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Mittwoch, 10. Dezember 2008

0812-12 / Im Finanzmarkt geht's bergauf - aber wie !!

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Die falschen Produkte gehen nach oben !

Das letzte Aufblähen der Derivaten-Blase.



Nun habe ich direkt keinen Zugang zu den Zahlen der BIZ, Basel, aber kann die Zahlen zumindest aus Börsennachrichten entnehmen:


Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Wenn man den Nennwert der global ausstehenden OTC (over-the-counter)-Derivate in Höhe von 683,7 Billionen US-Dollar (Quelle: BIZ, Stand 30.06.08) mit dem Welt-Bruttoinlandsprodukt in Höhe von ca. 59 Billionen US-Dollar vergleicht, wird deutlich, welch ein hohes Maß an Risiko der Derivatenbereich für die Finanzmärkte birgt, so Dr. Eberhardt Unger von "fairesearch".

Der finanzielle Sektor wachse exponentiell schneller als die reale Wirtschaft. Das Problem hinter den meisten Derivaten sei ihre Illiquidität.

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) habe den globalen Umfang. des Marktes für Derivate per 30.06.2008 ausgerechnet. Die Nennwerte aller Typen von OTC Kontrakten hätten sich gegenüber dem Stand vor sechs Monaten um 15% erhöht. Der Marktwert der Derivate, der die Marktrisiken besser beschreibe als die Nennwerte, sei um 29% gewachsen und betrage per Ende Juni 2008 rund 20,4 Billionen USD und damit erheblich mehr als das amerikanische BIP (13 Bill. USD).

Der Handel in Futures und Optionen auf Zinskontrakte und in Kontrakten auf Forex-Derivate sei in den letzten Jahren besonders schnell gestiegen. In den ersten sechs Monaten 2008 seien die offenen Positionen der Zinsderivate um weitere 17%, und die der Forex-Kontrakte um 12% gestiegen. Die BIZ sei der Meinung, dass die Zentralbanken transparenter und ihre Geldpolitik besser prognostizierbar geworden seien als in den 1980er und den frühen 1990er Jahren.

Eine tatsächlich erfolgende Zinsänderung habe der Handel meist schon vorweggenommen, wodurch kein Einfluss auf den Umsatz mehr zu erkennen sei. Die Marktteilnehmer würden aber ihre Positionen bei Neuigkeiten korrigieren, die künftige Zinsänderungen betreffen würden. Bei Änderungen in den Erwartungen würden sich auch die Umsätze erhöhen. Die Börsen würden die Trends immer weiter vorwegnehmen.

Der große Umfang im Handel mit Derivaten spiegele die hohe Risikobereitschaft der Marktteilnehmer wider. Mit "Absicherungsgeschäften zur Risikobegrenzung" habe dies nichts mehr zu tun.



Nun kursieren Gerüchte, die Deutsche Bank sei besonders engagiert in diesem Bereich - wonach ich gesucht hatte, aber unter Google waren keine neuen Nerichte darüber zu finden. Solange bleibt für Politik-Global die Nachricht, 90% des DB-Kapitals sei "verbraten", auch nur ein Gerücht. Da stellt sich nun die Frage, weshalb auch Gerüchte kursieren, daß Herr Ackermann vor Vertragsende mit der DB zur UBS wechseln könnte.

So heißt es bei der Zeit:


Deutsche-Bank-Chef

Josef Ackermann erwägt Wechsel an die Spitze der UBS

Der Schweizer denkt über eine Rückkehr in seine Heimat nach. Dort könnte er Verwaltungsratspräsident der Großbank UBS werden. Das ergaben Recherchen der ZEIT

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann: Nach Recherchen der ZEIT erwägt er einen Wechsel an die Spitze der Schweizer Großbank UBS

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann: Nach Recherchen der ZEIT erwägt er einen Wechsel an die Spitze der Schweizer Großbank UBS

Der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, erwägt eine Rückkehr in sein Heimatland Schweiz, um Verwaltungsratspräsident der dortigen Großbank UBS zu werden. Wie Recherchen der Wochenzeitung DIE ZEIT ergaben, sucht die UBS schon seit Wochen nach einer neuen Führung. Kennern der Züricher Bankenszene ..... usw. (Artikel gekürzt) weiter bei "Die Zeit".


Es stellen sich also so einige Fragen.



(c) 2008 Copyright Politik-Global Rumpelstilz 2008-12-10


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