Der Preis für 1 barrel Rohöl der Sorte Brent stand
um 19:30 h am 20-11-2008 bei 49,88 $
Die deutschen Märchen-Medien erzählen, daß der Oelpreis wegen der internationalen Wirtschaftskrise sinke. Das ist etwa so glaubhaft, als kommentierten die Gebrüder Grimm die Entwicklung der Oelpreise.

Der Oelpreis ist einer der strategischen Preise der Welt. Solange die Ölreserven in den Ländern, wie USA, England mit entsprechenden Lagerbeständen ausreichend vorhanden sind, bleiben Ölpreise ein Spielball gewollter Spekulation.
70% der gesamten Ölfördergebiete befinden sich in der Ellipse der arabischen Golfstaaten, der Kaspischen Senke und Nordsibirien. Neu entdeckte Ölfelder liegen zumeist im Off-Shore-Bereich und in Meerestiefen von 4 bis 5000 m, sind also nur noch extrem teuer zu erschließen. Somit besteht für den Preisverfall bei Rohöl weder Grund noch Anlaß. Darüber hinaus sind die Fördermengen der Ölfelder der Golfstaaten NICHT MEHR steigerbar, der Peak der Bell-Kurve wurde bereits überschritten. Lediglich die Erschließung neuer Ölfelder erlaubt noch eine Steigerung der weltweiten Ölförderung um 2%. Dem gegenüber steigt der weltweite Ölbedarf um 5% - vornehmlich zurückgehend auf Länder wie China und Indien.
Die internationale Wirtschaftskrise hat sich in einer "scharfen Rezession" in China ausgewirkt, das Wirtschaftswachstum in China ist von über zehn Prozent auf nur noch +8% gefallen, was sich darin äußert, daß Länder in "Rezession" wie China oder auch Russland nur noch zu moderatem Absatz bei Daimler Benz von +53% oder auch nur noch +10% im Automobilabsatz geführt hat. Soviel also zu den Betrachtungen der Entwicklung aufgrund der internationalen Wirtschaftskrise.
In der Politik geschieht nichts ungeplant
Tatsache ist, daß in den USA die Wirtschaft immer weiter absackt - also der Einfluß der USA international immer stärker vom absackenden Staatshaushalt beeinflußt wird. Sollte General Motors Konkurs anmelden müssen, dann drücken weitere 100.000 Arbeitslose auf den US-Arbeitsmarkt. Kommt da etwa die Bürgschaft aus der "BRD" gerade recht?
Der Ölpreis stand vor noch nicht allzu langer Zeit bei 147,00 $/bl und steht heute bei unter 50$ je barrel. Der Preis von $147 je barrel war für die Modellpolitik von General Motors mit seinen SUV-Fahrzeugen der Todesstoß. Nur, daß die Ölpreise eben nicht von GM gemacht wurden, sondern eben von den vier Schwestern: Exxon-Mobil, SHELL, Amoco-BP und Chevron-Texaco. Der hohe Ölpreis war jedoch nicht nur für General Motors fatal, sondern auch für Ford und für Chrysler nebst der gesamten Zulieferindustrie - und somit auch für die US-Kapital-Elite. Aktienkursverluste - und die Kurse purzeln ERNEUT !!! - bedeuten auch Verlust an Einfluß und Machtverlust.
Damit soll nur gesagt sein, daß die City of London jetzt das Heft in die Hand nimmt. Auf der einen Seite sind in den USA in der Mannschaft von Barack Obama der Vertraute von Prince Charles: Al Gore, der dabei ist, den Profit vom Ölverkauf zum Profit beim Ölverbrauch umzulenken. Hilfreich dabei war ihm Richard Sandor, der ebenfalls enge Beziehungen zu der größten englischen Versicherung (und deren Finanzierung) pflegt und mit den CO2-Zertifikaten nun den Ertrag von der Ölförderung umlenkt hin zum Ölverbrauch. Ebenfalls im Team von Barack Obama befindet sich der Geo-Stratege Zbigniew Brzezinski, der seit Jahren bereits dem Mackinder-Plan den Weg bereitet: der Zerstörung Russlands, weil Russland seit Vladimir Putin im Jahr 2000 Präsident wurde, der Hauptwidersacher der Weltbehrrschung durch "Groß"-Britannien ist.
Für den russischen Staatshaushalt ist die Entwicklung des Ölpreises katastrophal. Der Grenzpreis für den Stabilitätsfond (Стабфонд) liegt bei $65 je barrel, ab dem der Stabilitätsfond intervenieren muß. Sicherlich wird die IPE London noch auf weitere Preissenkungen abzielen und auch weitere Preisabsenkungen erreichen - aber ab $30 werden wohl durch die Bank auch Länder wie Saudi Arabien, Guinea, Nigeria, Angola, Venezuela einen radikalen Schnitt vollführen - und wenn die Produktion um 1/3 reduziert werden muß. Ein Preis zwischen 80 und $120 ist zur zeit angemessen. Da ab 2020 die Förderung ohnehin zurückgeht, wird nach 2012 der Preis für Rohöl rasant nach oben gehen - open end.
Der Einbruch in der Automobilindustrie mit geringeren Verkäufen, speziell im mittleren Preissegment, mit Kurzarbeit, Sonderurlaub, etc. und damit verringerten Einnahmen der Arbeitnehmer hat auch Auswirkungen auf den deutschen Binnenmarkt - in Deutschland gibt es die zweite Welle der Ladenschließungen, Qualitätswaren werden mehr und mehr ausgedünnt, dem Handel geht es nicht schlecht - es geht ihm miserabel. Wenn in der Industrie die Arbeitsplätze wegfallen, so fällt Kaufkraft weg, fällt aber Kaufkraft weg, so werden bald auch im Handel Arbeitsplätze wegfallen. Im Hinblick auf diese Entwicklung hat die US-Bundesregierung schon einmal investorenfreundlich aber weltfremd die Arbeitslosenbeiträge auf 2,8% gesenkt.
So wie der Daimler-Chef Zetsche seine Erwartung ausdrückte, daß auch die jetzt kommende Zeit keine Besserung auf dem Automobil-Markt bringen wird, wird sich die von ihm ausgesprochen Erwartung auf eine Besserung erst dann ergeben, wenn Überkapazitäten abgebaut sein werden. Überkapazitäten liegen im mittleren Preissegment vor - im Segment derer, die in der Vergangenheit ihren Benz der 2 oder 3-Liter-Klasse vor's Reihenhäusle stellen konnten - und künftig in die Klasse der Hartz-IV-Bezieher abgeschoben werden. Überlebende Modelle auf dem Markt bleiben Luxus-Automobile und Kleinststraßenhobel.
Was nun die Russische Föderation betrifft, so rettet momentan der Gaspreis und das Übereinkommen der größten Gasförderländer, was Zeugnis über die vorausschauende Politik Vladimir Putins unterstreicht. In weiser Voraussicht hat Russland auch Pipelines in Richtung China gebaut. Allerdings ist das Projekt der South-Stream-Gaspipeline auf Eis gelegt und das Projekt der Nord-Stream-Gaspipeline ist im Wanken ... trotz aller bereits getätigter Investitionen - nicht nur seitens Gazprom, sondern auch seitens BASF-Wingas und Ruhrgas. Dieses Projekt zu sabotieren liegt im Interesse des englischen Königshauses mit BP und der Nabucco-Pipeline, einem Projekt, das darauf abzielt, den Ländern Aserbaidschan und Turkmenistan gegenüber Russland den Vorzug zu geben. Diese Pipeline führt durch Georgien - was den Angriff Georgiens mit Hilfe der USA auf Südossetien in ein wenig beachtetes Licht stellt. Sinn und Zweck dieses Angriffs war die Stationierung von US-Kriegsschiffen im Schwarzen Meer. Diese Region wird voraussichtlich den nächsten Kriegsschauplatz stellen - denn die einzige Bedeutung die Georgien hat, ist rein strategischer Natur und war Ursache für die "Rosen-Revolution", die durch die CIA und stellvertretend durch den NED durchgeführt wurden.
Aber Schritt für Schritt baut Russland vor, um die Stabilität der Währung zu sichern:
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Russland erhöht
Anteil von Gold an
Währungsreserven
um 2,5 Prozent
21:08 | 20/ 11/ 2008 MOSKAU, 20. November (RIA Novosti). Russland hat den Anteil von Gold an seinen Währungsreserven im Oktober um 2,5 Prozent auf 16,3 Millionen Unzen im Gesamtwert von 12,585 Milliarden US-Dollar nach dem laufenden Wechselkurs aufgestockt.
Das teilte die russische Zentralbank am Donnerstag in Moskau mit. Im September war der Goldanteil um 1,9 Prozent, im August um 2,6 Prozent, im Juli um 2,0 Prozent und im zweiten Quartal um 1,4 Prozent erhöht worden.
Nach Angaben von Zentralbankchef Sergej Ignatjew wird der Anteil von Gold an den russischen Währungsreserven konsequent erhöht zu: von 402 Tonnen am 1. Januar 2007, auf 450 Tonnen am 1. Januar 2008 und auf 507 Tonnen am 1. November. Aber infolge sinkener Goldpreise an internationalen Märkten schrumpfte der Wert des Goldanteils auch nach der Aufstsockung im Oktober um 9,9 Prozent.
Lassen wir uns durch deutsche Märchen-Medien nicht ablenken - wir haben Krieg ! Dieser Krieg war Anlaß, daß sich das Ölförderland Kazachstan mit Russland in einer Zollunion zusammengeschlossen hat und mit Russland und China in der SCO und deren Verteidigungsgemeinschaft eine Einheit bildet. Es stehen sich England mit allen West-Vasallen Russland und allen sich gegen deren Hegemonie wehrende Länder gegenüber. Wenn von England die Rede ist, so sind die USA nur der kläffende und beißende Köter für die englischen Auftraggeber - also der nützliche Idiot, der die Drecksarbeit für England erledigen darf. Daß die Drecksarbeit für die englische Krone und die City of London noch nicht beendet ist, zeigt wohl nachstehender Artikel von ВЕСТИ.ru
Übersetzung nachstehend !
Übersetzung:
Бараку Обаме рекомендуют
наращивать военные расходы
01:54 «Вести.Ru»Как сообщил заместитель министра обороны США Джон Янг, отвечающий за определение потребностей и закупки вооружений и боеприпасов, администрация Джорджа Буша, включая главу Пентагона Роберта Гейтса, рекомендовала избранному президенту США Бараку Обаме продолжать наращивать военные расходы еще, по меньшей мере, пять лет. По его словам, глобальную войну с терроризмом без увеличения бюджета Пентагона вести будет трудно.
Новой администрации США придется представлять в начале февраля на рассмотрение конгресса США проект военного бюджета страны на 2010 финансовый год. Заместитель главы Пентагона отказался раскрыть, на какую сумму кабинет Джорджа Буша предлагает Бараку Обаме поднять оборонные расходы в 2010 году, передает ИТАР-ТАСС.
Man empfielt Barak Obama die Kriegsausgaben zu erhöhen
Wie es der stellvertretende Verteidigungsminister der USA John Young mitteilte, empfahl er dem neugewählten Präsidenten der USA Barak Obama in Beantwortung der Beschaffungsempfehlungen für Rüstung und Munition der Bush-Administration einschließlich des Chefs des Pentagons Robert Gates, fortzufahren dieKriegsausgaben noch weiter zu steigern, wenigstens während der kommenden fünf Jahre. Nach seinen Worten, wird es schwierig den globalen Krieg gegen den Terrorismus ohne Vergrößerung des Pentagon-Budgets zu führen.
Die neue US-Administration wird Anfang Februar dem Kongress der USA das Budget-Vorhaben für den Krieg des Landes bis 2010 für das Fiskaljahr vorstellen müssen. Das stellvertretende Oberhaupt des Pentagons verweigerte offenzulegen, auf welche Summe das Kabinett von George Bush Barak Obama vorgeschlagen hat das Verteidigungsbudget im Jahr 2010 anzuheben, so teilte ITAR-TASS mit.
Also werden die USA weiterhin den Pudel für die City of London und das englische Königshaus spielen und weiterhin Angriffskriege führen. Das Beraterteam, mit dem sich Barak Obama umgibt, bürgt für weitere kriegerische Zeiten. Zieht man ferner in Betracht, daß auch Vasallen-Staaten, wie die "BRD" künftig einen höheren Beitrag zu leisten haben, so läßt sich errechnen, welche Kriege unter Obama noch begonnen werden. Friedlichere Zeiten unter Obama werden wohl eine Illusion bleiben.
Der nächste - auch regionale - Konflikt wird jedoch wieder Bewegung in die Ölpreisentwicklung bringen. Der jetzige Ölpreis zielt auf die Schwächung der Binnenkonjunktur der Länder ab, die bislang noch die Weltkonjunktur über Konsum - auch der Automobilindustrie - stützten. Die Welt hat - frei nach Malthus - zuviele Menschen. Dieses alte englische Konzept gegen Arbeitslosigkeit arbeitet dem von Rockefeller ausgesprochenen Ziel der Reduzierung der Weltbevölkerung zu.
(c) 2008 Copyright Politik-Global Rumpelstilz 2008-11-20
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