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Donnerstag, 8. Januar 2009

0901-10 / Das Gas kommt wieder dank Einigung

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Dank der von Russland geforderten EU-Kontrolle

der Transitleitung durch die Ukraine

konnte der Konflikt gelöst werden






Nun kann also die US-beherrschte ukrainische Regierung nicht mehr heimlich Gas aus der Transit-Pipeline stehlen ... und dann verlangen, Russland solle die gestohlenen Gasmengen wieder auffüllen. Die EU wird darüber wachen, daß ein Gasdiebstahl durch die Ukraine nicht mehr heimlich geschehen kann.


Gazprom und

die EU einigen

sich auf

Transitkontrollen

18:33 | 08/ 01/ 2009

BRÜSSEL, 08. Januar (RIA Novosti). Der Weg für die Entsendung europäischer Beobachter an ukrainische Gas-Transitstationen isz offenbar frei: Gazprom hat eine grundsätzliche Einigung mit der EU gemeldet, auch die Ukraine stimmt zu.

„Hauptsache, dass die Ukraine den Beobachtern Zutritt zu ihren Gastransport-Anlagen gewährt. Hoffentlich wird diese Entscheidung sehr schnell fallen", sagte Alexej Miller, Vorstandschef des russischen Energiekonzerns Gazprom, am Donnerstagabend in Brüssel.

Der ukrainische Konzern Naftogaz bestätigte kurz zuvor seine Bereitschaft, EU-Beobachter zuzulassen. „Wir sind bereit, alle zu empfangen, falls die russische Seite ihre Zustimmung erteilt", sagte Naftogaz-Chef Oleg Dubina, der am Donnerstag ebenfalls in Brüssel weilte.

Naftogaz hat laut Dubina nichts dagegen, wenn die Beobachter vergleichen würden, wieviel Transitgas die Ukraine aus Russland bekommt und welche Menge dann an die EU weitergeleitet wird.

Russland hatte den jüngt beschlossenen Lieferstopp damit begründet, dass die Ukraine das Transitgas stehle, anstatt es weiterzuleiten. Der russische Präsident Dmitri Medwedew bezeichnete die Ankunft ausländischer Beobachter in der Ukraine als erforderliche Voraussetzung für die Wiederaufnahme der russischen Lieferungen.

Die Entsendung europäischer Beobachter würde wahrscheinlich zwei bis drei Tage in Anspruch nehmen, sagte der zuständige EU-Kommissionsdirektor Heinz Hilbrecht der Agentur AFP.


Gestern noch verweigerte der ukrainische Emissär Dubina von Naftogaz beim Treffen in Moskau ein Gespräch mit dem Chef von Gazprom - unter dem Vorwand, er verstehe die russische Sprache nicht (dabei ist der ukrainische Dialekt weitestgehend mit dem Russischen identisch). Es zeigt aber, daß die Ukraine es mit aller Macht darauf anlegte, nicht nur Gas zu stehlen, sondern auch eine Medienkampagne gegen Russland in den Westmedien loszutreten.

Dabei will die US-Marionette Juschtschenko auftragsgemäß auf Biegen und Brechen in die EU und in die NATO. Allerdings sollte man sich im Westen genau fragen, ob man Gauner, Lügner, Betrüger und Diebe überhaupt in der EU haben will.

Die unzureichenden Gasreserven in den Ländern des Balkans haben es geschafft, daß Juschtschenko, der seiner Premier-Ministerin verboten hatte, mit Russland zu verhandeln, in der EU einen derartigen Druck gegen die Ukraine aufzubauen, daß künftig die Ukraine nicht mehr unbemerkt Gas steheln kann.


Gelegenheit macht Diebe

Die Ukrainer kennen sich wohl selbst am besten. In der Ukraine - wenn man an eine Tankstelle fährt - muß man zuerst bezahlen, und dann erst schaltet der Tankwart die Zapfsäule für eine bestimmte, vorab bezahlte Menge frei. Fließt nun aber Treibstoff (oder Gas) durch eine Leitung und ein Ukrainer fühlt sich unbeobachtet (und die Leitung hat Abzweigungen) dann glaubt er in seiner Idiotie, er könne den Treibstoff "unterwegs" (während des Transits) entnehmen.

Nun hatte Tankwart Russland aber nur die Menge für den Westen freigeschaltet, aber der Dieb unterwegs die Menge gestohlen - und der Westen beschwert sich, daß die bezahlte Menge bei ihm nicht eingetroffen ist. Also wer ist dann schuld ? Der Tankwart oder der Dieb ?

Natürlich wird ein Staatschef, wenn er nicht völlig debil ist, sich nicht auf groß angelegten Klau einlassen, nimmt doch die Reputation seiner Regierung, seines Landes und seiner Bürger ganz erheblichen Schaden. Dies läßt uns zur eigentlichen Ursache der Gaskrise kommen.

Alle Indizien deuten darauf hin, daß die Entscheidung, erneut einen Konflikt wie in 2006 heraufzubeschwören, bei dem damals die Rolle der USA offensichtlich war (geplante Aktionen ab September 2005: Verweigerung von Vertragsverhandlungen - was darin gipfelte, daß Condoleezza Rice dann am 1. Januar 2006 in Kiew eintraf und am 2. Januar zum vereinbarten Treffen nach Uzbekistan weiterflog um dort einen Gas-Liefervertrag für die Ukraine abzuschließen - ganz vergessend, daß das Gas aber noch durch Pipelines transportiert werden mußte). Grund für dieses vom CFR und der US-Regierung aufgebauten Szenarios war eine massive Medien-Kampagne gegen Russland, um den frisch unterzeichneten Vertrag zwischen Deutschland und Russland über die Ostsee-Pipeline durch üble Nachrede gegen Russland zu zerstören.


Deutschland muß abhängig bleiben !

Damit Deutschland nicht auf "dumme Gedanken" kommt, muß Deutschland erpreßbar bleiben. Diese Erpreßbarkeit wurde 1989 vom ehemaligen Vize-Direktor der CIA und ab März 1989 Botschafter der USA in Bonn, Vernon Walters, durchgesetzt. Jeder der Leser hier wird sich wohl noch an die Bestechungsaffäre Kohl mit den 80 Millionen erinnern. Dabei ging es aber nur um Leuna, Minol und die französische ELF-Aquitaine - um das Tankstellennetz in Ostdeutschland zu erwerben.

Frankreich konnte nicht wie das zionistische Anglo-Amerika mittels Druck und Erpressung agieren, Frankreich als einer der drei West-Alliierten mußte Helmut Kohl bestechen, um an die Leuna-Werke und das Minol-Tankstellennetz zu kommen. Ex-CIA-Chef Vernon Walters, der zuvor schon mit der Ermordung von Mossadegh, Alliende, etc. "erfolgreich" war und später ebenso "erfolgreich" (neben dem der Mittäterschaft Beschuldigten Kohl, Helmut) an der Ermordung von Deutsche Bank-Chef Herrn Herrhausen beteiligt war, konnte erfolgreich durchsetzen, daß Deutschland auch im Bereich der Energieversorgung abhängig und erpreßbar wurde.

War bis dahin Deutschland noch ein bißchen unabhängig - was die Energieversorgung betraf, denn ARAL war ARAL und die DEA war die DEA - so wurde unter Kohl der Deal geschlossen, daß ARAL in die Hände von BP ging, und sich die SHELL die DEA unter den Nagel reißen konnte. Somit war Deutschland VÖLLIG ABHÄNGIG. Und just kam da ein Schröder daher und schloß mit dem Putin einen Vertrag ab, der mittels Ostsee-Pipeline Deutschland wieder ein kleines bißchen Eigenständigkeit verlieh. Daher galt es, über das Gas-Streit-Szenario von 2005 und Anfang 2006 Russland mit Hilfe der Medien als angeblich unzuverlässig zu verleumden.

Somit stellt sich Politik-Global die Frage, ob nicht ein weiterer Schritt in Richtung Bau der Ostsee-Gaspipeline gelang - natürlich gegen den Widerstand aller Länder, die freundschaftliche Beziehungen mit den USA unterhalten.

Dies ist hier nur meine vielleicht naive Bitte an die Leser, künftig darüber nachzudenken - wenn sie irgendwo Rauch erkennen, ob nicht irgendwo ein Feuer brennt. Schließlich besagt doch die Redewendung: "Kein Rauch ohne Feuer", daß man weiter denken sollte, als bis zur eigenen Nasenspitze.



(c) 2009 Copyright Politik-Global Rumpestilz 2009-01-08


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Sonntag, 4. Januar 2009

0901-05 / Der wieder einmal bestellte Gas-Streit

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Inzwischen kommt WENIGER GAS im Westen an




Angefangen hatte es damit, daß der von den USA eingesetzte Juschtschenko Verhandlungen über einen neuen Gasvertrag mit Russland ablehnte - und er seiner Ministerpräsidentin Timoschenko verboten hatte, nach Moskau zu den Verhandlungen zu fliegen. WARUM eigentlich, gibt es da etwa nicht offenbarbare Geheimnisse um die Gaslieferverträge - etwa Umleitungen der Zahlungen?

Umstrittener Zuger RosUkrEnergo


wehrt sich gegen Vorwürfe


Die NZZ spricht mit dem Geschäftsführer


Erstmals äusserst sich der russische Geschäftsführer des Erdgashändlers RosUkrEnergo in den Medien zur Rolle des umstrittenen ukrainisch-russischen Joint Ventures. Vorwürfe, dass die Zuger Firma lediglich als Vehikel dient, um illegal Gewinne einzustreichen, weist er von sich.

zz. Den in Zug niedergelassene Erdgashändler RosUkrEnergo umgibt bisher eine Aura der Verschwiegenheit und der zahlreichen Verdächtigungen.

Merkwürdig scheint nicht nur, dass er aus dem «Erdgaskrieg» zwischen Russland und der Ukraine Anfang Jahr als Alleinimporteur von zentralasiatischem Erdgas in die Ukraine hervorgegangen ist, sondern auch dass die ukrainischen Eigentümer des russisch-ukrainischen Joint Ventures lange geheim gehalten und dann von der österreichischen Raiffeisen Invest als zwei ukrainische Privatpersonen bezeichnet wurden.

Der Verdacht drängt sich seither auf, dass die in der Schweiz tätige Firma in Tat und Wahrheit unbekannten Hintermännern als Vehikel dient, um Gewinne einzustreichen, welche eigentlich den halbstaatlichen Erdgaskonzernen zustehen würden. Doch laut dem russischen Geschäftsführer von RosUkrEnergo, Konstantin Tschuitschenko, sind das alles grundlose Verdächtigungen.

Wie in der NZZ berichtet wird, ist RosUkrEnergo laut ihrem Geschäftsführer eine ehrenwerte Schweizer Firma, die nichts zu verbergen hat. Tschuitschenko wünscht sich jedoch sowohl in seiner Eigenschaft als CEO des russisch-ukrainischen Erdgashändlers, wie auch als Mitglied der Geschäftsleitung der russischen Gazprom, eine Änderung in der Eigentümerstruktur des ukrainischen Anteils an RosUkrEnergo.

«Wir dachten und denken, dass auf der ukrainischen Seite der staatliche ukrainische Rohstoffkonzern Naftohaz Ukrainy sein sollte» erklärte er der NZZ. Dass nicht der staatliche ukrainische Rohstoffkonzern Naftohaz Ukrainy sondern die privaten Geschäftsleute Firtash (1) und Fursin als Eigentümer fungierten, habe Gazprom bis zur Offenlegung in diesem Frühling nicht gewusst.

Das ausführliche Gespräch mit dem CEO von RosUkrEnergo, Konstantin Tschuitschenko, ist unter «Mehr zum Thema» verlinkt. ( Wir haben nichts zu verbergen»).

Obiger Artikel ist zwar nicht brandneu - aber er zeigt doch deutlich, daß es verdeckter Handlungen gibt ... und so wird vielleicht auch verständlich, weshalb der Präsident Juschtschenko nicht will, daß sich die Premierministerin in die Verhandlungen einmischt.

(1) Der Name Firtasch ist Politik-Global einschlägig aus früherer Zeit bezüglich der Ukraine bekannt. Ich überprüfe noch, ob mir der Name in Verbindung mit zweifelhaften "Geschäften" über Zypern und mit einer israelischen Gesellschaft auffiel. Leider erfordert das eine Suche in zahllosen Files..




Juschtschenko

lässt

Gasgespräche

in Moskau

abbrechen

19:18 | 31/ 12/ 2008

MOSKAU, 31. Dezember (RIA Novosti). Der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko hat den in Moskau weilenden Chef des Versorgers Naftogaz, Oleg Dubina, angewiesen, die russisch-ukrainischen Gasverhandlungen abzubrechen.

"Der ukrainische Chefunterhändler wurde von Juschtschenko angewiesen, sofort nach Kiew zurückzufliegen", sagte ein Mitglied der ukrainischen Delegation, der anonym bleiben wollte, am Mittwoch in Moskau.

Wenige Stunden vor dem Jahreswechsel haben Russland und die Ukraine keinen Gasliefervertrag für 2009. Der russische Gaskonzern Gazprom erklärte, dass ohne Vertrag kein Gas an die Ukraine im kommenden Jahr geliefert werden kann.

Auf jeden Fall bleiben die Geschäfte der Ukraine höchst undurchsichtig. Noch undurchsichtiger wird es nun mit den ERNEUTEN Gas-Minderlieferungen auf dem Weg durch die Ukraine.



Ukrainische Politiker

wollen innere

Probleme

auf Kosten

Russlands lösen

17:41 | 04/ 01/ 2009

MOSKAU, 04. Januar (RIA Novosti). Eine Reihe von ukrainischen Politikern versucht, auf Kosten Russlands ihre inneren Probleme zu lösen.

Das erklärte Andrej Issajew, Vorsitzender des Ausschusses für Sozialpolitik in der Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments), in seiner Stellungnahme zur Situation mit dem russischen Gastransit durch die Ukraine.

„Der Gas-Streit zwischen Russland und der Ukraine ist ein Konflikt nicht mit dem Staat oder einem Unternehmen. Das ist ein Konflikt mit Gasarbeitern, die in dieser Branche beschäftigt sind, mit Hunderttausenden Bürgern, die aus dem Haushalt Russlands entlohnt werden, und mit den Rentnern unseres Landes. Die Einnahmen, die Russland im Ergebnis dieser sich in die Länge gezogenen Gasgeschichte nicht in vollem Umfang bezieht, sind in unserem russischen Haushalt aber vorgesehen“, betonte der Abgeordnete.

Während die Ukraine soviel wie nie zuvor von den Leistungen der orange Revolution und der Demokratie redet, fixieren unabhängige Experten und die Zähler in europäischen Ländern den Umfang des russischen Gases, der per Transit über die Ukraine bezogen wird, so Issajew.

Ihm zufolge verweigerte die Ukraine den unabhängigen Beobachtern den Zugang zu ihren Gasmessstationen für die Kontrolle über den Transit.

„Aber es ist unmöglich, das Gasproblem mit Methoden von Erpressung und Drohungen zu lösen. Für seine Lösung ist eine energische Suche nach einem gegenseitig annehmbaren Herangehen und effektiven geschäftlichen Kontakten notwendig. Eine solche Möglichkeit gibt es“, sagte der Abgeordnete.


Wegen der Ausweglosigkeit der Lage hatte Gazprom jetzt eine Klage vor dem europäischen Gerichtshof gegen die Ukraine angestrengt. Die des Diebstahls beschuldigte Ukraine versuchte über Kontakt zu europäischen Politikern zumindest in den Medien ein für sie 'positives' Image erzeugen zu lassen. Aber einmal als Diebesnation bekannt, weckt natürlich ein gesundes Mißtrauen. Und per 4. Januar sind von in Russland abgeschickten 320 Millionen cbm Gas nur 270 Millionen cbm eingetroffen. Die Zählerstände am Übergabepunkt auf das ukrainische Transitnetz und die Zählerstände am Übergabepunkt zur EU sprechen eine deutliche und mit NICHTS zu widerlegende Sprache.

Die Ukraine hat per 4. Januar bereits 50 Millionen cbm Gas gestohlen. Juschtschenko und die Ukraine zeigen sich somit als Lügner, Betrüger und Diebe.

Soll etwa die EU zwischen Gaunern, Lügnern, Betrügern und Dieben - und einem korrekt geliefert habenden Russland vermitteln ? Ist denn die EU ein Komplize von Gaunern, Lügnern und Betrügern ?

Vermutlich ja - bei all diesen Versuchen, die Ukraine in die EU und die NATO aufzunehmen.



Aber wie üblich, die West-Medien hetzen gegen Russland. Russland wolle für sein Gas sogar bezahlt werden. Fahren Sie doch einmal an eine Tankstelle, weigern sich die Tankfüllung zu bezahlen und klagen den Tankstellenpächter an wegen Ausnutzung seiner Machtposition, Benzin in den Tanks zu haben und es nur gegen Bezahlung abzugeben. Aber genau SO beklagt sich die Ukraine. Wie wär's - Präsident Juschtschenko in eine psychiatrische Klinik einweisen zu lassen.



(c) 2009 Copyright Politik-Global Rumpelstilz 2009-02-04


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