielregeln spielen. Also auf der einen Seite ein Europa der gemeinsamen Werte, die Sie auch teilen müssen, andererseits spielen Sie nach russischen Spielregeln. Beides zusammen geht aber nicht

Putin: Wir wollen nicht nach irgendwelchen besonderen Spielregeln spielen. Wir wollen, dass alle nach einheitlichen völkerrechtlichen Regeln vorgehen. Wir wollen nicht, dass diese Begriffe manipuliert werden, in einer Region die Regeln, in einer anderen die Regeln. Wir wollen einheitliche Regeln. Einheitliche Regeln, die die Interessen aller Teilnehmer berücksichtigen.

Roth: Wollen Sie damit sagen, dass die EU je nach Region nach unterschiedlichen Regeln handelt, die nicht dem Völkerrecht entsprechen?Putin: Absolut. Wie hat man Kosovo anerkannt? Man vergaß die territoriale Souverenität der Staaten, die UN-Resolution 1244, die sie selbst beschlossen haben. Dort durfte man das und in Abchasien und Südossetioen nicht. Warum?

Roth: D.h. Rußland ist einzig und allein fähig die Regeln des internationalen Völkerrechts zu bestimmen. Alle anderen manipulieren, machen es wie sie wollen? Hab ich Sie richtig verstanden?

Putin: Sie haben mich falsch verstanden. Haben Sie die Unabhängigkeit Kosovos anerkannt? Ja oder Nein?

Roth: Ich selbst nicht, ich bin Journalist.

Putin: Die westlichen Länder. Im Grunde haben es alle anerkannt. Nur, wenn man es dort anerkennt, dann muss man auch die Unabhängigkeit von Abchasien und Südossetien anerkennen. Es gibt überhaupt keinen Unterschied. Der Unterschied ist ausgedacht. Dort gab es ethnische Spannungen und hier gibt es ethnische Spannungen. Dort gab es Verbrechen praktisch von beiden Seiten-, und hier kann man die wahrscheinlich finden. Wenn man etwas gräbt, dann kann man die bestimmt finden. Dort gab es die Entscheidung, dass beide Völker nicht mehr zusammen in einem Staat leben können, und hier wollen sie es auch nicht. Es gibt keinen Unterschied und alle verstehen es in Wirklichkeit. Das alles ist nur Gerede, um rechtwidrige Schritte zu decken. Das nennt man, das Recht des Stärkeren. Und damit kann sich Rußland nicht abfinden.

Herr Roth, Sie leben schon lange in Rußland, sie sprechen hervorragend, fast ohne Akzent, russisch. Dass Sie mich verstanden haben, wundert mich nicht. Das ist mir sehr angenehm, jedoch möchte ich auch sehr, dass mich meine europäischen Kollegen verstehen, die sich am 1. September treffen und über diesen Konflikt beraten werden. Wurde die Resolution 1244 angenommen? Ja! Dort wurde unterstrichen geschrieben: territoriale Souverenität Serbiens! Die Resolution haben die in den Müll weggeworfen. Alles vergessen. Sie wollten die Resolution zuerst umdeuten, anders interpretieren, aber es ging nicht. Alles vergessen. Warum? Das Weiße Haus ordnete an, und alle führen aus! Wenn die europäischen Länder auch weiterhin eine solche Politik führen, dann werden wir über europäische Angelegenheiten in Zukunft mit Washington reden müssen.

Roth: Ich verstehe, was sie gesagt haben. Können wir ohne Übersetzer weitermachen?

Putin: Sicher.

Roth: Danke. Ich würde gerne eine Frage stellen, die die Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen betrifft. Unabhängig davon was es aktuell für Einschätzungen und Vorschläge gibt. Unter Berücksichtigung der besonderen Beziehungen zwischen unseren Ländern: Kann Deutschland in dieser Situation eine bestimmte Vermittlerrolle übernehmen?

Putin: Wir haben zu Deutschland sehr gute Beziehungen, vertrauensvolle Beziehungen, sowohl politische als auch ökonomische. Als wir mit Herrn Sarkozy gesprochen haben, bei seinem Besuch hier, haben wir gesagt, dass wir keinerlei Territorien in Georgien wollen. Wir werden uns in die Sicherheitszone zurückziehen, die in den früheren internationalen Abkommen vereinbart wurde. Aber da werden wir auch nicht ewig bleiben. Wir betrachten das als georgisches Territorium. Unsere Absicht besteht nur darin, die Sicherheit zu gewährleisten und es nicht so zu machen, dass da Truppen und Kriegsgerät heimlich geballt werden. Und zu verhindern, dass da die Möglichkeit eines neuen Konfliktes entsteht. Dann begrüßen wir die Teilnahme von Beobachtern der EU, der OSZE und natürlich auch Deutschlands. Wenn die Prinzipien der Zusammenarbeit geklärt sind.

Roth: D.h. Sie werden ihre Truppen auf jeden Fall zurückziehen.

Putin: Natürlich. Es ist für uns als erstes wichtig, die Sicherheit in der Region sicherzustellen. Als nächstes Südossetien zu helfen, die eigenen Grenzen zu sichern. Danach haben wir keine Gründe mehr uns dort aufhalten zu müssen. Und währen dieser Arbeit würden wir die Kooperation mit der EU, OSZE nur begrüßen.

Roth: Was können Sie unter der Berücksichtigung der Umstände, in dem sich diese Krise befindet, der Beziehungen zur USA und Europa, zur Eskalation dieser Krise beitragen?

Putin: Als erstes, das habe ich bereits gestern Ihren CNN-Kollegen gesagt, dass diese Krise unter anderem von unseren amerikanischen Freunden, im Zuge des Vorwahlkampfes provoziert wurde. Das schließt auch die Nutzung der administrativen Ressourcen in einer sehr bedauernswerten Ausführung ein, um einem der Kandidaten eine Mehrheit sicherzustellen. In dem Fall, dem der Regierungspartei.

Roth: Das glauben Sie wirklich? [auf russisch]: Das ist kein Fakt

Putin: [auf deutsch]: Das ist kein Fakt. [weiter auf russisch] Wir wissen, dass es dort viele amerikanische Berater gegeben hat. Das ist sehr schlecht, wenn man eine Seite des ethnischen Konflikts zuerst aufrüstet und sie dann dazu drängt, die Lösung des ethnischen Problems auf militärischem Wege zu suchen. Das scheint auf den ersten Blick einfacher zu sein, als mehrjährige Verhandlungen zu führen, Kompromisse zu suchen. Das ist jedoch ein sehr gefährlicher Weg. Und die Entwicklung der Ereignisse hat es gezeigt.

Instruktoren, Lehrer im weiten Sinne, Personal, welches die Nutzung der gelieferten Technik zeigt, sie alle müssen sich wo befinden? Auf Übungsanlagen und in den Übungszentren. Und wo waren diese Leute? In der Kampfzone! Und das drängt den Gedanken auf, dass die amerikanische Führung über die vorbereitete Aktion gewusst und mehr noch an dieser teilgenommen hat. Ohne einen Befehl der obersten Führung dürfen sich amerikanische Bürger nicht in der Konfliktzone aufhalten. In der Sicherheitszone durften sich lediglich die zivile Bevölkerung, Beobachter der OSZE und die Blauhelme. Wir jedoch haben da Spuren von amerikanischen Staatsangehörigen gefunden, die keiner dieser Gruppen angehören.

Das ist die Frage: wieso hat die Führung der USA es erlaubt, sich ihren Bürgern dort aufzuhalten, die dort kein Recht dazu hatten?

Und wenn sie es erlaubt haben, dann hab ich die Vermutung, dass es mutwillig passiert ist, um einen kleinen, siegreichen Krieg zu organisieren. Und falls das schiefläuft, Rußland in die Rolle des Gegners zu drängen, um daraufhin das Wahlvolk hinter einem der Präsidentschaftskandidaten zu vereinigen. Natürlich dem der Regierungspartei, da nur diese über eine solchen Ressource verfügen kann. Das sind meine Ausführungen und Vermutungen. Es ist Ihre Sache, ob Sie mir zustimmen oder nicht. Aber sie haben das Recht zu existieren, da wir Spuren von amerikanischen Staatsangehörigen in der Kampfzone gefunden haben.

Roth: Und eine letzte Frage, die mich sehr interessiert. Denken Sie nicht, dass Sie sich in der Falle Ihres eigenen autoritären Systems befinden? Sie kriegen Informationen von Ihren Geheimdiensten und anderen Quellen, jedoch haben die Medien Angst etwas zu berichten, was nicht mit der Linie der Regierung übereinstimmt. Ist es nicht so, dass das von Ihnen geschaffene System, Ihnen die Möglichkeit eines breiten Sichtfeldes auf diesen Konflikt nimmt, auf die Geschehnisse in Europa und anderen Ländern?

Putin: Sehr geehrter Herr Roth, Sie haben unser politisches System als autoritär bezeichnet. Sie haben in unserer heutigen Diskussion auch mehrfach über unsere gemeinsamen Werte gesprochen. Woraus bestehen diese? Es gibt einige grundliegende Werte, wie das Recht zu leben. In USA z.B. gibt es immer noch die Todesstrafe, in Rußland und Europa gibt es die nicht. Heißt das denn, dass Sie aus dem NATO-Block austreten wollen, weil es keine vollständige Übereinstimmung der Werte zwischen den Europäern und Amerikanern gibt?

Jetzt zum Konflikt, über den wir heute sprechen. Wissen Sie denn nicht, was sich in Georgien die letzten Jahre abgespielt hat? Rätselhafter Tot des Ministerpräsidenten Shwania, Niederschlagung der Opposition, physische Zerschlagung von Protestmärschen der Oppositionellen, Durchführung der Wahlen während eines Ausnahmezustands und jetzt diese verbrecherische Aktion in Ossetien mit vielen Toten. Und da ist natürlich ein demokratisches Land, mit der ein Dialog über die Aufnahme in die NATO oder gar EU geführt werden muss.

Und wenn ein anderes Land seine Interessen verteidigt, das Recht seiner Bürger auf Leben verteidigt, 80 unserer Leute wurden sofort getötet, 2000 aus der zivilen Bevölkerung wurden getötet und wir dürfen unsere Bürger dort nicht schützen? Und wenn wir das machen, dann nimmt man uns die Wurst weg? Wir haben die Wahl Wurst oder Leben. Wir wählen das Leben, Herr Roth.

Jetzt über den anderen Wert: Pressefreiheit. Sehen Sie nur wie diese Ereignisse in der amerikanischen Presse beleuchtet werden, die als leuchtendes Beispiel der Demokratie gilt. Und in der europäischen ist es ähnlich. Ich war in Peking, als die Ereignisse anfingen. Massierter Beschuß von Zchinwali, Anfang des Vorstoßes der georgischen Truppen, es gab sogar bereits vielfache Opfer, es hat keiner ein Wort gesagt. Auch Ihre Anstalt hat geschwiegen, alle amerikanischen Anstalten. So als ob gar nichts passiert. Erst als der Agressor in die Fresse bekam, “Zähne rausgeschlagen” bekommen hat, als er seine ganze amerikanische Ausrüstung aufgegeben und ohne Rücksicht gerannt ist, haben sich alle erinnert. An das internationale Völkerrecht, an das böse Rußland. Da waren alle wieder auf der Stelle. Wieso eine solche Willkür [in der Berichterstattung]?

Nun zur Wurst: Wirtschaft. Wir wollen normale, wirtschaftliche Beziehungen zu allen unseren Partnern. Wir sind ein sehr zuverlässiger Partner, wir haben noch nie einen Partner betrogen. Als wir Anfang der 60er die Pipeline in die BRD gebaut haben, hat unser transatlantischer Partner den Deutschen geraten, diesem Projekt nicht zuzustimmen. Sie müssen das ja wissen. Damals hat die Führung Deutschlands die richtige Entscheidung getroffen und die Pipeline wurde zusammen mit der Sowjetunion gebaut. Heute ist eine der zuverlässigsten Gas-Quellen für die deutsche Wirtschaft. 40 Mrd. m³ bekommt Deutschland jedes Jahr. Und wird es auch weiterhin, das garantiere ich. Sehen wir uns das globaler an. Wie ist die Struktur unseres Exports in die europäischen Länder und auch in die USA? 80 % davon sind Rohstoffe (Öl, Gas, Ölchemie, Holz, Metalle). Das alles ist von der europäischen und Weltwirtschaft in höchsem Maße gefragt. Das sind sehr gefragte Produkte auf dem Weltmarkt.

Wir haben auch die Möglichkeiten in hochtechnologischen Gebieten, die sind jedoch sehr begrenzt. Mehr noch, trotz rechtsgültiger Abkommen mit der EU beispielsweise über atomaren Brennstoff, werden wir rechtswidrig vom europäischen Markt ferngehalten. Wegen der Position unserer französischen Freunde. Aber sie wissen davon, wir haben mit denen lange diskutiert. Und wenn jemand diese Beziehungen aufgeben will, dann können wir nichts dagegen machen. Wir wollen das jedoch nicht. Wir hoffen sehr, dass unsere Partner ihre Pflichten genauso erfüllen, wie wir unsere.

Das war über unseren Export. Was Euren Export, also unseren Import, angeht, so ist Rußland ein sehr zuverlässiger und großer Markt. Ich erinnere mich jetzt nicht an genaue Zahlen, Import der Maschinenbautechnologie aus Deutschland wächst von Jahr zu Jahr. Dieser ist sehr groß heutzutage. Und wenn jemand uns nicht mehr beliefern will, dann werden wir das wo anders kaufen. Nur wer braucht das, verstehe ich nicht?

Wir drängen auf eine objektive Analyse der Geschehnisse und wir hoffen, dass gesunder Menschenverstand und die Gerechtigkeit siegen werden. Wir sind das Opfer der Aggression und wir hoffen auf die Unterstützung unserer europäischen Partner.

Jens Berger

Bildnachweis: Regierung der Russischen Föderation




Kommentar Politik-Global

Obiges Beispiel zeigt in flagranter Weise, in welche Richtung die Bevölkerung in Deutschland gedungen werden soll. Grob gesagt sind über 90% der Berichterstattungen in Deutschland "zweckgerichtet" - oder man darf gerne auch sagen: grob gefälscht.

Und wenn heute als Negativbeispiele "Neues Deutschland" oder "Der Völkische Beobachter" genannt werden, so ließe sich ebenso gut die nahezu GESAMTE deutsche Medienlandschaft in diese selbe Kategorie einreihen. In dem Artikel bei PG wurde auch das Beispiel des Kommentars der Springer-Zeitung "WELT ONLINE" zumindest im ersten Teil wiedergegeben - ihn vollständig wiederzugeben widerstrebte mir zutiefst - Lügen braucht man nicht noch weiter zu propagieren. Nur Wahrheit kann den Menschen eine Rückbesinnung auf wirkliche Ziele vermitteln. Es ist nicht nur eine BILD-Zeitung, die oberflächlichste und primitivste Propaganda macht - längst sind auch die davon betroffen, die meinen in ihrer täglichen Zeitung "steckt immer ein kluger Kopf" oder wenn sie ein Magazin lesen "wüßten sie mehr".

Und eben in der Vermittlung von Wahrheit sind die privaten Medien im Internet gewachsen, getragen von Idealisten, die weder Kosten noch Mühen scheuen, sich für eben diese Wahrheit einzusetzen. Obenstehendes Interview, von dem ich aktuell aus rein technischen Problemen nicht rechtzeitig erfuhr (PC und Netz), zeigt jedoch in Übernahme von 'Der Spiegelfechter' mit welch perfiden Methoden die Bürger auch über die öffentlich rechtlichen Medien belogen werden. Herr Roth besaß (und besitzt?) die Chuzbe die Gastfreundschaft in einem Land zu genießen - und dennoch über Zensur Aussagen zu entstellen und zu verfälschen, auf daß der Bundesbürger glaube, die USA seien unser Freund und Russland sei ganz etwas Übles.

Das genaue Gegenteil ist der Fall. Auch ich kenne Russland ein bißchen und spreche fließend Russisch. Und wenn man trotz mancher Erfahrungen Russlands in der Vergangenheit in eben diesen Russen Freunde findet, so sind dies dann keine westlichen Lippenbekenntnisse, wie: "my friend" oder "mon ami" - in Russland heißt es "товарищ" (Kamerad) und hat damit eine tiefere Bedeutung. Zwar gibt es auch die Übersetzung "мой друг" aber es wird nicht in gleicher Art verwendet. Um deutsche "Journalisten" die in Russland ihren Dienst versehen, werde ich auf jeden Fall einen großen Bogen machen, denn sie dürften mehr Probleme mit ihrem Gewissen haben, so sie denn noch eins haben - genau wie der Werbefachmann, der gentechnisch modifiziertes Tierfutter bewirbt - wohl wissend welchen Schaden er Mensch und Tier zufügt.


Es lebe das Internet - solange es noch lebt.


CCI 2008 Politik-Global Rumpelstilz 2008-09-02/03








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Freitag, 22. August 2008

0808-26 / Nadelstiche von der anderen Seite

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Assad: Russische

Raketen in

Syrien als

Antwort auf

ABM-Pläne

denkbar

10:04 | 20/ 08/ 2008
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MOSKAU, 20. August (RIA Novosti). Die syrische Regierung ist bereit, als Antwort auf die US-Raketenabwehrpläne in Europa russische Raketenkomplexe vom Typ Iskander in Syrien zu stationieren. Bisher kam diesbezüglich allerdings noch kein Signal aus Moskau.

Das erklärte der syrische Präsident Bashar Assad in einem am Mittwoch in der Tageszeitung „Kommersant“ veröffentlichten Interview.

„Wir sind bereit, mit Russland bei all dem zusammenzuwirken, was seine Sicherheit festigen könnte“, stellte Assad in einem Interview fest, das er im Vorfeld seines Moskau-Besuchs gab. „Ich denke, dass Russland wirklich über Gegenschritte nachdenken muss, um etwas gegen eine Einkreisung zu unternehmen.“

Die USA haben vor, Teile ihres Raketenabwehrsystems ABM in Polen und Tschechien zu stationieren, um sich vor einer angeblich von Iran ausgehenden Raketenbedrohung zu schützen. Russland betrachtet die US-Pläne als Bedrohung seiner eigenen Sicherheit.

Letzte Woche berichteten internationale Medien, Russland wolle die amerikanischen ABM-Pläne in Europa mit einer Stationierung von Iskander-Raketenkomplexen in Syrien erwidern.

Wie Assad sagte, hatte Syrien bereits vor einigen Jahren den Erwerb dieser Raketen zur Sprache gebracht. Damals standen die ABM-Pläne der USA aber noch nicht zur Debatte.

„Heute gibt es aber keine konkreten Vereinbarungen. Nicht einmal Verhandlungen wurden in letzter Zeit zu diesem Thema geführt“, so Assad.

„Solche Projekte müssten jedenfalls zunächst von Militärexperten geprüft werden. Sobald alles beschlossen ist, werden wir das öffentlich bekanntgeben“, sagte er. Assad machte kein Hehl daraus, dass die militärtechnische Zusammenarbeit das Hauptthema seiner Verhandlungen mit der russischen Staatsführung sein wird.


Das rein äußere Kennzeichen war die überstürzte Abreise der israelischen Militär"berater" aus Georgien und jetzt noch der Exodus von Juden aus Georgien.

Wie wäre es denn, wenn Israel bedeutet worden wäre, daß in Syrien Raketen stationiert werden könnten ... z.B. im Falle der Unterstützung des georgischen Militärs beim Angriff auf Süd-Ossetien ... oder, sollten die USA in Polen Raketen aufstellen, daß dann vielleicht auch

Raketen in Syrien gegen Israel zu stehen kämen. Ob das dann aber Rothschild, Rockefeller, Wolfowitz, Bronfman, ... und wie sie alle heißen, gefällt ? ? ? Sie herrschen doch über die USA.

Um diese "süßen, kleinen, schnuckeligen" Raketen geht es - und dabei eben so wie es die USA sicher gewollt haben - aufzustellen in Kaliningrad (die erreichen dann die US-Stellungen sicher von hinten kommend) könnten aber sicherlich auch Warschau erreichen.

Aber auch in Syrien würden die Iskander-Raketen große Freude bereiten. Vermutlich ist es das, was Israel ein herzliches Anliegen war. Es erspart dann dem israelischen Staat übermäßig hohe Rentenzahlungen für seine Bürger. Daß die dann allerdings von den US-Patriots abgefangen werden können, ist sehr fraglich!!! Vor allen Dingen sind die Iskander treffsicherer, als die palästinensischen home-made Feuerwerkskörper. Aber das alles war ja von der Bush-Junta sicher so gewollt - oder glaubte man im Pentagon, daß man Russland ewig zum Narren halten kann? Die Jelzin (Jelzman)-Zeit ist vorbei. Die Farben-"Revolutionen" waren schon ein Angriff auf Russland!

Die US-Kriegsschiffe (und das Bundesmarine-Schiff Lübeck), die am Mittwoch den Bosporus passiert haben und in das Schwarze Meer eingelaufen sind, sollten wohl am besten ihre Marionetten Saakaschwili, Juschtschenko und Timoschenko gleich aufladen und mit in die USA transportieren - so gäbe es endlich wieder Frieden in der Region. Die beiden letztgenannten Figuren habe ich noch hinzugefügt, denn daß das nächste Szenario in der Ukraine stattfindet, pfeifen die Spatzen bereits von den Dächern.

(c) 2008 Copyright Politik-Global Rumpelstilz 2008-08-21

Mittwoch, 20. August 2008

0808-24 / Georgische Truppen habenZchinvali erneut beschossen

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Georgien bricht den Waffenstillstand




Artikel nachstehend übersetzt:

Грузинские войска вновь обстреляли Цхинвали

Грузинские войска вновь обстреляли Цхинвали

18:08 «Вести.Ru»

Короткая перестрелка завязалась на окраине столицы Южной Осетии недалеко от здания центральной республиканской больницы. Грузинские пулеметчики открыли огонь по городу, но тут же были уничтожены российскими миротворцами.

Перестрелка началась около 19:00 и длилась около трех-четырех минут, сообщает «Интерфакс».

На горном склоне был замечен грузинский пулеметный расчет, который первым открыл огонь и обнаружил себя. Одна из российских БМП немедленно открыла ответный огонь на поражение.

В результате перестрелки в городе никто не пострадал. Представители югоосетинских властей пока не комментируют эту информацию.

Übersetzung:


Georgische Soldaten haben erneut Zchinvali beschossen

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Ein kurzer Schußwechsel ereignete sich am Rand der Hauptstadt Süd-Ossetiens unweit des Gebäudes des republikanischen Zentral-Krankenhauses. Georgische Maschinengewehrschützen eröffneten das Feuer auf die Stadt, ab sie wurden von russischen Friedenstruppen zum Schweigen gebracht.

Die Schießerei begann gegen 19:00 Uhr (17:00 h MEZ) und dauerte ungefähr 3 oder 4 Minuten, teilt "Interfaks" mit.

An dem Berghang wurden georgische MG-Schützen bemerkt, die zuerst das Feuer eröffneten und sich dadurch verrieten. Einer der russischen БМП (Schützenpanzer) erwiderte unverzüglich das Feuer.

Niemand kam in der Stadt bei dem Schußwechsel zu Schaden. Die Vertreter der süd-ossetischen Verwaltung haben noch keine Stellungnahme abgegeben.

Nachricht übernommen von Besti.ru

Politik-Global Rumpelstilz 2008-08-20

Dienstag, 19. August 2008

0808-23 / Frau Merkel TRETEN SIE ZURÜCK !

Inkl. Fortsetzung - ihr Versagen und ihr Verrat wird mit dem Kaukasus-Konflikt offensichtlich. Die Fortsetzung enthält alle verfügbaren Details und Hintergründe zum Konflikt !!!
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Frau Merkel treten Sie zurück !



Sie sind ebenso, wie der französische Präsident Sarkozy, Agentin einer feindlichen Macht. Sie wurden angeworben, als Sie noch Propagandistin der FDJ in der DDR waren und mit Hilfe der CIA wurden alle Personen in aussichtsreicheren Positionen aus dem Weg geräumt, Sie erhielten als Wendehals und

CDU-Opportunistin Ihre Einladung zum ACG – American Council on Germany, des von David Rockefeller beherrschten Council on Foreign Relations, der ebenfalls Land um Land den eigenen Interessen einverleibt und

der der CIA übersteht. (Foto: Angela Merkel und Friedbert Pflüger beim ACG, New York, zum "Programming 1" = Gehirnwäsche und Trimmen auf US-Kurs).

Sie waren Propagandistin der FDJ (Freie Deutsche Jugend) in der DDR und wurden vom ausländischen Geheimdienst ausersehen als potentieller Wendehals und charakterlose Opportunistin für besondere Aufgaben zum Nutzen eben dieser ausländischen Macht USA. Damit haben Sie sich unter dem strafrechtlichen Tatbestand des Hochverrats – andienen an eine feindliche Macht (USA), die de facto und gegen das Völkerrecht noch immer die Besatzung Deutschlands ausübt – schuldig gemacht.


Sie vertreten nicht die Interessen Deutschlands, Sie vertreten die Interessen einer kleinen Geld- und Macht gierigen "Elite" zionistischer Strukturen in den USA, Englands und Israels. Von der CIA noch in der DDR als

besonders charakterlos ausgespäht, wurde ihnen von den USA der Weg geebnet, und geeignetere Kandidaten wurden über angefertigte Unterlagen belastet und aus demWeg geräumt.


Hier sei nochmals nachvollzogen, wie sich Ihr Weg von der FDJ-Einpeitscherin zwecks Vorbereitung der Jugend auf den Dienst in der Nationalen Volksarmee (NVA) zum Dienst an der innerdeutschen Grenze mit möglichem Todesschuß auf Republikflüchtlinge. Es sei hervorgehoben, welchen Kreisen in den

USA sie sich als Opportunistin angedient haben um den Interessen Deutschlands zu schaden.


Jetzt im Monat August 2008 hat sie sich jedoch ein für alle Mal als Verräterin deutscher Interessen und der im Koalitionsvertrag auch vereinbarten Ausrichtung auf die strategische Partnerschaft mit Russland erwiesen. Sie schadet den deutschen Bürgern mit jedem Tag, den sie länger auf Kanzlerin von US-Gnaden mimt. Zwar zeigt sie damit ihre Dankbarkeit gegenüber den US-Neocons, aber sie ist nicht US-Bürgerin – sie kann es allenfalls nach vollendeter Vernichtung Deutschlands werden.


Aber sehen wir uns doch einmal diese häßliche Frau an – falls ihr Geburtsdatum stimmt, denn sie sieht aus wie 10 bis 15 Jahr älter. Rein vom aussehen her würde ich sie auf 63 bis 68 Jahre schätzen. Nachstehend ein Auszug aus Zeit-Fragen.ch, dem Artikel von Thierry Meyssan.

Angela Merkel wurde 1954 in Hamburg geboren. Kurz nach ihrer Geburt traf ihre Familie die ungewöhnliche Entscheidung, nach Ostdeutschland überzusiedeln. Ihr Vater, Pfarrer der lutheranischen Kirche, font-size:12.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 {size:612.0pt 792.0pt; margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; mso-header-margin:36.0pt; mso-footer-margin:36.0pt; mso-paper-source:0;} div.Section1 {page:Section1;} --> übernahm die Leitung des Pastoralkollegs Waldhof (Templin) in dessen Gebäudekomplex auch eine Einrichtung für Behinderte (Stephanus-Stiftung) vorhanden war. Er verzichtete auf jegliche öffentliche Kritik am Regime und genoss einen privilegierten sozialen Status: Er verfügte über zwei Autos und reiste oft in den Westen.


Angela Merkel ist eine brillante Studentin und schließt ihr Physikstudium mit dem Doktorat ab. Sie heiratet den Physiker Ulrich Merkel, von dem sie sich bald darauf wieder scheiden läßt. Später lebt sie mit Professor Joachim Sauer zusammen, selbst auch geschieden und Vater von zwei Kindern. Frau Merkel wird Forscherin in Quantenphysik an der Akademie der Wissenschaften.


Gleichzeitig engagiert sie sich politisch bei der Freien Deutschen Jugend (FDJ), einer staatlichen

Jugendorganisation. Sie steigt dort bis zur Sekretärin der Abteilung für Agitation und Propaganda auf und wird eine der wichtigsten Experten für politische Kommunikation in der sozialistischen Diktatur. Aus beruflichen und politischen Gründen reist sie oft in die UdSSR, vor allem nach Moskau, was durch ihre guten Russischkenntnisse erleichtert wird.


NB PG: Wie wichtig dabei ihre Position in der DDR war, läßt sich ermessen, wenn man weiß, daß sie an

Wochenenden mit dem Hubschrauber auf ihre Datscha geflogen wurde – während ein normaler DDR-Bürger 10 Jahre auf seinen Trabi warten durfte.


Merkel als Agentin für eine feindliche Macht – die USA


Obwohl der Fall der Berliner Mauer schon lange erwünscht und vorbereitet wird, überrascht er im November 1989 alle Regierungen. Die CIA versucht die neuen Regierungsmitglieder selbst zu bestimmen, indem

sie Verantwortliche des alten Regimes rekrutiert, die bereit sind, den USA zu dienen, wie sie früher der UdSSR dienten.


Einen Monat später wechselt Angela Merkel die Seite und schließt sich von einem Tag auf den anderen dem Demokratischen Aufbruch an, einer von den westdeutschen Christdemokraten inspirierten neuen Bewegung. Sie nimmt dort von Anfang an die gleiche Stellung ein wie vorher, außer dass ihr Posten nun den westdeutschen

Begriffen angepaßt wird: Sie ist nun «Pressesprecherin».


Bald einmal wird bekannt, dass der Vorsitzende des Demokratischen Aufbruchs, Wolfgang Schnur, ein

ehemaliger Stasi-Mitarbeiter ist. Angela Merkel teilt diese schmerzliche Nachricht der Presse mit. Herr Schnur muß zurücktreten, was ihr ermöglicht, an seiner Stelle Vorsitzende der Bewegung zu werden.
Nach den letzten Parlamentswahlen der DDR tritt sie in die Regierung von Lothar de Maizière ein und wird deren Sprecherin, obwohl der Demokratische Aufbruch nur 0,9 Prozent der Stimmen erhalten hat. In dieser

Übergangsperiode beteiligt sie sich aktiv sowohl an den «2+4»-Gesprächen, die der Aufteilung Berlins in 4

Sektoren und der alliierten Besetzung ein Ende setzen, als auch an den Verhandlungen zur deutschen "Wiedervereinigung". Um, wie sie sagt, einen massiven Exodus von Ost nach West zu verhindern, setzt sie sich für den sofortigen Eintritt der DDR in die Marktwirtschaft und die D-Mark-Zone ein.


NB PG: Damit wurde die DDR nach Artikel 23 des Grundgesetzes in das "Staatsgebiet" der B

RD annektiert, statt wie eigentlich vorgesehen und von der Bevölkerung gefordert, einen gemeinsamen Staat zu bilden mit Friedensvertrag und Schaffung einer Verfassung und Annahme durch die Bevölkerung mittels Referendum. Betrachtet man die Rolle der Merkel, so war dies einer ihrer ersten immensen Schäden, die sie in Deutschland (zum Wohl der USA) anrichtete.


Ihr Lebenspartner Joachim Sauer ist bei der US-amerikanischen Firma Biosym Technology angestellt. Er verbringt ein Jahr in San Diego (Kalifornien) im Labor dieser Firma, die für das Pentagon arbeitet. Er bleibt in der Folge Experte bei Accelrys, einer anderen für das Pentagon arbeitenden Gesellschaft in San Diego. Angela Merkel ihrerseits verbessert ihr Englisch, das sie von nun an bestens beherrscht.


Als die DDR in die Bundesrepublik und der Demokratische Aufbruch in die CDU übergeführt sind, wird Angela Merkel in den Bundestag gewählt und tritt in Helmut Kohls Regierung ein. Obwohl dieser sehr sittenstreng ist,

wählt er diese junge Dame aus dem Osten, geschieden, ohne Kinder und im Konkubinat lebend, zu seiner Jugend- und Frauenministerin.


Innert 14 Monaten hat sich die Verantwortliche für kommunistische Propaganda bei der DDR-Jugend zur christdemokratischen Ministerin für Jugend in der Bundesrepublik gewandelt. In dieser ersten Amtszeit hinterläßt sie jedoch eine sehr magere Bilanz.


Ihre Karriere bei der CDU weiter verfolgend, versucht Angela Merkel erfolglos, sich als Regionalpräsidentin der Partei in Brandenburg wählen zu lassen. Lothar de Maizière, der Vizepräsident der nationalen Partei geworden ist, werden entfernte Kontakte zur Stasi vorgeworfen; er muß demissionieren, worauf Frau Merkel ihn ersetzt.

NB PG: Natürlich wurden diese Personalumbesetzungen in den USA beschlossen – Vernon Walters, der im Jahr des Falls der Mauer zum Botschafter der USA in Bonn wurde, war zuvor Vize-Direktor der CIA – und zuständig für Morde, Staatsstreiche, usw.


1994 wird Klaus Töpfer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, zum Direktor des

Umweltprogramms der Vereinten Nationen ernannt, dies nach langen scharfen Angriffen der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK). Diese wirft Töpfer vor, die wirtschaftlichen Realitäten zu unterschätzen. Helmut

Kohl beruft darauf seinen Schützling Angela Merkel an dessen Stelle, was zur Beendigung der Krise führt. Sofort nach ihrem Amtsantritt entläßt sie alle höheren Beamten, die ihrem Vorgänger treu geblieben sind. In dieser Zeit verbindet sie sich freundschaftlich mit ihrer damaligen französischen Amtskollegin Dominique Voynet.


1998 läßt Bundeskanzler Kohl die USA wissen, dass er der internationalen Intervention in Kosovo nicht zustimmt. Dies zur gleichen Zeit, zu der Gerhard Schröders Sozialdemokraten und Joschka Fischers Grüne Slobodan Milosevic mit Adolf Hitler vergleichen und zum "humanitären" Krieg aufrufen. NB PG: Joschka Fischer ist heute Begründer des ECFR – European Council on Foreign Relations – und hat sich damit dem Rockefeller-Clan unterstellt (wie die Merkel).


Die US-freundliche Presse wettert daraufhin gegen den Bundeskanzler los, indem sie ihm die wirtschaftlichen

Schwierigkeiten des Landes nach der Wiedervereinigung anlastet. Die Christdemokraten werden in den Wahlen von 1998 von einer rot-grünen Welle weggespült. Schröder wird Bundeskanzler und ernennt Fischer zum Außenminister.


Bald darauf wird Helmut Kohl und seinem Umfeld vorgeworfen, geheime Gelder der CDU angenommen zu haben, aber er weigert sich, auf Grund eines Versprechens, die Namen der Spender bekanntzugeben. Angela Merkel veröffentlicht daraufhin eine Stellungnahme in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung»,1 um sich von ihrem Mentor zu distanzieren. Dadurch zwingt sie Helmut Kohl, sich aus der Partei zurückzuziehen, und kurz danach auch den neuen Vorsitzenden der CDU, Wolfgang Schäuble, zurückzutreten. Im Namen der öffentlichen Moral

übernimmt sie so den Vorsitz der Partei. In der Folge paßt sie sich der christdemokratischen Moral an und heiratet ihren Lebenspartner.


Von nun an wird Angela Merkel von zwei wichtigen Pressegruppen offen unterstützt. Sie kann auf Friede Springer zählen, der Erbin der Axel-Springer-Gruppe (180 Zeitungen und Zeitschriften, darunter «Bild», «Die Welt»). Die Journalisten der Gruppe müssen eine Verlagsklausel unterschreiben, die festlegt, dass sie sich für die Entwicklung der Transatlantischen Verbindungen und für die Verteidigung des Staates Israel einsetzen.
Angela Merkel kann auch auf ihre Freundin Liz Mohn* zählen, Direktorin der Bertelsmann-Gruppe, Nummer 1 der europäischen Medien (RTL, Prisma, Random House usw.). Frau Mohn ist auch Vizepräsidentin der

Bertelsmann-Stiftung, die den intellektuellen Stützpfeiler der euro-amerikanischen Verbindungen bildet. *NB PG:

Reinhard und Liz Mohn sind beide Mitglied im Club of Rome, einer der 6 Organisationen, die sich um den Round

Table gruppieren (NWO).


Merkel-Kanzlerin als Kasper-Marionette des US-Führungsoffiziers


Angela Merkel stützt sich auf die Ratschläge von Jeffrey Gedmin, der vom Bush-Clan speziell für sie nach Berlin geschickt wurde. (NB PG: So etwas nannte man in der DDR ihren politischen Führungsoffizier. Das AEI ist Bestandteil des CFR und ist je nach Position sogar der CIA übergeordnet.) Dieser Lobbyist hat zuerst für das American Enterprise Institute (AEI)2 unter der Direktion von Richard Perle und der Frau von Dick Cheney

gearbeitet. Er ermutigt sie sehr, den Euro dem Dollar anzupassen. (NB PG: somit hat der Euro die Aufgabe der Stützung des Dollars.) In der AEI hat er zuvor die New Atlantic Initiative (NAI) geleitet, die alle wichtigen Amerika freundlichen Generäle und Politiker Europas vereinte. Er hat auch am Project for the New American Century (PNAC) mitgewirkt und das Kapitel über Europa in diesem Programm der Neokonservativen verfaßt. Dort schreibt er, dass die EU unter der Kontrolle der NATO bleiben muß und dass dies nur möglich sein werde, wenn «die europäischen Forderungen nach Emanzipation» geschwächt werden können.3 Gleichzeitig ist er auch Verwalter des CCD (Council for the Community of Democracies),4 der eine UNO der zwei Geschwindigkeiten

fordert, und er übernimmt die Leitung des Aspen-Instituts in Berlin.5 Das Angebot seines Freundes John Bolton,6 Stellvertretender Botschafter der USA bei der UNO zu werden, lehnt er ab, damit er sich ganz der Betreuung

von Angela Merkel widmen kann.


2003 vertraut das State Departement Jeffrey Gedmin und Craig Kennedy ein ausgedehntes Programm für «öffentliche Diplomatie» an, das heißt für Propaganda, welches unter anderem die geheime Subvention von Journalisten und Meinungsbildungsstellen in Westeuropa beinhaltet.7 (NB PG: Jetzt wißt ihr Leser also, weshalb man euch jeden Tag aufs Neue "in den April schickt" – nur ihr merkt es nicht, weil ihr den Medien irrsinnigerweise vertraut.)


2003 widersetzt sich Gerhard Schröder der anglo-amerikanischen Operation im Irak. Angela Merkel veröffentlicht daraufhin eine Stellungnahme in der Washington Post,8 in der sie die Chirac-Schröder-Doktrin der Unabhängigkeit Europas zurückweist, ihre Dankbarkeit und Freundschaft gegenüber «Amerika» betont und den Krieg unterstützt.


Im Mai 2004 verwirrt sie die Situation, indem sie die Wahl des Bankiers Horst Köhler zum Bundespräsidenten durchsetzt, dem Hauptredaktor des Maastrichter Vertrags, dem Vertrag zur Einführung des Euro, und ehemaligen Präsidenten der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) und Direktor des IWF. Daraufhin lanciert sie eine «patriotische» Kampagne gegen den radikalen Islamismus.


Während der ganzen Kampagne für die Bundestagswahlen von 2005 prangert sie die steigenden

Arbeitslosenzahlen an (NB PG: die unter ihr noch gestiegen sind – denn 1 Euro-Jobs sind keine

Arbeitsverhältnisse!) und die Unfähigkeit der Sozialdemokraten, diese einzudämmen. Die CDU erhält daraufhin in den Umfragen einen Vorsprung von 21 Prozentpunkten. In dieser Situation veröffentlicht ihr geheimer "Berater" Jeffrey Gedmin in «Der Welt» einen offenen Brief an sie. Nachdem er das deutsche

Wirtschaftsmodell kritisiert hat, schreibt er weiter: «Bevor Sie das Land voranbringen können, müssen Sie diese Nostalgiker intellektuell überwältigen. Sollte Herr Sarkozy Herrn Chirac nachfolgen, wird Frankreich vielleicht einen Aufschwung erleben. Es wäre schade, wenn Deutschland weiter zurückfiele.»


Dieser Einladung folgend, gibt Angela Merkel endlich ihre Lösungsvorschläge bekannt. Sie schiebt einen ihrer Berater, den ehemaligen Richter am Verfassungsgerichtshof, Paul Kirchhof, vor und betraut ihn mit der Initiative «Neue Soziale Marktwirtschaft».9 Sie kündigt den Stop der Progression der Einkommenssteuer an: der Prozentsatz soll der gleiche sein für Bedürftige wie für Superreiche. Gerhard Schröder, der scheidende Bundeskanzler, kritisiert dieses Projekt in einer Fernsehdiskussion scharf. Der Vorsprung der CDU wird pulverisiert.


Schließlich erhält die (NB PG: mit massivster Unterstützung aller Medien, die von den USA gesteuert werden)

CDU 35% der Stimmen und die SPD 34%, der Rest verteilt sich unter den kleineren Parteien. Die Deutschen wollen Schröder nicht mehr, aber sie wollen auch Merkel nicht. Nach langwierigen und mühsamen

Verhandlungen wird eine große Koalition gebildet: Angela Merkel wird Bundeskanzlerin, aber sie muß die Hälfte der Ministerposten an die Opposition abgeben.


Anläßlich der israelischen Intervention in Libanon setzt sie den Einsatz der deutschen Flotte im Rahmen der FINUL durch, indem sie erklärt: «Wenn die Daseinsberechtigung Deutschlands darin besteht, das Existenzrecht von Israel zu garantieren, können wir jetzt, wo dessen Existenz in Gefahr ist, nicht untätig bleiben.»


(Vorstehendes History von Merkel, Angela beruht auf der Recherche des Réseau Voltaire, erschienen bei Zeit-Fragen.ch)


Dieses war ihr erster Streich – und in der Knesset folgte ihre noch weiterreichender Zusage.

Fortsetzung - ernste Probleme mit dem Laptop!!!


Fortsetzung


Merkels Umbau der


deutschen Gesellschaft


Eine der Aufgaben von Angela Merkel besteht im Umbau Deutschlands sowohl in wirtschaftlicher wie auch in sozialer Hinsicht. In wirtschaftlicher Hinsicht folgt sie den Vorgaben des Council on Foreign Relations – oder wie es Herr Müntefering ausgedrückt hatte: der Preisgabe von Volkseigentum an die Heuschrecken. Schon Michel Chossudovsky berichtete in seinem Buch "Global Brutal" über das Prinzip der Globalisierung, d.h. der Privatisierung öffentlicher Einrichtungen. Hier sei als aktuellstes und flagrantestes Beispiel die Privatisierung der

Deutsche Bundesbahn genannt, die in vielen, vielen Jahrzehnten über Steuergelder als Eigentum des Kaiserreichs, des Deutschen Reiches und zuletzt des Bundes aufgebaut wurde und Eigentum eines jeden Deutschen Bürgers ist – und jetzt von Mehdorn für den total ausgehöhlten und wertlosen Dollar den Besitzer wechseln soll. Dies

entspricht einem de facto Verschenken von Werten, die eigentlich dem Bürger gehören. Dieses Privatisieren im Rahmen der Globalisierung ist nichts anderes als ein Aushöhlen des Staats- und damit Bürger-Vermögens, um denen zu Gefallen zu sein, die privat den Dollar drucken, ohne daß der Dollar

einem realen Gegenwert entspricht. Der Wert des Dollars bestand über lange Zeit hinweg nur deshalb, weil Rohöl nur gegen Dollar verkauft wurde. Der Wert des Dollars besteht in der Drohung einer Intervention durch das US-Militär.


Es gibt aber weiteren unzähligen Interessensverrat der Merkel. Dazu gehören u.a. die Zulassung von gentechnisch

modifiziertem Saatgut (siehe PG-Artikel: ) in Deutschland zwecks Zerstörung einer unabhängigen Landwirtschaft in Deutschland und der Zerstörung der Gesundheit der Bevölkerung. Monsanto ist ein Unternehmen der Rockefeller-Foundation. Ferner auch die Durchsetzung der CO2-Zertifikate in Deutschland, einem Bereicherungs-System von Sandor und Strong für das Konto von Al Gore und das englische Königshaus – also Abgaben oder Steuern zur privaten Bereicherung der Kapital- und Macht-Mafia zur Verlagerung der Profite weg von der Ölförderung und hin zum Ölverbrauch, denn CO2-Zertifikate ändern kein Klima. Oder die Förderung von "Bio"-Sprit, der nur zur Verteuerung der Lebensmittel beiträgt, aber in der Öko-Bilanz nur negative Folgen hat. Außer eben den großflächigen Anbau von Mais, Zuckerrohr und Soja in Südamerika zu fördern, der natürlich auch über das Monsanto GMO-Saatgut die Taschen von Rockefeller füllt. Oder ein anderes Beispiel: die Zulassung für das US-Militär deutschen Luftraum mit Militärmaschinen zu überfliegen und tagtäglich Hunderte

von Tonnen Chemikalien und Aluminium in Nanopartikeln über unseren Köpfen als Aerosol zu versprühen und

damit die Gesundheit der Bevölkerung auf das Schwerste zu gefährden – hier auch als Chemtrails bezeichnet. Dafür bringt aber ihre Gesundheitsreform eine Leistungsreduzierung für die Bürger. Und wer brav in die

Rentenversicherung einbezahlt hat, darf sich nun noch zusätzlich privat versichern – eine Garantie jedoch, im Alter über ein Einkommen zu verfügen, das das Überleben sichert, gibt es nicht. Auch werden in allen Bereichen von Merkel nur und ausschließlich Lügen verbreitet. Sogar die Arbeitslosenstatistik ist auf das Gröbste gefälscht. Ich

kenne zwar die realen Ziffern – aber es muß ja nicht immer Politik-Global sein, das Hiobsbotschaften verkündet – bemüht Euch ausnahmsweise bitte selbst einmal um die Ziffern und ruft bei Caritas oder bei der Gewerkschaft an und laßt Euch die wirklichen, die echten Ziffern geben. Wetten daß … es eine Überraschung sein wird !

Damit Eure Kinder später nicht zu hohe Ansprüche während ihres Sklavendaseins stellen, sollen jetzt Kinder schon ab dem Alter vom 1. Lebensjahr an in Kinderkrippen aufgezogen werden – praktisch enteignet werden. Eure Kinder anerkennen Euch eines Tages nicht mehr als Eltern – es stellt die systematische Zerstörung der Familie dar – denn nur ein asoziales und vereinzeltes Wesen ist in einer Diktatur völlig beherrschbar.



Die Unterstellung Deutschlands


unter fremde Mächte


Merkel, die ihre Position als Kanzlerin der CIA verdankt und von einer ebenso ergeben an die USA

angebundenen CDU gestützt wird, hatte nach Amtsübernahme von Kanzler Schröder die vordringliche Aufgabe, Deutschland aus der Freundschaftsachse Paris-Berlin-Moskau wieder zu entreißen. Das Projekt der Machtübernahme in der EU durch die USA und Israel hieß in Deutschland: "Kanzlerschaft durch die Marionette Angela Merkel". Sie trieb dann mit aller Macht, nachdem sie die Ratspräsidentschaft der EU übernommen hatte, das Projekt EU-Verfassung (unter dem neuen Namen Lissabon-Vertrag) voran, der ein totalitäres und fremdbestimmtes Regime in Europa erschaffen soll. Der Lissabon-Vertrag wurde für Deutschland durch die Verfassungsbeschwerde und Organklage des Abgeordneten Gauweiler und verfaßt von Prof. Dr. K.A. Schachtschneider vorerst gestoppt. Ich bin mir nicht sicher, ob die Bundesbürger damit einverstanden wären, wenn in Deutschland Menschen in den Straßen nach Gutdünken erschossen werden dürfen – z.B. als

"terroristische" Versammlung, denn laut Definition Schäuble kann eine "terroristische" Versammlung auch nur aus

einer Person bestehen. Personen bezogene Daten werden heute schon an die USA übermittelt. Und die Kontroll- und Überwachungsmethoden in diesem Staat hier haben ein erschreckendes Ausmaß angenommen und die

Strukturen für einen TOTALITÄREN STAAT sind bereits wirksam errichtet.


Ich selbst hatte bereits 18 Jahre lang in außereuropäischen Diktaturen gelebt. Darunter waren Staaten, die zum Wohl der Bürger und zur Verbesserung der Lebensumstände im Land agierten – und eben auch sogenannt unerfreuliche und brutale Diktaturen. Glaubt mir bitte, eine knechtende Diktatur SPÜRT man – es liegt geradezu

in der Luft – bereits nach dem Landen auf dem Flughafen und bei der Einreisekontrolle SPÜRT man, daß ein

Land nicht frei ist. Gleiches hatte ich in diesem Land erstmalig gespürt, als ich 2006 in Frankfurt landete. Und ich war erstaunt, als ich 2005 auf dem Flughafen Домодедово in Moskau nach Russland einreiste – ich SPÜRTE

Freiheit ! Normalbürger werden mich nur schwer verstehen – aber wer viel in der Welt herumkommt wird mich sofort verstehen.


So sind die meisten Länder der Erde längst über den IMF (Intern. Währungsfond), die WB (Weltbank) die WTO, usw. unterworfene nicht mehr freie Länder. Alle diese Institutionen dienen vornehmlich einer Gruppe von

Personen, die über die USA, über Großbritannien und über Israel herrschen. Ich nenne sie das zionistische anglo-amerikanische Finanz- und Macht-Kartell. Dieses nimmt im Zuge der Globalisierung ein Land nach dem anderen in Beschlag – gestützt durch ein selbstherrlich wirkendes US-Militär, das unter Verwendung von lügnerischen Anschuldigungen, gestützt auf den Propaganda-Apparat des CFR (Council on Foreign Relations) und dem RIIA

(Royal Institute for International Affairs) und der Trilateral Commission und dem Club of Rome Märchen in der Welt verbreitet – wie z.B. der Irak habe MVWs (Massenvernichtungswaffen) besessen. In Wirklichkeit besitzt

der Irak nur Rohöl. Oder der Iran besäße oder arbeite an Atomwaffen – in Wirklichkeit besitzt der Iran nur Rohöl und Erdgas. Diese Waffen jedoch besitzen die USA, Großbritannien und Israel. Und nun wird über die Propaganda gegen Russland gehetzt – denn auch Russland besitzt Rohöl und Erdgas – ist aber seit Präsident Putin die Geschicke des Landes leitete keine US-Kolonie mehr. Russland ist frei von der Domination durch das zionistische anglo-amerikanische Finanz- und Machtkartell. Und wann immer ich mich in Russland befinde,

SPÜRE ich diese Freiheit!!! Ein Land, in dem der Präsident als Patriot zum Wohl des Landes und seiner Bürger handelt, ist für mich ein freies Land. Russland ist nicht aggressiv, der Russe möchte nach langer Zeit der Entbehrungen endlich die Früchte seiner Arbeit genießen – und dies in Ruhe und ohne Krieg, ohne Gewalt. Der Russe verbringt viel lieber seine Wochenenden auf der Datscha (Wochenendhaus) oder in der Natur.


Aber es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. So kann auch Russland nicht in Frieden leben, wenn es der NATO im Auftrag der USA nicht gefällt. Zbigniew Brzezinski hat in seinem Buch "The Grand Chess-Board" schon vor vielen Jahren dargelegt, wie er gedenkt, Russland zu zerstören und in seine Bestandteile zu zerlegen. Die Aktivitäten der CIA-gesteuerten Taliban in Afghanistan brachten

Russland dazu, der Regierung in Kabul zu Hilfe zu eilen – was Brzezinski frohlocken ließ: Russland ist in die Falle gegangen. Parallel hierzu entsandte die USA mit ihrem besetzten aber verbündeten Saudi-Arabien wahabbitische Agenten in die islamischen Sowjetrepubliken, um in einem Marsch durch die Institutionen entsprechende Regierungsämter zu bekleiden. Daraus resultierten nach dem Zerfall der Sowjetunion die Regierungen in Aserbaidschan, Turkmenistan, Usbekistan, Kirgisien, während in von den USA durchgeführten Staatsstreichen die Länder Jugoslawien, Georgien und Ukraine zu Vasallen der USA wurden. Die Ereignisse in der Ukraine habe ich selbst miterlebt und ich weiß auch um das Bemühen des Carnegie Endowment (NGO) in Moskau, auch dort

eine sogenannte Revolution, wie von Anders Aslund, dem Direktor des Carnegie Endowment in den Johnson

Letters gefordert, in Russland eine "Birken-Revolution" nach dem Vorbild der Rosen-Revolution in Georgien und der Orangenen Revolution in der Ukraine durchzuführen. Vladimir Putin hatte daraufhin als Präsident die NGOs unter Kontrolle gestellt – denn ohne Geld machen auch die USA keine "Revolutionen".


So fordern nun die USA, ihre Marionette Sarkozy (über dessen enge Verbindung zur CIA und zum Mossad ich in dem etwas längeren Artikel auf Französisch detailliert berichtet habe – de facto ist dieser Artikel eine Anklage gegen Sarkozy – in Frankreich wurde er mittels fragwürdiger Methoden von der Regierung aus dem Internet entfernt – wer interessiert ist, sollte sich den Artikel hier kopieren) und die US-Marionette Angela Merkel,

Russland solle als Agressor verurteilt werden und Russland solle alle Soldaten aus dem georgischen "Kernland" zurückziehen. Diese zweischneidige Definition wird natürlich seitens der NATO so definiert, daß die vormals freien Staaten Süd-Ossetien und Abchasien, für die russische Friedenstruppen die Grenze kontrolliert und

gesichert hatten – plötzlich dem angegriffen habenden Georgien zugeschlagen werden sollen – also der Angreifer aber Verlierer widerrechtlich sein Gebiet um Süd-Ossetien und Abchasien vergrößern soll, denn die USA haben ihre US-Truppen weiterhin unangefochten in Georgien. Süd-Ossetien war von 1918 bis 1921 Teil von Georgien und wurde von der US-Marionette Boris Jelzin (alias Jelzman) 1992 mit zu Georgien an den damaligen Präsidenten Eduard Schewardnadse übergeben. Die Regionen wehrten sich jedoch in einem Freiheitskampf gegen den Zuschlag zu Georgien und 1994 wurde ein Waffenstillstand ausgehandelt – seither gewährleisten russische Friedenstruppen die Unversehrtheit der Grenzen. In der Nacht vom 7. auf den 8. August hatte die

Marionette Saakaschwili mit US-Unterstüzung die Hauptstadt Süd-Ossetiens beschießen lassen und die Truppen am 8.8.2008 einmarschieren lassen.



Wer ist nun der Freund von Angela Merkel ?


– ein Verbrecher !


Die Strippenzieher hinter Georgiens Präsident Saakaschwili

F. William Engdahl

Der Streit über den georgischen Überraschungsangriff auf Südossetien und Abchasien am 8. August 2008 macht es umso wichtiger, sich den umstrittenen georgischen Präsidenten einmal genauer

anzusehen. Der 41-jährige Michail Saakaschwili erweist sich als rücksichtsloser und korrupter Politiker, der nicht nur Verbindungen zum NATO-Establishment, sondern auch zum israelischen Militär und Nachrichtendienst unterhält. Die berühmte »Rosen-Revolution« vom November 2003, die den alternden Eduard Schewardnadse

aus dem Amt jagte und den damals 36-jährigen Absolventen einer amerikanischen Universität an die Macht brachte, wurde vom US-Außenministerium, den Soros-Stiftungen und Kreisen um das Pentagon und die US-Geheimdienste gelenkt und finanziert.

Michail Saakaschwili wurde bewusst in einer höchst ausgeklügelten amerikanischen Operation zum Regimewechsel an die Macht gebracht. Damals waren scheinbar private NGOs (Nicht-staatliche Organisationen) am Werk, die eine Atmosphäre öffentlichen Protests gegen das bestehende Regime des ehemaligen sowjetischen Außenministers Eduard Schewardnadse schufen, der für Washington nicht

mehr nützlich war, weil er mit Moskau über Gas- und Ölpipelines sowie Privatisierungen ins Geschäft kam.


Der professionell in Szene gesetzte Staatsstreich, der

Saakaschwili an die Macht brachte, sollte Georgien in die NATO verhelfen und die Öllieferungen aus Baku

sichern.

Saakaschwili wurde von einem US-gesteuerten Putsch ins Amt gehievt, den NGOs lanciert hatten, die mit amerikanischen Geldern finanziert wurden. Diese NGOs wendeten dabei die neuesten US-Methoden zur Destabilisierung von Regimes an, die von Washington als amerikafeindlich eingestuft wurden. (NB v. PG: Dieses 198-Punkte Programm der Albert Einstein Institution von Gene Sharp zur Durchführung einer Revolution ist im Artikel von PG wiedergegeben N° 0806-

auf Englisch). Laut dem Wall Street Journal vom 24. November 2003 war der Sturz von Schewardnadses Regime das Werk »einer Reihe nicht-staatlicher

Organisationen …, die von amerikanischen und westlichen Stiftungen finanziert

werden.« Diese NGOs, so das Journal, hätten »eine Klasse junger englischsprachiger Intellektueller hervorgebracht, die pro-westliche Reformen wollten«; diese neue politische Klasse legte dann den entscheidenden Grundstock für den unblutigen Staatsstreich.

NGO-Putsch

Aber da ist noch mehr. Die damaligen Aktivitäten dieser NGOs in Tiflis wurden von dem neuen US-Botschafter in Georgien, Richard Miles, koordiniert, der soeben aus Belgrad eingetroffen war, wo er kurz zuvor den erfolgreichen Sturz Slobodan Milosevics mit Hilfe der gleichen NGOs bewerkstelligt hatte. Miles, der als Spezialist für verdeckte Geheimdienstoperationen gilt, betreute auch den Staatsstreich von Saakaschwili.

Daran beteiligt waren auch die Stiftung Open Society Georgia Foundation des

US-Milliardärs George Soros sowie das in Washington ansässige Freedom House, das unter der Leitung des ehemaligen CIA-Chefs James Woolsey steht.

Darüberhinaus flossen großzügig gewährte Gelder der vom US-Kongress

finanzierten Stiftung National Endowment for Democracy nach Tiflis – diese NED wurde von Ronald Reagan in den 1980er-Jahren geschaffen, um »auf privater Ebene Dinge zu tun, die früher die CIA erledigt hat«, nämlich Coups gegen Regimes zu lancieren, die der US-Regierung nicht genehm sind.

Die Stiftungen von George Soros waren gezwungen, mehrere osteuropäische Länder, darunter auch Russland sowie China, nach dem Studentenaufstand auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Sommer 1989 zu verlassen. Zusammen mit dem US-Außenministerium finanziert Soros auch die Organisation Human Rights Watch, ein in Amerika beheimateter und von dort finanzierter Arm des

gesamten NGO-Apparats, der Staatsstreiche wie die »Rosen-Revolution« in

Georgien lanciert hat sowie die »Orangene Revolution« in der Ukraine 2004. Einige Analysten halten Soros für einen hochrangigen Agenten des US-Außenministeriums oder der US-Geheimdienste, der seine Stiftungen lediglich als Tarnung benutzt. (NB v. PG: Soros agiert als Agent von Rothschild).

Das US-Außenministerium finanzierte z.B. das Georgia Liberty Institute

(Freiheitsinstitut Georgiens), dem Saakaschwili vorstand, der von Washington zum Nachfolger für den nicht mehr kooperativen Schewardnadse auserkoren worden war. Dieses Liberty Institute schuf die Bewegung Kmara!, zu deutsch »Es

reicht!« Nach einem damaligen Bericht der BBC wurde Kmara! im Frühjahr 2003 gegründet, als Saakaschwili zusammen mit einigen handverlesenen georgischen Studenten und Aktivisten auf Kosten der Soros-Stiftung nach Belgrad reiste, um von den Aktivisten der US-finanzierten Bewegung Otpor zu lernen, die Milosevic

gestürzt hatte. Saakaschwili und seine Freunde wurden vom Belgrader Zentrum

für gewaltfreien Widerstand in Gene Sharps (NB v. PG: Gene Sharps Institut heißt: "Albert Einstein") »Gewaltfreiheit als Methode der Kriegsführung« ausgebildet.

Saakaschwili als Mafioso-Präsident

Als Saakaschwili im Januar 2004 sein Amt als neuer georgischer Staatspräsident angetreten hatte, machte er sich daran, das Regime mit seinen Kumpanen und Verwandten zu besetzen. Der Tod seines Premierministers Surab Schwania im

Februar 2005 bleibt ein Rätsel. Die offizielle Version – Vergiftung durch einen schadhaften Gasofen – wurde von amerikanischen FBI-Spezialisten nach zweiwöchiger Untersuchung übernommen. Jedem, der die Killermethoden der georgischen Unterwelt, das Organisierte Verbrechen und die anderen Anzeichen gesellschaftlichen Verfalls kennt, ist diese Version nie glaubwürdig erschienen. Kurz nach Schwania starb auch ein Funktionär aus dem Präsidentenapparat,

Georgi Khelashvili; angeblich erschoss er sich am Tag nach dem Rücktritt seines Chefs. Der Chef von Schwanias Forschungsstab wurde später ebenfalls tot

aufgefunden.

Kräfte, die mit Saakaschwili in Verbindung standen, hatten angeblich beim Tod des Premierministers die Hand im Spiel. Die russische Journalistin Marina Perevoskina zitierte den georgischen Ökonomen Gia Khurashvili. Vor dem tödlichen Unfall hatte Khurashvili einen Artikel in der Zeitung Resonans veröffentlicht, in dem er sich gegen die Privatisierung und den Verkauf der

wichtigsten georgischen Pipeline aussprach. Zehn Tage, bevor der Premierminister tot aufgefunden wurde, wurde Khurashvili tätlich angegriffen und sein Chefredakteur – der sich auf Druck von Personen aus dem »Sicherheitsdienst«

berief, deren Identität er nicht preisgeben wollte – übermittelte ihm eine Warnung.

Es wurde vermutet, dass die Haltung des verstorbenen Premierministers der direkte Grund für den Mord an Schwania war. Dessen Bruder Georgi erzählte

Perevoskina auch, sein Bruder habe kurz vor seinem Tod eine Warnung erhalten,

jemand plane, Surab Schwania zu ermorden. Saakaschwili wurde Berichten zufolge fuchsteufelswild, als das US-Außenministerium Schwania zur Verleihung einer Freiheitsmedaille des regierungsnahen National Democratic Institute nach Washington einlud. Saakaschwili toleriert anscheinend keinen Machtrivalen.

Als Präsident berief Michail Saakaschwili, der sich vorher geschickt als »Korruptionsgegner« angepriesen hatte, mehrere Familienmitglieder auf lukrative Regierungsposten; einer seiner Brüder wurde Chefberater für die innenpolitischen Fragen beim Baku-Ceyhan-Pipelineprojet, das von British Petroleum (BP) und anderen Ölmultis unterstützt wird.

Seit Saakaschwili 2004 mit der Hilfe der USA in Tiflis an die Macht kam, hat es

unter seiner Regierung Verhaftungen, lange Haftstrafen und Folter gegeben; außerdem hat die Korruption zugenommen. Unter seiner Führung wurde ein De-facto-Einparteienstaat geschaffen, in dem eine Pseudo-Opposition eine winzige Zahl von Abgeordneten ins Parlament entsendet. Saakaschwili selbst lässt für sich am Stadtrand von Tiflis einen Präsidentenpalast à la Ceaucescu bauen. Nach Angaben der Zeitschrift Civil Georgia (22. März 2004) wurden bis 2005 die Gehälter für Saakaschwili und viele seiner Minister angeblich vom NGO-Netzwerk des in New York ansässigen Spekulanten Soros bezahlt – zusammen mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen.



NB v. Politik-Global: Das Foto zeigt "Versammlungen" nach der Wahlfälschung zugunsten Saakaschwili. Bei den letzten Wahlen in Georgien errang die Opposition trotz massivster Behinderungen eine absolute Mehrheit von über 52%. Unter Wegsehen der OSZE-Wahlbeobachter (deutsche OSZE-Beobachter gaben später die Unregelmäßigkeiten zu) wurde das Wahlergebnis lediglich ausgetauscht, die 26% die Saakaschwili erhielt, wurden der Opposition zugeschrieben und die 52% Zustimmung für die Opposition nannte Saakaschwili als für ihn abgegebene Stimmen. Daß dies jedoch nicht unter Beifall oder stiller Hinnahme der Bevölkerung ablief, ist sicher leicht verständlich (siehe Foto). Jedoch stehen in Georgien US-Streitkräfte – ob dies eine Besatzerstatus darstellt – oder von der durch die USA eingesetzte Marionette "erbetene Hilfstruppen" sind, möge ein jeder selbst für sich beurteilen. Die USA verteidigen das von ihnen "gewonnene" und besetzte Land – auch wenn dies gegen den Willen der georgischen

Bevölkerung ist. Die Lügen von Bush, Rice, Sarkozy, de Hoop Scheffer, Merkel

sollen nun ein kriminelles Regime von Saakaschwili stützen und Russland erneut territorial beschneiden.

Israelisches und amerikanisches Militär bilden die georgischen Streitkräfte aus

Der militärische Angriff auf Südossetien und Abchasien – den Saakaschwili Ende letzter Woche befohlen hatte, obwohl er doch stets behauptet hatte, er strebe eine diplomatische und keine militärische Lösung des Gebietskonflikts an – wird von amerikanischen und israelischen militärischen »Beratern« unterstützt. Die israelische Zeitung Haaretz berichtete, am 10. August habe der georgische Minister für Wiedereingliederung, Temur Jakobschwili, »in einem Interview mit dem Radio der [israelischen] Armee die israelischen Streitkräfte für die Ausbildung georgischer Truppen gelobt und betont, Israel solle auf seine militärische Stärke stolz sein. ›Israel sollte stolz auf sein Militär sein, das die georgischen Soldaten ausgebildet hat‹, erklärte

Jakobschwili auf hebräisch dem Radio der Armee, und bezog sich dabei auf eine private Gruppe aus Israel, die Georgien angeheuert hatte.«

Der russlandfeindliche Obama-Berater

Zbigniew Brzezinski fordert wegen des Kriegs im Kaukasus ein totales wirtschaftliches und politisches Embargo gegen Russland.

Eines der Ziele der russischen Bombenangriffe auf Tiflis war nach Angaben von

IsraelNN.com »ein georgischer Rüstungsbetrieb, in dem israelische Experten Kampfjets für die georgischen Streitkräfte aufrüsten … Russische Kampfjets bombardierten Pisten in dem nahe Tiflis gelegenen Betrieb, wo die israelische Sicherheitsfirma Elbit an der Aufrüstung georgischer SU-25-Jets arbeitet.«

Israels Außenministerin und mögliche Nachfolgerin des zurückgetretenen israelischen Premierministers Olmert, Tzipi Livni, erklärte am 10. August, dass »Israel Georgiens territoriale Integrität achtet« – eine verschlüsselte Erklärung,

die bedeutet, dass man Georgiens Versuch, Südossetien und Abchasien militärisch einzunehmen, unterstützt.

Israels Außenministerin Tzipi Livni, hier mit Condoleezza Rice, unterstützt Georgiens Krieg um Südossetien und Abchasien.

Die 1.000 Militärberater in Georgien, von denen in der Presse berichtet wurde, waren nicht allein. Am 15. Juli verbreitete die Nachrichtenagentur Reuters folgende Information: »VAZIANI, Georgien – Eintausend US-Soldaten begannen am Dienstag in Georgien vor dem Hintergrund

wachsender Spannungen zwischen Georgien und dem benachbarten Russland ein Militärmanöver namens Immediate Response 2008 (zu deutsch: Sofortige

Antwort). Das zweiwöchige Manöver fand auf der Militärbasis in Vaziani nahe der Hauptstadt Tiflis statt, einer ehemaligen russischen Basis, von der sich die

Russen im Rahmen eines europäischen Abrüstungsvertrags zurückgezogen hatten … Georgien hat ein 2.000 Mann starkes Kontingent zur Unterstützung der US-geführten Koalition im Irak stationiert; Washington liefert Ausrüstung und Ausbildung an das georgische Militär. Die Vereinigten Staaten sind Verbündeter Georgiens und haben Russland mit ihrer Unterstützung für den Antrag Georgiens auf Mitgliedschaft in der NATO-Militärallianz irritiert … ›Hauptzweck dieser Manöver ist, die Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen den amerikanischen und georgischen Streitkräften zu intensivieren‹, erklärte Brig. Gen. William B. Garrett, Kommandant der Southern European Task Force der US-Streitkräfte gegenüber Reportern.«

Da Russland offen das einheimische Militär in Südossetien und Abchasien

unterstützt und ausbildet, um Russlands Präsenz in der Region aufrecht zu erhalten – besonders seit der Machtübernahme des von den USA unterstützten NATO-freundlichen Saakaschwili-Regimes Anfang 2004 –, gleicht der Kaukasus zunehmend dem Spanien der Zeit des Bürgerkriegs von 1936 bis 1939, als die Sowjetunion, Nazideutschland und andere Staaten Geld, Waffen und Freiwillige nach Spanien in einen verheerenden Krieg entsandten, der zum Vorläufer des

Zweiten Weltkriegs wurde.

Eine kuriose Fußnote zu dem Beginn der Kampfhandlungen genau am Eröffnungstag der Olympischen Spiele, als Putin, George W. Bush und viele andere Staatschefs und hohe Politiker weit weg in Peking weilten, ist ein Bericht in IsraelNN.com von Gl Ronen, in dem es heißt: »Das Vorgehen Georgiens gegen Südossetien war von politischen Erwägungen motiviert, die mit Israel und dem

Iran zu tun haben; nach Angaben von Nfc. habe sich der georgische Präsident entschlossen, die Kontrolle über die abtrünnige Region zu erkämpfen, um Israel zu zwingen, seine Entscheidung zu überdenken, die Unterstützung für das georgische Militär herunterzufahren.«

Ronen fügte hinzu: »Russische und georgische Medien berichteten vor wenigen Tagen, Israel habe beschlossen, die Unterstützung für Georgien einzustellen, nachdem Moskau gegenüber Jerusalem und Washington klargestellt habe, dass Russland eine weitere Unterstützung für Georgien damit beantworten werde, Flugabwehrsysteme an Syrien und den Iran zu verkaufen.« Israel plant, über die

Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline aus der kaspischen Region Öl- und Gaslieferungen zu erhalten.

Ob nun der Streit über die Pipelines oder Russlands Kampfansage an Israel der

unmittelbare Auslöser für Saakaschwilis gefährliches Spiel gewesen sein mag: klar ist, dass der impulsive Georgier und seine Strippenzieher sich auf ein Spiel eingelassen haben, dessen Ausgang niemand kontrollieren kann.

William Engdahl und Politik-Global / Mittwoch, 13.08.2008




Путин предложил Кокойты помощь


в формировании нового кабмина

18:47 «Известия»

Стоящий во главе российского правительства Владимир Путин пообещал сегодня, что Москва поможет не только восстановить Южную Осетию, но и «заложить прочный фундамент» для ее устойчивого развития этого региона в будущем.

И хотя правительство непризнанной республики должен формировать ее президент, но Россия, по словам премьер-министра, готова оказать экспертную поддержку, если, конечно, последует соответствующая просьба со стороны Цхинвали. Эдуард Кокойты отправил в отставку правительство непризнанной республики за неэффективное выполнение поручений, напоминает ИТАР-ТАСС.

Министр регионального развития Дмитрий Козак сообщил, что к 25 августа будет подготовлен комплексный план социально-экономического развития Южной Осетии. По его словам, руководство республики просило разработать этот план, «имея в виду, что по уровню занятости населения, уровню развития Южная Осетия будет сравнима со средними показателями по Южному федеральному округу РФ».

Таким образом, Кремль начинает новую политическую игру в регионе, правда, на этот раз с более четко обозначенными целями и в располагающей для этого ситуации. Если раньше выдача российских паспортов жителям Южной Осетии вызывало только удивление, усиливавшееся на фоне постоянных заявлений разного рода чиновников о поддержке территориальной целостности Грузии, то в нынешнем положении Москва близка к фактическому признанию независимости как Абхазии, так и Южной Осетии, тем более с учетом их полной зависимости от РФ.

Übersetzung (v. Politik-Global):

"Iswestja"

Putin schlug Kokoity Hilfe bei der Bildung des neuen

Ministerkabinetts vor (NB.: Kokoity ist Staatschef von Süd-Ossetien)


Vladimir Putin, der der russischen Regierung vorsteht, versprach heute, daß Moskau nicht nur beim Wiederaufbau Süd-Ossetiens helfen wird, sondern auch mit einem soliden Fundament für seine künftige stabile Entwicklung in der Region beitragen wird.

Vielleicht sollte die nicht anerkannte Republik ihren Präsidenten wählen, dann könnte Russland, nach den Worten des Premier Ministers, bereit sein fachliche Unterstützung zusagen, fall – natürlich – eine entsprechende Bitte von Seiten Zchinvalis ausgesprochen werden würde. Eduard Kokoity schickte die Regierung der nicht anerkannten Republik in den Ruhestand wegen ineffizienter Erfüllung des Auftrages, erinnert ITAR-TASS.

Der Minister der Regionalen Entwicklung Dmitrij Kosak teilte mit, daß bis zum 25. August ein vollständiger Plan für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung Süd-Ossetiens erstellt wird. Nach seinen Worten bat die Führung der Republik diesen Plan auszuarbeiten, im Hinblick darauf, daß das Beschäftigungsniveau der Bevölkerung und das Niveau der Entwicklung Süd-Ossetiens vergleichbar wird mit den mittleren Indikatoren des südlichen Kreises der Russischen Föderation.

Auf diese Art beginnt der Kreml eine neue politische Strategie, aber dieses Mal mit klareren Zielen und der Situation angepaßter. Wenn zuvor die Erteilung von Russischen Reisepässen an Bewohner Süd-Ossetiens nur

Erstaunen hervorrief verstärkte dies im Grunde nur fortdauernde Anträge von Beamten hinsichtlich unterschiedlicher Herkunft zum Zweck der Stützung der territorialen Einheit Georgiens, jetzt aber ist Moskau in der aktuellen Einstellung nahe zur tatsächlicher Anerkennung der Unabhängigkeit Abchasiens und auch Süd-Ossetiens in Anbetracht ihrer völligen Abhängigkeit von der Russischen Föderation.


Kommentar v. Politik-Global


Süd-Ossetien und Abchasien sind historisch gesehen Teile Russlands, die Osseten waren von Anbeginn an und schon zu Zarenzeiten treue Russen und sind nur seit des US-Vasallen Saakaschwili in die territorialen

Begehrlichkeiten der USA geraten – d.h. die US-Einflußzone so weit wie möglich an der Substanz Russlands zu knabbern. Die USA, ebenso wie ihre US-Marionetten-Regierungen von Sarkozy und Merkel klagen Russland an wegen der Präsenz russischer Soldaten als Folge des Angriffes georgischer und amerikanischer Truppen auf Süd-Ossetien ---aber WER beklagt die Präsenz amerikanischer Streitkräfte in Georgien??? Dies ist ein eindeutig aggressiver Akt der USA gegen Russland --- zuerst ehemalige Sowjetrepubliken mit Staatsstreichen in US-Vasallenstaaten zu transformieren und dann mit Truppen zu besetzen. Dies stellt eine flagrante Perversion der Wahrheit dar, die nur gestützt wird durch Sklavenregierungen wie in Frankreich unter Sarkozy oder in Deutschland unter Merkel.


Der Kaukasus – Washington riskiert

Atomkrieg durch Fehlkalkulation

F. William Engdahl

Der dramatische Angriff der Streitkräfte der Republik Georgien auf Südossetien Ende der letzten Woche hat die Welt durch eine Fehlkalkulation dem schlimmsten

Schrecken aus der Zeit des Kalten Krieges einen großen Schritt näher gebracht – einem Atomkrieg zwischen Russland und den Vereinigten Staaten. Was jetzt im Kaukasus geschieht, wird von den US-Medien in ein beängstigend irreführendes Licht gerückt, denn Washington versucht, Moskau als alleinigen Aggressor darzustellen. Die Frage ist, ob George W. Bush und sein Vize Dick Cheney den

wenig stabilen Präsidenten Michail Saakaschwili zu seinem militärischen Abenteuer ermuntert haben, um auf diese Weise den nächsten US-Präsidenten zu zwingen, die NATO-Militäragenda der »Bush-Doktrin« zu unterstützen. Dieses Mal könnte Washington die Möglichkeiten, ähnlich wie im Irak, völlig falsch eingeschätzt haben – allerdings eventuell mit Konsequenzen, die nuklearer Natur sind.

Wie ich in meinem Aufsatz vom 11. Juli Georgien, Washington, Moskau: Atomarer geopolitischer Machtpoker beschrieben habe, besteht das fundamentale Problem in der Tatsache, dass seit der Auflösung des Warschauer Paktes 1991 ein

ehemaliges Mitgliedsland nach dem anderen sowie ehemalige Staaten der UdSSR überredet und in vielen Fällen mit falschen Versprechungen bestochen worden sind, sich dem gegnerischen Militärbündnis, der NATO, anzuschließen.

Anstatt nach der Auflösung des Warschauer Paktes 1991 eine Diskussion über

eine systematische Auflösung der NATO zu beginnen, hat Washington die NATO gezielt in ein Instrument verwandelt, das man nur als Militärvehikel globaler imperialer Herrschaft Amerikas bezeichnen kann und das durch ein ganzes Netzwerk von Militärbasen vom Kosovo über Polen, die Türkei, Irak bis Afghanistan reicht. 1999 schlossen sich die ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten Ungarn, Polen und die Tschechische Republik der NATO an. Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien und die Slowakei folgten im März 2004. Jetzt macht Washington enormen Druck bei den EU-Mitgliedsstaaten, besonders Deutschland und Frankreich, im kommenden Dezember der Aufnahme von Georgien und der Ukraine in die NATO zuzustimmen.

Die Wurzeln des Konflikts

Der Konflikt zwischen Georgien und Südossetien bzw. zwischen Georgien und Abchasien hat einige Wurzeln, die im Folgenden dargestellt werden sollen.

Zunächst einmal streben die Südosseten, die bis 1990 eine autonome Region innerhalb der Sowjetrepublik Georgien waren, nach einem gemeinsamen Staat mit

ihren ethnischen Brüdern in Nordossetien, einer autonomen Republik der Russischen Sowjetrepublik und heute der Russischen Föderation. Es gibt eine historisch begründete Angst der Osseten vor einem gewalttätigen georgischen

Nationalismus. Außerdem haben sie Anfang der 1990er-Jahre den Hass der Georgier gegenüber ethnischen Minderheiten unter der Führung des Swiad Gamsachurdia erlebt, ein Hass, der sich nun wieder unter dem georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili zeigt. Saakaschwili wurde im Dezember 2003 mit amerikanischer Finanzhilfe und einem US-gesteuerten verdeckten Regimewechsel, der sogenannten »Rosen-Revolution«, an die Macht gebracht. Nun reißen die Dornen dieser Rosen blutige Wunden.



Ein Blick auf die Landkarte zeigt, warum Moskau eine NATO-Mitgliedschaft Georgiens oder der Ukraine nicht zulassen darf

Abchasien und Südossetien – das erste ein traditionelles Erholungsgebiet am Schwarzen Meer; das zweite ein verarmtes, dünn besiedeltes Gebiet, das im Norden an Russland grenzt – haben jeweils ihre eigenen Sprache, Kultur und Geschichte. Als die Sowjetunion zusammenbrach, versuchten beide Regionen, sich in blutigen Konflikten von Georgien zu lösen – Südossetien 1990 bis 1991 und Abchasien 1992 bis 1994.

Im September 1990 schickte Georgien unter Gamsachurdia Truppen nach Südossetien, nachdem die Region ihre Unabhängigkeit erklärt hatte. Dieser Vorstoß Georgiens wurde von Truppen des sowjetischen Innenministeriums zurückgeschlagen. Dann widerrief Georgien die Autonomie der Region Südossetien und verleibte sie sich ein. Beide Kriege endeten mit einem von Russland ausgehandelten Waffenstillstand und mit der Entsendung von Friedenstruppen der damals gerade etablierten Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS). Die Lage verhärtete sich bis zum Zustand »eingefrorener Konflikte«, vergleichbar dem Zypernkonflikt. Ende 2005 unterzeichnete Georgien mit Abchasien ein Abkommen, wonach Tiflis auf jegliche Gewaltanwendung verzichtete und Abchasien im Gegenzug zustimmte, dass die über 200.000 ethnischen Georgier, die vor der Gewalt geflohen waren, schrittweise zurückkehren konnten. Dies Abkommen wurde jedoch 2006 gebrochen, als Saakaschwili Truppen nach Abchasien entsandte, um das Kodori-Tal zurückzuerobern. Seit dieser Zeit hat Saakaschwili die Spannungen geschürt und eine Militäraktion vorbereitet.

Kritisch ist Russlands Unterstützung für die Südosseten. Russland ist nicht bereit, den NATO-Beitritt Georgiens hinzunehmen. Darüberhinaus sind die Osseten die ältesten Alliierten der Russen im Kaukasus und haben der russischen Armee in vielen Kriegen Soldaten zur Verfügung gestellt. Russland will die Osseten und

Abchasen nicht aufgeben, schon um die Ausbreitung der ethnischen Unruhen unter ihren Landsleuten im russischen Nordossetien zu verhindern. Bei einem Referendum im November 2006 stimmten 99 Prozent der Südosseten für die Unabhängigkeit von Georgien; die meisten Einwohner Südossetiens hatten damals bereits seit langer Zeit russische Pässe. Das erlaubte es jetzt Russlands Präsident Medwedjew, seinen militärischen Gegenangriff auf Georgien am letzten Freitag als Schritt zum »Schutz des Lebens und der Würde russischer Bürger, wo immer sie sich aufhalten« zu bezeichnen.

Für Russland ist Ossetien seit der Zarenzeit eine wichtige strategische Basis nahe der türkischen und iranischen Grenze. Die USA betrachten Georgien als wichtiges Transitland für Öl, das vom Kaspischen Meer zum türkischen Mittelmeerhafen Ceyhan gepumpt wird, und auch als potentielle Basis für Washingtons Bemühungen, den Iran einzukreisen.



Die russische Antwort auf die georgische Invasion in Bezug auf Südossetien war eindeutig.


Die Georgier betrachten Südossetien und Abchasien einfach als Teil ihres Territoriums, das zurückerobert werden muss, koste es, was es wolle. Das Versprechen der NATO-Führung, Georgien in die Allianz zu holen, und die ostentativen Unterstützungserklärungen Washingtons haben Saakaschwili offenbar ermutigt, seine Militäroffensive gegen die beiden Provinzen Südossetien und Abchasien zu lancieren. Saakaschwili und wahrscheinlich auch das Büro von US-Vizepräsident Cheney im fernen Washington scheinen sich übel verrechnet zu haben. Russland hat klargestellt, dass es keine Absicht hat, seine Unterstützung für Südossetien und Abchasien aufzugeben.

Stellvertreterkrieg


Im März dieses Jahres, als Washington vorpreschte und die Unabhängigkeit des Kosovo im früheren Jugoslawien anerkannte – was Kosovo gegen den Willen des UN-Sicherheitsrats und besonders entgegen den Protesten Russlands de facto zum NATO-Mitglied machte –, antwortete Putin mit Anhörungen in der Russischen Duma über die Anerkennung Abchasiens, Südossetiens und Transnistriens, einer pro-russischen abtrünnigen Region in Moldawien. Nach Moskaus Ansicht sollte die westliche Logik bezüglich des Kosovo auch für diese ethnischen Gemeinschaften gelten, die sich von der Kontrolle durch einen feindlichen Staat befreien wollten. Mitte April stellte Putin, damals noch Russlands Präsident, die Möglichkeit einer Anerkennung für die abtrünnigen Republiken in Aussicht. Es war ein geopolitisches Schachspiel im strategisch wichtigen Kaukasus um ein sehr hohes Ziel – nämlich die Zukunft Russlands.

Georgiens Präsident Saakaschwili wurde durch eine von Washington gelenkte »Farbenrevolution« an die Macht gehievt, um Georgien in die NATO zu bringen.

Saakaschwili rief damals Putin an und bedrängte ihn, die Entscheidung zurückzunehmen. Er erinnerte den russischen Präsidenten daran, dass sich der Westen auf die Seite Georgiens geschlagen hatte. Im vergangenen April, beim NATO-Gipfel im rumänischen Bukarest, schlug US-Präsident Bush vor, Georgien in das offizielle Beitrittsprogramm der NATO (Membership Action Plan, MAP) aufzunehmen – eine Vorstufe zur NATO-Vollmitgliedschaft. Zu Washingtons großer Überraschung weigerten sich allerdings zehn NATO-Mitgliedsstaaten, diesen Plan zu unterstützen, darunter Deutschland, Frankreich und Italien.

Sie argumentierten, die Aufnahme Georgiens sei wegen des Konfliktes um Südossetien und Abchasien problematisch. In Wirklichkeit sagten Sie damit aber, Georgien deshalb nicht unterstützen zu wollen, weil sich Europa ansonsten gemäß Artikel 5 des NATO-Vertrags – der verlangt, dass ein bewaffneter Angriff auf ein Mitgliedsland der NATO als Angriff auf alle NATO-Mitglieder angesehen werden muss und deshalb den Einsatz der kollektiven Streitkräfte aller NATO-Mitglieder erfordert – möglicherweise einem Krieg mit Russland über die winzige Kaukasus-Region Georgien mit ihrem unberechenbaren Diktator Saakaschwili stellen müsste. Das würde bedeuten, dass der unruhige Kaukasus dann zum möglichen Auslöser eines Dritten Weltkriegs würde.

Russland bedroht Georgien, aber Georgien bedroht Abchasien und Südossetien. Russland sieht für Georgien wie ein Krokodil aus, aber Georgien sieht für Russland aus wie die Katzenpfote des Westens. Seit Saakaschwili Ende 2003 in Tiflis die Macht übernommen hat, ist das Pentagon in Georgien aktiv und gewährt Militärhilfe sowie Ausbildung. Aber nicht nur US-amerikanisches Militärpersonal ist heute vor Ort in Georgien tätig. Nach Auskunft der israelischen Nachrichtendienstquelle DEBKAfile hatte Georgiens Präsident Saakaschwili bereits 2007 »bei privaten israelischen Sicherheitsfirmen mehrere hundert Militärberater bestellt – vielleicht bis zu 1.000 –, die Georgiens Streitkräfte in der Kommandoführung sowie in der Kampftaktik in der Luft und zur See sowie im Gebrauch der Panzerwaffe und Artillerie ausbilden sollten. Sie haben auch Unterricht in militärischer Aufklärung und Sicherheit für das Zentralregime erteilt. Diese Berater waren ohne Zweifel tief in die Vorbereitungen der georgischen Armee für die Eroberung der südossetischen Hauptstadt am Freitag verwickelt.“

DEBKAfile berichtete weiter: »Moskau hat wiederholt verlangt, dass Jerusalem die Militärhilfe für Georgien einstellt, und schließlich mit einer Krise in den bilateralen Beziehungen gedroht. Israel antwortete, die Tiflis gewährte Unterstützung sei ›defensiv‹.« Die israelische Nachrichtenquelle fügte hinzu, Israels Interesse an Georgien habe sehr wohl mit geopolitischen Erwägungen über die Pipelines im Kaspischen Raum zu tun. »Jerusalem ist sehr daran interessiert, dass das Öl vom Kaspischen Meer zum türkischen Hafen Ceyhan fließt, und nicht nach Russland. Derzeit laufen intensive Verhandlungen zwischen Israel, der Türkei, Georgien, Turkmenistan und Aserbaidschan über Pipelineverbindungen in die Türkei und von dort zum israelischen [Mittelmeer-]Ölterminal Aschkelon und weiter zum Hafen Eilat am Roten Meer. Von dort können Supertanker das Gas und Öl über den Indischen Ozean in den Fernen Osten transportieren.«

Das bedeutet, dass der Angriff auf Südossetien die erste Schlacht in einem neuen Stellvertreterkrieg zwischen anglo-amerikanisch-israelischen Interessen und Russland ist. Die einzige Frage ist, ob Washington sich bezüglich der Schnelligkeit und Intensität der russischen Antwort auf den georgischen Angriff am 8. August 2008 verrechnet hat.

Bisher hat jeder Schritt im dem kaukasischen Drama den Konflikt auf eine höhere Gefahrenebene gehoben. Bei einem nächsten Schritt wird es nicht mehr nur über den Kaukasus, sondern über ganz Europa gehen. 1914 waren es die »Kanonen im August«, die den Großen Krieg einläuteten. Dieses Mal könnten die Kanonen im August 2008 leicht zum Auslöser des Dritten Weltkriegs und einem unaussprechlich grausamen atomaren Holocaust werden.

Atomare Vorherrschaft

Den meisten Menschen im Westen ist nicht bewusst, wie gefährlich der Konflikt über zwei winzige Provinzen in einem entlegenen Teil Europas geworden ist. Was die meisten Medien nicht erwähnen, ist die Bedeutung, die der Kaukasuskonflikt für den Gesamtzusammenhang der militärischen Sicherheit hat.

In meinem jüngsten Buch Apokalypse jetzt! beschreibe ich die Entwicklungen der NATO und ganz besonders Washingtons seit Ende des Kalten Krieges, die systematisch nach der von Experten so bezeichneten »atomaren Vorherrschaft« streben. Einfach ausgedrückt: Wenn eine der beiden sich derzeit gegenüberstehenden Atommächten in der Lage ist, als erste ein funktionierendes Raketenabwehrsystem zu entwickeln – und sei es auch noch so primitiv –, dann kann dies einen möglichen umfassenden atomaren Gegenschlag der anderen Seite stark abschwächen, und dazu führen, dass die Seite mit der Raketenabwehr den Atomkrieg »gewonnen« hat.

So verrückt das klingt: das war die explizite Politik des Pentagon in der Amtszeit der letzten drei Präsidenten, von Vater Bush 1990 über Bill Clinton, und höchst aggressiv unter George W. Bush. In dieser Frage zieht Russland verständlicherweise klar und deutlich eine rote Linie. Der energische Versuch der USA, Georgien und auch die Ukraine in die NATO zu ziehen, bedeutet für Russland, dass die NATO buchstäblich vor seiner Haustüre stünde; und das ist eine extrem aggressive militärische Bedrohung, die für die russischen Sicherheitsinteressen nicht hinnehmbar ist.

Das macht aus dem scheinbar so obskuren Kampf über zwei Provinzen von der Größe Luxemburgs einen möglichen Auslöser – durch Fehlkalkulation – eines neuen Atomkriegs, so wie Sarajewo 1914 den Ersten Weltkrieg einläutete. Der Auslöser eines solchen Krieges ist nicht Georgiens Anspruch, Südossetien und Abchasien zu annektieren. Es ist vielmehr das Beharren der USA, die NATO und ihre Raketenabwehr bis vor Russlands Haustür vorzuschieben.

So berichtet der zum Bertelsmann-Konzern (verbunden mit dem Club of Rome) gehörende "Der Spiegel":

Das US-Präsidialamt hat sich die Vorwürfe einer angeblichen Stationierung von SS-21-Raketen durch die russischen Truppen in Südossetien nicht zu eigen gemacht. Präsidentensprecher Gordon Johndroe sagte am Montag in Crawford, "ich werde keine spezifischen Kommentare dazu abgeben, welche russischen Einheiten gerade in dem Gebiet sind". Die US-Regierung wolle demnach auf "ethnische Säuberungen" im Konflikt um Südossetien nachgehen. "Unglücklicherweise liegen solche Vorwürfe von beiden Seiten vor", so Johndroe.

Nato will zivile Experten schicken

Der Bericht hatte die russische Armee zu einem Dementi veranlasst. "Dafür gäbe es keinen Grund", sagte General Nogowizyn. Die "New York Times" hatte berichtet, die Raketen seien nördlich der südossetischen Hauptstadt Zchinwali aufgestellt worden.

DER SECHS-PUNKTE-PLAN

1. "Kein Rückgriff auf Gewalt"

2. "Definitive Einstellung der Feindseligkeiten"

3. "Gewährung freien Zugangs für humanitäre Hilfe"

4. "Die georgischen Streitkräfte sollen sich auf ihre üblichen Stationierungsorte zurückziehen."

5. "Die russischen Streitkräfte sollen sich auf die Linien vor Beginn der Feindseligkeiten in Südossetien zurückziehen. In Erwartung eines internationalen Mechanismus werden die russischen Friedenstruppen vorläufig zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergreifen."

6. "Eröffnung internationaler Diskussionen über die Modalitäten der Sicherheit und Stabilität in Abchasien und Südossetien"

Die Nato bereitet inzwischen die Entsendung ziviler Experten nach Georgien vor. Sie sollen der Regierung in Tiflis bei einer Bestandsaufnahme der Schäden helfen, die während des Einsatzes des russischen Militärs in Georgien entstanden sind, sagte eine Nato-Sprecherin in Brüssel. Die Entsendung der Zivilexperten soll an diesem Dienstag bei einem Treffen der Nato-Außenminister formell beschlossen werden. Über die künftige Arbeit des Nato-Russland-Rates müsse erst noch diskutiert werden, sagte sie. Sicher sei jedoch, dass die 26 Nato-Staaten das russische Vorgehen in Georgien kritisieren und die Bereitschaft zur Nato-Mitgliedschaft Georgiens und der Ukraine bekräftigen werden.

Die Mitgliedsstaaten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) haben hingegen vorerst keinen Beschluss zur Entsendung weiterer Beobachter nach Georgien gefasst. Das Vorhaben scheiterte am Widerstand des Mitgliedslandes Russland, wie ein Vertreter der finnischen OSZE-Präsidentschaft, Aleksi Harkonen, am Montag in Wien erklärte. Die OSZE wollte bis zu 100 zusätzliche Experten in den Kaukasus entsenden. Derzeit sind 200 OSZE-Beobachter in Georgien stationiert - darunter acht Militärbeobachter, die bis zu Beginn der Kämpfe um Südossetien noch in der Hauptstadt der Region, Zchinwali, stationiert waren.

Ein vereinbarter Gefangenenaustausch zwischen Russland und Georgien ist am Montag geplatzt. Die Seiten machten sich gegenseitig für das Scheitern verantwortlich, meldete die Agentur Interfax nach dem Treffen der Militärs in dem Ort Ergneti an der Grenze zwischen Georgien und der abtrünnigen Region Südossetien. Russland habe nur 12 von insgesamt 80 gefangenen georgischen Soldaten übergeben wollen, sagte Georgiens Vize-Verteidigungsminister Batu Kutelia in Tiflis. Seine Seite habe dagegen auf einem Austausch aller Soldaten beharrt. Georgien hält 12 russische Kriegsgefangene fest. In Moskau sprach Vize-Generalstabschef Anatoli Nogowizyn von unzulässigen Nachforderungen der Georgier. Nach seinen Angaben wollte Russland 15 Georgier gegen 12 eigene Soldaten austauschen.

Medwedew droht Angreifern mit Vernichtung

Die Bundesregierung will das Verhältnis der Europäischen Union zu Russland nach Beilegung der Kaukasus-Krise neu definieren. Der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg bezeichnete den Krieg zwischen Russland und Georgien am Montag als Zäsur. Es gebe aber nicht die Absicht, Russland zu isolieren.

Auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier schlug bei einem Besuch in Stockholm einen harten Ton gegenüber Moskau an. Die russische Regierung habe mit ihren Militäraktionen ganz klar eine Grenze überschritten, sagte er nach einem Treffen mit seinem schwedischen Kollegen Carl Bildt. Der Konflikt könne aber nur gelöst werden, wenn die Gesprächsverbindungen mit Moskau offen gehalten würden, fügte er allerdings hinzu.

Schweden hat aus Protest gegen das russische Vorgehen in Georgien alle Militärkontakte zu Moskau eingefroren. Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt sagte am Montag nach einer Sitzung des außenpolitischen Reichstagsausschusses in Stockholm, die Entscheidung beinhalte unter anderem die Absage gemeinsam geplanter militärischer Übungen sowie gegenseitig Flottenbesuche.

Der russische Präsident Dmitrij Medwedew warnte bei einem Auftritt vor Weltkriegsveteranen vor Angriffen auf Russland. "Wir werden es niemals hinnehmen, dass jemand glaubt, unsere Bürger straflos töten zu können. Wer das erneut versucht, wird eine vernichtende Antwort bekommen", sagte der Präsident in Kursk, wo vor 65 Jahren eine der größten Panzerschlachten des Zweiten Weltkriegs ausgefochten wurde.

Und in der Frankfurter Allgemeine liest man dazu:

Erst Sotschi, dann Tiflis

Merkel in diplomatischer Mission

Von Günter Bannas, Tiflis

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18. August 2008 Oben auf der dem Berliner Reichstagsgebäude nachempfundenen Glaskuppel weht die georgische Nationalflagge. Unten vor den bisher nur auf Stoffplanen existierenden Säulen des künftigen Präsidentenpalasts präsentieren sich Präsident Michail Saakaschwili und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ein knappes Händeschütteln war vorangegangen. Es ist heiß. Zerstörungen waren auf dem Weg vom Flugplatz in die Stadt nicht zu sehen. Aus dem Flugzeug heraus waren auch keine russische Truppen auszumachen. Immerhin hatte die Führung in Moskau es der Bundeskanzlerin erlaubt, russisches Territorium zu überfliegen, was möglicherweise als ein weiteres Signal der Dialogbereitschaft zu werten ist. Größere Begrüßungszeremonien wurden aber in Tiflis wie auch am Freitag in Sotschi vermieden - ein diplomatisches Zeichen von Gleichbehandlung.

Abermals hat Frau Merkel in dem Gespräch mit Saakaschwili und dann auch vor der Öffentlichkeit den Abzug der Russen aus Georgien gefordert, wenngleich sie nicht ausdrücklich deren Abzug aus Südossetien und Abchasien verlangte. Ohnehin hat die Bundesregierung den Eindruck, auch aus eigenem Interesse wolle Russland jedenfalls das Kerngebiet Georgiens in absehbarer Zeit verlassen. Ob Abchasien und Südossetien später einmal zu Russland gehören könnten, bleibt für die Bundeskanzlerin eine der offenen Fragen.

Keine Vermittlung

Ursachenforschung jedenfalls haben die beiden in ihrem Gespräch nicht für längere Zeit betrieben. Dass jede Seite ihre Beweise präsentieren kann, gehört ohnehin zu den Erfahrungen, die Frau Merkel in ihren Gesprächen am Freitag mit dem russischen Präsidenten Medwedjew und am Sonntag mit Saakaschwili gesammelt hat. Dazu gehören aber auch die Berliner Fragen, ob die russische Führung manche Freischärler überhaupt noch unter Kontrolle habe. Zu den Treffen am Freitag und am Sonntag gehörte es überdies, sich nicht von Tartarenmeldungen der streitenden Parteien überraschen zu lassen. Die Mitarbeiter Frau Merkels hätten während der Unterredungen stets telefonische Kontakte zur jeweils anderen Seite oder auch zu OSZE und zum EU-Ratspräsidenten, dem französischen Staatspräsidenten Sarkozy, herstellen können.

Es war wie ein Doppelbesuch, der wohl kalkuliert sein sollte. Freitag zum russischen Präsidenten Medwedjew nach Sotschi am Schwarzen Meer, Sonntag dann nach Tiflis zum georgischen Präsidenten. Bis in die Äußerlichkeiten des Programms sollten die Besuche einander gleichen: Keine Übernachtung nirgendwo, gleiche Gesprächsdauer, gleicher Ablauf - gleiches „Format“, wie es Diplomaten nennen. Auf eine rasche Terminabfolge hatte Frau Merkel Wert gelegt, auch wenn sie nicht als „Vermittlerin“ zwischen den beiden Seiten auftreten wollte.

Gespräche vor Kriegsbeginn

Botschaften waren wohl nicht zu übermitteln. Immerhin schien, heißt es, Medwedjew vor den kriegerischen Auseinandersetzungen das Gespräch mit Saakaschwili gesucht zu haben, weshalb er von dessen Vorgehen und vom georgischen Angriff auf Südossetien auch selbst enttäuscht gewesen sein soll. Im August hatten sie sich treffen wollen. Jedenfalls hatte er in den Gesprächen mit Frau Merkel in Sotschi nicht zum Sturz Saakaschwilis aufgerufen. Und es schien sich zu fügen, dass zwischen den beiden Gesprächen der Kanzlerin die unterschiedlichen Seiten den Sechs-Punkte-Plan des französischen EU-Ratspräsidenten Sarkozy unterzeichneten.

Einen Unterschied gab es aber schon. Mehr als das Gespräch mit Saakaschwili, von dem die Bundeskanzlerin ein fertiges Bild hatte, sollte die Unterredung in Sotschi dem Kennenlernen Medwedjews dienen. Dieser scheint in den bisherigen drei Treffen mit Frau Merkel verschlossener aufgetreten zu sein als sein Vorgänger Putin. Das ist nun wohl anders gewesen. Medwedjew suchte Gespräch und Pressekonferenz zu dominieren. Er tat es mit Schärfe. Doch brachten es die Umstände mit sich, dass nicht persönliche Beziehungen der beiden und wohliges Kennenlernen im Vordergrund standen. Die unterschiedlichen Positionen waren deutlich zu machen. Zu Szenen gefühligen Einvernehmens zwischen den beiden kam es nicht.

Bush riet nicht von Treffen mit Medwedjew ab

Der amerikanische Präsident Bush hatte Frau Merkel nicht abgeraten, mit Medwedjew zu sprechen. Saakaschwili hätte nach den Gesprächen Frau Merkels in Sotschi nicht erwarten dürfen, dass die Bundesregierung und große Teile der Nato oder der EU wegen des Georgien-Konfliktes - jedenfalls nach den Ereignissen der vergangenen zehn Tage und nach den öffentlichen Bekundungen - die Beziehungen zu Russland einfrieren würden. Frau Merkel hätte in Sotschi härter auftreten und drohen können. Sie beließ es bei der Aufforderung, die russischen Truppen sollten das „Kerngebiet“ Georgiens verlassen, was die Regionen von Abchasien und Südossetien ausdrücklich ausschloss. Die „territoriale Integrität“ Georgiens sei der „Ausgangspunkt“ künftiger Verhandlungen; Frau Merkel hatte nicht von Bedingungen gesprochen.

Sie hatte auch nicht das russische Vorgehen in Georgien generell kritisiert, sondern nur dessen Übermaß. Auch steckten hinter der Bemerkung, es gebe in dem Konflikt keine Unschuldigen, Zweifel an der georgischen und Saakaschwilis Strategie. Seine Vorwürfe, das gegenüber Russland zurückhaltende Verhalten der Nato sei Ursache für das russische Vorgehen gegen Georgien, wurden in Berlin verworfen. Sogar von osteuropäischen Staats- und Regierungschefs sei Saakaschwili zuletzt immer wieder gewarnt worden, sich nicht zu unüberlegtem Vorgehen provozieren zu lassen. Er wird nicht der vertrauensvolle Partner der Bundesregierung werden, was auch durch die der Auffassung verdeckt wird, weil Saakaschwili demokratisch legitimiert sei, dürfe sich Russland nicht dem Gespräch mit ihm entziehen.

Politische und wirtschaftliche Interessen wirken fort

Deutlich genug hatte die Bundeskanzlerin schon in den Verhandlungen über die Erweiterung der Nato um die Ukraine und Georgien dargelegt, in erster Linie liege die Funktionsfähigkeit des Bündnisses in deutschem Interesse, weshalb die Mitgliedschaft dieser beiden Staaten erst auf lange Sicht hin möglich und zuzusagen sei. Offenbar in Kenntnis von Berliner Zweifeln an einem schnellen Beitritt Georgiens zur Nato ironisierte die Moskauer Führung, die Nato solle es ruhig tun, sie werde ihre Freude mit dem neuen Mitglied haben. Dass die Bundeskanzlerin in Sotschi den Begriff der „strategischen Partnerschaft“ mit Russland nicht verwendete, bedeutet nicht, dass sie nicht mehr in dieser Kategorie denkt.

Politische und wirtschaftliche Interessen - vom Kampf gegen das iranische Atomprogramm bis hin zur Energieversorgung - wirken fort. Medwedjew scheint zudem der Bundeskanzlerin bedeutet zu haben, er selbst und die russische Führung in Moskau hätten nichts lieber, als dass der Georgien-Konflikt bald vorüber sei, damit die Beziehungen Russlands zur westlichen Staatengemeinschaft nicht dauerhaft litten.

Russland in Sorge um sein Ansehen

Frau Merkel scheint mit Wohlwollen zu registrieren, dass sich Medwedjew darum sorge, das russische Ansehen habe wegen seines Vorgehens in Georgiens gelitten. Ernsthaftes Bemühen wird daraus abgeleitet. Dass Frau Merkel und Medwedjew nach einem überaus frostigen Gespräch ihre Erklärungen in der Öffentlichkeit einander vorab bekannt machten, sollte ihrem Gehalt die Schärfe nehmen. Niemand war überrascht - weder im Positiven noch im Negativen.

In dem Gespräch mit Saakaschwili dürfte Frau Merkel es zumindest anklingen haben lassen, dass ein Nato-Beitritt Georgiens erst dann in Betracht komme, wenn die regionalen Konflikte in Abchasien und Südossetien gelöst seien - dahingehend hatte sie sich bisher geäußert. Sie dürfte Saakaschwili auch die Informationen zukommen haben lassen, Deutschland wolle sich in der Schuldfrage des Konfliktes nicht festlegen, und Saakschwili müsse nicht in jede Falle hineintappen, die die russische Führung ihm stelle. Saakaschwili sah das anders.

Die Merkel bei der US-Marionette Saakaschwili

FAZ / 17. August 2008 Bundeskanzlerin Merkel hat am Sonntag dem georgischen Präsidenten Saakaschwili die Unterstützung Deutschlands für einen Nato-Beitritt seines Landes zugesichert. „Georgien wird Mitglied der Nato werden“, sagte sie nach einem Gespräch mit Saakaschwili in der georgischen Hauptstadt Tiflis.

Zugleich gelte, was auf dem Nato-Gipfel in Bukarest vereinbart worden sei, wo Georgien und die Ukraine in das Vorbereitungsprogramm MAP aufgenommen worden waren. Doch machte sie deutlich, das brauche seine Zeit; sie werde nicht von den Nato-Beschlüssen vom Frühjahr in Bukarest abweichen. Die Kanzlerin stellte Saakaschwili zugleich deutsche und europäische Unterstützung für den Wiederaufbau Georgiens in Aussicht. Sie forderte die russische Seite auf, ihre Truppen aus dem „Kerngebiet“ Georgiens zurückzuziehen. Abchasien und Südossetien schloss sie dabei nicht ausdrücklich ein. Doch versicherte sie, die Bundesregierung trete für ein selbständiges Georgien und dessen territoriale Integrität ein.

Rückzug aus dem „Kernland“

Der russische Präsident Medwedjew kündigte unterdessen an, dass die russischen Soldaten von diesem Montag an mit dem Rückzug aus dem georgischen „Kernland“ beginnen würden. Am Samstag hatte auch er den Sechs-Punkte-Plan der EU unterzeichnet. Am Wochenende unternahmen russische Truppen und abchasiche Seperatisten aber weitere Vorstöße in Georgien und besetzten unter anderem das wichtigste Wasserkraftwerk des Landes.

In Tiflis dankte Saakaschwili Bundeskanzlerin Merkel für ihre „tapfere Initiative“, schlug aber gegenüber Russland schärfere Töne an. Georgien werde nie auf eigene Territorien verzichten und sich nicht mit einer Besatzung abfinden, sagte er. Man werde Tiflis verteidigen, „egal, was das kostet“. Russland warf er „ethnische Säuberungen in Südossetien“ vor.

Ursachenforschung vermieden

Mit ihrem Besuch bei Saakaschwili wollte Bundeskanzlerin Merkel ihre Unterstützung für Georgien deutlich machen. Erst am Freitag hatte sie in Sotschi am Schwarzen Meer mit dem russischen Präsidenten Medwedjew gesprochen. Ziel der Gespräche mit Saakaschwili war es, auch die Sicht der georgischen Regierung kennenzulernen. Doch wurde es in dem Gespräch mit Saakaschwili - wie auch in der Unterredung mit Medwedjew - vermieden, eine detaillierte Ursachenforschung zu betreiben. Frau Merkel äußerte sich zufrieden damit, dass auch Russland den Sechs-Punkte-Plan des französischen Präsidenten Sarkozy unterzeichnet habe, der derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat.

Über das Signal Medwedjews, die Zahl der OSZE-Beobachter könne vergrößert werden, äußerte sich Frau Merkel zufrieden. Sie trat dafür ein, dass nun auch die Helfer des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz Zugang zu den hilfsbedürftigen Flüchtlingen erhielten, was nicht nur von der russischen, sondern auch von der georgischen Seite ermöglicht werden müsse. Die Aussage Saakaschwilis, die Nato sei durch ihr Verhalten mitverantwortlich für das russische Vorgehen, teilte Frau Merkel nicht. Über das weitere Vorgehen der Nato, was die Erweiterung des Bündnisses durch Georgien und die Ukraine angehe, werde am kommenden Dienstag im Außenministerrat der Nato gesprochen. Zudem regte sie ein Treffen der EU mit Georgien und kaukasischen Nachbarstaaten an. „Wir haben guten Grund, die EU-Nachbarschaftspolitik zu Georgien und Ländern wie Aserbaidschan, Turkmenistan und Armenien jetzt zu intensivieren“, sagte Frau Merkel. (F.A.Z.)

Politik-Global:

So lehnt sich die Merkel mit ihren pro US-amerikanischen Aussagen über Gebühr stark aus dem Fenster, mal wollte sie Georgien unverzüglich in die NATO aufnehmen, dann wieder NATO-Militär-"Berater" der Bundeswehr (wörtlich: "Deutschland kann sich nicht verweigern") nach Georgien entsenden. Dann wieder war die Definition der "territorialen Einheit" Georgiens als Süd-Ossetien und Abchasien als einheitlicher Bestandteil Georgiens definiert und "unabhängige" (US- und Bundeswehr) Truppen sollten in Süd-Ossetien und Abchasien für deren "Unabhängigkeit" (VON WEM ?) garatnieren.

Die Entscheidende Klarstellung

Die russischen Streitkräfte, die Süd-Ossetien wieder befreit haben und weiter in Georgien die über kürzlich erfolgte Aufrüstung durch die USA mit Waffen eben diese Waffen zerstört haben und gleichzeitig auch durch die schnelle und entschiedene Reaktion den Angriff auf Abchasien durch georgisches und amerikanisches Militär verhindert hat --- wird sich nicht vollständig in das russische Mutterland zurückziehen. Der Vize-Generalstabschef der Russischen Streitkräfte hat verlautbaren lassen, daß russische Friedenstruppen wie zuvor schon die territoriale Unantastbarkeit Süd-Ossetiens und Abchasiens sicherstellen werden und darüber hinaus in einer Pufferzone verbleiben werden, um jeden weiteren Angriff seitens Georgiens oder der USA zu vereiteln.

Die erreichten "Erfolge" der CIA-Agentin Merkel

Ablehnung und Mißtrauen prägen den Blick.

Bestanden bis zum Amtsantritt von Merkel, Angela, zu Russland freundschaftliche Beziehungen, auch strategische Partnerschaft genannt, so verschlechterten sich diese Beziehungen mit jedem neuen Tag, den die Merkel im Amt als Kanzlerin ist. Diese Verschlechterung der Beziehungen ist von den USA beabsichtigt und gewollt. Deutschland wird damit wieder zu einem Frontstaat, dessen Bundeswehr sich nun mit der Merkel als Kampfeinheit gegen Russland sieht.

Merkels eilfertige Bereitschaft, auch sogleich Soldaten der Bundeswehr im Rahmen der NATO nach Groß-Georgien zu entsenden, quasi Gewehrlauf gegen Gewehrlauf gegen die russischen Friedenstruppen zur Sicherung Süd-Ossetiens und Abchasiens stellt eine auftragsgemäße Verschärfung der Beziehungen mit Russland dar.

Dies entspricht nicht den Interessen Deutschlands, das in den vergangenen Jahren enorme Summen über die deutsche Industrie in Russland investiert hat – es sei nur daran erinnert, daß die deutsche Ruhrgas Aktionär von Gazprom ist !!! und daß Volkswagen ein nagelneues Werk in Kaluga/Russland erstellt hat (und weit über Tausend andere Unternehmen in Russland engagiert sind). All dies geht auf das gute Verhältnis aus der Zeit von Alt-Kanzler Gerhard Schröder zurück. Diese guten Beziehungen mit Russland soll nun auftragsgemäß die CIA-Agentin Merkel, Angela, nachhaltig zerstören.

Die nächste Konfliktzone nach Georgien wird die Ukraine sein. Auch die ukrainische ebenfalls durch die USA eingesetzte Marionetten-Regierung Juschtschenko / Timoschenko möchte sofort und unverzüglich in die NATO – jedoch wehrt sich die ukrainische Bevölkerung dagegen. E ist genau wie mit Georgien: die Mehrheit der Bevölkerung denkt und fühlt russisch und nicht amerikanisch. Aber auch in der Ukraine hat sich die Merkel, treu ihren amerikanischen Auftraggebern unterworfen, für eine Ukraine in der NATO und der EU eingesetzt.

Der Einfluß eines jungen und noch relativ kleinen Internet-Magazins, wie Politik-Global, mag trotz der Verpflichtung zur Wahrheit noch äußerst bescheiden sein, bescheidener als jegliches Unternehmen deutscher Industrie. Jedoch sind gute und verläßliche Beziehungen zu Russland auch für die deutsche Wirtschaft von vitaler Bedeutung. So wäre entsprechender Druck auf die von den USA eingesetzte "Kanzlerin" Merkel, Angela wichtig, damit diese endlich von ihrem Posten als Kanzlerin zurücktritt.

Politik-Global jedoch kann nur mit Worten fordern:

Frau Merkel, treten sie endlich zurück – Sie schaden Deutschland nur mit jedem weiteren Tag im Amt.

© 2008 Copyright Politik-Global Rumpelstilz 2008-08-20

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