Israel eine strategische Bedrohung für Russland und die USA
(http://www.wakeupfromyourslumber.com/node/7594)
(http://whatreallyhappened.com/taxonomy/term/85)
Falls die USA weiterhin dem "rein" jüdischen Staat helfen, Intercontinental-Raketen mit Massenvernichtungswaffen zu erwerben, ohne daß die politischen und militärischen Auswirkungen auf die Sicherheit der USA diskutiert werden, so ist dies ein klarer Hinweis auf die totale Kontrolle über die US-Politik durch Zionisten.
(http://whatreallyhappened.com/content/israel-strategic-threat-russia-and-us)
Juden haben nicht nur die USA kolonisiert und auf das Niveau eines Sklaven-Staates reduziert (Federal Reserve – b'nai b'rith – ADL – AIPAC, usw.) – sondern haben auch durch ihre Freimaurerlogen, Agenturen und Bank-Mafiosi Europa das gleiche Schicksal beschert, wie dies mit der "Französischen Revolution" geschah, die die Monarchie und die Kirche zerstörte (die Französische Revolution wurde u.a. von den Rothschilds beschlossen und finanziert) und ihr folgte das Terror-Regime der YAHcobiner.
Die Revolution in Russland hatte zum Ziel die Ermordung der Zarenfamilie Romanow und die bolschewistische Revolution und wurde durch Trotzki (alias Bronstein) und Lenin (alias Uljanow) durchgeführt und finanziert durch die Rothschilds (Repräsentant Schiff, Nachbar im Doppelhaus der Judengasse in Frankfurt) und die Rockefellers. Und in Deutschland wurde mit dem Ende des provozierten I. Weltkrieges der deutsche Kaiser zur Abdankung gezwungen und mit dem Versailler-"Friedens"vertrag wurde der Grundstein zum II. Weltkrieg gelegt und mit dem Ende des II. Weltkrieges Deutschland bis zum heutigen Tage über die SHAEF-Gesetze zu einem unmündigen Vasallenstaat unter Fremdherrschaft gestellt. Die Sowjetunion wurde durch die Freimaurermitgliedschaft Gorbatschows und die landesweite Verbreitung von Freimaurerlogen über die Open Society von George Soros (Rothschild-Agent) nach dem Putsch durch Jelzin (alias Jelzman) mit all seinen Aktiva in jüdische Hände überführt, die allgemein bekannt wurden unter dem Begriff "Oligarchen" einer sich durch Betrug und Raub bereichernden kriminellen Vereinigung (Gussinki, Beresowski, Abramovich, Chodorkovski, u.v.a.m.), während die russische Bevölkerung in den Straßen verhungerte und erfror. Und selbst so ruhige Länder, wie die Schweiz, erhielt mit Banken, wie der UBS-Warburg oder der BIZ, Basel seine heimliche jüdische Regierung.
Die USA wurden definitiv mit Gesetzen, wie dem Patriots Act und dem Homeland Defense Act in ein totalitäres Regime umgewandelt – mittels des angeblichen "Terroristen"-Anschlags am 9/11, wobei die Mitwirkung an der Vorbereitung der Sprengung der Hochhaustürme durch den Mossad längst nicht mehr bloße Vermutung ist, und dem nachfolgenden Krieg gegen den "Terrorismus".
"Demokratie" ist zur reinen Illusion verkommen, seit die Talmudisten alle Karten in ihren Händen halten – mittels ihres Medien-Monopols (siehe auch Vorartikel N° 0808-39 – Firmen- grundsätze des Springer-Verlags und die Hetze von "WELT-Online" gegen Länder, die heute als nicht von Zionisten unterworfen gelten und sich um Unabhängigkeit bemühen – bzw. ihre wiedergewonnene Unabhängigkeit verteidigen).
Die Versklavung ganzer Länder erfolgt durch Infiltration von Zionisten in höchste Regierungspositionen (hôni soît qui mal y pense – Kohl, Helmut – alias Kohn !) aber Regierungschefs werden ebenso auch erpreßt und ganze Staaten zu Sklaven (Schuld-Sklaven degradiert in dem die durch Maulwurf-Regierungschefs "gestohlenen" Staaten die Länder in maßlose Verschuldung getrieben werden. – Man denke nur an die Verschuldungs-Orgie, als die DDR in das Besatzungsregime der SHAEF-Gesetze für Deutschland überführt wurde. Billionen an Schulden kamen hinzu, während sich die West-Alliierten die Aktiva der DDR unter den Nagel rissen – Schulden und Zinsen bezahlt nun jeder Bundes-Deppel an die Bundesrepublik Deutschland GmbH (wohlgemerkt: nicht an einen eigenen Staat mit Verfassung, sondern an eine private-GmbH!!!).
Manch einer mag Politik-Global kritisieren: "nur zu schreiben bringe nichts" – jedoch genügt es nicht, wenn nur einige wenige und seltene Personen die Wahrheit kennen und für sich behalten – nur die WAHRHEIT kann uns befreien.
Wer die WAHRHEIT nicht kennt, kann auch nicht wissen, wogegen er sich wehren muß.
Es genügt nicht zu wissen, daß Kohl, Helmut (alias Kohn) im August 1989 im Deutschen Fernsehen in einer Ansprache an das Volk verkündete: "… die Bundesrepublik Deutschland muß sich wegentwickeln von einem Hochlohnindustrieland und sich hinentwickeln zu einem Niedriglohndienstleistungsland …". Wer heute Stunden-Löhne von 1,00 oder 2,00 Euro/Std. bezieht – oder als Vollerwerbstätiger einen Lohn von 4,70 Euro/Std. kann sich davon nicht ernähren. Diese Verarmung und Ausrottung der deutschen Bevölkerung ist gewollt. Während eine Merkel, Angela den Bürgern die Ohren vollschwafelt und vorlügt, wie sich doch die Arbeitslosenziffern ständig verringerten – wurden gerade in den letzten Tagen wieder seitens der Industrie Massenentlassungen angekündigt. Ganz aktuell ist die Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank (Barclays?) und bei dieser Zusammenlegung sollen laut Nachrichten rund 8.000 Stellen bei der Dresdner Bank gestrichen werden.
Wenn im Rahmen von Politik-Global über die "Eine-Welt-Regierung" (One World Government) des NWO (New World Order) berichtet wird, so ist dies keine Theorie, sondern eine nachvollziehbare Wahrheit, belegt durch eine Vielzahl von Fakten. Denn alles was uns an offiziell verbreiteter Geschichte gelehrt wird, ist ein einziges groteskes Märchen – ALLES!
Es gibt in Deutschland sogar Paragraphen, die die Verbreitung der bestimmter Aussagen unter Strafe stellen. Aber was ist "Volksverhetzung"? Die Wahrheit oder die Lüge? In der Schule lernt man in Deutschland über den Holocaust an 6 Millionen Juden. Muß deshalb ein Deutscher jeglichen Kontakt zu gläubigen Juden abbrechen, nur um das Hören zu vermeiden, wenn ein gläubiger Jude, von 900 Tausend bis 1,2 Millionen Opfern bei der Shoah spricht? Also halten wir uns an die offizielle Lesart von 6 Millionen, so wenigstens haben wir keine Bestrafung durch die "unabhängige" Justiz zu befürchten und geben uns schuldbewußt ob der 6 Millionen aber freudig ob ständiger Reparationszahlungen an Israel.
Und als gut-gläubiger Bundesbürger beherrsche ich natürlich nur Deutsch und kann mich noch in Denglisch (Englisch-radebrech) unterhalten. Et bien entendu, je ne comprends rien du Français, je ne lis pas "Le Monde Diplomatique" Vraisemblablement on va l'interdire aussi. (Natürlich verstehe ich kein Französisch und lese auch nicht "Le monde Diplomatique". Wahrscheinlich wird man den auch verbieten.) Aber trotzdem habe ich Euch den Text übersetzt:
Jüdische Geschichte ?
Schlomo Sand ist an der Universität Tel Aviv Professor für Geschichte. Sein neuestes Buch
"Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden?" liegt auf Hebräisch vor (Tel Aviv, Resling, 2008) und wird im September auf Französisch erscheinen (Verlag Fayard Paris)
Wie das jüdische Volk als Volk erfunden wurde
Erkenntnisse, die nicht einer geradlinigen Wahrnehmung der Vergangenheit entsprechen - von Schlomo Sand.
Für einen Israeli gibt es keinen Zweifel, daß das jüdische Volk existiert, seit es auf der Halbinsel Sinai von Gott die Thora erhielt und daß er selbst direkter Nachkomme ist. Er glaubt außerdem, daß sich dieses Volk, aus Ägypten kommend, im "gelobten Land" niederließ, wo das ruhmreiche Königreich von David und Salomo entstand, das dieses sich später in die Reiche Judäa und Israel teilte. Und er weiß, daß es zweimal vertrieben wurde - im sechsten vorchristlichen Jahrhundert nach der Zerstörung des Ersten Tempels und im Jahr 70 n. Chr., nach der Zerstörung des Zweiten Tempels in Jerusalem.
In den 1980er-Jahren wurden gleich einem Erdbeben die Gründungsmythen Israels erschüttert: Nach neueren archäologischen Erkenntnissen kann im 13. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung gar kein großer Exodus stattgefunden haben. Auch konnte Moses die Hebräer nicht aus Ägypten herausführen und ins "gelobte Land" führen - einfach weil dieses Land sich damals in den Händen der Ägypter befand. Darüber hinaus findet man nirgendwo einen Hinweis auf einen Sklavenaufstand im Pharaonenreich oder auf eine rasche Eroberung des Landes Kanaan durch Eindringlinge.
Es gibt keine Überreste vom prachtvollen Königreich Davids und Salomos. Die Entdeckungen des vergangenen Jahrzehnts zeigen, daß damals zwei kleine Reiche existierten: das mächtigere Israel im Norden und den Zwergstaat Judäa im Süden. Seine Bewohner, die Judäer, wurden jedoch nicht im sechsten Jahrhundert v.Chr. vertrieben: Nur die geistigen und politischen Eliten mußten sich in Babylon niederlassen, wo sie die persischen Kulte kennenlernten - und aus dieser Begegnung entwickelte sich folgenreich der jüdische Monotheismus.
Aber was ist mit der Vertreibung des Jahres 70 unserer Zeitrechnung; hat sie denn tatsächlich stattgefunden? Erstaunlicherweise hat sich die Forschung mit diesem für die Identität der Juden wichtigen Ereignis noch nie beschäftigt, und zwar aus einem einfachen Grund: Die Römer haben an der ganzen Ostküste des Mittelmeers niemals ein Volk ins Exil geschickt. Mit Ausnahme der versklavten Gefangenen lebten die Judäer auch nach der Zerstörung des Zweiten Tempels in ihrem Land.
Eine Minderheit unter den Judäern konvertierte im vierten Jahrhundert zum Christentum. Und nach der arabischen Eroberung im siebten Jahrhundert schloß sich die Mehrheit dem Islam an. Das war den meisten zionistischen Denkern durchaus bekannt: Noch im Jahr des großen Palästinenseraufstands 1929, schrieben darüber Jitzchak Ben Zwi, der 1952 nach Ezer Weizmans Tod Israels zweiter Präsident wurde, und Staatsgründer David Ben Gurion. Beide erwähnen mehrfach, daß die in Palästina ansässigen Bauern die Nachfahren der Bewohner des antiken Judäa seien.(2)
Woher kommen denn die zahlreichen Juden, die seit der Antike rund um das Mittelmeer ansässig waren, wenn es keine Deportation aus dem römisch besetzten Palästina gab? Hinter dem Vorhang der nationalen Geschichtsschreibung verbirgt sich eine erstaunliche historische Realität: Vom Makkabäeraufstand im zweiten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung bis zum Bar-Kochba-Aufstand von 132 bis 135 n. Chr. war das Judentum die erste Religion mit Bekehrungsauftrag. Schon die Hasmonäer hatten die südlich von Judäa ansässigen IdumäerIturäer zwangsweise bekehrt. Von diesem jüdisch-hellenistischen Reich breitete sich das Judentum über den gesamten Vorderen Orient und die Mittelmeerküste aus. Im ersten nachchristlichen Jahrhundert entstand im Gebiet des heutigen Kurdistans das jüdische Königreich Adiabene - es blieb nicht das letzte Reich, das sich, neben Judäa, "judaisierte".
Nicht nur die Schriften von Flavius Josephus belegen den Proselyteneifer der Juden. Zahlreiche lateinische Schriftsteller, von Horaz bis Seneca, von Juvenal bis Tacitus, äußern Furcht vor jüdischer Bekehrung. Die Mischna und der Talmud(3) erlauben den Übertritt - obwohl die Talmudgelehrten bei dem wachsenden Druck durch das Christentum Vorbehalte äußern.
Mit der Wende durch das konstantinische Konzil zu Beginn des vierten Jahrhunderts, die dazu führte, daß das Christentum im Jahr 380 römische Staatsreligion wurde, ist die Ausbreitung des Judentums nicht zu Ende, aber der jüdische Bekehrungseifer wird damit an die Ränder der christlichen Kultur zurückgedrängt. So entsteht im 5. Jahrhundert im Gebiet des heutigen Jemen das starke jüdische Königreich Himjar, dessen Nachkommen auch nach dem Sieg des Islam bis hinein in die Neuzeit an ihrem Glauben festhalten. Arabische Chronisten berichten auch von Berberstämmen, die im siebten Jahrhundert zum Judentum konvertierten: Dem Vormarsch der Araber nach Nordafrika versuchte sich die legendäre jüdische Berberkönigin Dihya al-Kahina zu widersetzen. Judaisierte Berber nahmen an der Eroberung der iberischen Halbinsel teil. Es war der Beginn des jüdisch-muslimischen symbiotischen Zusammenlebens, die sich in Spaniens maurischer Kulturgeschichte widerspiegelt.
Die bedeutsamste Massenbekehrung fand im achten Jahrhundert in der Region zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer statt: die und die dem "Volk Israel" einverleibten Chasaren traten geschlossen zur jüdischen Religion über. Die Ausbreitung des Judentums vom Kaukasus bis in die heutige Ukraine ließ zahlreiche Gemeinden entstehen, die erst die Mongolen im 13. Jahrhundert nach Osteuropa verdrängten. Dort bildeten sie gemeinsam mit den aus den südslawischen Regionen und dem heutigen Deutschland zugewanderten Juden das Fundament der jiddischen Kultur. Bis in die 1960er-Jahre hinein tauchen diese Fakten noch in der zionistischen Geschichtsschreibung auf. Später werden sie zunehmend verdrängt und verschwinden schließlich ganz aus dem öffentlichen Bewußtsein Israels: Im Jahr 1967 konnten die Eroberer der Stadt Davids natürlich nichts anderes sein als direkte Nachfahren seines mythischen Königreichs und nicht etwa, Gott bewahre, die Abkömmlinge von Berberkriegern oder chasarischen Reitern. Seither gelten Juden als eine spezifische Ethnie, die nach zweitausend Jahren des Exils und der Wanderschaft endlich in ihre Hauptstadt Jerusalem zurückgekehrt ist.
Die Verfechter dieser geradlinigen Saga mobilisieren nicht nur den Geschichtsunterricht, sondern holen sich auch noch die Biologie ins Boot. Seit den Siebzigerjahren setzen sogenannt "wissenschaftliche" Forschungen alles daran, die genetische Verwandtschaft der Juden aus aller Welt zu beweisen. Die "Herkunft der Völker" ist inzwischen ein akzeptiertes und beliebtes Forschungsfeld der Molekularbiologie geworden, und bei der eifrigen Suche nach dem gemeinsamen Ursprung des "erwählten Volks" leistet sich das Y-Chromosom einen Ehrenplatz an der Seite einer jüdischen Klio. (4)
Das eigentliche Problem ist, daß die Geschichtsauffassung die Grundlage der Identitätspolitik des Staates Israel bildet: Aus dieser ethnisch zentrierten Definition des Judentums erfolgt die strikte Abgrenzung von Nichtjuden (Gohim) - von Arabern ebenso wie von russischen Zuwanderern und Arbeitsmigranten. Sechzig Jahre nach der Gründung weigert sich Israel, eine Republik für alle seine Bürger zu sein. Da fast ein Viertel der Staatsbürger als Nichtjuden gelten, ist dieser Staat dem Geist seiner Gesetze nach nicht der ihre. Umgekehrt tritt in aller Welt Israel stets als der Staat der Juden auf, selbst wenn sie keine verfolgten Flüchtlinge mehr sind, sondern mit allen Rechten und Pflichten ausgestattete Staatsbürger der Länder sind, in denen sie leben. Es ist keine leichte Aufgabe, eine neue jüdische Geschichte zu schreiben, denn Juden sind keine durch einen gemeinsamen Ursprung vereinte Ethnie, die sich in zweitausendjähriger Wanderschaft über die Welt verstreute, sondern sie haben stets, zumeist durch Konvertierung, in verschiedenen Gegenden der Welt Religionsgemeinschaften gebildet.
Für die Entwicklung in der Geschichtsschreibung, sowie überhaupt für den Prozeß der Modernisierung, spielt bekannterweise die Erfindung des Nationalstaats eine überaus wichtige Rolle. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts zerplatzten mit dem Nationalstaat verbundenen Träume. Mehr und mehr Wissenschaftler analysieren, sezieren, dekonstruieren die großen nationalen Erzählungen und vor allem den von Chronisten bewahrten Mythos gemeinsamen Ursprungs, so daß an die Stelle der Alpträume der Identitäten von gestern, neue Träume treten können.
Fußnoten:
(1) Die Thora - die hebräische Wurzel "jara bedeutet "lehren" - ist der Gründungstext des Judentums.
(2) Vergl. David Ben Gurion und Jitzchak Ben Zwi, "Eretz Jisroel in fergangenheit un gegenwart", New York 1918, und Jitzchak Ben Zwi, "Unsere Bevölkerung im Land" (auf Hebräisch), Warschau, Exekutivkomitee der Jugendunion und Jüdischer Nationalfonds, 1929.
(3) Die Mischna, die als erstes Werk der rabbinischen Literatur gilt, wurde im zweiten Jahrhundert n. Chr. abgeschlossen. Der aus Mischna und Gemara ("Kommentar") bestehende Talmud sammelt die rabbinischen Debatten über das Gesetz, die Bräuche und die Geschichte der Juden.
(4) Klio ist in griechischer Mythologie die Muse der Heldendichtung und Geschichtsschreibung.
Schlomo Sand ist Professor für Geschichte der Universität Tel Aviv. Sein neuestes Buch "Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden?" existiert auf Hebräisch (2008 Resling,Tel Aviv) und erscheint auf Französisch im Verlag Fayard, Paris, im September.
Le Monde diplomatique Nr. 8652 vom 8.8.2008, Seite 3, 368 Dokumentation, Schlomo Sand
Bisher galt weltweit:
Mit der Zerstörung im Jahr 70 n.Chr. des Zweiten Tempels in Jerusalem während der Besetzung durch das Römische Reich folgten nahezu 2000 Jahre der Diaspora. So verschlug es das jüdische Volk in den Jemen, nach Marokko, nach Spanien, nach Deutschland, nach Polen und bis weit nach Rußland hinein. Doch die rigorose Bewahrung der genetischen Abstammung durch den Nachweis der Geburt von einer jüdischen Mutter gelang den Juden, die Blutbande zwischen den weit versprengten Bevölkerungsteilen aufrecht zu erhalten. So blieb seine "Einzigartigkeit" als "erwähltes Volk" erhalten. In offizieller Version griffen knapp Hundert Jahre nach der Rothschildschen Zusammenkunft die Bedingungen für die Rückkehr in die Heimat des Gelobten Landes um sich, dem jedoch die orthodoxen Juden widersprachen, da eine Rückkehr in das "gelobte Land" erst mit der Wiederkehr des Messias erfolgen dürfe. Diese "Rückkehr" wurde jedoch planmäßig von einer kleinen Gruppe einflußreicher Juden betrieben. Ohne die Massenvernichtung durch die Nazis hätten Millionen Juden erst mit der Wiederkehr des Messias Eretz Israel (das Gelobte Land: die geografische Region Palästinas) besiedelt, da dies als Versprechen von YHWH seit zwei Jahrtausenden gilt. Angeblich lag Palästina da und wartete nur auf sein angestammtes Volk, auf daß es das Land wieder zum Erblühen bringe. Denn es gehörte ihm, nicht diesen geschichtslosen Palästinensern, die es durch Zufall dorthin verschlagen habe. Gerecht waren somit alle Kriege, die das mit der Diaspora verstreute Volk führte, um sein Land wieder in Besitz zu nehmen; und terroristisch war jeder gewalttätige Widerstand der ansässigen Bevölkerung.
Diese Deutung der jüdischen Geschichte ist das Werk versierter Vergangenheitskonstrukteure, deren blühende Fantasie seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus Versatzstücken der jüdisch-christlichen Religionsgeschichte eine ununterbrochene Stammesgeschichte für das jüdische Volk erfand. Die reichhaltige Geschichtsschreibung des Judentums kennt zwar auch andere Sichtweisen, die jedoch außer in akademischen Kontroversen kein Gehör fanden und tangierten auch nicht die Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte grundsätzliche Geschichtsauffassung. Erkenntnisse, die nicht in das Bild dieser konstruierten Vergangenheit paßten, wurden gezielt unterdrückt. Diese Forderung duldete keinen Widerspruch. Zu dieser zielgerichteten Amnesie haben auch die Fachbereiche für die "Geschichte des jüdischen Volkes" beigetragen, die an israelischen Universitäten unabhängig von den Fachbereichen für "Allgemeine Geschichte" arbeiten. Auch die grundsätzliche juristische Debatte zur Fragestellung "Wer ist jüdisch?" hat diese Historiker nicht weiter beschäftigt: Jüdisch ist für sie jeder Nachfahre des Volkes, das vor zweitausend Jahren in die Diaspora gezwungen wurde. An der Kontroverse, die Ende der 1980er-Jahre von den "neuen Historikern" ausgelösten wurde, beteiligten sich die "autorisierten" Vergangenheitsforscher nicht. Zu Wort meldeten sich vor allem Wissenschaftler aus anderen Fachrichtungen: Soziologen, Orientalisten, Linguisten, Geographen, Politologen, Literaturwissenschaftler und Archäologen und stellten Überlegungen über die jüdischen und zionistischen Wurzeln an. In akademischen Kreisen im Ausland wurde ebenfalls in Richtung neuer Erkenntnisse diskutiert. Der "Fachbereich Jüdische Geschichte" reagierte nur zögerlich und bewahrend, verbrämt mit dem apologetischen Geschwafel aus alten Vorurteilen. In den letzten sechzig Jahren hat sich die israelische Nationalgeschichtsschreibung also kaum weiterentwickelt, und daran wird sich auf absehbare Zeit auch nichts ändern. Die von der Forschung zutage geförderten Fakten stellen indessen jedem ernsthaften Historiker Fragen, die auf den ersten Blick verblüffend erscheinen mögen - und doch sehr grundsätzlicher Natur sind. Kann man die Bibel als Geschichtsbuch lesen? Die ersten jüdischen Historiker der Neuzeit wie Isaak Markus Jost (1793-1860) und Leopold Zunz (1794-1886) hätten diese Frage mit Nein beantwortet. In ihren Augen war das Alte Testament ein theologisches Werk. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fanden sich Historiker (insbesondere Heinrich Graetz, 1817-1891), die eine "nationale" Lesart der Bibel entwickelten: Abrahams Aufbruch nach Kanaan, den Auszug aus Ägypten, das vereinigte Königreich Davids und Salomos stellten sie als Berichte über eine wahre nationale geschichtliche Vergangenheit dar. Die zionistischen Historiker beten seither diese "biblischen Wahrheiten" nach, die zur Grundlage im israelischen Bildungs- und Schulwesen gehören.
Vor allen Dingen gehört die konservativ-jüdische Interpretation ihrer Geschichte zum Teil einer globalen Irreführung und Rechtfertigung von Sonderrechten ebenso wie zur Besetzung des Gebietes von Palästina. In wie weit diese Geschichtsfindung in Frankfurt zu Beginn des 19. Jahrhunderts gefördert und zum Anlaß genommen wurde, planmäßig eine weltweite Unterstützung zur Schaffung des Judenstaates mit Jerusalem als Welthauptstadt zu schaffen, bedarf noch einer eingehenderen Untersuchung. Hier kann die Aufzählung gezielter geopolitischer Planungen einen gedanklichen Anstoß darstellen, denn die Französische Revolution mit dem von Rothschild geschaffenen Slogan: "Liberté, Égalité, Fraternité" beseitigte vor allen Dingen das französische Königreich, der I. Weltkrieg das deutsche Kaiserreich, die russische bolschewistische Revolution das Zarenreich, der II.Weltkrieg die deutsche Eigenständigkeit und lieferte den Vorwand der Ansiedlung der Juden in Palästina – und heute mit dem "Krieg gegen den Terrorismus", als Folge des vom Mossad und der CIA durchgeführten 9/11 wird die unumschränkte israelische Herrschaft im Nahen und Mittleren Osten angestrebt.
© 2008 Copyright Politik-Global ebenfalls für die Übersetzung von LMD, Rumpelstilz 2008-09-01
G E G E N D A R S T E L L U N G
dieser Artikel (darüberstehend) strotzt direkt von vielen falschen Behauptungen und Aussagen, die schlicht und einfach nicht den Tatsachen entsprechen....
Möchte nur darauf hinweisen, dass die Freimaurerei auf die Tempelritter zurückgeht... also einen katholischen Kreuzritterordenen, dem vorgeworfen wurde den "Baphomet" anzubeten... die wurden unheimlich reich und waren die Bankiers Europa....
Durch Adam Weishaupt - wenn das stimmt -, der von den Rothschilds finanziert, wurde die Freimaurerei von den Illuminaten total unterwandert --- und obwohl sie schon vorher teuflisch war, wurde sie dies in den oberen Graden direkt im Exzess. Aber schon die unteren Grade der Freimaurerei entsprechenden mehr oder weniger einer Einführung in die Zauberei....
Zauberei = Widerstsand gegen den Schöpfergott, gegen den Gott Israels, gegen sein Wort, gegen seine Befehle und gegen seine Weissagungen.
Davor möchte ich Dich bewahren, lieber Freund!!
Die Geschichte Israels hat tatsächlich stattgefunden. Dafür könnte ich Dir Beweise aus dem heutigen Israel vorlegen (z.B. aus der Archäologie; ich war zum Beispiel sehr beeindruckt, vor den überdimensionierten Mauerresten vom antiken Jericho, das gemäß der Bibel beim Einmarsch der Juden nach 40 Jahren Wandern in der Wüste wegen Ungehorsam, zerstört worden ist.... selber gesehen.... oder viele, viele Dinge in Jerusalem.... einfach Tatsachen aus der Archäologie, die man nicht einfach als nicht dagewesen hinstellen kann).
Wenn Du www.otherbiblecode.com studierst wirst Du ein Christ.
Wenn Du das nicht machst, wirst Du schlussendlich ein Antisemit. Und das wünsche ich Dir nicht.
(Die Eingeweihten reden von einem "neuen Reich" in "Germanien".... absolut okkult.... und vergiß nicht der "Thron Satans" aus Pergamus - Aussage in Offenbarung - steht seit ca. 1916 in Berlin (Zeus-Altar), wo auch die Mutterloge der Satanisten ist. Jess LaVey der Sohn von Anthony LaVey wurde entweder in Berlin gezeugt oder geboren, mit dem Ziel zum Oberhaupt der Satanskirche der USA zu machen --- nur wurde er trotz seines Vaters, der die Kirche Satans in den USA gründete, ein christlicher Seelsorger und Prediger).
Ich weiß, dass das okkulte Logentum und der Talmud samt der Kabbalah den jüdischen Glauben total verseucht hat.
Ich weiß auch, dass es auch sehr wichtige Juden an Schlüsselstellen gibt....
Aber Frage: Wenn z.B. der Herzog von Kent, der Großmeister der Vereinigten Großloge von England (Frau und Kinder Katholik; er mцglicherweise auch), de-facto Oberhaupt über die schottische und York-Freimaurerei, einer der höchsten ist....
Wie soll denn z.B. die ganze "Neue Weltordnung" ein jüdisches Unternehmen sein???
Schon Hitler - der sich als Messias Deutschlands ausgab - redete von der "Neuen Weltordnung".... und seine faschistischen Nachfolger wie z.B. George Herbert Walker und George W. Bush sind absolut Faschisten....
Oder auch Berlusconi ist ein wirklicher Faschist....
Die "Bnai Brith" gilt als reine jüdische Loge - Freimaurerloge. - Aber wie gesagt, die Freimaurerei hat zwar viele "jüdische" Elemente drin, aber sie entstammt nicht dem Judentum, sondern mehr oder weniger aus den "Tempelrittern", die die gnostische Irrlehre hatten, dass der Gott des Alten Bundes der böse "Gott" sei und derjenige des Neuen Bundes der "gute"....
Nach-Kommentar Politik-Global
Weder bin ich - noch werde ich Antisemit. Wenn eine Glaubenskongregation sich jedoch selbst zu den "Menschen" zählt - und die anderen nur als Gohim - dann ruft das eher Mitleid hervor mit irrgeleiteter Selbstüberschätzung.
Obige Artikel, der erste übersetzt aus dem Englischen (und ein bißchen von mir komplettiert) und der zweite Artikel übersetzt aus dem Französischen (mit Autorenverweis auf Le Monde Diplomatique) haben aber auch aus meiner Sicht nichts Antisemitisches. Es wird lediglich auf unterschiedliche Migrationen verwiesen, die die Unumstößlichkeit der Geschichte des "erwählten Volkes" in Frage stellt.
Auch wird im Artikel ersten Artikel-Teil die Gestaltung der Geschichte und Weltpolitik seit den Rothschilds und Weishaupt von zionistischer Seite betrieben - aber meine Frage sei erlaubt:
WAS hat Zionismus mit dem mosaischen Glauben zu tun? Nichts! Rein garnichts. Es wird nur der Zusammenhalt der Juden für die eigenen Interessen Ungläubiger benutzt. Jede mehr oder weniger hermetische Organisationsstruktur bietet sich für Unterwanderungen an. Das kennt seit den 68er Jahren in Deutschland auch die Verwaltungsstruktur mit "dem Marsch durch die Institutionen". Und Freimaurerlogen sind ein ideales Spielfeld dafür - so zieht man sich verläßliche und kriminelle Strukturen heran. Ich mache sehr wohl den Unterschied zwischen Juden und Zionisten. Ein gläubiger Jude lehnt in der Regel die Vorgaben der Zionisten ab, aber Zionisten rekrutieren ihre Leute eben vornehmlich aus Juden - gleichgültig ob 1/1, 1/2, 1/4, 1/8, 1/16 - aber wenn man den Rothschilds khasarischen Ursprung zuschreibt, so wären sie von der DNA her keine Juden! Auf jeden Fall ist das ein Thema, das mir wie "Glatteis" vorkommt.
Und was den Glauben betrift, so kenne ich keinen extra-Gott der Juden, und extra-Gott der Christen, und extra-Gott der Muslime - sondern nur Einen! (für alle!).
Politik-Global Rumpelstilz 2008-09-02
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Und was die Freiheit der Gedanken, das Bemühen um Wahrheit betrifft - so bin ich offen und bleibe offen
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