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Mittwoch, 20. Februar 2008

Präsidentschaftswahlen in Russland am 2. März



mit Aktualisierung / Nachtrag vom 14.2.2008 am Ende des Artikels

Russland bietet OSZE

Einreise am 20-2-2008



OSZE lehnt dies für

Wahlbeobachtung

als zu spät ab


Die Präsidentschaftswahl in Russland findet erst am 2. März statt – also zwei Wochen Vorbereitungszeit hätte der OSZE eigentlich genügen sollen. Was aber sind die eigentlichen Hintergründe des Ablehnens der OSZE zur Wahlbeobachtung ?

Die OSZE garantiert keinesfalls einen regulären Ablauf der Wahl. Das war bereits in Kenia ersichtlich. Und bei den Wahlen in Georgien diente die Anwesenheit der OSZE-Beobachter lediglich der Schein-Legalisierung eines Wahlbetruges, gegen den noch Wochen danach die Bürger Georgiens vor der US-Botschaft in Tiflis wegen der US-Unterstützung beim Wahlbetrug protestierten. Zuerst bescheinigte die OSZE der Wahl in Georgien einen regulären Ablauf. Als jedoch publik wurde, daß Exit Polls stattfanden, die das Auszählergebnis von 100% und mehr der Wahlberechtigten ad absurdum führten, bei Stimmauszählungen Prozentzahlen von 25% als 52% für Saakaschwili wiedergegeben wurden – erst dann räumte zaghaft der deutsche – aber nur der deutsche OSZE-Wahlbeobachter ein, daß bei der Wahl Unregelmäßigkeiten vorgekommen seien. Die Wahlbeobachter noch US-freundlicherer Länder bescheinigten die volle Korrektheit der Wahl.


Also WAS ist eigentlich die OSZE ?

Die OSZE erweist sich als in besonderem Maße den US-Interessen verbunden, ja als Instrument US-amerikanischer Propaganda – getreu dem Motto: "wessen Brot ich eß', dessen Lied ich sing". Die OSZE garantiert jedoch keineswegs die Legitimität einer Wahl.In Anbetracht dieser Vorfälle, bei denen jeweils US-unterstützte Präsidenten mittels Wahlbetrug in das Amt gebracht wurden, stand jedesmal die OSZE hilfreich zur Seite. Nun erklärt sich die DUMA in Russland enttäuscht darüber, daß die OSZE ihre Präsenz bei der Präsidentschaftswahl in Russland abgesagt hat.

Weshalb diese Absage der OSZE ?

Einer Wahl, die unter Beobachtung der OSZE stattfindet, können Westmedien nur schwer die Rechtmäßigkeit absprechen – wohl aber, wenn über die OSZE lauthals verkündet wird, eine Wahl sei nicht unter korrekten Bedingungen abgelaufen – oder man habe ihr schon gar nicht die Einreise erlaubt. Nur hat Russland der OSZE die Einreise erlaubt – zwei Wochen vor der Wahl – und die OSZE hat die Wahlbeobachtung abgelehnt, weil sie gerne noch fünf Tage früher eingereist wäre. Zwei Wochen sollten jedoch genügen, um sich jeweils an Ort und Stelle zu begeben – schließlich reist man in Russland nicht mit dem Maultier.

Fadenscheinige Begründungen sollen nun dazu dienen, von Behinderung zu sprechen und Russland den Status eines zivilisierten Landes abzusprechen.


Parlamentarische Versammlung des Europaratesschickt
30 Beobachter zur Russland-Wahl
08/ 02/ 2008


MOSKAU, 08. Februar (RIA Novosti). Die Parlamentarische Versammlung des Europarates wird zur Präsidentenwahl in Russland trotz deren Boykotts durch die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) 30 Beobachter entsenden.Das teilte der Chef der Vor-Wahlmission der Parlamentarischen Versammlung, Andreas Gross, am Freitag auf einer Pressekonferenz in Moskau mit. "Wir hatten eine Einladung bekommen.Darauf traf das Büro der Parlamentarischen Versammlung den Beschluss, 30 Experten nach Russland zu delegieren. Dieser Beschluss wird erfüllt", sagte Gross. Die Präsidentenwahl in Russland findet am 2. März dieses Jahres statt.

In Russland ist die Presse freier als in Deutschland – und sogar der Russe ist trotz 70 Jahre währender Diktatur unter dem Sozialismus mehr auf seine demokratischen Rechte bedacht, als der lethargisch an den Fernsehsessel gewöhnte Deutsche. Klaglos hat der Deutsche 1989 hingenommen, als Kohl in seiner August-Fernsehansprache verkündete: "die Bundesrepublik muß sich wegentwickeln von einem Hochlohn-Industrieland und hinentwickeln zu einem Niedriglohn-Dienstleistungsland". Im Sessel vor dem Fernseher meinten die Deutschen, es beträfe nur den Nachbarn – aber nicht ihn selbst. Und heute ? Heute mit Hartz-IV und im günstigsten Fall mit einer Zwangsarbeit zu '1,00 Euro' Stundenlohn schämt er sich, erduldet still und hält's Maul – der Nachbar könnte ja erfahren, was wirklich mit ihm los ist. So verzichtet der Bundesbürger auch, die Wahlen in Deutschland überprüfen zu lassen – und die eifrigen Beamten verweigerten bei der Wahl in Hessen die Wahlbeobachtung durch den CCC wegen Einführung von Computer-Wahlmaschinen, die in Holland wegen nachgewiesener Manipulation abgelehnt wurden.

Deutscher ! Bleib' in Deinem Sessel sitzen ! Lasse Dich von Merkel und Konsorten weiterhin anlügen, es ginge bergauf mit der Wirtschaft und irgendwann findest auch Du wieder eine richtige Arbeit – aber während dessen wirst Du älter und älter – und die Wirtschaft wächst nur im Export mit ins Ausland verlagerten Arbeitsplätzen. Im Inland jedoch schrumpft die Wirtschaft Jahr um Jahr. Über 10 (zehn) Millionen sind bereits aus dem Erwerbsleben ausgegrenzt. Glaube nur weiterhin an "freie" Wahlen in Deutschland. Noch nicht einmal die OSZE überwacht die Wahlen in Deutschland – und wenn der CCC eine Wahl mit Computer-Wahlmaschinen in Deutschland überwachen will, so wird gegen die Wahlbeobachter Strafantrag wegen Behinderung der Wahl(fälschung?) gestellt. Der Fall wurde bei der Hessen-Wahl in Obertshausen aktenkundig.Wahlmaschinen wurden auch in den USA benutzt, um die Präsidentschaftswahlen zu manipulieren (nachgewiese Fälle in den Bundesstaaten Florida und Ohio). Aber in dem angeblich zivilisierten Land USA (wie auch BRD) bedarf es ja keiner Legitimierung durch die OSZE. Also ist die OSZE-Truppe doch nur eine Theater-Truppe.

Russen – und auch Georgier – sind jedoch wesentlich wachere Demokraten. Sie organisieren ihre Exit Polls selbst, sie überwachen ihre Wahlen selbst. Ein Land, wie die frühere Sowjetunion, in der Demokratie während vieler Jahrzehnte abgeschafft war, hat zu einem Erwachen demokratischen Verständnisses geführt. Dort bleibt kaum jemand im Fernsehsessel sitzen. In Russland hat der dortige Präsident das Land wirtschaftlich real wieder nach vorne gebracht. Die Arbeitslosenziffer in Moskau beträgt ca. 1% (ein Prozent) und Löhne und Gehälter steigen kontinuierlich und rapide an. Längst sind es die russischen Arbeiter, die in der Türkei die Hotels und Strände bevölkern – und die reichen Russen kaufen ihre Villen in Mabea oder Baden-Baden.

Die US-dominierten Länder sprechen Russland jedoch die Demokratie ab, ihnen ist nicht geheuer, daß ein Präsident wegen seiner Erfolge eine Zustimmung in der Bevölkerung erhält, die über 70% beträgt. Der für die Wahl in Russland nominierte Kandidat Medwedew ist bis jetzt oberster Chef des Staatsunternehmens Gazprom und wird von Präsident Putin als sein Kronprinz, sein bevorzugter Kandidat empfohlen. In Umfragen erreicht er eine Zustimmung von nahezu 80% ! Also WAS will die OSZE dabei überprüfen? Ob er nun 76, 78, 80 oder 82% der Wählerstimmen auf sich vereinigt?

Parlamentarier des Europarates

verurteilen Präsidentenwahl

in Russland bereits im Vorfeld

als ungerecht

08/ 02/ 2008MOSKAU, 08. Februar (RIA Novosti). Die bevorstehende
Präsidentenwahl in Russland kann laut der Wahlmission der Parlamentarischen
Versammlung des Europarates kaum als gerecht bezeichnet werden.

"Bei dieser Wahl werden keine gleichberechtigten Bedingungen für die
Kandidaten geschaffen... Eine Wahl, bei der vor den Kandidaten während ihrer
Registrierung beinahe unüberwindliche Hindernisse aufgetürmt werden, kann nicht
als eine freie Wahl betrachtet werden", begründete die Mission ihre Prognose.

Eine Wahl, bei der nicht für alle Teilnehmer gleiche Bedingungen
geschaffen werden, kann nicht als gerecht gelten, heißt es in einer am Freitag
in Moskau veröffentlichten Erklärung der Mission. Die Experten des Europarates
hatten vom 6. bis 8. Februar zu einem Besuch in Moskau geweilt.

Natürlich ist die Wahl ungerecht ! ! Keiner der anderen Kandidaten kann in seinem Regierungstandem auf ähnliche Erfolge verweisen, wie das Tandem Medwedew / Putin. Aber vielleicht hätten sich die Parlamentarier eine Schlammschlacht wie in den USA gewünscht, wo weder Obama, noch Clinton und auch nicht McCain das Land führen werden, sondern der Council on Foreign Relations und mit ihm David Rockefeller. Ihm hat der künftige Präsident der USA zu gehorchen. Ist dieses Machiavelli-System etwa bereit die wachsende Armut in den USA zu bekämpfen?


Dmitri Medwedev ist 42 Jahre jung, stand dem größten Unternehmen Russlands vor, gilt als Wirtschaftsliberal – gehörte nicht den staatlichen Machtstrukturen an (wie z.B. dem Geheimdienst – obwohl das Wissen und die Kenntnis aus diesem Bereich für die Staatsführung sich schon bei Präsident Putin als dem Land als nützlich erwiesen hatten). Medwedew als Kandidat läßt erwarten, daß sich das Land Schritt für Schritt in eine Real-Demokratie (demokratischer und freiheitlicher als die BRD) entwickeln wird.


Präsident Putin hat die Linien bis zum Jahr 2020 umrissenZitat RIA Novosti:

Russland: Scheidender Präsidet Putin skizziert

Enwicklungsstrategie des Landes bis 2020


MOSKAU, 08. Februar (RIA Novosti). Der russische Präsident Wladimir Putin, der im Mai nach acht Jahren sein Amt niederlegt, hat am Freitag für die Konzipierung einer neuen Sicherheits- und Wirtschaftsstrategie des Landes plädiert. "Für die Festigung der nationalen Sicherheit ist eine neue Strategie zur Entwicklung der Streitkräfte bis zum Jahr 2020 notwendig", sagte er in einer erweiterten Sitzung des Staatsrates, in der die Entwicklungskonzeption Russlands für die kommenden zwölf Jahre behandelt wurde. Russland dürfe sich jedoch nicht zu einem Rüstungswettlauf provozieren lassen, der es entkräften würde, so der Staatschef.

Rohstoffszenario hat keine Zukunft

Putin betonte, dass Innovationen für Russland die einzig mögliche Alternative zum Rohstoffszenario seien."Die Strategie der innovativen Entwicklung des Landes stützt sich auf das menschliche Potential, auf die effektive Anwendung des Wissens und Könnens der Menschen", sagte Putin in der Sitzung.

Goldenes Zeitalter für Russlands Wirtschaft

Putin äußerte, ein goldenes Zeitalter für Russlands Wirtschaft zu erwarten.Die russische Wirtschaft steht im Vergleich zu Ende der 90er Jahre deutlich besser da und gehört heute zu den sieben führenden Wirtschaften in der Welt."In den vergangenen acht Jahren stiegen die akkumulierten ausländischen Investitionen in die russische Wirtschaft um das Siebenfache an. In der vorangegangenen Periode betrug der reine Kapitalabfluss jährlich zehn bis 20 und mitunter auch 25 Milliarden US-Dollar", sagte Putin.



Putin wies darauf hin, dass beim Kapitalzufluss heute ein Rekord in Höhe von 82,3 Mrd. US-Dollar zu verzeichnen sei. Laut Putin nahm die Kapitalisierung des russischen Marktes um das 22-fache gegenüber 1999 zu."Der Umfang des russischen Bruttoinlandsproduktes erreichte im vorigen Jahr 1,33 Billionen Rubel (ein Euro entspricht 36 Rubel). Bei dieser Kennziffer ist Russland Mexiko, Brasilien und Südkorea voraus", betonte der Präsident.

Putin zufolge muss Russland in Zukunft weltweit die attraktivsten Lebensstandards bieten.

Problem: Niedrige ArbeitsproduktivitätRussland muss laut Putin bis zum Jahr 2020 jedoch dieArbeitsproduktivität auf das Vierfache steigern."Innerhalb von zwölf Jahren muss in den Hauptsektoren zumindest einevierfache Steigerung dieser Eckziffer erzielt werden", äußerte er.Bei der Arbeitsproduktivität liege Russland hinter den anderen Ländernnoch weit zurück, sagte Putin. "Das Hauptproblem der russischen Wirtschaft ist deren deutlich ausgeprägte Ineffizienz ", so der Staatschef.

Nach Angaben des russischen Wirtschaftsministeriums liegt das Wachstumstempo der Arbeitsproduktivität in Russland gegenwärtig um etwa 66 Prozent hinter dem Wachstum der Löhne zurück.

Senkung der Steuerlast notwendig

Putin hat sich zudem für eine einheitliche und möglichst niedrigeMehrwertsteuer ausgesprochen. Ihm zufolge muss das Steuersystem vereinfacht und die Möglichkeit einer willkürlichen Deutung der Gesetze minimiert werden.

Staatlicher Wirtschaftssektor geht über die Kräfte des Landes

Putin hat sich für die Kürzung des staatlichen Sektors in der russischen Wirtschaft und für eine aktive Mobilisierung von Privatinvestitionen geäußert."Ein derart großer staatlicher Sektor geht über Russlands Kräfte",sagte er in der Sitzung.

Keine Kompromissbereitschaft des Westens bei Konflikt um KSE-Vertrag

Bei seinen westlichen Partnern vermisse Russland, so Putin, realeSchritte, die von Bemühungen um einen Kompromiss um den Vertrag über diekonventionellen Streitkräfte in Europa (KSE-Vertrag) zeugen würden."Wir werden faktisch zu Gegenschritten gezwungen", betonte er. Russland komme jahrzehntelang den internationalen Verpflichtungenstrikt nach, sagte Putin weiter. "Wir erfüllen alle internationalenVereinbarungen, darunter auch die im Sicherheitsbereich, sowie dieinternationalen Abkommen, insbesondere den Vertrag über Rüstungskontrolle inEuropa - den KSE-Vertrag", sagte der Präsident."Unsere Partner aus dem Nordatlantikpakt haben einige Dokumente nicht ratifiziert und erfüllen sie auch nicht, dabei fordern sie von uns eine weitere einseitige Erfüllung", so Putin.

Mit politischer Rechtlosigkeit des Volkes wurde Schluss gemacht

Während seiner Amtszeit wurde "mit der politischen Rechtlosigkeit desVolkes Schluss gemacht", stellte Putin fest. Die Praxis von Beschlussfassungennach einem Diktat von Monopolen, Oligarchengruppen, Medienmagnaten undhemmungslosen Populisten konnte überwunden werden.

Land ist geeint

Außerdem konnte der Separatismus russischer Regionen überwunden werden,so der Präsident. Vor acht Jahren hatten sich einige Regionen als souveräneStaaten positioniert, die "mit der Russischen Föderation nur assoziiert seien". In den meisten Teilen der Föderation galten Gesetze, die der russischenVerfassung widersprachen."Nun ist der Separatismus zurückgewichen, während dem Terrorismus entscheidende und vernichtende Schläge versetzt wurden", betonte Putin.

Nicht zum Schaden Russlands handeln

Putin betonte, dass die russische Gesellschaft gemäß dem Prinzip"Nichts zum Schaden Russlands und seiner Bürger" handeln müsse."Unverantwortliche Demagogie und Versuche, die Gesellschaft zu spaltensowie im Zuge des innenpolitischen Kampfes ausländische Hilfe und Einmischung zunutzen, sind nicht nur unmoralisch, sondern auch gesetzwidrig", so derPräsident.

Putin wird möglicherweise die von ihm vorgeschlagenen Reformen selbstumsetzen:

Er willigte ein, das Amt des Premierministers zu übernehmen,sollte der Erste russische Vizepremier und Präsidentenkandidat Dmitri Medwedewdie Wahl am 2. März gewinnen.

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Da ich als deutscher Verfasser des Artikels Russland ein ganz klein wenig kenne und die rasanten Fortschritte Russlands – Fortschritte in jeder Beziehung – mit eigenen Augen beobachten konnte, so bin ich felsenfest davon überzeugt, daß das Tandem des künftigen Präsidenten Medwedew und des künftigen Premierministers Vladimir Vladimirovich Putin auch weiterhin nur das Beste für Russland unternehmen werden.

Russland braucht keine OSZE

Russland benötigt für seine Wahl keine OSZE, selbst dann nicht, wenn sich die DUMA, d.h. das russische Parlament über die OSZE-Absage enttäuscht zeigt. So oder so wird von den USA zu und nach den Wahlen in Russland ein Gezeter und Geschrei erhoben werden. Eben um dieses Gezeter unberechtigter Anschuldigungen geht es bei der Absage der OSZE, den Wahlen in Russland den Stempel der Legitimität zu geben. Die Wahl selbst ist eine reine Formsache – solange eben über 75% der Bevölkerung für den Kandidaten Medwedev ist.

Das OSZE-Theater ist nichts anderes, als ein in US-think-tanks ausgedachtes Programm, um Russland in den Rockefeller-Foundation beherrschten West-Medien als undemokratisch hinzustellen (es gibt nur noch ganz seltene, vereinzelte freie Presse-Verlage im Westen – während in Russland, wie vom 'Der Spiegel' festgestellt, über 35% der Presse FREI ist !). Nehmen wir also ganz gelassen die Propaganda-Welle hin, die sich gegen Russland über den Westen ergießen wird – es ist nichts anderes als Propaganda!

Zu dieser Propaganda gehören Szenarien wie eine russische Aufrüstung – dabei rüsten die USA und die NATO auf, so wie die USA rings um Russland Raketenstellungen aufbauen (das Öl des Iraks scheint den USA nicht zu genügen – sie wollen auch das Öl Russlands), die frühere Sowjetunion wurde in ihre Bestandteile zerlegt und Russland verfügt nur noch über das Territorium der Russischen Föderation – aber selbst das ist den USA noch zu viel, sie beabsichtigen die Russische Föderation nochmals in 5 (fünf) separate Staaten zu zerlegen – nach dem Motto: "teile und herrsche". Jedoch ist nicht mehr die US-Marionette Jelzin in Russland Präsident, sondern Präsident Putin hat das Land wieder stabilisiert und zu neuem Aufschwung gebracht.

Neue Szenarien um Russland zu diskreditieren, scheinen sich auch mit der Ukraine aufzubauen. Dabei hat die Ukraine Gas bezogen, das sie nicht bezahlt hat. Die Schulden belaufen sich inzwischen auf 1,5 Milliarden USD, d.h. auf über 1 Milliarde Euro. Der Ukraine wird im Falle des Nichtbezahlens eine weitere Belieferung versagt. Dabei ist anzunehmen, daß die Ukraine dann wiederum das Gas stehlen wird – so wie schon vor zwei Jahren, als dann die US-Propagandamaschine die Presse und gekaufte Abgeordnete dazu brachte, Russland als unzuverlässigen Lieferanten hinzustellen. In Wahrheit steckte jedoch die USA hinter dem Gasdiebstahl und damit der weniger in Westeuropa eingetroffenen Gasmenge. Aber merkt der Deutsche überhaupt, was die Wahrheit ist?

Warten wir also ab, welches die nächsten Schritte aus dem Rockefeller-think-tank sind, aber seit Rockefeller und Rothschild nicht die Sibirischen Ölquellen über den Mittelsmann Chodorkovski bekommen konnten, führen die USA einen ununterbrochenen Propagandakrieg gegen Russland und die Russische Regierung. Dabei ist das OSZE-Theater nur eines der Mittel, um über Russland herzuziehen. Aber wie lange behält die westliche Propaganda-Presse noch einen Funken an Glaubwürdigkeit?Wer sich umfassender informieren will, erhält – wie ich meine – unparteiischere Nachrichten über die auch auf Deutsch schreibende Nachrichtenagentur RIA Novosti:http://de.rian.ru/

NACHTRAG vom 14.2.2008

Zum Anlaß der heutigen Pressekonferenz von Präsident Putin veröffentliche RIA Novosti unter anderen Nachrichten auch die Stellungnahme Präsident Putins bezüglich der OSZE, in dem er den Westen und die OSZE schärfstens kritisiert.

Vielleicht ist in meinen Augen deshalb die Presse in Russland frei, weil Entscheidungen in Russland der Logik folgen - und es genügt, unter der Prämisse 'zum Wohl des Landes zu handeln' einfach logisch zu denken. Nun ließe sich vielleicht behaupten, es sei Vermessenheit von mir, als Herausgeber von Politik-Global, zu verkünden, Russland habe sich nicht um eine OSZE zu kümmern, die DUMA habe sich nicht wegen der Ablehnung der OSZE nach Russland zu kommen, besorgt zu zeigen - aber es entspricht schlichtweg der Logik.

Aus diesem Grund hat es mich heute besonders gefreut, nachstehende Nachricht von RIA Novosti über die Pressekonferenz von Präsident Putin zu lesen:

Putin: Die OSZE ist seit langemreformreif

Russland wird niemandem erlauben, ihmdie Bedingungen aufzuzwingen, unter welche es keine Unterschrift gesetzt hat,und wird nach wie vor allen auf sich genommenen Verpflichtungen nachkommen. Das machte der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin auf seinerJahrespressekonferenz im Kreml deutlich, indem er die Frage bezüglich derWeigerung des OSZE-Büros für demokratische Institute und Menschenrechte (ODIHR) und der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, ihre Vertreter zurPräsidentenwahl in Russland zu entsenden, beantwortete.
"Die OSZE ist seit langem reformreif", sagtePutin und fügte hinzu, dass "Russland die im Rahmen dieser europäischenStrukturen übernommenen Verpflichtungen in vollem Umfang erfüllen wird, während die OSZE- Strukturen ihm die Bedingungen aufzuzwingenversuchen".

Tatsache ist, daß in den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg eine Vielzahl von NGOs gegründet wurden. Etliche von ihnen waren Organisationen zur Stabilisierung des West-Systems, andere gingen auf Privatinitiativen zurück (z.B. Greenpeace, Amnesty International, u.v.a.m.) die ihre Gründung dem Idealismus ihrer Gründer verdankten. Aber sie alle sind samt und sonders durch finanzielles Sponsoring im positivsten Fall auf einem Auge blind geworden - nämlich dem Auge der West-Interessen, dem Auge der Machtausweitung zugunsten einer anglo-amerikanischen Hegemonie. Bei direkter Beteiligung durch Mitglieder des IRC jedoch sind diese Organisationen zu paramilitärischen Erfüllungsgehilfen der monströsesten Finanzinteressen einiger weniger Familienclans des 'One-World-Government' geworden.


Zugegeben, in einer marktwirtschaftlichen Weltordnung kommen selbst die positivsten und idealistischsten Organisationen nicht ohne Beiträge oder ohne Sponsoring aus, denn alles kostet Geld, aber Idealismus macht viele Aktivitäten erst möglich. Das Gewissen jedoch sollte nie käuflich werden - und dieser Vorwurf richtet sich an Organisationsteilnehmer der OSZE ebenso wie an die Schreiberlinge in der mainstream-Presse.


© Rumpelstilz Politik-Global 8-2-2008 und Nachtrag vom 14-2-2008

Sonntag, 6. Januar 2013

2013-01-06 Steuerparadies

aktualisiert 11-01-2013
.



Zuerst einmal wünsche ich allen Frohe Weihnachten ...

russische Weihnachten ist am 6. / 7. Januar.

Der französische Schauspieler Gérard Dépardieu hat jetzt zu Weihnachten seinen russischen Reisepass und die russische Staatsangehörigkeit erhalten - mit dem Nebeneffekt nun Staatsbürger einer der wenigen Steueroasen zu sein.

Russland eine Steueroase ?

Verglichen mit der Schweiz, die ungerechterweise in der "BRD" verteufelt wird und über deren Banken in Deutschland hergezogen wird, ist die Russische Föderation tatsächlich eine Steueroase, bzw. der in Russland erhobene Steuersatz auf Personeneinkünfte (Einkommensteuer) beträgt 13 (dreizehn) Prozent.  Es ist lediglich ein menschlicher Steuersatz, bei dem die Bürger nicht verraten und ausgequetscht werden.


Und Russland ist eine Demokratie - zwar eine gelenkte Demokratie - aber das ist ja in der "BRD" nicht anders ...  oder meint jemand in Deutschland, er hätte mit der Wahl einen Einfluß auf die Politik ?  Gören wie Pussy Riot hätten in der "BRD" eine längere Haftstrafe erhalten, als in Russland. Der Kreml wehrt sich lediglich gegen die aus den USA finanzierten Umsturzversuche, so wie dies auch mit dem Verbot von USAID (einer Partnerorganisation der CIA) geschehen ist.

Was ist denn an Russland so kritikwürdig ?  Etwa weil Russland nicht den NATO-Angriffskrieg auf Syrien unterstützt ? Denn der "Bürger"krieg in Syrien war vom Ausland aus initiiert und vom Westen mit Söldnern, Waffen und Geldunterstützungen (USA - 30 Mio Dollar weiter gefördert), dabei handelt es sich um einen Krieg ausgehend von Libyen und Qatar und deren Söldner und unterstützt von den USA, Frankreich und England. Es kämpfen in Syrien islamistische Truppen aus den entfernter liegenden islamischen Ländern und einigen syrischen Salafi. Es geht dabei um den generellen Umbau der Nah-Ost Länder in islamistische Regierungen am Tropf der USA.

Vladimir Putin ist lediglich bestrebt die Russische Föderation nicht in die Reihe der westlichen Vasallen-Diktaturen einzureihen. In Russland existiert Pressefreiheit und wesentlich MEHR Freiheit als in der "BRD". Und in Russland sind die Menschen freundlicher - ja herzlicher als im Land des Neids und des Mobbings. In qualifizierten Tätigkeitsbereichen sind auch Gehälter nicht mehr sehr unterschiedlich zur "BRD" - aber die Lebenshaltungskosten sind in Russland niedriger als in der "BRD" (außer bei den Mieten in Moskau). Und in anderen Großstädten ist die Versorungslage auch nicht schlechter als im Westen. Wer in Russland leben möchte, sollte allerdings gut Russisch sprechen können.

Ich meine, das mußte einmal gesagt werden - denn die Medien in der "BRD" verteufeln ungerechtfertigterweise Russland in regelmäßigen Abständen.


Bedauerlicherweise halten sich auch in Frankreich die Medien an die NWO-Vorgaben und agieren mittels Polemik gegen Russland, genauso wie in den jüdisch diktierten Medien in der "BRD".

Wie "schlimm" das Leben in Russland sein soll, sieht man vielleicht an den Rück- und Zuwanderungen nach Russland und die Erteilung russischer Pässe (Staatsbürgerschaften).
So waren es alleine im Jahr 2010 laut dem Institut Eurostat über 4500 Franzosen, die die russische Staatsbürgerschaft angenommen haben. Zahlen von Deutschen, die die russische Staatsbürgerschaft angenommen haben, liegen im Moment noch nicht vor - aber viele von ihnen kenne ich und auch von Lesern von PG, die mich immer wieder fragen, WIE man die russische Staatsbürgerschaft erwerben kann und wie die Bedingungen in Russland sind.

All die Deutschen, die die Farce des "Staats"gebildes "BRD" bedauern - einem Staat ohne definierte Grenzen, ohne Verfassung und ohne Friedensvertrag - und sich in losen national ausgerichteten Zirkeln zusammenfinden, werden sicher mit einem weinenden Auge sehnsuchtsvoll auf die richtigere Politik in Russland blicken. Diese oktoyierte mea culpa Politik in der "BRD" und dauernden Reparations-zahlungen seitens der unerträglichen und verlogenen Merkel-Junta stößt zunehmend auf Inakzeptanz. Deutschland täte gut daran, sich an der Politik Putins zu orientieren.

Putin: Am Wendepunkt der Geschichte muss  

Russland seine Identität bewahren - MEHR

Thema: Jahresbotschaft von Präsident Putin an Föderative Versammlung 2012-12-12


 (Auszug aus RIA Novosti)
 Die nächsten Jahre werden laut Präsident Wladimir Putin Russland und der Welt Wandel bringen. „Wir treten in die Epoche globaler Veränderungen und vielleicht auch Erschütterungen“, sagte er am Dienstag in seiner Jahresbotschaft an die Föderative Versammlung.

„Die nächsten Jahre werden nicht nur für uns, sondern praktisch für die ganze Welt entscheidend sein und vielleicht sogar einen Wendepunkt bedeuten“, so der Staatschef Russlands.

Russland müsse dabei ein souveräner und einflussreicher Staat bleiben. „In der Welt des 21. Jahrhunderts muss Russland angesichts der neuen Konstellation der wirtschaftlichen und der militärischen Kräfte wie auch der Zivilisationskräfte ein souveränes und einflussreiches Land bleiben“, sagte Putin. Um „sich nicht als Nation zu verlieren und Russland zu bleiben“ gelte es nicht nur, sich souverän zu entwickeln, sondern auch die nationale und geistige Identität zu bewahren.


PG: Natürlich paßt dies dem Westen nicht, weshalb die jüdisch diktierten Medien in der "BRD" gegen Russland fortlaufend polemisieren. 

Sonntag, 20. April 2008

0805-16 / US-Risikopolitik gefährdet den Frieden

NB.: in eigener Sache – in einigen Tagen wird sich das Erscheinungsbild von Politik-Global verändern – Artikel werden direkt zugreifbar sein … OHNE lästiges Scrollen – mit klar strukturierter Ordnung, Anschrift des Journals, d.h. wir werden als Wochenmagazin ein bißchen erwachsener.





USA und EU haben Konflikt heraufbeschworen



Ebenso ließe sich auch sagen: "die ich rief die Geister, werd' ich nun nicht wieder los!"


Natürlich ging es mit der serbischen Provinz und jetzt dem mafiösen Kosovo nicht nur um ein Einfallstor in die EU für Heroin aus Afghanistan zu erhalten, sondern auch um Dissens zwischen der EU und speziell Deutschland gegen Russland zu schaffen.

Und völlig DUMM ist das geMerkel natürlich in diese Falle hineingetappt. Was hat sich Deutschland mit geMerkel doch für eine "Regierungschefin" aufgehalst. Auf der anderen Seite darf das geMerkel doch nicht annehmen, Russland ließe sich nur immer wegnehmen – ohne entsprechende Gegenreaktion. Der Kosovo hat das Zeug zu einem Kriegsanlaß … dem Beginn eines mehr als nur begrenzt lokalen Konfliktes! Nachdem ich selbst definitiv weiß, daß es Menschen mit der Gabe des Voraussehens gibt – halte ich auch die
http://seherschauungen.de.ps-server.net/Quellen/Irlmaier.doc Voraussagen eines 'Irlmeier' nicht für haltlose Spökenkiekerei, zu genau sind zahlreiche Details getroffen. Immerhin lebte er bis in die 50er Jahre – und da waren viele Einzelheiten, die heute alltäglich erscheinen, noch unvorstellbar.


Georgien fordert von Russland Verzicht auf Beziehungen mit den Abtrünnigen


18:36 / 19/ 04/ 2008

TIFLIS, 19. April (RIA Novosti). Die georgische Parlamentschefin Nino Burdschanadse hat Russland erneut
aufgefordert, auf die Unterstützung der abtrünnigen georgischen Provinzen,
Abchasien und Südossetien, zu verzichten.

"Wir sind zu einer Normalisierung mit Russland bereit, erwarten aber
von ihm gleichberechtigte Beziehungen und Achtung unserer Souveränität", sagte Burdschanadse am Samstag in Tiflis nach Angaben der Nachrichtenagentur Nowosti-Grusia.


Der russische Präsident Wladimir Putin hatte diese Woche
eine "substantielle Unterstützung" der Bevölkerung in Abchasien und Südossetien angeordnet. Demnach erkennt Russland die Behörden in den beiden De-facto-Staaten sowie die von ihnen ausgestellten Pässe und sonstigen Dokumente an. Außerdem tritt Moskau in Konsularbeziehungen mit den beiden Territorien. Georgien warf
Russland daraufhin vor, seine Souveränität zu verletzen.


Am gestrigen Freitag beauftragte Putin die russische Regierung, Maßnahmen für eine Normalisierung der Beziehungen mit Georgien zu
ergreifen und unter anderem in Konsultationen über eine Aufhebung des 2006 verhängten Importembargos für georgische Weine sowie der Visabeschränkungen für Georgier zu treten.


"Wenn die gestrige Erklärung von Wladimir Putin tatsächlich auf eine Normalisierung abzielt, muss Russland zusätzliche Schritte
unternehmen", sagte Burdschanadse. Vor allem müsse Russland auf die
"Sonderbeziehungen" mit Abchasien und Südossetien verzichten. "Das georgische Volk wird nie auf seine Territorien verzichten", betonte Burdschanadse. Ein Georgien ohne Abchasien und Südossetien sei undenkbar.*


Abchasien und Südossetien sind stabilisierte De-facto-Staaten im südlichen Kaukasus, die völkerrechtlich jedoch als Teil Georgiens gelten. Nach der Kosovo-Unabhängigkeit in diesem Februar appellierten
die beiden abtrünnigen Republiken an die Weltgemeinschaft und vor allem an Russland, ihre Unabhängigkeit offiziell anzuerkennen. Nach der Prüfung der Appelle empfahl die Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments) dem Präsidenten und der Regierung, die Anerkennung von Abchasien und Südossetien zu erwägen.
(* NB.: etwa so wie ein Serbien ohne den Kosovo undenkbar ist? Immerhin stehen im Kosovo rd. 800 Jahre alte orthodoxe Klöster der Serben!!!)

EIL - USA rufen Russland auf, Unterstützung von Abchasien und Südossetien einzustellen

21:37 -18/ 04/ 2008

WASHINGTON, 18. April (RIA Novosti). Die US-Administration hat an Russland appelliert, die beschlossenen Maßnahmen zur Unterstützung der von Georgien abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien
rückgängig zu machen.


"Der jüngste Beschluss Moskaus ist besorgniserregend", heißt es in einer am Freitag in Washington veröffentlichten Erklärung des amtlichen Sprechers des US-Außenministeriums, Sean McCormack. Am Mittwoch hatte der scheidende russische Präsident Wladimir Putin die Regierung
in Moskau angewiesen, konkrete Hilfe für die Bevölkerung der nicht anerkannten Republiken zu erweisen und Kontakte mit den faktischen Machtorganen in Suchumi und Zchinwali zu halten. Georgien bezeichnete diese Pläne als einen Versuch, die beiden Regionen de facto zu annektieren, und ersuchte westliche Partner um Hilfe.


"Wir rufen nachdrücklich auf, dass Russland seinen eigenen Erklärungen zur Förderung der Souveränität und der territorialen Integrität folgt und die am 16. April gefassten Beschlüsse außer Kraft setzt", sagte McCormack. "Die US-Administration ist über diese Beschlüsse zutiefst
besorgt, die ohne Zustimmung der georgischen Regierung eine Erweiterung von Kontakten zwischen der russischen Regierung und den Separatistenregimes in Abchasien und Südossetien ermöglichen."

NB.:
Dann machen also die USA die nur von wenigen Staaten anerkannte Selbständigkeit des KOSOVO rückgängig ??? Zumindest wäre das die logische Konsequenz des Sprechers des US-Außenministeriums. Meinen etwa die US-Terroristen, daß für sie das Völkerrecht nicht gelte?



Lawrow warnt nach Kosovo-Unabhängigkeit vor Erschütterungen in Europa



16:38 / 19/ 04/ 2008


MOSKAU, 19. April (RIA Novosti). Die Unabhängigkeit der
südserbischen Provinz Kosovo kann nach Ansicht des russischen Außenministers Sergej Lawrow zu Erschütterungen in ganz Europa führen.

"Die internen Entwicklungen in der Europäischen Union stehen in einem Widerspruch zu deren Außenpolitik. Das Kosovo ist ein Paradebeispiel für diese Zwiespältigkeit", schreibt Lawrow in seinem Beitrag
"Die Gipfel von Bukarest und Sotschi: Was weiter?", der am kommenden Montag in der Wochenschrift "Profil" veröffentlicht werden soll.


Lawrow stellte sich hinter die Meinung Robert Coopers, Berater des EU-Außenbeauftragten Javier Solana, dass Staaten innerhalb der Nato und der EU schwach werden und sogar zerfallen könnten, wenn die
Dezentralisierung in eine Desintegration auswachsen würde.


Es sei nicht auszuschließen, dass EU-Staaten nach der Abtrennung des Kosovo von Serbien von selbst zerfallen werden, "noch bevor die EU zu einem Europa der Regionen wird", so Lawrow in seinem Beitrag. Ihm zufolge sehen einzelne Staaten diese Gefahr ein und erkennen das Kosovo deshalb nicht an.

Das Kosovo hatte am 17. Februar die Unabhängigkeit von Serbien verkündet. Der neue Status wurde von mehr als 30 Ländern* anerkannt, vor allem von den USA und den meisten europäischen
Ländern. Serbien, Russland, China, Indien, Spanien, Griechenland und viele andere Staaten lehnen die Unabhängigkeit des Kosovo als Verstoß gegen das Völkerrecht ab. (*nur von 30 Ländern!!)

Russlands Außenminister: Keine Konfrontation mit dem Westen



16:17 / 19/ 04/ 2008

MOSKAU, 19. April (RIA Novosti). Der jüngste Russland-Nato-Rat in
Bukarest und der russisch-amerikanische Gipfel in Sotschi haben laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow verdeutlicht, dass die Gespräche über eine erneute Konfrontation zwischen Russland und dem Westen unbegründet sind.


Für ein neues Wettrüsten gebe (бы) es keine Gründe, schreibt Lawrow in seinem Beitrag "Die Gipfel von Bukarest und Sotschi: Was weiter?", der am kommenden Montag in der Wochenschrift "Profil" veröffentlicht werden soll. Russland müsse zwar auf Schritte reagieren, die seine Sicherheit gefährden, doch seine Gegenmaßnahmen würden auf das notwendige Minimum beschränkt.

Lawrow zufolge werden sich Russland und westliche Staaten über kurz oder lang im Kampf gegen neue Gefahren und Herausforderungen
zusammenschließen. Russland lege großen Wert auf Gleichberechtigung und die Bereitschaft der Partner, seine Interessen zu berücksichtigen und Kompromisse einzugehen. "Wir sind in gleichem Maße wie unsere Partner zu Kompromissen bereit, um gemeinsame Aufgaben zu bewältigen. Eben darauf zielt unsere Idee von einer kollektiven Führerschaft der führenden Staaten der Welt und von einer dreiseitigen Zusammenarbeit zwischen Russland, der EU und den USA sowie von der
strategischen Transparenz ab", so der russische Minister weiter.


Ohne eine gleichberechtigte Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union, Russland und den USA könne in der euratlantischen Region "kein stabiles und zeitgerechtes System der kollektiven Sicherheit" aufgebaut werden. Einseitige Schritte wie die Kosovo-Anerkennung, die Errichtung des US-Raketenschildes in Osteuropa oder eine beschleunigte Aufnahme Georgiens und der Ukraine in die Nato stehen laut Lawrow in krassem Widerspruch zu diesem gemeinsamen Ziel.

Kommentar Politik-Global:

Hier baut sich allmählich eine Konstellation auf, die beim geringsten Funken das Pulverfaß entzünden kann.

An Konflikten bestehen bereits:

1. Die NATO-Osterweiterung, wie von Jackson betrieben
2. Die CIA-"Revolution" in Georgien und Marionette Saakaschwili
3. Die CIA-"Revolution" in der Ukraine und Marionette Juschtschenko
4. Der geplante NATO-Beitritt dieser Vasallen-Staaten
5. Der Tschetschenien-Krieg mittels US-Terroristen-Söldnern
6. Die Nichteinhaltung der NATO der KSZE-Akte
7. Die geplante Errichtung einer US-Raketenanlage in Polen + Tschechien
8. Der Gebietsdiebstahl der Provinz Kosovo vom Verbündeten Serbien

So schreibt der Tages-Anzeiger aus der Schweiz:

19. April 2008, 19:09

Proteste gegen US-Raketenschild

Hunderte Demonstranten haben in Tschechien gegen den geplanten US-Raketenschild protestiert. Die Kundgebung fand bei Misov in der
Nähe des Areals statt, wo die Radaranlage für das Raketenschild dereinst stehen soll.

Nach Polizeiangaben harrten etwa tausend Menschen trotz
strömenden Regens aus. Zum Protest hatten die tschechischen und mährischen Kommunisten aufgerufen. Laut Meinungsumfragen sind etwa zwei Drittel der Tschechen gegen das Abwehrsystem, dessen Raketen in Polen stationiert werden sollen.

Die USA und Tschechien hatten beim NATO-Gipfel in Bukarest
Anfang April ein Abkommen über den Raketenschild erzielt. Die US- Radaranlage zur Ortung von Raketen soll demnach in Verbindung mit anderen US-Anlagen zur Raketenabwehr in Europa und den Vereinigten Staaten stehen.

Russland ist strikt gegen die geplante US-Raketenabwehr in Osteuropa. Die USA versichern, dass sich das Projekt nicht gegen Russland,
sondern gegen mögliche Angriffe aus Staaten wie dem Iran richte. Dies wird jedoch in Russland stark bezweifelt.
(bru/sda)

Nachdem die USA eine gemeinschaftliche Anlage mit Russland in der Nähe zum Iran abgelehnt hatten, war ganz eindeutig klar, daß die Installation der Anlagen in Polen und Tschechien nur und ausschließlich gegen Russland gerichtet sind. In der US-Politik gibt es nur ein Pack von dummdreisten Lügnern. Wer sich einen Globus zur Hand nimmt und einen Faden vom Iran nach Polen spannt, wird selbst merken, dass die USA nur ein dumm-verlogenes Terroristenpack sind. Erst bringen sie im WTC ihre eigenen Bürger um und behaupten, es seien arabische Terroristen gewesen - dabei waren es US-Terroristen, wie Cheney, Bush, etc. - es kommen immer nur dummdreiste Lügen aus den USA.

Dabei ist noch nicht einmal die Rede von der permanenten Propagandahetze in den Westmedien gegen alles, was auch nur im Entferntesten die Russische Regierung betrifft. Wären G.W.Bush oder seine Vasallin das deutsch-geMerkel auch nur annähernd so besorgt um die Interessen der eigenen Bürger, dann wäre in der Welt alles zum Besten bestellt. So aber werden die West-Staaten von Vasallen regiert, die gleichzeitig Terroristen gegen die eigene Bevölkerung sind.

Кувшинь по воду ходился, тут ему и голову сломит – oder damit dies in Deutschland jeder versteht: "Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht".

Dabei äußert hier Politik-Global eine nahezu gleichlautende Meinung, wie Herr Lawrow – nur eben ein klein wenig weniger diplomatisch. Er drückt es konziliant und positiv aus – nimmt man jedoch die oben wiedergegebenen Nachrichten als einen Block – zusammengefaßt – so steht es noch zehn Schritte von einer militärischen "Klarstellung" entfernt.



Copyright © Rumpelstilz Politik-Global 20-04-2008



Donnerstag, 13. März 2008

0803-09 / Russland eine militärische Bedrohung ?

Bush-Bashing auf norwegisch - aber eben gegen Putin
http://www.aftenposten.no/english/local/article1641031

Ausnahmsweise werde ich auf einen nicht seriösen Artikel eines ebenso wenig seriösen Blattes eingehen - denn üblicherweise bleibt auch an haltlosen Behauptungen of ein Quentchen im Gedächtnis, wenn so etwas nicht widerlegt wird. Es ist dies die westliche Variante des Bush-Bashing auf Norwegisch - völlig irrationales Gewäsch. Absolut unseriös und auf Niveau der deutschen BILD-Zeitung oder Spiegel oder Locus befindet sich das norwegische Aftenposten! Eigentlich verdient die Beschreibung des norwegischen Blattes die Bezeichnung:


Vasallen lallen


aber erst einmal auszugsweise das Original, das von Politik-Global übersetzt wurde - und die lügen seitens Aftenposten korrigiert wurden:

Originaltext:
Russia reclassified as a military threat


Norwegian defense officials aren't declaring a new Cold War with Russia, but Norway's huge neighbour in the northeast is once again being described as a threat, also in the military sense.



Relations between Russia and Norway have been strained of late, over incidents ranging from illegal fishing in the Barents to collapsed investment prospects in Russian gas fields to Russian restrictions on salmon imports.


At the same time, Russia has been asserting itself all over Europe, often in unpopular ways. It has cut off gas supplies to countries that don't agree to its terms, it has refused entry to top officials traveling to Russia on business, and it has rekindled Russian nationalism to a degree that worries human rights activists. Suspicious murders of government critics also have sparked widespread international concern.

Russian President Vladimir Putin has been working hard to
restore Russian self-confidence and build up its military.
PHOTO: REUTERS / ITAR-TASS

Newspaper Aftenposten has gone through a series of recent speeches and reports written by Norwegian defense officials, and documented use of descriptions of Russia that reflect the recent tensions.

The most revealing was a fresh report from the defense institute FFI (Forsvarets forsvarsinstitutt, the Norwegian Defence Research Establishment ) that analyzed threats against Norway. In the report, which sets the premises for the Defense Ministry from 2009 to 2012, Russia is identified as a "military threat." There's no fear of invasion, but rather a "limited, military action."

The report notes that the institute may be criticized for its classification of Russia, but even Defense Minister Anne-Grete Strøm-Erichsen has altered her word usage of late. She has stressed that Russia isn't likely to exert power, but notes that its military build-up can't be overlooked.

"We must be aware that developments can take another direction than we want and expect," Strøm-Erichsen said in a recent speech before the defense group Oslo Militære Samfund.

'Demand for attention'Espen Barth Eide, state secretary attached to the Defense Ministry, says Russia has consciously positioned itself as an "international player with a demand for attention and influence." Oil income and foreign currency reserves have helped give the country new economic clout that it lacked when the Soviet Union fell apart.

Barth Eide also rejects any talk of a new Cold War, but notes that Russia "is back on the international stage." Its president, Vladimir Putin, is working hard to keep it there, and boost Russian self-confidence.

"It's more important than ever that we continue our policies based on dialogue and concrete cooperation, both multilaterally and bilaterally," Barth Eide told Aftenposten.

Aftenposten English Web Desk . Nina Berglund


Übersetzung mit jeweils Politik-Global-eigenen Stellungnahmen und Erklärungen zu den einzelnen Vorwürfen und Anschuldigungen seitens 'Aftenposten' – gerade weil sich 'Aftenposten' in die Reihe derer eingliedert , die an einer gesteuerten, konzertierten Diffamationspropaganda von westlicher Seite teilnehmen und über Russland herfallen, als gelte es dabei den jeweils eigenen Weltmeistertitel in Hetze und Falschberichterstattung zu gewinnen. Als Herausgeber von Politik-Global erlaube ich mir zu Russland Stellung zu nehmen, weil ich die Russische Politik seit etlichen Jahren sehr genau verfolge, Russland nicht nur vom Artikel-Abschreiben kenne, sondern das Land selbst kenne – aus eigener Anschauung – eben nicht nur als Tourist, sondern als "Gastarbeiter".

Aftenposten
Donnerstag, März 13. 2008-03-13

Russland wieder eingestuft als eine militärische Bedrohung
Übersetzung
Norwegische Offizielle des Militärs erklären keinen neuen Kalten Krieg gegen Russland, aber Norwegens riesiger Nachbar im Nordosten wird wieder einmal als eine Bedrohung im militärischen Sinn beschrieben.

Die Beziehungen zwischen Russland und Norwegen haben sich wegen Vorfällen illegaler Fischerei in der Barents-See und fehlgeschlagener Investitionen in Russischen Gasfeldern und wegen Russischer Restriktionen bezüglich Lachsimporten in letzter Zeit angespannt.
Kommentar
Von Vorfällen grenzüberschreitender Fischerei habe ich gehört. Tatsache ist, daß die norwegische Fischereiflotte moderner ist, als die Russische, bei der vereinzelte Boote noch nicht über GPS verfügen. Dieses Problem sollte aber mit Inbetriebnahme des russischen Satellitenortungssystems GLONASS und damit auch preisgünstigen Systemen der Vergangenheit angehören. Wohlgemerkt, selbst Aftenposten spricht von Vorfällen, nicht aber daß dies regelmäßigerer Natur wäre.

Daß Norwegen im Wettbewerb mit anderen Firmen bei der Erschließung des Russischen Gasfeldes Shtokman nicht zum Zuge kam – so etwas sollte wohl dem reinen Wettbewerb im Investitionsmarkt zugerechnet werden. Dies hat mit militärischer Bedrohung nichts zu tun.

Und daß der russische Konsument inzwischen längst den Unterschied zu machen vermag, zwischen in Tanks schwimmenden und Antibiotika gefütterten wäßrig-schmierig schmeckenden Zuchtlachsen – spricht eigentlich nur für den Geschmack der Russen. Diesen billigen Zuchtlachs zu verkaufen, so etwas ist in Russland möglich bei Пятырочка oder in Deutschland bei Aldi und Lidl – wer aber Wildlachs kennt, wird dieses Zuchtlachs-Fischzeugs nicht selbst essen wollen. Was das mit militärischer Bedrohung zu tun hat, erschließt sich mir nicht.
Übersetzung
Gleichzeitig hat sich Russland über ganz Europa ausgebreitet, oft auf unpopuläre Weise. Russland hat die Gaslieferungen eingestellt an Länder, die seinen Bedingungen zustimmten, es hat Spitzenfunktionären, die nach Russland auf Geschäftsreise waren, die Einreise verweigert, und es hat Russischen Nationalismus derart gehätschelt, daß Menschenrechts-Aktivisten besorgt sind. Verdächtigte Mörder von Regierungskritikern haben ebenso weltweite Betroffenheit ausgelöst.
Kommentar
Wo soll Russland sich denn ausgebreitet haben? Daß Russland sich bei BASF-Wintershall engagiert hat ist lediglich ein Geschäft auf Gegenseitigkeit, denn Deutschland darf im Gegenzug in Jushnoe Russkoje an der Gasförderung beteiligt sein. Ebenso wurde Italien zu einem Investment über 6 bis 7 Milliarden Euro (ENI für ein Investment im Energiesektor) nach Russland eingeladen, obwohl Gazprom selbst über genügend finanzielle Mittel verfügt, keine ausländischen Investoren zu benötigen.

Für den WTO-Beitritt wird von Russland verlangt, Weltmarktpreise anzuwenden. Behutsam wollte Russland daraufhin den Gaspreis für die Ukraine von 50 auf 90 Dollar/1000 cbm anheben. Die Ukraine verweigerte jegliche Preisgespräche und im September 2005 war der ukrainische Staatspräsident Juschtschenko bei Condoleezza Rice in Washington einbestellt – um die Ablehnung jeglicher Preisverhandlungen durchzuhalten – während die USA von Russland für den WTO-Beitritt die Anhebung der Gaspreise auf Weltmarktniveau verlangte.


Die Einstellung der Gaslieferungen zum 1. Januar war eine seitens der USA provozierte Aktion. Ebenso hatte Russland jetzt die Gaslieferungen an die Ukraine um 50% gedrosselt – denn die Ukraine – spezielle die Bjut-Leiterin vom Block Juliya Timoschenko – beabsichtigte absolut nicht die ausstehende Zahlung über 1,5 Mrd. Dollar zu begleichen.

Und auch den Fall Litvinenko braucht man in dieser Beziehung nicht zu unterstellen, der Fall ist bekannt und der in England Asyl habende Beresowski wäre wohl eher dazu zu befragen.

So schreibt denn auch Aftenposten, daß die Verteidigungsministerin Anne-Grete Strom-Erichsen ihre Wortwahl geändert hat, daß Russland keine Macht ausüben wird, aber sie bemerkt, daß der Wiederaufbau des Militärs in Russland nicht übersehen werden kann.

Und hier setzt meine harsche Kritik an dieser unqualifizierten Meinungs- und Stimmungsmache durch Aftenposten ein – denn der Durchschnittsleser wird in Erinnerung behalten:
1.) Die Überschrift 2.) Das Bild von Putin in Uniform

Und daß man in Russland inzwischen längst wieder selbstbewußt zur Rodina hält – ist wohl selbstverständlich – aber vielleicht aus deutscher Sicht nicht immer leicht nachvollziehbar, denn Selbstbewußtsein wird in Deutschland mit den oktoyierten 6 Millionen klein gehalten – und das geringe Selbstbewußtsein auch noch durch das nationale Unglück namens geMerkel restlos zunichte gemacht.

Daß ein Land so groß wie Russland auf seine Grenzen achten muß, zumal die USA und England im Auftrag der Rotschilds und Rockefellers nach den Russischen Bodenschätzen gieren, sollte jedem denken könnenden Menschen verständlich sein, also braucht Russland auch sein Militär. Russland muß sich gegen böswillige Nachbarn - vor allem gegen die USA, England und vielleicht eines Tages auch gegen Deutschland verteidigen können. Aber gegen die Norwegen? was können die denn schon - außer eben Gift in zeitungen zu verspritzen (somit wären davon die Norweger bei Aftenposten wohl auszuschließen – insbesondere dann, wenn aufgrund der Frauenquote auch völlig ignorante Tippsen etwas schreiben dürfen).


Copyright © Rumpelstilz Politik Global 13-03-2008

Donnerstag, 21. Februar 2008

Die Gleichschaltung in deutschen Medien über Russland

Die harsche Kritik an

Präsident Putin erweist

sich als Gehirnwäsche



S.E. der Botschafter der Russischen Föderation Vladimir Kotenev äußerte sich in einem Interview gegenüber dem Journal Cicero bezüglich des Bildes, das im Westen über Russland und Präsident Putin verbreitet wird. Dabei ist der Standpunkt des Botschafters vollkommen verständlich, vorausgesetzt man verfügt als Leser bereits über profunde Hintergrundkenntnis.

Im Wochenmagazin Politik-Global ist man sich jedoch dessen bewußt, daß der Deutsche über diese Hintergrundkenntnis einfach nicht verfügen kann, ihm wurden wesentliche Teile bei der täglichen Berichterstattung vorenthalten und teilweise sogar verfälscht, Teile der Geschichte durch Auslassungen verfälscht – schlicht, die Medien spielen mit dem Bundesbürger "Blinde Kuh".

Als Verfasser dieses kommentierten Interviews des Botschafters der Russischen Föderation und gleichzeitig als Deutscher, habe ich kritisch wach die Entwicklung in Deutschland verfolgt und mir ist Russland durch eine Reihe längerer Besuche und auch Arbeit in Russland vertraut, so versuche ich durch Kommentare zum Interview Wissenslücken bei Deutschen zu schließen, um zu einer objektiveren Meinung zu Russland zu verhelfen. Mich stören ganz einfach die groben und unverschämten Lügen, wie sie in deutschen Medien über Russland verbreitet werden, selbst dann, wenn bekannt ist, in welchen think tanks diese Märchen produziert wurden. Wirklich freie Journalisten verlieren in Deutschland ihren Job und bleiben dauerhaft ausgegrenzt. Die Frankfurter Allgemeine veröffentlichte sogar im November 2001 einen halbseitigen Artikel mit dem Titel: "Wir verabschieden uns von der freien Berichterstattung". Als im Internet ansässiges Wochenmagazin fühlen wir und ich uns jedoch nicht der Pressezensur verpflichtet. Freie Information und Wahrheit erachten wir als eines der fundamentalen Grundrechte eines jeden Bürgers.Als Verfasser dieses Artikels bin ich Sproß einer seit urdenkbaren Generationen deutscher Familie, der in der Bundesrepublik in der amerikanischen Zone zur Schule ging, mit Englisch und Französisch mit Einser-Noten sein Abi absolviert hatte – also als typischer "Wessie", allerdings mit vieljähriger Auslandserfahrung im anglophonen und frankophonen Ausland für einen US-amerikanischen Arbeitgeber, habe ich sicher keine DDR-Meinungsbildung erfahren. Jedoch war ich störrisch genug, mir nicht lange genug jede Meinung oktroyieren zu lassen – ich zog es vor unvoreingenommen zu recherchieren, mir mein eigenes Bild zu machen – und dies teile ich hier in meinen Kommentaren zum Interview des Botschafters Russlands mit.

Interview mit dem Botschafter Wladimir Kotenew
  • Frage: Haben die deutschen Medien ein festes Bild von Russland?
  • S.E. Kotenew: Sie begegnen hier bei vielen Medien den gleichen Stereotypen. Gerade erst habe ich in einer überregionalen Tageszeitung einen Artikel über den ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder gelesen. Der Journalist schrieb, Herr Schröder arbeite für die Gasprom, Gasprom sei wiederum ein staatlich gelenktes Monstrum, und der Staat werde vom „KGB-Mann“ Putin geführt. Will man damit weismachen, da sei alles KGB, samt Gerhard Schröder? Herr Schröder arbeitet nicht bei der Gasprom. Er ist lediglich der Vorsitzende des Aufsichtsrats eines Konsortiums, dem vier Unternehmen angehören, zwei deutsche, ein holländisches und die Gasprom.
  • Frage: … die Mehrheitsaktionär ist.
  • S.E. Kotenew: Aber zunächst mal steht Herr Schröder einem internationalen Konsortium vor, das eine Gasleitung von Russland nach Deutschland baut. Diese North European Gas Pipeline ist von vitaler Bedeutung für die Energieversorgung in Europa, ein Projekt, das die Europäische Kommission vor vielen Jahren gutgeheißen hat. Ihr damaliger Vorsitzender Romano Prodi hatte unseren Präsidenten Wladimir Putin sogar um eine Leitung gebeten. Das ist in Russland allgemein bekannt, nur die Deutschen wissen das nicht.
  • Frage: Sie können die Beunruhigung der Polen und der Balten nicht verstehen?
  • S.E. Kotenew: Bekanntlich gibt es vor allen Dingen in Übersee, aber auch in Deutschland eine Reihe von Thinktanks. Journalisten hier sprechen gerne von Fakten. Entscheidend aber ist, woher diese Fakten kommen. Es gibt absolute Wahrheiten: Herr X wurde im Jahr Y geboren. Und dann gibt es nicht bestätigte Informationen, und wenn die nicht bestätigt sind, dann verschwinden sie meistens einen Tag später. Und es gibt gezielt verbreitete Informationen, die dafür da sind, eine andere Information zu provozieren. Zwischen all diesen Informationen muss sich der Journalist zurechtfinden.

Kommentar Rumpelstilz:


Das Thema Alt-Kanzler Gerhard Schröder, Präsident Vladimir Vladimirovich Putin und die Gas-Pipeline und die Wahrheit im Hintergrund

Dieses Thema erfordert ein Ausholen auf die Kanzlerschaft Kohl und die Präsenz des ehemaligen US-Botschafters in Bonn und ehemaligen CIA-Vizedirektors Vernon Walters, wobei letztgenannter gravierend auf die Gestaltung der Bundesrepublik Einfluß nahm. Unter Kohl, Helmut gingen unvermittelt die einzigen maßgeblichen Mineralölkonzerne ARAL und DEA in die Hände von Amoco-BP und SHELL über.

Damit hatte Deutschland schlagartig seine Autonomie im Bereich der Ölversorgung verloren, wurde auf Gedeih und Verderb den Chefetagen des anglo-amerikanischen Finanz- und Macht-Kartells ausgeliefert, die Besatzung Deutschlands wurde aus dem militärischen Bereich auch auf den Energiesektor ausgeweitet. Somit stellte sich für Alt-Kanzler Schröder die Frage, wie Deutschland wieder vom Einfluß dieses anglo-amerikanischen Finanz- und Macht-Kartells befreit werden könne. Bei zunehmend installierten Gasheizungen war Deutschland bei einem Lieferstop durch die Konzerne Amoco-BP und SHELL und bestehenden Gas-Pipelines durch amerikanisch regierte Länder Ukraine und Polen zu 100% erpressbar. Russland hatte jedoch durch zuverlässige Lieferungen während der vergangenen 30 Jahre Vertrauenswürdigkeit unter Beweis gestellt – ungeachtet der jeweiligen Regierungsform in Russland, denn Abhängigkeit ist stets beiderseitig – Deutschland braucht Öl und Gas, Russland braucht Devisen.

Seit 2001 wurden verschiedene Routen für Pipelines untersucht. Mit der Anlehnung Polens an die US-Hegemonie verblieb lediglich noch die Gas-Pipeline durch die Ukraine, jedoch führte auch dort das letzte Stück der Pipeline durch Polen. Mit der durch die USA in der Ukraine inszenierten orangenen "Revolution" wurde jedoch auch die Ukraine zu einem unsicheren Kantonisten. Somit fiel die letzte Wahl auf das Projekt der Nord-Stream-Pipeline, einer Trassenführung durch die Ostsee unter Umgehung sämtlicher Länder unter US-Domination.Die ernsthaften Verhandlungen über die Ostsee-Trassenführung für die Gas-Pipeline führten dann bei der Bilderberger-Konferenz 2005 in Deutschland dazu, daß David Rockefeller der von der CIA aufgebauten ehemaligen http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2007/nr2-vom-1512007/angela-merkel-eine-neokonservative-als-%20praesidentin-der-europaeischen-union/ FDJ-Propagandistin Angela Merkel, der Schritt für Schritt unter Kohl sämtliche Hindernisse und Konkurrenten aus dem Weg geräumt wurden, den Vorschlag unterbreitete, Bundeskanzlerin zu werden. Die CIA ist eine Organisation, die zu 100% unter den Befehlen der Rockefellers steht. Die Kanzlerschafts-Zusage an Merkel erfolgte unter ihrem Versprechen, in Deutschland jegliche Form von Demokratie und Referenden zu unterbinden und Deutschland unter die Vorherrschaft einer EU-Regierung zu bringen – also ein unabhängiges, selbstbestimmtes Deutschland für immer auszulöschen.

Nachdem David Rockefeller die Merkel in die Pflicht genommen hatte, durfte Gerhard Schröder überraschend, "freiwillig" eine vorzeitige Neuwahl anberaumen. Jede noch im Interesse Deutschlands engere Bindung an Russland eingedenk einer langen Tradition von Bindungen zwischen Deutschland und Russland (sogar eine Deutsche wurde vielgeliebte Zarin in Russland!!!) sollte um jeden Preis verhindert werden, hätte doch eine Allianz Deutschlands und Russlands die Dominanz durch das anglo-amerikanische Finanz- und Macht-Kartell (als weltweite Regierung) noch effizienter entgegentreten können. Mit der dann notwendigen Eile wurden noch grundlegende Verträge in der Zeit der Kanzlerschaft Schröders zum Abschluß gebracht. Volkswagen beschloß den Bau eines Werkes in Kaluga und BASF und RWE schlossen den Vertrag mit Gazprom zum Bau der Nord-Stream-Pipeline durch die Ostsee – gerade noch 10 Tage vor den vorzeitigen Wahlen in Deutschland. Auch beteiligte sich RWE über Ruhrgas an Gazprom. Dadurch wird mit Fertigstellung der Gas-Pipeline Deutschland bezüglich der Gaslieferungen nicht mehr erpressbar sein – Schröder und Putin haben das Kunststück vollbracht, Deutschland den möglichen Erpressungen durch das anglo-amerikanische Finanz- und Macht-Kartell zu entziehen.

Mit Bekanntwerden der Unterzeichnung des Vertrages setzte ein Gezeter und Geschrei seitens der Baltischen (US-regierten) Länder und (des US-dominierten) Polens ein, wurde doch durch diesen Vertrag die von Vernon Walters bei Kohl erreichte Abhängigkeit durch den "Verkauf" von ARAL und DEA zunichte gemacht. Die geringe Resonanz in Deutschland auf das Gezeter und Geplärre Polens und der Baltischen Länder zwang Rockefeller und damit die USA in ihren think tanks eine neue Strategie auszuhecken … die "Lieferunzuverlässigkeit" !

Um nicht auf dem Weltmarkt durch Strafzölle behindert zu werden, entstand auch in Russland der Wunsch von der (von den USA gegründeten) WTO als Mitglied aufgenommen zu werden. Die nächste Falle der think tanks war also die Forderung, Russland müsse mit seinen Exporten Weltmarktpreise anwenden – so auch gegenüber der Ukraine. Auch der Lieferpreis für Gas an die Ukraine geriet unter Kritik und Russland, ganz behutsam kündigte die allmähliche Anpassung des Gaspreises auch für die Ukraine an. Der Preis sollte von 50 USD je 1000 cbm auf 90 USD erhöht werden, was der US-gelenkte dortige Präsident Juschtschenko rigoros ablehnte.

Klartext gesprochen: Die USA forderten von Russland für den Beitritt zur WTO die Anwendung von Weltmarktpreisen und gleichzeitig lehnten die USA über ihren Vasallen Juschtschenko eine Anpassung an Weltmarktpreise ab. So oder so mußte Russland in die von Rockefellers think tanks und damit von den USA aufgestellte Falle gehen.Im September 2005 "durfte" der Präsident der Ukraine, Juschtschenko, in Washington anreisen und war bei Condoleezza Rice zum Rapport bestellt und der Plan fixiert. Die Ukraine wies hernach jegliche Preisverhandlungen mit Russland ab und bestand auf den unverändert hoch subventionierten Preis von 50 USD je 1000 cbm Gas. Und Russland mit dem Wunsch und der Notwendigkeit, in die WTO aufgenommen zu werden, mußte zumindest sukzessive den Gaspreis in Richtung Weltmarktpreise anpassen. Zur Beschleunigung des Konfliktes bezahlte auch die Ukraine die laufenden Gaslieferungen nicht mehr, während gleichzeitig von den US-think tanks europaweit die CDU-Politiker und Kapital-Kartell-devoten Politiker und die West-Presse auf das bevorstehende 'Show down' Ukraine – Russland warteten.

Wegen Nichtzahlung und fehlender Bereitschaft zu Preisverhandlungen wurde am 1. Januar 2006 der Ukraine der Gashahn abgedreht, während die Gasversorgung durch die parallel liegende Pipeline für Westeuropa unverändert von Russland mit Gas versorgt wurde – und wie vorgesehen, flog Condoleezza Rice erst nach Kiew und dann anschließend weiter nach Turkmenistan – während die Ukraine das Gas, das für Westeuropa bestimmt war, schlichtweg gestohlen hatte und damit die eigenen Gasreservoirs auffüllte. Am Folgetag schloß Condoleezza Rice mit dem ebenfalls pro US-geneigten Präsidenten einen Gas-Liefervertrag über 40 Millionen cbm Gas zum Preis von 50 USD je 1000 cbm abschloß. Allerdings befand sich dieses Gas in Turkmenistan – dort konnte man es nicht in die Luft ablassen damit in ein paar Tausend Kilometer Entfernung Juschtschenko mit einem Köcher bewaffnet und in die Höhe hopsend das Gas wie Schmetterlinge wieder aus der Luft einfängt.

Das Gas mußte erst durch die Pipelines von Turkmenistan, durch die Pipelines von Kasachstan und dann durch die Pipelines von Russland geleitet werden. Durchleitungsverträge wurden mit den Ländern bis zu dem Zeitpunkt nicht geschlossen.

Die von der Ukraine gestohlenen Gasmengen kamen natürlich nicht in Westeuropa an – und nun begann die zuvor geplante und vorbereitete Diffamierungs-Kampagne gegen Russland wegen angeblicher Lieferunzuverlässigkeit. Ziel und Zweck der gesamten Operation war das Diskreditieren Russlands bezüglich einer angeblichen Lieferunzuverlässigkeit mit dem Ziel, daß innerhalb Deutschlands und der EU die Nord-Stream-Gaspipeline durch die Ostsee abgelehnt werden würde.

Somit benutzten die USA mittels eines machiavellischen Planes Energielieferungen bereits zum zweiten Mal als WAFFE gegen Russland ! Zwar beschuldigen die USA immer noch Russland, Energielieferungen als Waffe zu benutzen, jedoch sind es die USA selbst, die Energielieferungen als Waffe benutzen, die USA sind verlogen, betrügerisch und versuchen alle Länder der Welt in ihre Abhängigkeit zu zwingen. Das Verdienst Schröders und Putins war, Deutschland wieder eine Unabhängigkeit verschafft zu haben.

Vorbenanntes dient der kurz gefaßten Richtigstellung über das, was s.Zt. geschehen war, und das ich aus nächster Nähe mitverfolgen konnte. Alle Punkte sind ausnahmslos detailliert belegbar und ich bin gerne bereit, dies vor Lügnern der deutschen US-beeinflußten Medien in einer öffentlichen TV-Konferenz zu vertreten.

Aber weiter im Interview mit S.E. Botschafter Kotenew:

  • Frage: Was sind typische Russlandklischees?
  • S.E. Kotenew: Erstens: Die russische Regierung sei der KGB. Zweitens: Russland sei keine Demokratie. Drittens: Es gebe keine Pressefreiheit.


Verfassers Kommentar dazu:

Also, man kann ganz normal in Moskau um die Ljubjanka herumschlendern, dem Sitz des FSB (der früher KGB hieß). Der FSB hat nichts Furchterregendes. Natürlich bezieht jede Regierung Informationen vom landeseigenen Geheimdienst, so wie auch Deutschland Informationen vom BND und vom Verfassungsschutz bezieht. Und mir sage niemand, die Herren Kinkel oder Steinmeier hätten nicht dem BND vorgestanden. Jedenfalls fühle ich mich in Moskau wesentlich sicherer und freier als in der Bundesrepublik. Denn Deutschland folgt nicht nur deutschen Interessen, sondern diese eigenartige Unterordnung unter US-Interessen macht das Leben in Deutschland unberechenbar … außer eben vielleicht für einen kleinen Durchschnitts-Angestellten oder Arbeiter. Wer lange im Ausland gelebt hat, weiß auch wie die eigenen Geheimdienste arbeiten, hinter welchen Fassaden sie sich verstecken, und daß man auch als Deutscher von deutschen Diensten überwacht wird – und plötzlich entdeckt man, daß man als Deutscher sogar in Deutschland nicht so frei ist, wie man zuvor glaubte ! ! ! Für so etwas entwickelt man im Laufe der Zeit ganz besondere eigene Antennen, einen siebten Sinn. Jedoch, wenn ich in Domodjedovo aus dem Flugzeug steige, dann atme ich frei, dann fühle ich mich frei. Mein siebter Sinn sagt mir, ich befinde mich endlich wieder in einem freien Land. Domodjedovo ist einer der um Moskau gelegenen Flughäfen.

Die Kritik, Russland sei keine Demokratie, ist eine rein rhetorische Behauptung. Denn was ist denn Demokratie? In Russland hat es kein Referendum gegeben – obwohl die DUMA-Wahl Züge eines Referendums trug. Aber was ist wirklich Demokratie? Darf der Deutsche über den EU-Vertrag abstimmen? Dieser Vertrag soll immerhin Verfassungsrang haben – und im Grundgesetz heißt es, daß es durch eine vom Souverän (d.h. dem Volk) noch anzunehmende Verfassung ersetzt werden solle. Und nun erlaubt die "Kanzlerin" Merkel keine Demokratie.

Wohl entspricht die Vermeidung eines Referendums bezüglich des EU-Vertrages im Verfassungsrang ihrer Zusage an Rockefeller anläßlich der Bilderberg-Konferenz 2005, als ihr von Rockefeller die Kanzlerschaft zugesagt wurde. Wenn jedoch Parlamentarier als sogenannte Volksvertreter mittels imperativen Mandats zur Durchsetzung undemokratischer Beschlüsse das Volk als Souverän aushebeln, dann ist das Land eine Diktatur. Demokratien gibt es eigentlich nirgendwo in Vollkommenheit. Handelt die Regierung in einer Diktatur zum Wohl der Bevölkerung, so ist dagegen nichts einzuwenden. Aber die deutsche Diktatur arbeitet GEGEN die Interessen der eigenen Bevölkerung!!! Es genügt, daß ein jeder genau darüber nachdenkt, womit er einverstanden ist – und womit nicht!

Auf die Behauptung fehlender Pressefreiheit in Russland hatte sogar 'Der Spiegel' in einem Moment eigenartiger Umnachtung eine wahre Angabe geliefert, wohl in der Annahme, dies diskreditiere Russlands Pressefreiheit. Der Spiegel schrieb, daß in Russland 65% der Presse regierungsbeeinflußt sind. Hm, na und ? ? Das heißt doch, daß 35% der Presse in Russland frei sind ! In Deutschland sind es 99% der Medien die Regierungspropaganda verbreiten. Ich schreibe hier in Politik-Global, einem Wochenmagazin, das im Ausland angesiedelt ist – um frei zu berichten.
  • Frage: hm -
  • S.E. Kotenew: Noch immer glaubt man, die Russen tränken eimerweise Wodka. Obendrein gibt es das Bild von diesen neureichen Russen, die mit Geld um sich werfen, und von der Mafia. Für die Menschen hier ist Russland immer das gleiche Russland geblieben: das Russland der Zarenzeit, das Russland des Sowjetimperiums und jetzt die Russische Föderation. Das ist alles Russland. Das verstehe ich, schließlich haben sich die deutschen Grenzen im vergangenen Jahrhundert auch ein paar Mal geändert, und doch ist Deutschland in den Augen anderer Nationen immer Deutschland geblieben. Aber man muss diese Perioden voneinander unterscheiden.
  • Frage: Haben sich auch die internen Strukturen und die Mentalität in den russischen Geheimdiensten geändert?
  • S.E. Kotenew: Während der Oktoberrevolution 1917 kamen die Bolschewiki mit Lenin, und sie wollten eine neue Weltordnung schaffen. Sie öffneten alle Archive des Zaren – niemand hat jedoch Gegenschritte gemacht. Und gehen Sie weiter zu Wadim Bakatin, dem letzten Vorsitzenden des KGB. Er übergab den Amerikanern im Jahr 1991 das Schema der Abhöranlagen in der amerikanischen Botschaft in Moskau in der Hoffnung, dass sie das Gleiche tun würden. Das war eine Geste des guten Willens. Ein paar Jahre später bauten wir eine neue russische Botschaft in Washington, und schließlich stellte sich heraus, dass die Amerikaner unter unserer Botschaft einen unterirdischen Gang mit Abhörsystemen gebaut hatten. Damit will ich Ihnen sagen, dass alle Staaten Geheimdienste haben, auch wir. Natürlich haben wir keinen KGB mehr. Warum gab es überhaupt so einen mächtigen Unterdrückungsapparat? Weil nach den Wirren des Ersten Weltkriegs und den Revolutionen das damalige Russland zu einer leichten Beute für ein gutes Dutzend Mächte einschließlich Deutschland geworden wäre. Und natürlich weil es Hitler gab.
Verfassers Kommentar:

Russen sollen eimerweise Wodka trinken? Ganz bestimmt nicht. Sonst wären sie nicht früh morgens fit auf den Beinen und klar im Kopf – denn sie sind um keinen Deut schlechter in der Arbeit, als in Deutschland. Eher sind inzwischen die Deutschen die Säufer. In Russland ist man bei der Arbeit bei der Sache – und das heißt man säuft sich nicht mehr um den Verstand. Da S.E. Herr Kotenev das Jahr 1917 anschneidet, muß ich ein kleines bißchen dazu erklären.

Also hier muß ich dann eben auch bis 1917 ausholen – und noch etwas weiter. 1904 etablierte in England ein gewisser Halford Mackinder die Heartland-Theorie, die hernach zum Theorem erhoben wurde. Sie besagt, daß die See-Nationen (vor allem Great Britain und der Commonwealth – mit den längst wieder über Familienclans beherrschten USA) niemals die Weltherrschaft erringen könnten, solange ihnen gegenüber der Zentrale Kontinent Eurasien steht, der autark ohne Seewege benutzen zu müssen, unbeirrbar der eigenen Politik folgt.

Nun wird England bzw. Great Britain vom Rothschild-Clan beherrscht – schlicht und einfach durch die ungeheure Masse an Geld. Das Vermögen der Rothschilds liegt in einem Bereich unvorstellbar vieler Zigtausender von Milliarden – angesammelt während der letzten beiden Jahrhunderte. Aber Russland war und ist reich. Diesen Reichtum noch zusätzlich dem eigenen Reichtum hinzuzufügen war und ist paranoider Größenwahn.

Als zionistischer Jude nutzte Rothschild die Verbindung zu den in Russland befindlichen Khasarischen Juden, so zu Bronstein, der sich später Trotzki nannte, der außerdem mit einer Frau Schiff verheiratet war (die Familie Schiff war im Doppelhaus der Judengasse in Frankfurt Nachbar mit der Familie Rothschild). Trotzki war Vertreter der Bolschewiki und die Bolschewiki arbeiteten für Rothschild. Und Lenin erhielt für den Staatsstreich (später Revolution genannt) von John D. Rockefeller (auch Juden) noch die Summe von Zehn Millionen Dollar in Gold. Das Vermögen der Zarenfamilie war in zu großem Vertrauen der Rothschild-Bank in Paris anvertraut. Während der "Revolution" wurde seitens England (wo sich das Rothschild-Familienoberhaupt befand) die Antwort auf das Asyl-Ersuchen der Zarenfamilie solange hinausgezögert, bis diese ermordet war. Das Vermögen der Zarenfamilie steckten die Rothschilds in die eigene Tasche und haben es bis heute unterschlagen. Man könnte sie auch als Raubmörder bezeichnen. Nur wird man nicht so reich, wenn ein Familienclan oder eine Personengruppe nicht übererfüllt wäre von krimineller Energie. In den folgenden 70 Jahren wurde Russland durch Khasarische Juden beherrscht. Der Bolschewismus war ein Gesellschaftskonzept der Rothschilds. Unter Jelzin, der mit Hilfe Rockefellers CIA unter Robert Gates an die Macht geputscht wurde, gewannen die Khasarischen Juden noch weiter an Macht und Geld, was jedoch eines separaten und eigenen Artikels bedarf.

Erst mit Fortgang Jelzins verloren die Khasarischen Juden in Russland an Einfluß und Macht. Seither wird Russland von einem Russen regiert, einem russischen Patrioten, der für sein Land nach Kräften das Beste will und auch erreicht. Sein Name ist Vladimir Vladimirovich Putin.

Der 'Kalte Krieg' ist, seit Präsident Putin die Geschicke Russlands wieder in Russische Hände genommen hat, in vollem Umfang entbrannt. Man erkennt dies an der fortlaufenden Hetzkampagne und verlogenen Propaganda gegen Russland. Daß dabei auch wieder die Aktivitäten der Geheimdienste eine Rolle spielen, ist selbstverständlich.

Aber weiter mit dem Interview S.E. des Russischen Botschafters:

Frage: Demnach sind russische Geheimdienste heute nichts anderes als ordentlich funktionierende Behörden?
S.E. Kotenew: …so ist es. Übrigens arbeiten sie jetzt eng mit ihren amerikanischen, französischen und deutschen Kollegen bei der Terrorismusbekämpfung zusammen. Und die Tatsache, dass Putin schon in den Strukturen des FSB gedient hat, als diese KGB hießen, wird im Westen völlig überbewertet.
Frage: hm
S.E. Kotenew: Ohnehin finden wir Russen die deutsche Berichterstattung über unsere Geheimdienste etwas merkwürdig. Nehmen Sie den tragischen Mord an Alexander Litwinenko, der hier immer als Agent bezeichnet wird. Ein Agent ist in allgemeinem Verständnis ein Kundschafter. Der geht in ein anderes Land und sammelt dort Informationen.
Frage: So wie Wladimir Putin Mitte der 80er Jahre in Dresden.
S.E. Kotenew: Auch so. Litwinenko war kein Agent, sondern zuerst mal Gefängniswärter. Mit dem Untergang der Sowjetunion zerfiel auch der KGB, weil man dort zu wenig verdiente und die Menschen eher Geschäfte machten, um ihre Familie ernähren zu können. Die echten Profis gingen weg und dann wurden sogar Gefängniswärter engagiert, weil man sonst niemanden hätte.
Frage: Warum gibt es in Ihrem Land eine Gesellschaft wie Memorial, die sich für die historische Aufklärung und die Menschenrechte einsetzt?
S.E. Kotenew: Ich weiß nicht alles über die Tätigkeit von Memorial, habe aber den Eindruck, die übertreiben einiges. Es ist gut, dass die sich mit Menschenrechten beschäftigen. Aber hier sehen Sie auch wieder das falsche Verständnis. So zum Beispiel als ich in der Sendung von Sabine Christiansen auftrat, da sagte man, Kasparow sei ein Dissident. Es ist naiv, ihn als einen Dissidenten zu bezeichnen. Das kann nur einer sein, wer in einem totalitären Staat lebt, in einem Staat, der politisch Andersdenkende ins Gefängnis bringt oder gar tötet. Entscheidend ist, dass diese Menschen das Land nicht verlassen dürfen. Das Russland von heute aber ist ein offenes Land, in dem Leute wie Kasparow mit durchkreuzten Stimmzetteln öffentlich protestieren können und dabei von russischen und ausländischen Medien dauernd begleitet werden.
Frage: Warum wurde Kasparow kürzlich bei einer Demonstration in Moskau verhaftet?
S.E. Kotenew: Er wurde verhaftet, weil er zusammen mit seinen Leibwächtern das russische Gesetz verletzt hat, indem er eine genehmigte Kundgebung in eine nicht genehmigte Demonstration mit dem Zug durch das Zentrum der Stadt verwandelte.
Frage: Dem Radiosender „Echo Moskwy“ dagegen sagte Kasparow, er und andere Demonstranten seien lediglich auf dem Bürgersteig gelaufen.
S.E. Kotenew: Über solche Einzelheiten soll das Gericht entscheiden. Dieser Verstoß war im Übrigen nicht der erste. Der Mann geht nicht auf Demonstrationen, um seine Überzeugungen auszudrücken.
Frage: Warum denn?
S.E. Kotenew: Das müssen Sie ihn fragen. Aber achten Sie mal darauf: Bei Pressekonferenzen von Kasparow sind vor allem zwei Mikrophone zu sehen, ARD und ZDF, keine CNN und keine „Voice of America“.
Frage: Wollen Sie damit sagen, die Amerikaner nähmen ihn nicht ernst?
S.E. Kotenew: Doch, sie nehmen ihn ernst. Aber es ist doch interessant, dass ihn gerade die deutschen Kameras überall begleiten.
Frage: Dennoch wurde er nach eigener Aussage wieder bei Sabine Christiansen ausgeladen, weil Sie darauf bestanden hätten.
S.E. Kotenew: Das ist nicht wahr.


Kommentar zum Interview:

Litwinenko hatte sich aus rein finanziellen gründen dem Khasarischen Juden Beresowski angedient, der aus Machthunger denjenigen mit allen Mitteln bekämpft, der ihm die Möglichkeit des weiteren Ausraubens Russlands verbaut hatte – Präsident Putin.Und bezüglich Kasparow lesen Sie bitte H I E R ". Es ist unnötig, daß ich mich mehrfach wiederhole. Kaparov ist ein "agent provocateur" für die USA und Rockefeller, der zumindest die Aufgabe erfüllt, in den deutschen Medien als Propaganda-Spektakel zu dienen. Übrigens ist auch Kasparov ein Khasarischer Jude, sein ursprünglicher Name lautet: Garik Weinstein und ist Träger des US-amerikanischen Ordens 'Flame Award' des NSAC.

Und nun wieder zum Interview:
  • Frage: Ist die Presse in Russland frei?
  • S.E. Kotenew: Die meisten Russen sehen es so. Wissen Sie, als ich mir die Sendung von Johannes Kerner mit dem Rausschmiss von Eva Herman angeschaut habe - der übrigens viel über den in manchen Medien vorherrschenden Geschmack aussagt - fand ich heraus, dass der Terminus Gleichschaltung ein nationalsozialistischer Begriff ist. So ist es mir klar geworden, was gemeint wird, wenn man öfters diesen Begriff in Bezug auf russische Medien verwendet. In Russland jedoch können Sie absolut gegensätzliche Meinungen im Fernsehen hören.
  • Frage: ... Wie erklären Sie sich, dass Kreml-Kritiker wie Wladimir Ryschkow nicht mehr in politische Sendungen eingeladen werden und dass sich Zuschauer des ersten Kanals wundern, warum dieser Sender keine Kritik an Putin übt?
  • S.E. Kotenew: Neulich habe ich in Wiesbaden beim wichtigsten russisch-deutschen Gesellschaftsforum Petersburger Dialog einem unserer besten Moderatoren Wladimir Solowjew zugehört.
  • Frage: ... ein erklärter Befürworter von Putins Politik...
  • S.E. Kotenev: Er hat lange in Amerika gelebt und erzählte seinen deutschen Kollegen, als er aus Amerika zurückkam, hätten ihn oft amerikanische Journalisten um seine Einschätzung der Situation gebeten. Je mehr er aber die Situation in Russland verstand, desto weniger fragten sie ihn. „Ich war nicht mehr interessant“, erzählte er, „weil ich für Putin bin.“ Deutsche Journalisten beschweren sich, weil russische Minister nicht mit ihnen reden. Darum gehen sie dann zu Kasparow und irgendwelchen anderen Kreml-Kritikern. Aber Solowjew sagt, bei ihm stünden alle Minister Schlange, um in seine Talkshow eingeladen zu werden. (Also, allein aus solchen Sendungen kann man über die aktuelle Politik sehr viel erfahren, geschweige denn von den Publikationen der führenden Politologen.)


Und nun noch einmal ein Kommentar zur Pressefreiheit in Russland:

Daß man in Russland die gegenläufigsten Meinungen und Auffassungen hören, sehen und lesen kann, habe ich selbst erfahren. Lediglich zwei Mal traf ich jemanden, mit dem ich mich auch gehörig gestritten hatte. Pro Putin und contra Putin verträgt sich nicht, wobei ich die Situation von 1998 und 1999 zum Ende der Jelzin-Zeit betrachte und Russland der Jahre 2006 und 2007 und die Leistungen von Präsident Putin selbst in Augenschein nehmen konnte. Hätte doch Deutschland auch einen Präsidenten wie Putin – die Gesellschaft in Deutschland würde nicht entzweit werden, der "Aufschwung" wäre nicht nur bloße Lüge! Natürlich habe ich ausgiebig die Sendungen im Fernsehen verfolgt, alleine schon um soviel wie möglich die Russische Sprache zu hören, auch durch Hören verbessert man seine Sprachkenntnis, wenn während des Tages der Umgang nur мямил и шепелявил (undeutlich sprach). Überwiegend äußern sich die Medien jedoch positiv über Putin – schließlich gibt es, soweit ich das beurteilen kann, auch keinen Grund sich negativ über ihn zu äußern. In allen Bereichen hat er Russland vorangebracht. Besieht man sich außerdem, wie sehr Russland zum Ende der US-Jelzin-Zeit am Boden lag, so ist diese Leistung von Präsident Putin derart erstaunlich und bewundernswürdig, daß es für mich ebenso erstaunlich wäre, wenn jemand seine Leistungen nicht würdigen würde.

Zu Kritikpunkten komme ich noch unter dem folgenden Teil des Interviews – bezüglich Frau Anna Politkovskaya. Hier jedoch geht es um Pressefreiheit – und Politik-Global ist ein Wochenmagazin, das sich überwiegend mit Politik beschäftigt. Mit Umwandlung von Politik-Global als Blog in eine reguläre Wochenzeitung wird auch dieses Presseorgan regulär eingetragen. In Kenntnis der Pressezensur, wie sie für Deutschland im November 2001 verordnet wurde, habe ich mich als Herausgeber ganz bewußt für die Domizilierung von Politik-Global in Moskau entschieden – Russland ist meiner Kenntnis nach ein Land der Pressefreiheit.Nicht verschweigen will ich jedoch die Nachricht, die mich gestern über http://www.tecchannel.de/schwerpunkt/Internet-Zensur.html bezüglich einer Mitteilung von Herrn Preuss von Reporter ohne Grenzen erreichte:

Vom 04.02.2008

Freien Autoren und Bloggern drohen Strafen
Russland plant verschärfte Internet-Zensur



Russland folgt autoritär regierten Staaten
Zentralasiens und will strenge Zensurmaßnahmen im Internet ergreifen. Diese
könnten noch strenger ausfallen als zum Beispiel in China."Derzeit ist das
Internet in Russland glücklicherweise noch relativ frei. Es existiert jedoch
schon jetzt eine staatliche Agentur, die Warnungen ausspricht, sobald Gesetze
verletzt werden", erklärt der GUS-Referent Jakob Preuss von
"Reporter
ohne Grenzen"
im Gespräch mit pressetext.
Künftig sollen nicht nur Zugangsbeschränkungen und staatliche Kontrollen von
Homepages und E-Mails durchgeführt, sondern der bloße Besuch von "verbotenen"
Websites durch den Nutzer unter Strafe gestellt werden.


Einem noch geheimen Gesetzesentwurf zufolge, der
zur Zeit dem Ausschuss für Informationspolitik im russischen Senat vorliegen
soll, werde das freie Surfen besonders auf jenen Homepages unterbunden, welche
sich auf dem Index befinden."Die russische Staatsanwaltschaft fängt relativ
schnell an zu ermitteln. Dabei werden speziell das Presse- und das
Extremismusgesetz häufig herangezogen", sagt Preuss. Äußerungen in Foren und
Blogs werden ebenfalls untersucht. "Dies betrifft auch mögliche Beleidigungen
oder zum Beispiel Putin-Karikaturen", heißt es von dem Experten.


Die russische Medienlandschaft ist generell von
strenger staatlicher Kontrolle durchzogen. "Ein großes Problem bei der
Internet-Zensur durch den Staat wird die Gesetzesumsetzung sein", gibt sich
Preuss optimistisch. Viele Journalisten, deren Blätter oder Sendestationen
direkt von Repressionen betroffen waren, haben sich ins Internet geflüchtet, um
ihre regierungskritischen Ansichten weiter nach außen vertreten zu können. "Für
die Journalisten ist es natürlich gut, dass es diese Insel noch gibt. Das
Internet erlebt in Russland ein enormes Wachstum und findet nicht nur in
Städten, sondern auch am Land immer mehr Verbreitung", meint Preuss. Die Zukunft
jener Autoren bleibt vorerst jedoch ungewiss.


Von staatlicher Seite werden Zensur und Kontrolle
durch einen notwendigen Schutz vor Extremismus und Terrorismus bzw. den Kampf
gegen Pornografie und Pädophilie begründet. Offenbar fordert auch die
russisch-orthodoxe Kirche entsprechende Maßnahmen. Kritiker entgegnen wiederum,
dass das geplante Gesetz vor solchen Gefahren nicht schützen könne und sehen in
den Plänen lediglich weitere Durchsetzungsversuche zur Gleichschaltung der
Medien. "Es gibt zwar auch nach wie vor kritische russische Zeitungen. In den
meisten Fällen erreichen diese aber nur eine geringe Verbreitung, womit das
Internet besonders für Journalisten immer wichtiger wird", schließt Preuss.
(pte/hal)



Natürlich war ich alarmiert, gerade wo ich doch diese Zeitung der Freiheit wegen in Russland herauszugeben beabsichtige – bis ich eben den Satz las, daß der Патриарх всея Руси (das Oberhaupt der Orthodoxen Kirche Russlands) bei der Zensur involviert ist – es somit also nahe liegt, daß sich die Zensur gegen Pornographie und Pädophilie richtet, nicht aber gegen politische Aufklärung. Beides, Schmutz und moralische Verkommenheit billige ich nicht und halte beides für eine Form des zionistischen Mind-Control um die Menschen zu amoralischer und zielloser Lebensweise zu führen. Natürlich ist für mich Russland ein Land der Freiheit und auch Pressefreiheit – und Deutschland als ein Land der Unfreiheit und Pressezensur. Darauf gehe ich jedoch im Anschluß an das Interview ein. Daß dieser Bericht von "Reporter ohne Grenzen" verbreitet wurde, ließ mich der Angelegenheit nachgehen. Das Recherche-Resultat war hochinteressant!!!


Jedoch vorab weiter zum Interview:

  • Cicero-Frage: War die verstorbene Anna Politkowskaja eine talentierte Journalistin?
  • S.E. Kotenew: Sie war auf jeden Fall eine leidenschaftliche investigative Journalistin, die sich für ihre Arbeit immer wieder in Lebensgefahr gebracht hat. Und weil sie eine Putin-Kritikerin war, hat sie zu ihrer Lebenszeit alle denkbaren Preise aus westlichen Medien erhalten. Natürlich ist der Mord an ihr fürchterlich, an ihr als Frau und als Mutter noch dazu. Gerade las ich allerdings wieder von einem ermordeten Banker, dem fünften im Jahr 2007. Doch die Zeitungen hier schreiben nur über die Journalisten, die umgebracht werden. Dabei ist der Mord an diesem Banker nicht weniger schwerwiegend. Bedauerlicherweise ist diese Situation eine traurige Begleiterscheinung des Transformationsstadiums, in dem sich die russische Gesellschaft befindet.

Kommentar hierzu:

Hätte Frau Politkovskaya für Präsident Putin geschrieben, so hätte sie im Westen keinerlei Beachtung erfahren. Bedauerlich ist, daß sie wohlmöglich nicht über die Informationen verfügte, wo und wann Ibn Al Khattab und Shamil Basajew durch die Trainingslager der CIA und des ISI gegangen sind, um als Söldner für den Krieg erst in Afghanistan und dann auch in Tschetschenien und Dagestan ausgebildet wurden.Es ehrt sie, daß sie das Leid der Menschen in den Kriegsregionen im Innersten so tief berührte, aber hätte denn erst Jelzin und dann auch Präsident Putin diesen Teil Russlands den USA und ihren Söldner-Terroristen überlassen sollen? Denn ganz unzweideutig waren beide Söldner für die USA tätig, wurden ausgebildet in Amir-Muawia und Markaz-i-Dawar und über Saudi Arabien (Bush befreundete Familie Bin Laden) finanziert.

Bedauerlicherweise hatte jedoch Anna Politkovskaya für eine 'anti-Putin-Aktion' ihre letzte Aufgabe zu erfüllen – zu Putins Geburtstag ermordet zu werden. Sinn machte ihre Ermordung aus zionistischer anglo-amerikanischer Sicht, wenn man sich die genaue Abfolge der Ereignisse betrachtet.

Im April 2006 fand in Tomsk der Deutsch-Russische Wirtschaftsgipfel statt, der aus russischer, wie auch aus deutscher Sicht, ein voller Erfolg war. Im September des gleichen Jahres stand nun der Besuch Präsident Putins mit kompletter Wirtschaftsdelegation in Dresden zum Petersburger Gipfel an, bei dem aus anglo-amerikanischer Sicht ein erneuter Erfolg um jeden Preis vermieden werden sollte, galt es doch Deutschland und Russland zu entzweien.

Zum Geburtstag Präsident Putins und dem Tag seines Eintreffens in Dresden wurden dann die Gespräche bei dem Petersburger Gipfel von der Ermordung von Anna Politkovskaya überschattet – es gab keinen weiteren wirtschaftlichen Erfolg mehr in Dresden. Anna Politkovskaya hatte aus Sicht des zionistischen Finanz- und Macht-Kartells ihre Aufgabe erfüllt.

Und nun noch der letzte Teil des Interviews:
  • Frage: Sie nennen Ihr Land offen für das Moderne und das Neue. Ähnliches sagt auch der designierte Präsidentschaftskandidat Medwedjew. Was meinen Sie damit?
  • S.E. Kotenew: Ja, der 42-jährige Dmitrij Medwedew gehört zur neuen Politiker-Generation. Russland strebt in die Zukunft. Wir entwickeln neue Technologien, wir reisen in den Weltraum, wir wollen eine Sicherheit in dieser Welt auf einem neuen Niveau. Das bedeutet auch Offenheit gegenüber anderen Kulturen, beispielsweise China und Indien. Schließlich gibt es nicht nur Hollywood.
  • Frage: Hollywood?
  • S.E. Kotenew: In den 90er Jahren verkauften uns die Amerikaner für großes Geld eine Menge an Filmen aus der dritten und vierten Reihe ihrer Produktionen. Diese Seifenopern schaute man sich in Russland pausenlos an. Jetzt haben wir immer mehr eigene anspruchsvolle Produktionen, auch von kommerziellen russischen Filmgesellschaften. Aber natürlich leben wir nicht isoliert in dieser Welt. In Hollywood spielen russische Filmschauspieler, man lädt sie dahin ein, aber bisher ist es leider so, dass die Deutschen in Hollywood die Nazis spielen und die Russen die Mafiosi.


Das Original des Interviews ohne erklärende Kommentare ist zu finden unter: http://www.cicero.de/97.php?ress_id=1&item=2338


Kommentar:

Daß in Russland neue Technologien entwickelt werden, ist interessierten Bürgern bekannt. Daß diese Technologien sich nicht nur auf den Weltraum oder die Sicherheitstechnik beschränken, ist aber noch weniger Menschen im Westen bekannt. Auch in der Medizintechnik gibt es neue hochinteressante Entwicklungen. Und daß Russland mit Präsident Putin und dem aller Voraussicht nach künftigen Präsidenten Medwedjew bei gleichzeitiger Assistenz zum Wohl des Landes durch Vladimir Vladimirovich Putin aus patriotischem Interesse Russland einer immer weiter positiven Entwicklung entgegensieht – sofern es das mißgünstige zionistische, anglo-amerikanische Finanz- und Macht-Kartell zuläßt – daran ist nicht zu zweifeln. Russland hatte noch nie ein fremdes Land angegriffen – wohl aber Angriffe fremder Länder erleiden müssen.

Wird Russland in Ruhe gelassen, so haben auch Nachbarländer Russlands nichts zu befürchten. Nur die deutsche Merkel als Kanzlerin hat die sehr guten Beziehungen auf das Schändlichste zerstört. Der Russe ist ein heimatverbundener friedliebender Mensch.

Aus deutscher Sicht ist es sicher ebenso bedauerlich – in Hollywood immer nur die bösen Nazis spielen zu dürfen. Alleine schon der amerikanisch-deutsche Film über die Bombardierung Dresdens zeigte den guten, tapferen Engländer und Amerikaner, während die Zahl der gewollt und gezielt umgebrachten Zivilbevölkerung verlogen auf 25.000 nach unten manipuliert wurde – war doch dieser Holocaust durch die West-Alliierten bewußter Massenmord an ziviler deutscher Bevölkerung. Lediglich der russische Film über den Holocaust von Dresden bemühte sich um Objektivität – jedoch mit nur 150.000 zivilen Opfern immer noch weitab von der Realität, denn es befanden sich weit über 500.000 Menschen in Dresden. Ebenso verlogen berichtet natürlich Hollywood über Russland.

A pro-pos verlogen – bei der "Mondlandung" hatte Hollywood nur im Auftrag der eigenen Regierung gelogen – die Mondlandung war eine Auftragsarbeit an Hollywood, ähnlich einer Soap-Opera. Leider ist man jedoch in Russland, wie auch in Deutschland lange Zeit Opfer der richtig kitschigen Hollywood-Soap-Operas geworden, die eine fiktive Welt vorspiegeln und Bestandteil des Mind-Control sind.Es ist an der Zeit aufzuwachen!

Nachbemerkung:

S.E. Herr Kotenew ist natürlich als Botschafter der Russischen Föderation bei der Beantwortung der Interview-Fragen an die sogenannte 'political correctness' gebunden. Daran mich zu halten, war ich nicht gezwungen. Als Herausgeber von 'Politik-Global' fühle ich mich der Wahrheit und der umfassenden Information verpflichtet. Einzelthemen fordern geradezu separate Artikel heraus – und ich hoffe diese Artikel zu gegebener Zeit noch zu liefern.

© Rumpelstilz / Politik-Global / 10-2-2008

Wie versprochen noch das Rechercheergebnis mit einem überraschenden Resultat bezüglich Pressefreiheit – Freiheit im Internet in Russland, nachdem "Reporter ohne Grenzen" etwas über das "böse, böse" Russland herausgefunden zu haben meint. Also ist "Reporter ohne Grenzen" eine ehrenwerte Organisation – zumindest glauben das die Bürger.


Nichts ist so, wie es den Anschein hat !

Der Anschein: "Reporter ohne Grenzen" (RoG) seien eine unabhängige Organisation, die sich für die freie Arbeit von Journalisten einsetze.

Die Wahrheit: "Reporter ohne Grenzen" – RoG hier auszugsweise ein recherchierter Bericht über "Reporter ohne Grenzen" (bzw. mit Grenzen im Kopf und nicht in der Brieftasche):

"Reporter ohne Grenzen"… Befürworter der US-Außenpolitik


Während Länder wie Kuba und Venezuela von RoG
regelmäßig mit harscher Kritik überzogen werden, schlägt die Organisation
gegenüber westlichen Regierungen leisere Töne an, obwohl es sicherlich

genügendGründe gibt, auch in vielen dieser Länder die Einhaltung von
Pressefreiheit und Menschenrechten zu fordern. Unangemessene Zurückhaltung
übt die NGO insbesondere gegenüber den USA. So ist etwa der Fall des seit
über 25 Jahren in den USAinhaftierten schwarzen Journalisten
Mumia Abu-Jamal für RoG kein Thema, währendsich internationale Menschenrechtsorganisationen, wie Amnesty International, undProminente,
darunter Harry Belafonte und Angela Davis, seit Jahren für dessen
Freilassung engagieren.


Zurückhaltung in bezug auf ihre Kritik gegenüber den USA übt die Pariser
Organisation auch im Hinblick auf den Irak. Dort sind seit Beginn des
Krieges im Jahr 2003 weltweit die meisten Medienschaffenden während der
Ausübung ihres Berufes ermordet worden: Bis Ende 2006 waren es nach Angaben von »Reporter ohne Grenzen« 146 Personen. DieVerantwortung dafür liegt
vor allem bei den USA, die durch ihrenvölkerrechtswidrigen Angriffskrieg
das Zweistromland seit 2003 mit exzessiver militärischer Gewalt überziehen.


Die RoG erweckt in ihrem aktuellen Jahresbericht
aber den Anschein, als seien die
getöteten Journalisten Opfer einer natur- beziehungsweise kulturbedingter Katastrophe geworden: »Medienschaffende waren auch in diesem Jahr die Opfer
einer wachsenden regionalen Instabilität, die den Mittleren Osten seit
Jahrzehnten plagt.« Die getöteten Medienschaffenden – zu über 90 Prozent
Iraker – wären seit dem Weggang der meisten ausländischen Journalisten
zwischen die Fronten »sich bekämpfender religiöser und Stammesmilizen«
geraten. Viele wären zur Zielscheibe geworden, weil sie für ausländische
Medien arbeiteten und daher als »Spione« betrachtet würden. Wieder
andere Journalisten würden »wegen der politischen Linie ihrer Medien«
angegriffen.

Wie beurteilt RoG vor diesem Hintergrund den »embedded journalism«,
diese seit dem Einmarsch der USA im Jahre 2003 in den Irak neue
Form der vom Militär gesteuerten Kriegsberichterstattung? Denn die dort
arbeitetenden Journalisten sind wahrhaft »embedded«, also eingebettet in die
US-Streitkräfte. Die Arbeit dieser mitunter sogar selbst mit Waffengewalt
vorgehenden Militärpropagandisten wird von der Menschenrechtsorganisation
verharmlost: »Wir erkennen an, daß die Abhängigkeit der Reporter vom Militär in
Kriegszeiten ihre Arbeit weniger glaubwürdig macht.«


Diese verharmlosende Sichtweise und die
Tatsache, daß die USA und ihre Alliierten im Irak-Krieg eher mit Samthandschuhen
angefaßt werden, ergeben sich aus der Grundhaltung der Pariser
Menschenrechtsorganisation, wie sie im Jahresreport 2003 manifestiert wird: Bei
aller Kritik an ein paar Problemen ändere sich »nichts an der Tatsache, daß in
den Vereinigten Staaten, Italien und Frankreich Nachrichten freier verbreitet
werden als durchschnittlich im Rest der Welt«. Einen Grund für diese unkritische
Haltung nennt RoG-Generalsekretär Ménard selbst ganz offen. Auf die Frage, warum
er zum Beispiel nie die Pressekonzentration in Frankreich kritisieren würde,
antwortet er im Jahr 2001: »Damit würden wir das Risiko eingehen, einige
Journalisten zu verstimmen, uns die großen Pressebarone zum Feind machen und uns
den Zorn der Wirtschaft zuziehen. Aber um in die Medien zu kommen, brauchen wir
die Mithilfe der Journalisten, die Unterstützung der Pressebarone und das Geld
der Wirtschaft.« Auch zu der Frage, aus welcher Richtung denn Gelder an RoG
fließen, hat sich Ménard Anfang 2005 öffentlich geäußert und dabei zugegeben,
daß der Etat seiner Organisation »teilweise von US-Organisationen finanziert
werde, die eng mit der Außenpolitik der Vereinigten Staaten in Verbindung
stehen«.


Finanzquellen aus
USA

Eine dieser Vorfeldorganisationen US-amerikanischer
Außenpolitik, von denen RoG Gelder erhalten hat, ist die National Endowment for
Democracy (NED, Nationale Stiftung für Demokratie). Diese unter Präsident Ronald
Reagan 1983 gegründete Einrichtung ist international tätig und wird zu über 90
Prozent aus dem Staatshaushalt der USA finanziert, auch wenn sie offiziell als
privat bezeichnet wird. Wo immer die US-Obrigkeit weltweit an
Regierungsumstürzen in ihrem Sinne arbeitet, ist die NED meist beteiligt. Wurden
solche Operationen früher von Geheimdiensten im Verborgenen durchgeführt,
fließen heute offen Gelder über die NED an entsprechend tätige Projekte und
Organisationen. Daher stellte einer der NED-Gründer, Allen Weinstein, der an der
Entwicklung des politischen Konzepts dieser Einrichtung maßgeblich mitgewirkt
hatte, 1991 zur Arbeitsweise der NED und ähnlicher Organisationen fest: »Vieles
von dem, was wir heute machen, wurde vor 25 Jahren von der CIA insgeheim
erledigt.« ... ...


…... , in Richtung jener beiden Länder also,
die auch im Kreuzfeuer der Menschenrechtskampagnen der »Reporter ohne Grenzen«
stehen. An Zufall mag man da kaum glauben, zumal sich weitere Verflechtungen
zwischen der NED und den RoG nachweisen lassen: Laut aktuellem
Rechenschaftsbericht der RoG zählt unter anderem auch das »Center for a Free
Cuba« (CFC, Zentrum für ein freies Kuba) aus den USA zu den Geldgebern der
Pariser Menschenrechtsverfechter. Das CFC gehört wiederum zu einem Netz
US-amerikanischer Organisationen, deren vordringliches Ziel darin besteht, die
kubanische Regierung zu stürzen. Da ist es nur konsequent, wenn das CFC selbst
den größten Teil seines Etats wiederum von der für Entwicklungszusammenarbeit
zuständigen US-Regierungsbehörde »United States Agency for International
Development« (USAID, US-Behörde für internationale Entwicklung) und der NED
erhält. Auf diese Weise wird RoG mindestens auf zwei Wegen durch die
US-Regierung mitfinanziert.


Der Vertrag zwischen RoG und dem CFC wurde
2002 von einem der damaligen Direktoren des Kuba-Zentrums, dem US-Politiker Otto
Reich, ausgehandelt. Reich ist eine historische Persönlichkeit der
US-Außenpolitik in Lateinamerika und war in den 80er Jahren unter Reagan einer
der »Spezialisten für schmutzige Kriege«, wie ihn die Londoner Zeitung The
Observer am 21. April 2002 zutreffend bezeichnet hat. Bei zahllosen Putschen
oder Umsturzversuchen in Lateinamerika hatte Reich seine Finger im Spiel. Ob in
den 80er Jahren bei der Versorgung der Contras in Nicaragua mit Waffen oder 2002
bei dem rechten Putsch gegen Chávez in Venezuela, sowie 2004 bei der Absetzung
des haitianischen Präsidenten Jean-Bertrand Aristide: Reich hat im Hintergrund
geplant oder die Fäden gezogen und dabei häufig genug bewiesen, daß er keine
Scheu gehabt hat, verbrecherische und terroristische Aktionen zu unterstützen,
wenn sie nur den außenpolitischen Zielen der USA dienten.


Zu den finanziellen Gönnern von RoG gehört
auch der aus Ungarn stammende US-Multimilliardär George Soros. Gern finanziert
er Nichtregierungsorganisationen (NGO), damit sie ihm bei seinen politischen
Aktivitäten nützlich sind, gerade auch in Osteuropa. Kaum jemand weiß, daß Soros
eine wichtige Rolle bei den politischen Prozessen in Osteuropa gespielt hat, die
1989/91 zum Zusammenbruch des Sozialismus führten. Bereits seit 1979
unterstützte der gebürtige Ungar etwa osteuropäische Dissidenten mit drei
Millionen US-Dollar pro Jahr, darunter die Gewerkschaft Solidarnosc in Polen,
die Bürgerrechtsbewegung Charta 77 in der Tschechoslowakei und den Dissidenten
Andrej Sacharow in der Sowjetunion. Die Soros-Foundation und sein
Open-Society-Institute üben deshalb bis heute in den postsozialistischen Ländern
einen erheblichen politischen Einfluß aus.


Soros' Ziel: Verkleidet als Menschenrechtler
und Philanthrop unterstützt er prowestlich gesinnte Bürgerrechtsbewegungen und
Politiker dabei, in ihren jeweiligen Ländern neoliberal eingestellte Regierungen
zu installieren, um anschließend in diesen Ländern unter wirtschaftlich
optimierten Bedingungen seine eigenen Geschäfte um so effektiver betreiben zu
können. Von der internationalen Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt engagierte
sich Soros in den 90er Jahren ebenso für die Destabilisierung der jugoslawischen
Regierung, wie für die Unterstützung der gegen Serbien gerichteten politischen
Interessen im Kosovo, um auch dort anschließend seine Geschäftsinteressen
ungehindert verfolgen zu können. Als »ungekrönten König von Osteuropa«
bezeichnet ihn daher der Journalist Neil Clark im britischen Wochenmagazin New
Statesman."


Vorstehender Auszug einer Recherche über 'Reporter "ohne" Grenzen' wurde entnommen aus:
Elke Groß arbeitet als freie Journalistin beim WDR und ist Rechercheurin bei der Sendung MONITOR. Ekkehard Sieker ist freier Fernsehjournalist und längjähriger Mitarbeiter des politischen Magazins MONITOR beim WDR. Beide sind Redakteure bei dem neuen Nachrichtenmagazin Hintergrund.


Nachbemerkung dazu: Georges Soros ist auch in Aktivitäten der Vorgaben des Club of Rome verwickelt: Abtreibung, Intensivierung des Drogenkonsums in den USA, Förderung von Freimaurergruppen während der Gorbatschow und Jelzin-Zeit in Russland, gezielte Bevölkerungsreduzierung – so wie von den Rockefellers vertreten bzw. so wie auch von Madeleine Albright öffentlich ausgesprochen – in Deutschland und Russland sind 90% der Bevölkerung überflüssig und müssen beseitigt werden. Laut Rockefeller ist dieses Programm der Bevölkerungsreduzierung ein weltweites Programm.

Der NED zeichnete nicht nur für die nachgewiesene Wahlfälschung im Irak verantwortlich, sondern war ebenso verantwortlich für die Schaffung der bezahlten orangenen "Revolution" in der Ukraine, bei der die Orange-Wähler für ihre Stimme jeweils 500 US-$ erhielten.
Aber das verdient auch wieder einen separaten Bericht.

© Rumpelstilz 10-2-2008 und 21-2-2008 Politik-Global