Montag, 1. September 2008

0809-03 / Medienkrieg der Zensur gegen Russland

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Hier stelle ich einen Artikel, erschienen bei Spiegelfechter, ein - und verfaßt von Jens Berger. Selbst hatte ich die letzten Tage mit einem defekten Laptop zu kämpfen, und lebte etwas hinter dem Mond. Um so dankbarer bin ich, daß auch andere wachsam das Zeitgeschehen verfolgen. Da mir sehr daran gelegen ist, die hinterhältigen Machenschaften, Lügen und Verleumdungen der NWO-Medien offenzulegen - und den Verleumdeten wieder Recht und Ansehen zukommen zu lassen - erscheint dieser nachstehende Text unter CreativeCommonsInternational Lizenz, d.h. der Artikel darf unter Quellenangabe kostenfrei und nicht kommerziell vervielfertigt werden.

Gleichzeitig soll dies Ihnen zu wissen helfen, wofür Sie GEZ-Gebühren bezahlen ... und was der offizielle Tenor der Regierungspropaganda ist, damit Sie sich auch immer "politisch korrekt" in dieser "Republik" ausdrücken ...



Das Interview


31. August 2008 von Spiegelfechter - Drucken

Wo fängt Zensur an? Wenn Informationen nach dem Willen eines Zensors manipuliert oder unterdrückt werden, so ist dies zweifelsohne ein Fall von Zensur. Wenn Informationen zusammengekürzt werden, um in ein sende- oder drucktaugliches Format gebracht zu werden, ist die Grenze zwischen journalistischer Verantwortung und gewollter Meinungsmanipulation oft fließend. Welche Passagen sollen beispielsweise aus einem einstündigen Interview gekürzt werden, für dessen Sendeplatz nur 10 Minuten zur Verfügung stehen? Vor diesem Problem stand die ARD am letzten Freitag.

Der Moskauer ARD-Studioleiter Thomas Roth hatte die Gelegenheit, den russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin ausführlich zur Kaukasus-Krise und zu den politischen Verwerfungen zwischen dem Westen un Russland zu befragen. Roth schreibt im Tagesschau-Blog stolz, es hätte seitens Putins keine Themenbeschränkung gegeben. Die Themenbeschränkungen kamen indes von der Redaktion aus Deutschland, die dem Interview nur 10 Minuten Sendeplatz nach den Tagesthemen einräumte. Roth und sein Team mussten das Interview, das in voller Länge im russischen Fernsehen 27 Minuten Sendezeit einnahm, also radikal kürzen. Warum die ARD für dieses interessante und hochbrisante Stück Fernsehjournalismus keine halbe Stunde Sendezeit über hatte, bleibt fraglich. An einem starren Sendefenster kann es nicht gelegen haben. Nach dem Putin-Interview sendete man bei der ARD von 23:30 bis 5:00 morgens eine Sondersendung mit dem Namen “Der Kampf ums Weiße Haus - Die lange Nacht der US-Wahlen” - warum man nicht 20 Minuten dieser Sendung für ein zeithistorisches Dokument hätte kürzen können, ist unerklärlich. Ebenso fraglich bleibt es, warum aus dem Interview gerade die Stellen herausgefiltert wurden, die der westlichen Position widersprechen. Mit der vorgenommenen Kürzung erhält das Interview einen vollkommen anderen Informationsgehalt. Die ARD hat in diesem Falle die Grenze zwischen journalistischer Verantwortung und Meinungsmanipulation überschritten.

Besonders tragisch ist in diesem Zusammenhang, dass es von Seiten der ARD kein Transscript des vollständigen Interviews gibt. Auch im Internet veröffentlicht die ARD nur die gekürzte Fassung.

Update: Nach über 300 größtenteils äußerst enttäuschten Kommentaren im Tageschau-Blog und einer steigenden Zahl von Blogs, die sich mit der Thematik auseinandergesetzt haben, hat die ARD reagiert und Thomas Roth hat eine Erklärung veröffentlicht.

Roth entschuldigt die technisch schlechte und gekürzte Version mit Terminproblemen, weist aber jeden Vorwurf der “Zensur” kategorisch von sich. Er kündigt an, dass das Interview in voller Länge am 2. September um 6.20 im WDR gezeigt wird und er sich am 4. September um 14.00 im Tagesschau-Chat dem Volke stellen will. Das wird sicher sinnvoll sein, denn Roths Kommentar geht auf einige zentrale Kritikpunkte nicht ein:
- Warum wurde das Interview in voller Länge nicht ins Internet gestellt?- Warum wurde das Interview in voller Länge nicht auf einem Spartensender gezeigt?- Warum findet sich nirgends ein von der ARD autorisiertes Script mit dem Interview in voller Länge?- Warum erweckte man sowohl im Fernsehen, als auch im Internet, den Eindruck, das gekürzte Interview sei nicht gekürzt, sondern vollständig?- Ist es einem Inhalt angemessen, der sich bei den Zuschauern und Lesern eines überaus großen Interesse erfreut, um 6.20 auf einem Regionalsender gezeigt zu werden?

Die Krisen-PR der ARD scheint zumindest im Ansatz zu funktionieren. Ohne die überwältigende Reaktion auf das Fehlverhalten, hätte es sicher noch nicht einmal eine Ausstrahlung in den frühen Morgenstunden gegeben. Die Reaktion der ARD ist aber nicht mehr als ein Notnagel. Das Kind ist in den Brunnen gefallen und vielen Internetnutzern ist ein Licht aufgegangen, dass auch das “Schlachtschiff” des deutschen Fernsehjournalismus nicht so neutral und objektiv ist, wie es sich gerne gibt. Ende des Updates


Als Videoversion für Leser, die der russischen Sprache nicht mächtig sind, gibt es eine Version des russischen Fernsehens, die ein User auf YouTube mit deutschen Untertiteln einstellte:
Besondere Mühe machte sich der Blogger Azot, der auf Blogspot.com einen eigenen Blog einrichtete, auf dem er das offizielle Transscript des Interviews auf Deutsch übersetzte und die gekürzten Teile markierte. Dieses interessante Dokument möchte ich meinen Lesern nicht vorenthalten - die gekürzten Teile sind orange (hellrot) markiert. Zusätzliche Passagen aus einer Abschrift auf dem Internetportal Russland.ru sind gelb (grün) markiert:


Thomas Roth: Herr Ministerpräsident, nach der Eskalation in Georgien sieht das Bild in der internationalen Öffentlichkeit so aus damit meine ich Politik, aber auch Presse: Russland gegen den Rest der Welt. Warum haben Sie Ihr Land mit Gewalt in diese Situation getrieben?

Wladimir Putin: Was meinen Sie, wer hat den Krieg begonnen?

Thomas Roth: Der letzte Auslöser war der georgische Angriff auf Zchinwali

Wladimir Putin: [Ich] Danke Ihnen für diese Antwort. So ist es auch, das ist die Wahrheit. Wir werden dieses Thema später ausführlicher erörtern. Ich möchte nur anmerken, dass wir diese Situation nicht herbeigeführt haben.

Wladimir Putin: Ich bin überzeugt, dass das Ansehen eines jeden Landes, das im Stande ist, das Leben und die Würde der Bürger zu verteidigen, eines Landes, das eine unabhängige Außenpolitik betreiben kann, dass das Ansehen eines solchen Landes mittel- oder langfristig steigen wird. Umgekehrt: Das Ansehen der Länder, die in der Regel die Interessen anderer Staaten bedienen, die die eigenen nationalen Interessen vernachlässigen unabhängig davon, wie sie das auch erklären mögen , wird sinken.

Roth: Sie haben die Frage trotzdem noch nicht beantwortet, warum Sie die Isolation ihres ganzen Landes riskiert haben

Putin: Ich dachte, geantwortet zu haben, aber wenn sie zusätzliche Erklärungen brauchen, das mache ich. Unser Land, das die Würde und den Stolz unserer Bürger verteidigen kann, und die außenpolitischen Verpflichtungen im Rahmen der Friedensstiftung erfüllen kann, wird nicht in Isolation geraten, ungeachtet dessen was unsere Partner in Europa und USA im Rahmen ihres Blockdenkens sagen. Mit Europa und den USA endet die Welt nicht. Und im Gegenteil, ich möchte es nochmal betonen: Wenn Staaten ihre eigene nationale Interessen vernachlässigen, um außenpolitische Interessen anderer Staaten zu bedienen, dann wird die Autorität dieser Länder unabhängig davon, wie sie das auch erklären mögen , nach und nach sinken. D.h. wenn die europäischen Staaten die außenpolitischen Interessen der USA bedienen wollen, dann werden sie, aus meiner Sicht, nichts dabei gewinnen. Jetzt reden wir mal über unsere internationalen rechtlichen Verpflichtungen. Nach internationalen Verträgen haben die russischen Friedenstifter die Pflicht, die zivile Bevölkerung von Südossetien zu verteidigen. Und jetzt denken wir mal an 1995 (Bosnien). Und wie ich uns Sie gut wissen, haben sich die europäischen Friedensstifter, in dem Fall repräsentiert durch niederländische Streitkräfte, nicht in den Konflikt eingemischt und haben einer Seite damit erlaubt, einen ganzen Ort zu vernichten. Hunderte wurden getötet und verletzt. Das Problem und die Tragödie von Srebrenica ist in Europa sehr bekannt. Wollten Sie, dass wir auch so verfahren? Dass wir uns zurückgezogen hätten und den georgischen Streitkräften erlaubt hätten, die in Zchinwali lebende Bevölkerung zu vernichten?

Roth: Herr Ministerpräsident, Kritiker sagen, Ihr eigentliches Kriegsziel war gar nicht, nur die südossetische Bevölkerung aus Ihrer Sicht zu schützen, sondern zu versuchen, den georgischen Präsidenten aus dem Amt zu treiben, um den Beitritt Georgiens über kurz oder lang zur NATO zu verhindern. Ist das so?

Putin: Das stimmt nicht, das ist eine Verdrehung der Tatsachen, das ist eine Lüge. Wenn das unser Ziel gewesen wäre, hätten wir vielleicht den Konflikt begonnen. Aber, wie sie selbst sagten, das hat Georgien gemacht. Jetzt gestatte ich mir, an die Tatsachen zu erinnern. Nach der nicht legitimen Anerkennung des Kosovo haben alle erwartet, dass wir Südossetien und Abchasien anerkennen. Alle haben darauf gewartet und wir hatten ein moralisches Recht darauf. Wir haben uns mehr als zurückgehalten. Ich will das auch nicht kommentieren. Ja, mehr noch, wir haben das geschluckt. Und was haben wir bekommen? Eine Eskalation des Konfliktes. Überfall auf unsere Friedensstifter. Überfall und Vernichtung der friedlichen Bevölkerung in Südossetien. Das sind Tatsachen, die angesprochen wurden. Der französische Aussenminister war in Nordossetien und hat sich mit Flüchtlingen getroffen. Die Augenzeugen berichten, dass die georgischen Streitkräfte mit Panzern Frauen und Kinder überfahren haben, die Leute in die Häuser getrieben und lebendig verbrannt haben. Georgische Soldaten haben, als sie nach Zchinwali kamen, - so im vorbeigehen Granaten in die Keller und Bunker geworfen, wo Frauen und Kinder sich versteckt hatten. Wie kann man so etwas anders nennen, als Genozid?
Und jetzt zur Regierung in Georgien.
Das sind die Menschen, die ihr Land in die Katastrophe getrieben haben, die georgische Führung hat das mit eigenen Aktionen gemacht. Die Staatlichkeit des eigenen Landes torpediert. Solche Menschen sollten keinen Staat führen, ob groß oder klein. Wären sie anständige Personen, sollten sie unbedingt zurücktreten.

Roth: Das ist jedoch nicht Ihre Entscheidung, sondern die der georgischen Regierung.

Putin: Natürlich, jedoch kennen wir auch Präzedenzfälle, die einen anderen Charakter haben. Ich erinnere nur die amerikanische Invasion des Iraks und was sie mit Saddam Hussein gemacht haben, weil dieser ein paar schiitische Dörfer vernichtet hatte. Und hier wurden in den ersten Stunden der Kampfhandlungen auf südossetischem Territorium 10 ossetische Dörfer vollständig vernichtet (ausradiert).

Roth: Herr Ministerpräsident, sehen Sie sich denn im Recht, in das Territorium eines souveränen Staates, nämlich Georgien, vorzudringen und dort Bombardierungen durchzuführen? Ich selbst sitze hier nur aus purem Zufall mit Ihnen, da buchstäblich einige Meter von mir eine Bombe explodiert ist, die aus Ihrem Flugzeug abgeworfen wurde. Gibt Ihnen das aus völkerrechtlicher Sicht das Recht

Putin: Natürlich, haben wir ein Recht darauf …

Roth: Ich will nochmal darauf hinweisen: Die Bombe ist auf ein Wohnhaus abgeworfen worden.

Putin: Wir haben uns absolut im Rahmen des Völkerrechts bewegt. Wir haben den Angriff auf unsere Friedensstifter, auf unsere Bürger als ein Angriff auf Rußland aufgefasst. In den ersten Stunden der Kampfhandlungen töteten die georgischen Streitkräfte mehre Dutzend unserer Blauhelme. Haben unseren südlichen Posten, da war südlicher und nördlicher, mit Panzern eingekreist und direkt beschossen. Als unsere Blauhelmsoldaten die Technik aus einem Hangar holen wollten, wurde ein Schlag mit dem Artilleriesystem Grad ausgeführt. 10 Leute, die in diesen Hangar reingingen, wurden auf der Stelle getötet (lebendig verbrannt). Danach hat die georgische Luftwaffe Luftschläge in verschiedenen Punkten in Südossetien durchgeführt. Nicht in Zchinwali, sondern inmitten von Südossetien. Und wir sahen uns gezwungen, die Verwaltungspunkte der georgischen Streitkräfte, die sich außerhalb der Konfliktzone befanden, unschädlich zu machen. Das waren solche Punkte, von wo die Artillerieschläge und die Luftangriffe auf russische Blauhelme koordiniert und ausgeführt wurden.

Roth: Ich hatte ja gesagt, dass auch die Bombardierung der Zivilbevölkerung stattgefunden hat. Sie haben womöglich nicht alle Informationen.

Putin: Ich verfüge möglicherweise nicht über alle Informationen. Im Zuge der Kampfhandlungen sind Fehler möglich. Jetzt gerade hat die amerikanische Luftwaffe in Afghanistan einen Schlag gegen die Taliban durchgeführt und hat fast 100 Leute aus der Zivilbevölkerung getötet. Das ist die erste Möglichkeit. Die zweite, die wahrscheinlicher ist: die Verwaltungspunkte der georgischen Artillerie, der Luftwaffe und Radarstationen wurden mutwillig mitten in den Wohngebieten platziert, damit die Wahrscheinlichkeit der Luftschläge gegen diese minimiert wird. Sie haben die Zivilbevölkerung und Sie als Geiseln benutzt.

Roth: das ist eine Mutmaßung.

Roth: Der französische Außenminister Kouchner hat viele Sorgen geäußert in den letzten Tagen, als Minister der Ratspräsidentschaft. Er hat auch die Sorge geäußert, dass der nächste Konfliktherd um die Ukraine beginnt, nämlich um die Krim, um die Stadt Sewastopol. Ist die Krim das nächste Ziel, der Sitz der Schwarzmeerflotte?

Putin: Sie sagten das nächste Ziel. Wir haben auch hier kein Ziel gehabt. Deshalb ist es nicht korrekt, so zu reden.

Roth: Schließen sie das aus?

Putin: Und, wenn Sie gestatten, dann bekommen Sie eine zufriedenstellende Antwort: Die Krim ist kein kritisches Territorium, da hat es keinen ethnischen Konflikt gegeben, im Unterschied zum Konflikt zwischen Südossetien und Georgien. Und Russland hat längst die Grenzen der heutigen Ukraine anerkannt. Im Grunde genommen haben wir die Grenzverhandlungen abgeschlossen. Da bleiben nur Demarkationsangelegenheiten, das ist eine technische Angelegenheit. Und eine solche Frage riecht nach Provokation. Da gibt es innerhalb der Krim komplizierte Prozesse, Krim-Tataren, ukrainische Bevölkerung, russische Bevölkerung, also slavische Bevölkerung. Das ist aber ein internes Problem der Ukraine. Es gibt einen Vertrag über die Flotte bis 2017.

Roth: Ein anderer Außenminister, dieses mal der britische, Herr Millbrand äußerte seine Bedenken, dass ein neuer Kalter Krieg beginnt. Ein neuer Rüstungswettlauf. Wie würden sie die Situation einschätzen? Stehen wir jetzt an der Grenze zu einer neuen Eiszeit, einem neuen Kalten Krieg, dem Beginn eines neuen Rüstungswettlaufs? Wie sehen sie das?

Putin: Wissen sie, es gibt so einen Witz: Wer schreit als erster: Haltet den Dieb? - Derjenige, der gestohlen hat.

Roth: Der Außenminister von Großbritannien.

Putin: Das haben sie so gesagt. Wunderbar. Es ist eine Freude mit ihnen zu reden. Aber sie haben es gesagt.

Roth: Wo stehen wir? Ist es nur eine Eiszeit, ist es schon ein kalter Krieg, hat das Wettrüsten schon begonnen oder schließen sie alles aus?

Putin: Russland strebt keinerlei Verschiebungen an, keinerlei Spannungen. Obwohl auch das sein kann. Wir wollen gutnachbarschaftliche, partnerschaftliche Beziehungen unterhalten. Wenn Sie erlauben, dann sage ich, was ich darüber denke. Es gab die Sowjetunion und den Warschauerpakt. Und es gab die sowjetischen Streitkräfte in der DDR, und man muss es ehrlich zugestehen, das waren Okkupationskräfte, die nach dem Ende des zweiten Weltkriegs in Ostdeutschland geblieben sind unter dem Deckmantel der Koalitionsstreitkräfte. Nach dem Zerfall der Sowjetunion, des Warschauerpaktes sind diese Okkupationskräfte weg. Die Gefahr von Seiten der Sowjetunion ist weg. Die NATO aber, die amerikanischen Streitkräfte, in Europa sind immernoch da. Wofür? Um Ordnung und Disziplin in den eignen Reihen zu halten, um alle Koalitionspartner innerhalb eines Blocks zu halten, braucht man eine außenstehende Gefahr.

Und Iran ist da nicht ganz passend für diese Rolle. Man will daher einen Gegner wiederauferstehen lassen und dieser soll Rußland sein. In Europa jedoch fürchtet uns niemand mehr.

Roth: Die Europäische Union in Brüssel wird über Russland reden. Es wird wohl auch über Sanktionen gegen Russland zumindest geredet werden, möglicherweise werden sie beschlossen. Macht Ihnen das irgend eine Art von Sorge oder ist Ihnen das egal, weil Sie sagen, die Europäer finden sowieso nicht zu einer Stimme?

Putin: Würde ich sagen, wir pfeifen drauf, es ist uns egal, würde ich lügen. Natürlich verfolgen wir alles sehr aufmerksam. Wir hoffen, dass der gesunde Menschenverstand triumphieren wird, und wir glauben, dass eine nicht politisierte, sondern objektive Einschätzung der Ereignisse gegeben wird. Wir hoffen auch, dass die Aktionen der russischen Friedensstifter unterstützt werden und die Aktionen der georgischen Seite, diese verbrecherische Aktion durchgeführt hatte, sanktioniert werden.

Roth: Herr Ministerpräsident, müssen Sie sich in Wirklichkeit nicht entscheiden? Sie wollen auf der einen Seite auf eine intensive Zusammenarbeit mit Europa nicht verzichten, Sie können es meines Erachtens wirtschaftlich auch gar nicht, andererseits wollen Sie trotzdem nach eigenen russischen Spielregeln spielen. Also auf der einen Seite ein Europa der gemeinsamen Werte, die Sie auch teilen müssen, andererseits spielen Sie nach russischen Spielregeln. Beides zusammen geht aber nicht

Putin: Wir wollen nicht nach irgendwelchen besonderen Spielregeln spielen. Wir wollen, dass alle nach einheitlichen völkerrechtlichen Regeln vorgehen. Wir wollen nicht, dass diese Begriffe manipuliert werden, in einer Region die Regeln, in einer anderen die Regeln. Wir wollen einheitliche Regeln. Einheitliche Regeln, die die Interessen aller Teilnehmer berücksichtigen.

Roth: Wollen Sie damit sagen, dass die EU je nach Region nach unterschiedlichen Regeln handelt, die nicht dem Völkerrecht entsprechen?Putin: Absolut. Wie hat man Kosovo anerkannt? Man vergaß die territoriale Souverenität der Staaten, die UN-Resolution 1244, die sie selbst beschlossen haben. Dort durfte man das und in Abchasien und Südossetioen nicht. Warum?

Roth: D.h. Rußland ist einzig und allein fähig die Regeln des internationalen Völkerrechts zu bestimmen. Alle anderen manipulieren, machen es wie sie wollen? Hab ich Sie richtig verstanden?

Putin: Sie haben mich falsch verstanden. Haben Sie die Unabhängigkeit Kosovos anerkannt? Ja oder Nein?

Roth: Ich selbst nicht, ich bin Journalist.

Putin: Die westlichen Länder. Im Grunde haben es alle anerkannt. Nur, wenn man es dort anerkennt, dann muss man auch die Unabhängigkeit von Abchasien und Südossetien anerkennen. Es gibt überhaupt keinen Unterschied. Der Unterschied ist ausgedacht. Dort gab es ethnische Spannungen und hier gibt es ethnische Spannungen. Dort gab es Verbrechen praktisch von beiden Seiten-, und hier kann man die wahrscheinlich finden. Wenn man etwas gräbt, dann kann man die bestimmt finden. Dort gab es die Entscheidung, dass beide Völker nicht mehr zusammen in einem Staat leben können, und hier wollen sie es auch nicht. Es gibt keinen Unterschied und alle verstehen es in Wirklichkeit. Das alles ist nur Gerede, um rechtwidrige Schritte zu decken. Das nennt man, das Recht des Stärkeren. Und damit kann sich Rußland nicht abfinden.

Herr Roth, Sie leben schon lange in Rußland, sie sprechen hervorragend, fast ohne Akzent, russisch. Dass Sie mich verstanden haben, wundert mich nicht. Das ist mir sehr angenehm, jedoch möchte ich auch sehr, dass mich meine europäischen Kollegen verstehen, die sich am 1. September treffen und über diesen Konflikt beraten werden. Wurde die Resolution 1244 angenommen? Ja! Dort wurde unterstrichen geschrieben: territoriale Souverenität Serbiens! Die Resolution haben die in den Müll weggeworfen. Alles vergessen. Sie wollten die Resolution zuerst umdeuten, anders interpretieren, aber es ging nicht. Alles vergessen. Warum? Das Weiße Haus ordnete an, und alle führen aus! Wenn die europäischen Länder auch weiterhin eine solche Politik führen, dann werden wir über europäische Angelegenheiten in Zukunft mit Washington reden müssen.

Roth: Ich verstehe, was sie gesagt haben. Können wir ohne Übersetzer weitermachen?

Putin: Sicher.

Roth: Danke. Ich würde gerne eine Frage stellen, die die Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen betrifft. Unabhängig davon was es aktuell für Einschätzungen und Vorschläge gibt. Unter Berücksichtigung der besonderen Beziehungen zwischen unseren Ländern: Kann Deutschland in dieser Situation eine bestimmte Vermittlerrolle übernehmen?

Putin: Wir haben zu Deutschland sehr gute Beziehungen, vertrauensvolle Beziehungen, sowohl politische als auch ökonomische. Als wir mit Herrn Sarkozy gesprochen haben, bei seinem Besuch hier, haben wir gesagt, dass wir keinerlei Territorien in Georgien wollen. Wir werden uns in die Sicherheitszone zurückziehen, die in den früheren internationalen Abkommen vereinbart wurde. Aber da werden wir auch nicht ewig bleiben. Wir betrachten das als georgisches Territorium. Unsere Absicht besteht nur darin, die Sicherheit zu gewährleisten und es nicht so zu machen, dass da Truppen und Kriegsgerät heimlich geballt werden. Und zu verhindern, dass da die Möglichkeit eines neuen Konfliktes entsteht. Dann begrüßen wir die Teilnahme von Beobachtern der EU, der OSZE und natürlich auch Deutschlands. Wenn die Prinzipien der Zusammenarbeit geklärt sind.

Roth: D.h. Sie werden ihre Truppen auf jeden Fall zurückziehen.

Putin: Natürlich. Es ist für uns als erstes wichtig, die Sicherheit in der Region sicherzustellen. Als nächstes Südossetien zu helfen, die eigenen Grenzen zu sichern. Danach haben wir keine Gründe mehr uns dort aufhalten zu müssen. Und währen dieser Arbeit würden wir die Kooperation mit der EU, OSZE nur begrüßen.

Roth: Was können Sie unter der Berücksichtigung der Umstände, in dem sich diese Krise befindet, der Beziehungen zur USA und Europa, zur Eskalation dieser Krise beitragen?

Putin: Als erstes, das habe ich bereits gestern Ihren CNN-Kollegen gesagt, dass diese Krise unter anderem von unseren amerikanischen Freunden, im Zuge des Vorwahlkampfes provoziert wurde. Das schließt auch die Nutzung der administrativen Ressourcen in einer sehr bedauernswerten Ausführung ein, um einem der Kandidaten eine Mehrheit sicherzustellen. In dem Fall, dem der Regierungspartei.

Roth: Das glauben Sie wirklich? [auf russisch]: Das ist kein Fakt

Putin: [auf deutsch]: Das ist kein Fakt. [weiter auf russisch] Wir wissen, dass es dort viele amerikanische Berater gegeben hat. Das ist sehr schlecht, wenn man eine Seite des ethnischen Konflikts zuerst aufrüstet und sie dann dazu drängt, die Lösung des ethnischen Problems auf militärischem Wege zu suchen. Das scheint auf den ersten Blick einfacher zu sein, als mehrjährige Verhandlungen zu führen, Kompromisse zu suchen. Das ist jedoch ein sehr gefährlicher Weg. Und die Entwicklung der Ereignisse hat es gezeigt.

Instruktoren, Lehrer im weiten Sinne, Personal, welches die Nutzung der gelieferten Technik zeigt, sie alle müssen sich wo befinden? Auf Übungsanlagen und in den Übungszentren. Und wo waren diese Leute? In der Kampfzone! Und das drängt den Gedanken auf, dass die amerikanische Führung über die vorbereitete Aktion gewusst und mehr noch an dieser teilgenommen hat. Ohne einen Befehl der obersten Führung dürfen sich amerikanische Bürger nicht in der Konfliktzone aufhalten. In der Sicherheitszone durften sich lediglich die zivile Bevölkerung, Beobachter der OSZE und die Blauhelme. Wir jedoch haben da Spuren von amerikanischen Staatsangehörigen gefunden, die keiner dieser Gruppen angehören.

Das ist die Frage: wieso hat die Führung der USA es erlaubt, sich ihren Bürgern dort aufzuhalten, die dort kein Recht dazu hatten?

Und wenn sie es erlaubt haben, dann hab ich die Vermutung, dass es mutwillig passiert ist, um einen kleinen, siegreichen Krieg zu organisieren. Und falls das schiefläuft, Rußland in die Rolle des Gegners zu drängen, um daraufhin das Wahlvolk hinter einem der Präsidentschaftskandidaten zu vereinigen. Natürlich dem der Regierungspartei, da nur diese über eine solchen Ressource verfügen kann. Das sind meine Ausführungen und Vermutungen. Es ist Ihre Sache, ob Sie mir zustimmen oder nicht. Aber sie haben das Recht zu existieren, da wir Spuren von amerikanischen Staatsangehörigen in der Kampfzone gefunden haben.

Roth: Und eine letzte Frage, die mich sehr interessiert. Denken Sie nicht, dass Sie sich in der Falle Ihres eigenen autoritären Systems befinden? Sie kriegen Informationen von Ihren Geheimdiensten und anderen Quellen, jedoch haben die Medien Angst etwas zu berichten, was nicht mit der Linie der Regierung übereinstimmt. Ist es nicht so, dass das von Ihnen geschaffene System, Ihnen die Möglichkeit eines breiten Sichtfeldes auf diesen Konflikt nimmt, auf die Geschehnisse in Europa und anderen Ländern?

Putin: Sehr geehrter Herr Roth, Sie haben unser politisches System als autoritär bezeichnet. Sie haben in unserer heutigen Diskussion auch mehrfach über unsere gemeinsamen Werte gesprochen. Woraus bestehen diese? Es gibt einige grundliegende Werte, wie das Recht zu leben. In USA z.B. gibt es immer noch die Todesstrafe, in Rußland und Europa gibt es die nicht. Heißt das denn, dass Sie aus dem NATO-Block austreten wollen, weil es keine vollständige Übereinstimmung der Werte zwischen den Europäern und Amerikanern gibt?

Jetzt zum Konflikt, über den wir heute sprechen. Wissen Sie denn nicht, was sich in Georgien die letzten Jahre abgespielt hat? Rätselhafter Tot des Ministerpräsidenten Shwania, Niederschlagung der Opposition, physische Zerschlagung von Protestmärschen der Oppositionellen, Durchführung der Wahlen während eines Ausnahmezustands und jetzt diese verbrecherische Aktion in Ossetien mit vielen Toten. Und da ist natürlich ein demokratisches Land, mit der ein Dialog über die Aufnahme in die NATO oder gar EU geführt werden muss.

Und wenn ein anderes Land seine Interessen verteidigt, das Recht seiner Bürger auf Leben verteidigt, 80 unserer Leute wurden sofort getötet, 2000 aus der zivilen Bevölkerung wurden getötet und wir dürfen unsere Bürger dort nicht schützen? Und wenn wir das machen, dann nimmt man uns die Wurst weg? Wir haben die Wahl Wurst oder Leben. Wir wählen das Leben, Herr Roth.

Jetzt über den anderen Wert: Pressefreiheit. Sehen Sie nur wie diese Ereignisse in der amerikanischen Presse beleuchtet werden, die als leuchtendes Beispiel der Demokratie gilt. Und in der europäischen ist es ähnlich. Ich war in Peking, als die Ereignisse anfingen. Massierter Beschuß von Zchinwali, Anfang des Vorstoßes der georgischen Truppen, es gab sogar bereits vielfache Opfer, es hat keiner ein Wort gesagt. Auch Ihre Anstalt hat geschwiegen, alle amerikanischen Anstalten. So als ob gar nichts passiert. Erst als der Agressor in die Fresse bekam, “Zähne rausgeschlagen” bekommen hat, als er seine ganze amerikanische Ausrüstung aufgegeben und ohne Rücksicht gerannt ist, haben sich alle erinnert. An das internationale Völkerrecht, an das böse Rußland. Da waren alle wieder auf der Stelle. Wieso eine solche Willkür [in der Berichterstattung]?

Nun zur Wurst: Wirtschaft. Wir wollen normale, wirtschaftliche Beziehungen zu allen unseren Partnern. Wir sind ein sehr zuverlässiger Partner, wir haben noch nie einen Partner betrogen. Als wir Anfang der 60er die Pipeline in die BRD gebaut haben, hat unser transatlantischer Partner den Deutschen geraten, diesem Projekt nicht zuzustimmen. Sie müssen das ja wissen. Damals hat die Führung Deutschlands die richtige Entscheidung getroffen und die Pipeline wurde zusammen mit der Sowjetunion gebaut. Heute ist eine der zuverlässigsten Gas-Quellen für die deutsche Wirtschaft. 40 Mrd. m³ bekommt Deutschland jedes Jahr. Und wird es auch weiterhin, das garantiere ich. Sehen wir uns das globaler an. Wie ist die Struktur unseres Exports in die europäischen Länder und auch in die USA? 80 % davon sind Rohstoffe (Öl, Gas, Ölchemie, Holz, Metalle). Das alles ist von der europäischen und Weltwirtschaft in höchsem Maße gefragt. Das sind sehr gefragte Produkte auf dem Weltmarkt.

Wir haben auch die Möglichkeiten in hochtechnologischen Gebieten, die sind jedoch sehr begrenzt. Mehr noch, trotz rechtsgültiger Abkommen mit der EU beispielsweise über atomaren Brennstoff, werden wir rechtswidrig vom europäischen Markt ferngehalten. Wegen der Position unserer französischen Freunde. Aber sie wissen davon, wir haben mit denen lange diskutiert. Und wenn jemand diese Beziehungen aufgeben will, dann können wir nichts dagegen machen. Wir wollen das jedoch nicht. Wir hoffen sehr, dass unsere Partner ihre Pflichten genauso erfüllen, wie wir unsere.

Das war über unseren Export. Was Euren Export, also unseren Import, angeht, so ist Rußland ein sehr zuverlässiger und großer Markt. Ich erinnere mich jetzt nicht an genaue Zahlen, Import der Maschinenbautechnologie aus Deutschland wächst von Jahr zu Jahr. Dieser ist sehr groß heutzutage. Und wenn jemand uns nicht mehr beliefern will, dann werden wir das wo anders kaufen. Nur wer braucht das, verstehe ich nicht?

Wir drängen auf eine objektive Analyse der Geschehnisse und wir hoffen, dass gesunder Menschenverstand und die Gerechtigkeit siegen werden. Wir sind das Opfer der Aggression und wir hoffen auf die Unterstützung unserer europäischen Partner.

Jens Berger

Bildnachweis: Regierung der Russischen Föderation




Kommentar Politik-Global

Obiges Beispiel zeigt in flagranter Weise, in welche Richtung die Bevölkerung in Deutschland gedungen werden soll. Grob gesagt sind über 90% der Berichterstattungen in Deutschland "zweckgerichtet" - oder man darf gerne auch sagen: grob gefälscht.

Und wenn heute als Negativbeispiele "Neues Deutschland" oder "Der Völkische Beobachter" genannt werden, so ließe sich ebenso gut die nahezu GESAMTE deutsche Medienlandschaft in diese selbe Kategorie einreihen. In dem Artikel bei PG wurde auch das Beispiel des Kommentars der Springer-Zeitung "WELT ONLINE" zumindest im ersten Teil wiedergegeben - ihn vollständig wiederzugeben widerstrebte mir zutiefst - Lügen braucht man nicht noch weiter zu propagieren. Nur Wahrheit kann den Menschen eine Rückbesinnung auf wirkliche Ziele vermitteln. Es ist nicht nur eine BILD-Zeitung, die oberflächlichste und primitivste Propaganda macht - längst sind auch die davon betroffen, die meinen in ihrer täglichen Zeitung "steckt immer ein kluger Kopf" oder wenn sie ein Magazin lesen "wüßten sie mehr".

Und eben in der Vermittlung von Wahrheit sind die privaten Medien im Internet gewachsen, getragen von Idealisten, die weder Kosten noch Mühen scheuen, sich für eben diese Wahrheit einzusetzen. Obenstehendes Interview, von dem ich aktuell aus rein technischen Problemen nicht rechtzeitig erfuhr (PC und Netz), zeigt jedoch in Übernahme von 'Der Spiegelfechter' mit welch perfiden Methoden die Bürger auch über die öffentlich rechtlichen Medien belogen werden. Herr Roth besaß (und besitzt?) die Chuzbe die Gastfreundschaft in einem Land zu genießen - und dennoch über Zensur Aussagen zu entstellen und zu verfälschen, auf daß der Bundesbürger glaube, die USA seien unser Freund und Russland sei ganz etwas Übles.

Das genaue Gegenteil ist der Fall. Auch ich kenne Russland ein bißchen und spreche fließend Russisch. Und wenn man trotz mancher Erfahrungen Russlands in der Vergangenheit in eben diesen Russen Freunde findet, so sind dies dann keine westlichen Lippenbekenntnisse, wie: "my friend" oder "mon ami" - in Russland heißt es "товарищ" (Kamerad) und hat damit eine tiefere Bedeutung. Zwar gibt es auch die Übersetzung "мой друг" aber es wird nicht in gleicher Art verwendet. Um deutsche "Journalisten" die in Russland ihren Dienst versehen, werde ich auf jeden Fall einen großen Bogen machen, denn sie dürften mehr Probleme mit ihrem Gewissen haben, so sie denn noch eins haben - genau wie der Werbefachmann, der gentechnisch modifiziertes Tierfutter bewirbt - wohl wissend welchen Schaden er Mensch und Tier zufügt.


Es lebe das Internet - solange es noch lebt.


CCI 2008 Politik-Global Rumpelstilz 2008-09-02/03








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Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ein weiteres Schulbeispiel für Presse der Reichsten – Ärmeren hat sie nie gehört.

Anonym hat gesagt…

Moing,

hier könnt Ihr einige Reaktionen (natürlich zensiert) bzgl. ARD nachlesen.

http://blog.tagesschau.de/?p=1380

Das es auch anders geht zeigt Panorama mit "Neuer kalter Krieg? – Deutschlands riskanter Kurs".

http://daserste.ndr.de/panorama/media/krieg100.html

Gruß Kurt

Anonym hat gesagt…

Sollte noch ein Zweifel an der Objektivität der Medien bestanden haben dürfte dieser jetzt ausgeräumt sein. Um es noch einmal deutlich zu sagen, auch für den Jugoslawienkrieg wurden Beweise, die die serbische Seite belasten manipuliert und gefälscht. Ich kann mich noch gut erinnern, wie Scharping, seinerzeit Verteidigungsminister, mit diesen Täuschungen an die Öffentlichkeit ging... Der Fehler liegt jedoch nicht im System. das Systen ist der Fehler.

frank aus berlin hat gesagt…

Schade,daß Putin nicht noch deutlicher wurde.
Er hätte zum Beispiel auf die rein
völkerrechtliche Lage der "brd" hin
weisen können!

Auch,wenn ich mich hier ewig widerhole:

www.youtube.com"

"die wahrheit über die brd"

7teilige Doku.

Anonym hat gesagt…

Frank aus Berlin, dann wäre das Interview womöglich gar nicht erst ausgestrahlt worden, nicht mal in der gekürzten Fassung.
Ich habe selbst noch nie einen so ehrlichen Staatsmann, denn das Wort Politiker wäre jetzt schon eine Verunglimpfung, so engagiert in einem Interview gesehen.
Jetzt müsste eigentlich jedem klar sein, der dem Wort Freiheit eine persönliche hohe Bedeutung zuordnet, was da für menschenverachtende Strippenzieher im Hintergrund arbeiten. Allein die Fragestellungen von diesem Roth waren dermaßen unverschämt und die Situation auf den Kopf stellend, das man sich wundern muß, das Putin das Interview nicht abgebrochen hat. Jeder deutsche Volks-vertreter(verbrecher) hätte sich die Art der Fragestellung verbeten, hätte nie darauf geantwortet.
Wer Putin jetzt noch als NWO-verschwörer verdächtigen will, der....
gradischnik

Anonym hat gesagt…

...aber irgendwas ist faul an der Sache, ich weiß bloß nicht was...und das werden die wenigsten von uns erfahren, wenn überhaupt!
Welche Rolle nimmt der Roth ein, was spielt der für ein Spiel?
Ich kann mir nicht helfen, aber werden wir hier nicht nach Strich und Faden verarscht?
Alleine schon die Betrachtung Roth - Putin eröffnet 8 mögliche Auslegungen nach Gut und Böse, wenn ich richtig rechne.
Ein teuflisches Spiel, das die Weltverbrecher betreiben.
Wir wissen rein gar nichts. Wir lesen und hören nur, was wir lesen und hören sollen, nicht mehr und nicht weniger. Wer zensiert, schafft neugierde. Wir sollen es ja sehen. Ein perfides Unterhaltungsspiel, was sich ein paar lenkende Aufseher ausgedacht haben. Wer sind die?

Anonym hat gesagt…

Probleme mit dem PC…!? Da weiß ich was.

»Buy a Macintosh.« Um einen alten Apple-Spot zu zitieren. Die laufen wie ein Toyota-Auto!

Schad', ich find den Schnipsel grad nicht. Dafür den hier »1984«. Damals gegen IBM gerichtet. Immer noch und immer wieder aktuell, auch nach 50 Jahren. Paßt hervorragend zu den gleichgeschalteten Medien.

http://www.youtube.com/watch?v=OYecfV3ubP8
http://www.youtube.com/watch?v=pw76XpN8WcA
http://www.youtube.com/watch?v=nHJkAYdT7qo&feature=related

mehr auf youtube unter apple commercials oder auf der Äppel-Seite selbst.


Hallo Rumpel,
kauf dir 'n MacBook oder besser 'n MacBook Pro mit mattem (!) Bildschirm. Infos gibt's hier…

http://mackauf.de/Produktuebersicht/
http://www.getamac.de/
http://www.cyberport.de/
http://digitalplanet.de/shop/
http://www.gravis.de/

http://www.mactechnews.de/news/index.html
http://www.macnews.de/
http://forum.macup.com/forum/
http://www.macdailynews.com/index.php
http://www.roughlydrafted.com/RD/Q4.06/Q4.06.html
http://www.tuaw.com/
http://www.apple.com/

Angucken kann man sich die Dinger mittlerweile in jedem Media-Saturn-Holding-Markt. Trotzdem würde ich im Indernett bestellen, allderweil es billiger ist und man das Teil gleich retour shcicken kann, falls es nicht gefällt, Pixelfehler oder sonstwas hat.

Die Alternative wäre Windows eXPired plattmachen und Ubuntu aufspielen. Ubuntu »Hardy Heron« gibt es hier und ein gutes Forum dazu.

http://ubuntuusers.de/
http://www.ubuntu.com/


Gruß und Danke!


P.S. Hallo Rumpel, vielleicht kann (in gegenseitiger Anerkennung) Jens Berger das Thema Chemtrails aufgreifen und einem größeren Publikum zugänglich machen…!?

Filos hat gesagt…

Schon die Fragen alleine waren eine Frechheit, die andere ausser sich bringen koennten.

Filos hat gesagt…

Andererseids, weil ich teilweise weiss, wie TV funktioniert: Kann es sein dass Putin und Roth eine Absprache hatte, um so ein Gegengewicht zu den West-Medien zu haben, welches dann allerdings von Deutschland nicht akzeptiert wurde? Die Fragen waren zwar teilweise unverschaemt, aber im Grunde genommen wiederspiegelt sich die Meinung der Westler in den Fragen von Roth. D.h. man nimmt die Meinung der Westler, macht daraus Fragen, und antwortet entsprechend, dass die Westler ihre Meinung aendern oder zumindest eine andere Meinung als Gegengewicht in Betracht ziehen.

freethinker hat gesagt…

Wenn ich deutsche und russische Medien vergleiche erhalte ich meist objektivere Informationen durch die russischen Medien. Den Wahrheitswert deutscher Medien unter wohlwollenden Gesichtspunkten schätze ich auf maximal 5 Prozent. Was man den Menschen hier in diesem verkrüppelten,zensierten Interview angeboten hat ist einfach beschämend.
Daher neige ich mehr und mehr dazu die westlichen Propagandamedien ganz außen vor zu lassen.

alex 1984 hat gesagt…

Der ARD Blog wird derzeit "sauber" gemacht = ZENSIERT. Um 12.20 Uhr waren noch 560 Postings online, fünf Minuten später nur noch 307. Viele der freigeschalteten Postings, im Laufe des gestrigen und heutigen Tages, verschwanden nach geraumer Zeit. Ich selber hatte einige Beiträge geschrieben, die, wie es scheint, "etwas" kritischer als die sonst kritischen Beiträge waren und einer Freischaltung durch die ARD-Manipulatoren nicht würdig waren.

Es ist davon auszugehen, dass momentan in der "Kommando- und Manipulationszentrale" der ARD sich ganze Geheimdienste einquartiert haben. Die Situation ist für diese Faschisten mehr als kritisch geworden, ich bin gespannt, ob die schlafende Masse dieses Mal wach wird.

Ich bitte Euch alle, infortmiert Verwandte, Freunde und Bekannte, mit diesem HOCHBRISANTEN Thema werdet Ihr nicht mehr als "Verschwörungstheoretiker" abgestempelt, die Maske(n) der Faschisten, hinter der sie sich als "Demokraten" verstecken, ist gefallen, wir MÜSSEN diese Gelegenheit nutzen, denn beim nächsten Mal (Eva Herman vor gut einem Jahr, nun das Putin-Interview) werden sie ganz, ganz vorsichtig sein. Versucht Euren Mitmenschen klar zu machen, dass dieser Vorfall nicht die Ausnahme ist, sondern die Regel.

Hoch lebe das Internet!

alex 1984 hat gesagt…

Und jetzt nochmal für Google, damit solche Beiträge wie dieser besser gefunden werden können.

Der ARD Blog, in dem sich Thomas Roth zum Putin-Interview geäussert hat

http://blog.tagesschau.de/?p=1380

wird derzeit "sauber" gemacht = ZENSIERT. Um 12.20 Uhr waren noch 560 Postings online, fünf Minuten später nur noch 307. Viele der freigeschalteten Postings, im Laufe des gestrigen und heutigen Tages, verschwanden nach geraumer Zeit. Ich selber hatte einige Beiträge geschrieben, die, wie es scheint, "etwas" kritischer als die sonst kritischen Beiträge waren und einer Freischaltung durch die ARD-Manipulatoren nicht würdig waren. Ferner bin ich der festen Überzeugung, dass TAUSENDE von Beiträgen NICHT freigeschaltet wurden!

Es ist davon auszugehen, dass momentan in der "Kommando- und Manipulationszentrale" der ARD sich ganze Geheimdienste einquartiert haben. Die Situation ist für diese Faschisten mehr als kritisch geworden, ich bin gespannt, ob die schlafende Masse dieses Mal wach wird.

Ich bitte Euch alle, infortmiert Verwandte, Freunde und Bekannte, mit diesem HOCHBRISANTEN Thema werdet Ihr nicht mehr als "Verschwörungstheoretiker" abgestempelt, die Maske(n) der Faschisten, hinter der sie sich als "Demokraten" verstecken, ist gefallen, wir MÜSSEN diese Gelegenheit nutzen, denn beim nächsten Mal (Eva Herman vor gut einem Jahr, nun das Putin-Interview) werden sie ganz, ganz vorsichtig sein. Versucht Euren Mitmenschen klar zu machen, dass dieser Vorfall nicht die Ausnahme ist, sondern die Regel.

Hoch lebe das Internet!

Filos hat gesagt…

Wenn ich mich richtig erinnere so hat GOOGLE MAP bis vor Kurzem Georgien in saemtlichen Details gezeigt. Hat auch Abchasien und Suedosetien gezeigt und so benannt. Heute allerdings nicht mehr. Habt ihr das auch bemerkt oder habe ich da etwas falsch in Erinnerung?

Overkill hat gesagt…

@ filos

Hab noch fiesere Meinung dazu, hier ne Andeutung:

Das könnte alles auch nur ein „Sturm im Wasserglas” sein, um uns damit zu beschäftigen. Also „Tittytainment” für Polit-Freaks wie uns, um uns damit eifrig schnattern zu lassen, damit wir die NWO-Realisierung global gleichzeitig gar nicht mehr mitkriegen und unseren „FOKUS” eindimensional auf das Interview richten, anstatt hellwach anderswo zu bleiben.

Ich rate weiter zur VORSICHT.
(Kann jedenfalls nie schaden ...)


Übrigens:
Auch ich habe gestern einen Beitrag eingestellt gehabt dort, der durch die Zensur gefallen wurde. Bei Politblog - weiter unten - ist er noch lesbar. Es ging da um den Chefredaktor der „The New York Times”, John Swinton, der bereits 1880 festgestellt hatte, daß es sowas wie eine FREIE PRESSE bis dato (1880!!!) nicht gibt. - Wieso wohl wurde genau das nicht veröffentlicht, bei der ARD, als Lesermeinung ...

Anonym hat gesagt…

http://blog.tagesschau.de/?p=1380

wieder Online und Aktuell:

582: Politik
Am 2. September 2008 um 14:26 Uhr

Filos hat gesagt…

Overkill, deshalb auch mein Gedankengang vor ein paar Tagen ueber Kissinger und Putin. Der neue Suendenbock ist(Putin &Co) nur wir koennen momentan nicht feststellen ob die Krise so momentan gewollt (geduldet) ist oder nicht. Wie dem auch sei, was die einen machen, koennen die anderen auch. Propaganda hier Propaganda da. Zum Guten Zweck oder auch zum Boesen. In den naechsten Wochen wissen wir mit Sicherheit mehr. Spaetestens bis zum Fruehling 2009.

Anonym hat gesagt…

na schoen, dann haben wir eben wir medienzensur! na und!

wer schaut/hoert schon so genau hin? fusball u. dsds, das sind doch die kracher, bei bier u. chips!

wer interessiert sich schon (noch) fuer putin? 2000? 10000? 20000? v. 80 millionen?

man sollte die tagesschau auf die wetterkarte beschraenken u. den leuten erzaehlen, wie gut es ihnen geht, welch wunderbare kanzlerin wir haben u. zur abschreckung nicht putin sondern diasporakinder zeigen

denn DAS bringt stimmen am wahltag!

wuerde man sich nicht sauwohl fuehlen mit der zensur u. diktatur, dann wuerde man ja kaempfen

aber in deutschland ist alles perfekt u. nicht so mies wie z.Zt.in thailand

und ueberhaupt, wer braucht schon das internet? nur um diese volksruhestoerer zu erdulden diese miesen die?

peter w. hat gesagt…

Das mit Google Earth bzw. auch Maps kann ich bestätigen. Vor etwa einem Jahr habe ich mit einem Bekannten die Stadt Krivoy Rog in der Ukraine bis aufs Haus genau zoomen können.
Jetzt, ist die gesamte Gegend durch grobe grüne Kreise und Quadrate ersetzt worden und man kann kein einziges Gebäude mehr erkennen.
Es scheint so als ob überall da wo diese Drecks Amis eine Schweinerei abziehen wollen oder bereits haben, ihnen niemand auf die Finger schauen soll.
Mich hat das in dem Moment jedenfalls äusserst misstrauisch gemacht als ich das bemerkte.

@PC-Amonym2Rumpel
Stimmt, wenn man mit Ubuntu oder Mac arbeitet braucht man auch keine Angst von den NSA Hintertüren des Weltmarktführers zu haben.

peter w. hat gesagt…

@filos

Wenn Putin & Co der "neue" Sündenbock sein sollen, dann wär das aber nicht besonders originell. Denn in der westlichen Welt sind schon immer die Russen bzw. die Sowjets der Sündenbock gewesen.
Deshalb glaube ich auch nicht an diese Theorie. In meinen Augen ist USrael der Agressor und war es schon immer. Die angloamerikanischen Imperialambitionen sind offensichtlich.
Für mich steckt Russland und insbesondere Putin nicht mit in diesem Komplott. Russland wird einfach nur als Bösewicht benutzt und insgeheim hofft man immer noch, man könnte das Land einfach überfallen und sich die natürlichen Ressourcen dort stehlen.

Zum Glück wird Russland nicht mehr von Jelzin sondern von wahren Patrioten regiert denen im Ernstfall so nette Tools wie RS-24 und SS-27 zur Verfügung stehen.
Hoffentlich setzen sie diese auch ein, wenn man Ihenn keine andere Wahl lässt.

Anonym hat gesagt…

Ich hatte vot Wochen mal einen Verweis auf Astrologie-Seiten von XYXY

//astrologieklassisch.wordpress.com/

Vielleicht denken jetzt viele:
''ach so nen Scheiss''

O.K. - denkt nur weiter so - oder schliesst vielleicht die Möglichkeit ein dass halt doch was dran sein könnte.

Ich sage NUR soviel :
Es ist sehr viel dran, vorallem wenn's von einem Könner kommt!!

Lest ein bisschen auf diesem Blog die Seiten durch...
vorallem 2010 Horoskope ...ect
man muss nichts technisch verstehen....
einfach mal reinschauen....

Ich kann nur sagen: Es beginnt jetzt langsam ganz schön einzufahren ...
Ende 2010 hat's dann wohl jeder begriffen, dass eine NEUE ZEIT kommt!

Chance dem auszuweichen = KEINE!!

Jeder muss jetzt rechtzeitig beginnen SICH SELBST zu wandeln, sich darauf einzustellen.

An den Gestirns-Positionen kann NIEMAND
[weder: Bush/Merkel/ARD/ PUTIN/Rockefeller/...]
auch nur eine Kommastelle [zu seinen (UN)Gunsten] verschieben.

Also ab Sommer 2010 kommen PLUTO - URANUS - SATURN [& MARS] ganz eng in Gehege...
na dann Prost

Aragorn

Overkill hat gesagt…

@ Peter W.

War gerade mit meiner „Google-Earth” über Krivoy Rog, Ukraine. (Meine Freundin kommt übrigens aus Lugansk, Stückchen wech davon!)

Gut, die Markierung „Krivoy Rog” liegt mitten in der Pampa, schlecht von der Redaktion plaziert! Aber ich kann da ringsum alle Häuser einwandfrei dedektieren und die Felder auch. Was Du mit groben, grünen Kreisen bezeichnest, sind: BEWÄSSERUNGSANLAGEN der semi-ariden Kreisbogenberegnungstechnik. Dieselbe Technologie findest Du auch überall in Saudi-Arabien, wo diese Kreisbogenriesenberegnungsanlagen im Kreis herum Wasser verrieseln und im Kreisbogen drinnen alles grünt bzw. wächst. Die Vierecke darum dürften die alten, veralteten normalo-Feldergrenzen noch sein. Diese Ertragsform ist weit günstiger als bisherige Felderbestellung. Auch Israel ist weitestenteils auf diese Technik übergegangen, hat sie aber noch weiter verfeinert, selbstverständlich mit fiesem Abgraben des Grundwassers der Palästinenser, deren Dorfbrunnen nicht mehr viel Wasser fördern können. Pech gehabt. Der eine hats, der andere muß von Israel Wasser aus Tankwagen gegen Shekel teuer kaufen.
Also mag sein, daß diese Primitiv-Technik von den Amis geklaut wurde, aber eine Lumperei kann ich darin momentan nicht erkennen. Oder sollte ich was übersehen haben?

Anonym hat gesagt…

overkill - du meinst, dass es jetzt normal anmutet, dass alle nun wieder jede menge waffen kaufen? weil ja wieder so gefährlich geworden ist?

Anonym hat gesagt…

Krasser geht man mit den Aussagen von Achmenischad um.

Es geht ja den Besitzern der USA nur ums stehlen.

Und diese Reichsten sind so pathologisch gierig daß sie eigentlich in eine Suchtklinik gehören. Diagnose: können den Hals nicht voll kriegen, die menachlich verarmten Kranken.

Anonym hat gesagt…

Die ARD hat gut versteckt in ihrer Mediathek eine "übersetzte" vollständige Fernsehaufzeichnung des Interviews mit dem Ministerpräsidenten von Russland

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video371414_bcId-_ply-internal_res-flash256_vChoice-video371414.html


Quelle: http://www.radio-utopie.de/2008/09/02/video-mitschnitt-des-unzensierten-putin-interviews-veroeffentlicht/

Gruß Kurt

frank aus berlin hat gesagt…

Liebe Freunde,habt Gnade mit mir!
Ich hatte gesagt,daß ich mich noch melde,aber da bin ich ja nun und
muß Euch zu meiner Schande gestehn,daß ich schon wieder Eure
Kommentare nur überflogen habe.
Dafür Entschuldige ich mich bei Euch
allen!
Ihr habt doch alle "E-mule" auf Eurem
PC installiert.(E-donkey is auch okay)

So,jetzt gebt Ihr mal ein


"Das Deutschland-Protokoll"

von Ralf Uwe Hill.

Das scheint mit so der Augenöffner
zu sein!

Seid nicht sauer,daß ich mich jetz nicht so oft melde,ich muß mich
erst mal um das kümmern,was zur
Zeit f ü r m i c h unumgänglich ist.

Ich habe Euch alle NICHT vergessen!!!

Holger,ich werde nächste Woche in die russische Botschaft begeben,um
einiges inpunkto Friedensverträge
in Erfahrung zu bringen.Versprochen!

Denkt bitte NICHT,das wäre vom Tisch,nee ganz im Gegenteil!!!
Aber laßt mich das BITTE so machen,
wie ich glaube,was richtig ist...

P.S. Holger,Overkill,Gradischnik,
Hulprivat,und all`Ihr anderen...
es dauert ein klein wenig,aber was
lange währt...
Ihr kenn den Spruch!

Sobald ich näheres weiß,melde ich mich! Ganz fest versprochen!!!

Bis dahin seid ganz lieb gegrüßt
von Frank aus Berlin

Anonym hat gesagt…

http://www.tagesschau.de/ausland/roth100.html

Thomas Roth zum Putin-Interview im Ersten

Von Zensur kann keine Rede sein

Lieber Zuschauer, liebe Zuschauerin,

aus Anlass des Interviews mit dem russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin haben wir so viele E-Mails bekommen, dass ich sie leider nicht mehr alle einzeln beantworten kann. Die meisten beziehen sich aber auf den gleichen Sachverhalt, dass wir das Interview unzulässig gekürzt hätten.

Dazu ist zu sagen: Wir haben mit der russischen Seite, also dem Pressedienst des Ministerpräsidenten, vereinbart, dass wir, sofern der Inhalt es rechtfertigt, in den Nachrichtensendungen der Tagesschau und den Tagesthemen über das Interview berichten und außerdem eine zirka zehnminütige Zusammenfassung nach den Tagesthemen senden. Das haben wir selbstverständlich auch getan (Wortlaut).

Das Interview selbst war erheblich länger, was übrigens durchaus häufig vorkommt. Fernsehen, Radio, aber auch Zeitungen stellen in einem solchen Fall eine redaktionelle Fassung her, die dann in dem vorbesprochenen Rahmen auch veröffentlicht wird. Mit Zensur hat das nicht das geringste zu tun. Manche E-Mail-Schreiber scheint das zu bewegen.

Ich habe zugelassen, dass das Interview durch mehrere russische Sender begleitet wird und nach einer vereinbarten Sperrfrist (20:00 Uhr Ortszeit) nach eigener Entscheidung veröffentlicht werden kann. Die russischen Sender haben das in sehr unterschiedlichen Längen getan (von 5 bis zu rund 40 Minuten). Einige haben nur das aus ihrer Sicht Wichtigste veröffentlicht. Verpflichtet waren sie nur zur Quellenangabe: ein Interview der ARD, Erstes Deutsches Fernsehen. Nur zum Verständnis: Hätte die ARD Interesse daran gehabt, irgendetwas nicht zu veröffentlichen, hätten wir uns gar nicht erst auf solche Bedingungen eingelassen. Also nichts durcheinander bringen!

Die etwas eingeschränkte technische Qualität war dem ungeheuer hohen Zeitdruck an diesem Abend geschuldet. Das hätten wir natürlich gerne noch besser hinbekommen. Der russische Simultanübersetzer ist selbstverständlich ein diplomierter Übersetzer, der schon viele hochrangige Persönlichkeiten, übrigens auch Wladimir Putin, übersetzt hat. Mit etwas weniger Zeitdruck wären wir sicher noch zu einer mehr umgangssprachlichen Übersetzung gekommen, als das an diesem Abend gelungen ist.

Letzter Punkt: Selbstverständlich ist unser journalistisches Interesse, das ganze Interview zu veröffentlichen. Das geschieht am Dienstag, den 2. September, um 6:20 Uhr im WDR-Fernsehen und wird danach auf www.tagesschau.de auch in schriftlicher Form veröffentlicht. Wir machen das sehr gerne und freuen uns, wenn wir das große Interesse damit zufriedenstellen können.

Allen Blog-Kommentatoren und E-Mail-Schreibern herzlichen Dank für ihre Reaktion. Ausgenommen sind diejenigen, denen es nicht gelungen ist, sich außer schwer nachvollziehbaren Beschimpfungen klar und wenigstens halbwegs höflich zu äußern.

Allerletzter Punkt: Ich freue mich, am Donnerstag, den 04. September, um 13:00 Uhr über das Interview auf tagesschau.de zu chatten. Sie alle sind dazu gewiss herzlich eingeladen.

Mit besten Grüßen

Thomas Roth

Anmerkung der Redaktion: Das tagesschau.de-Blog war vorübergehend aus technischen Gründen nicht erreichbar, wir bitten um Verständnis.

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http://www.tagesschau.de/ausland/putininterview100.html

Langfassung des Interviews mit Wladimir Putin
"Natürlich haben wir im Rahmen des Völkerrechts gehandelt"

ARD-Korrespondent Thomas Roth führte am 29.08.2008 ein Interview mit dem russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin über die Eskalation im Kaukasus-Konflikt. Das Gespräch wurde am gleichen Abend in einer circa zehnmütigen Fassung als ARD-Sondersendung im Ersten ausgestrahlt. Wie von vielen Zuschauern gewünscht, dokumentiert tagesschau.de an dieser Stelle das komplette Interview. Thomas Roth hat an anderer Stelle bereits die Entstehungsgeschichte des Interviews erläutert.

Thomas Roth: Herr Ministerpräsident, nach der Eskalation in Georgien sieht das Bild in der internationalen Öffentlichkeit - damit meine ich Politik, aber auch Presse - so aus: Russland gegen den Rest der Welt. Warum haben Sie Ihr Land mit Gewalt in diese Isolation getrieben?

Wladimir Putin: Was meinen Sie: Wer hat den Krieg begonnen?

Roth: Die letzte auslösende Attacke war der georgische Angriff auf Zchinwali, die letzte auslösende Attacke.

Putin: Ich danke Ihnen für diese Antwort. Das stimmt, so war es in der Tat. Wir werden später näher darauf eingehen, ich will nur hervorheben, dass nicht wir eine solche Situation ausgelöst haben. Und jetzt zum Ansehen Russlands.

Ich bin davon überzeugt, dass das Ansehen eines beliebigen Landes, das imstande ist, das Leben und die Würde seiner Bürger zu schützen, eines Landes, das imstande ist, eine unabhängige Außenpolitik zu befolgen, in näherer oder mittelfristiger Zukunft, in der Welt nur wachsen wird.

Und umgekehrt: Das Ansehen der Länder, die es sich zur Regel gemacht haben, außenpolitische Interessen anderer Staaten zu bedienen, indem sie sich über ihre eigenen nationalen Interessen hinwegsetzen, ungeachtet dessen, womit sie dies begründen, dieses Ansehen wird abnehmen. Das ist alles.

Roth: Sie haben die Frage trotzdem noch nicht beantwortet, warum Sie die Isolation Ihres ganzes Landes riskiert haben.

Putin: Ich meine, dass ich diese Frage beantwortet habe, aber wenn sie zusätzlicher Erläuterungen bedarf, gebe ich sie. Ich bin der Meinung, dass ein Land, in diesem Falle Russland, das die Ehre und Würde seiner Bürger verteidigen, deren Leben schützen kann, seinen völkerrechtlichen Verpflichtungen im Rahmen der Friedenstruppen nachkommt - so ein Land wird nicht in Isolation geraten, was immer auch unsere Partner in Europa oder in den USA innerhalb ihres Blockdenkens reden mögen. Mit Europa und den Vereinigten Staaten geht die Welt noch nicht zu Ende.

Und umgekehrt, ich möchte es noch einmal hervorheben: Wenn irgendwelche Staaten der Meinung sind, dass sie sich über die persönlichen, nationalen Interessen hinwegsetzen können, indem sie die außenpolitischen Interessen anderer Staaten bedienen, wird das Ansehen solcher Staaten in der Welt, womit sie ihre Position auch immer erklären mögen, nach und nach zurückgehen. Wenn die europäischen Staaten die außenpolitischen Interessen der USA bedienen wollen, so werden sie dadurch, meiner Meinung nach, nichts gewinnen.

Und nun zu unseren völkerrechtlichen Verpflichtungen: Laut internationalen Abkommen haben die russischen Friedenstruppen die Verpflichtung übernommen, die friedliche Bevölkerung in Südossetien in Schutz zu nehmen.

Erinnern wir uns jetzt an das Jahr 1995 in Bosnien. Uns ist gut bekannt, dass die europäischen Friedenstruppen, die aus niederländischen Militärangehörigen bestanden, eine der angreifenden Seiten nicht aufgehalten haben und es dieser Seite ermöglicht haben, eine ganze Ortschaft zu vernichten. Hunderte Menschen wurden getötet und in Mitleidenschaft gezogen. Das Problem und die Tragödie in Srebrenica ist Europa sehr gut bekannt. Möchten Sie etwa, dass wir ebenso gehandelt hätten? Dass wir weggegangen wären und es damit den georgischen Militäreinheiten ermöglicht hätten, die in Zchinwali lebenden Menschen zu vernichten?

Roth: Herr Ministerpräsident, Kritiker sagen, Ihr eigentliches Kriegsziel war gar nicht nur, die südossetische (aus ihrer Sicht) Bevölkerung zu schützen, sondern zu versuchen, den georgischen Präsidenten aus dem Amt zu treiben, Georgien weiter zu destabilisieren. Warum? Um den Beitritt Georgiens über kurz oder lang in die NATO zu verhindern. Ist das so?

Putin: Dem ist nicht so, das ist eine Verdrehung der Tatsachen, das ist eine Lüge. Wäre dies unser Ziel - dann hätten wir wahrscheinlich diesen Konflikt begonnen. Aber Sie selbst haben doch gesagt, dass die georgische Seite diesen Konflikt begonnen hat.

Ich erlaube mir nun, auf einige jüngste Geschichtsfakten hinzuweisen. Nach dem nicht legitimen Beschluss über die Anerkennung von Kosovo haben alle erwartet, dass Russland die Unabhängigkeit und die Souveränität von Südossetien und Abchasien anerkennen wird. So war es doch - alle haben eine solche Entscheidung Russlands erwartet. Und das moralische Recht dazu hatten wir.

Aber wir haben dies nicht getan. Wir haben uns mehr als zurückhaltend verhalten. Ich will dies nicht kommentieren, wir haben diese Entscheidung wahrhaftig hinuntergeschluckt. Und was haben wir dafür bekommen? Eine Eskalation des Konflikts, den Überfall auf unsere Friedenskräfte, den Überfall und die Vernichtung der Zivilbevölkerung in Südossetien!

Ihnen sind doch die Tatsachen aus der dortigen Gegend bekannt, die bereits veröffentlicht wurden. Der Außenminister Frankreichs war ja in Nordossetien, wo er sich mit Flüchtlingen getroffen hat. Augenzeugen berichten, dass georgische Militäreinheiten gegen Frauen und Kinder mit Panzern vorgegangen sind. Sie trieben die Menschen in Häuser und verbrannten sie lebendigen Leibes. Und als georgische Soldaten in Tschinwali einmarschiert waren, haben sie in Keller, in deren sich Frauen, Kinder versteckt haben, im Vorbeigehen Granaten geworfen. Was ist das, wenn nicht Völkermord?

Nun zur georgischen Führung. Leute, die ihr Land in eine Katastrophe gestürzt haben - die Führung Georgiens selbst hat mit ihren Handlungen die territoriale Integrität und Staatlichkeit Georgiens untergraben. Solche Menschen dürfen meiner Meinung nach natürlich an gar keiner Staatsspitze stehen. Egal, ob das kleine oder große Staaten sind. Wären dies anständige Menschen, dann hätten sie selbst sofort zurücktreten müssen.

Roth: Aber Herr Ministerpräsident, das ist nicht Ihre Entscheidung, das ist die georgische Entscheidung.

Putin: Natürlich. Aber wir kennen ja andere Präzedenzfälle. Erinnern wir uns daran, wie die amerikanischen Truppen in den Irak einmarschiert waren und was sie mit Saddam Hussein gemacht haben, weil er einige Dörfer der Schiiten vernichtet hat. Hier dagegen wurden gleich in den ersten Stunden zehn Dörfer auf dem Territorium Südossetiens dem Erdboden gleichgemacht.

Roth: Gibt Ihnen das alles das Recht, nicht nur in der Konfliktzone zu bleiben, sondern darüber hinaus in ein souveränes Land zu marschieren und dieses Land an einer ganzen Reihe von Stellen zu bombardieren? Dass ich hier vor Ihnen sitze, verdanke ich der Tatsache, dass eine Bombe aus Ihrem Flugzeug hundert Meter rechts von mir in Gori in einem Wohnviertel explodiert ist, und nicht da, wo ich stand. Ist das nicht klarer Völkerrechtsbruch, dass Sie ein Land de facto besetzen? Woher nehmen Sie das Recht?

Putin: Natürlich haben wir im Rahmen des Völkerrechts gehandelt. Den Überfall auf die Posten unserer Friedenskräfte, den Mord an unseren Friedensstiftern und an unseren Bürgern haben wir zweifelsohne als einen Überfall auf Russland verstanden.

In den ersten Stunden der Kampfhandlungen haben die georgischen Streitkräfte mit ihren Schlägen gleich mehrere Dutzend Soldaten der russischen Friedenskräfte getötet. Sie haben unsere südliche Stellung (dort gab es im Süden und im Norden Stellungen der Friedenstruppen) mit Panzern umzingelt und sie unter direkten Beschuss genommen.

Als unsere Friedenstruppen versucht haben, schweres Kriegsgerät zu mobilisieren, haben die georgischen Truppen Grad-Raketenwerfer-Feuer eingesetzt. Zehn russische Soldaten, die noch in den Garagen waren, wurden auf der Stelle getötet. Sie sind lebendigen Leibes verbrannt. Danach hat die Luftwaffe Georgiens Schläge gegen verschiedene Gegenden Südossetiens - nicht in Zchinwali, sondern in der Mitte von Südossetien - durchgeführt.

Und wir wurden gezwungen, georgische Feuerleitstellungen unter Feuer zu nehmen, die sich außerhalb der Kampf- und der Sicherheitszone befanden. Aber dies waren Stellungen, aus denen die georgischen Streitkräfte geführt, und von wo aus die russischen Truppen und die Friedenstruppen angegriffen wurden.

Roth: Ich habe Ihnen doch gerade gesagt, dass auch Wohnviertel bombardiert worden sind. Was ich selbst erlebt habe, sonst würde ich das nicht sagen. Kann es sein, dass Sie vielleicht nicht alle Informationen haben?

Putin: Vielleicht habe ich nicht wirklich alle Informationen, und während der Kämpfe kann es auch zu Fehlern kommen. Vor Kurzem haben die amerikanischen Luftstreitkräfte in Afghanistan angeblich den Taliban einen Schlag versetzt, in Wirklichkeit aber haben sie mit einem Schlag an die hundert friedliche Menschen vernichtet.

Das ist die erste Möglichkeit, aber die zweite Möglichkeit ist wahrscheinlicher: Die Feuerleitstellen, die Luftwaffenlenkstellungen und die Radarstationen hat die georgische Seite manchmal gerade in Wohngebieten untergebracht, um zu verhindern, dass wir gegen diese unsere Luftwaffe einsetzen. Dadurch hat sie die Zivilbevölkerung und auch Sie als Geiseln benutzt.

Roth: Gut, das ist eine Vermutung. Herr Ministerpräsident, der französische Außenminister Kouchner hat viele Sorgen geäußert in den letzten Tagen als Minister der Ratspräsidentschaft. Er hat auch die Sorge geäußert, dass der nächste Konfliktherd in der Ukraine beginnt, nämlich um die Krim, und zwar um die Stadt Sewastopol. Ist die Krim das nächste Ziel? Der Sitz der Schwarzmeerflotte?

Putin: Sie sagten: das nächste Ziel. Aber wir hatten auch hier kein nächstes Ziel. Es ist nach meiner Meinung deshalb nicht korrekt, von irgendeinem nächsten Ziel zu sprechen. Das ist Thema Eins. Wenn Sie mir gestatten zu antworten, dann werden Sie zufrieden sein.

Die Krim ist kein umstrittenes Territorium. Dort hat es keinen ethnischen Konflikt gegeben, im Unterschied zum Konflikt zwischen Südossetien und Georgien. Russland hat längst die jetzigen Grenzen der heutigen Ukraine anerkannt. Im Großen und Ganzen haben wir eigentlich die Verhandlungen um die Grenze abgeschlossen. Es geht lediglich um die Demarkation, also um rein technische Dinge.

Die Frage über derartige Ziele Russlands birgt meines Erachtens einen provokativen Sinn in sich. Innerhalb der Gesellschaft auf der Krim verlaufen zu komplizierte Prozesse: Das Problem der Krimtataren, der ukrainischen, russischen und überhaupt der slawischen Bevölkerung - dies ist jedoch ein innerpolitisches Problem der Ukraine selbst. Mit der Ukraine haben wir einen Vertrag über den Aufenthalt unserer Flotte in Sewastopol bis 2017. Wir werden uns von diesem Vertrag leiten lassen.

Roth: Herr Ministerpräsident, ein weiterer Außenminister hat Sorgen geäußert, in diesem Fall der britische Außenminister Milliband. Er hat vor einem neuen - ich benutze dieses Wort als Zitat - Kalten Krieg zwischen Russland und dem Westen gewarnt. Er hat vor einem beginnenden Wettrüsten gewarnt. Wo stehen wir? Wie würden Sie das bezeichnen: Ist das eine Eiszeit, ist es schon ein Kalter Krieg und hat das Wettrüsten schon begonnen, oder schließen Sie alles aus?

Putin: Es gibt den Ausspruch: Haltet den Dieb! Derjenige, der am lautesten schreit, der ist der Dieb.

Roth: Der ist der Räuber, der britische Außenminister.

[Bildunterschrift:
ARD-Korrespondent Thomas Roth traf Russlands Regierungschef Wladimir Putin in Sotschi. ]

Putin: Das haben Sie gesagt. Exzellent! Es ist angenehm, sich mit Ihnen zu unterhalten. Aber das haben Sie gesagt. Meint man es aber ernst, so ist Russland keinesfalls darauf aus, dass sich die Situation zuspitzt. Wir wollen keine Spannungen, mit wem auch immer. Wir streben freundliche, gutnachbarliche Beziehungen an, Partnerschaftsbeziehungen mit allen Staaten.

Wenn Sie gestatten, ich denke darüber Folgendes: Es hat die Sowjetunion und den Warschauer Vertrag gegeben. In Deutschland gab es sowjetische Truppen. Ehrlich gesagt waren es Besatzungstruppen, die in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg geblieben sind, als Truppen der Alliierten. Diese Besatzungstruppen wurden nach dem Zerfall der Sowjetunion abgezogen, der Warschauer Vertrag löste sich auf. Es gibt keine Gefahr seitens der Sowjetunion. Aber die NATO, die US-Truppen, sind in Europa geblieben. Warum?

Um Ordnung im eigenen Haus, im eigenen Lager, mit den eigenen Verbündeten zu schaffen, um sie im Rahmen der Blockdisziplin zu halten – braucht man eine äußere Gefahr. Der Iran passt nicht ganz für eine solche Rolle. Also will man unbedingt Russland als Feindbild ins Leben zurückrufen. Aber in Europa hat man davor keine Angst mehr.

Roth: Am Montag tagt die EU in Brüssel. Sie wird über Russland reden. Es wird wohl auch über Sanktionen gegen Russland geredet werden, möglicherweise beschlossen. Macht Ihnen das irgend eine Art von Sorge oder ist Ihnen das egal, weil Sie sagen: Die Europäer finden sowieso nicht zu einer Stimme?

Putin: Wenn ich sagen würde, dass uns dies völlig wurscht, völlig egal wäre - dann würde ich lügen. Natürlich ist es uns nicht gleichgültig. Wir werden natürlich aufmerksam verfolgen, was sich dort abspielt. Wir hoffen nur, dass der gesunde Menschenverstand die Oberhand gewinnt. Wir hoffen, dass es nicht eine politisierte, sondern eine objektive Einschätzung der Ereignisse in Südossetien und in Abchasien geben wird. Und wir hoffen, dass die Aktivitäten der russischen Friedenskräfte unterstützt werden und dass die Handlungen der georgischen Seite, die diese verbrecherische Aktion provoziert hat, verurteilt werden.

Roth: Herr Ministerpräsident, müssen Sie sich nicht in Wirklichkeit entscheiden? Sie wollen einerseits, wenn ich Sie richtig verstehe, auf eine intensive Zusammenarbeit mit Europa nicht verzichten. Sie können es meines Erachtens auch wirtschaftlich gar nicht. Andererseits wollen Sie trotzdem nach eigenen russischen Spielregeln spielen? Also auf der einen Seite wollen Sie ein Europa der gemeinsamen Werte, die Sie auch teilen müssen, andererseits spielen Sie nach russischen Spielregeln? Beides zusammen geht aber nicht. Erklären Sie es mir.

Putin: Wir sind, wie Sie wissen, nicht darauf aus, nach unseren eigenen, besonderen Regeln zu spielen. Wir wollen, dass alle nach ein- und denselben Regeln handeln, die als Völkerrecht bezeichnet werden.

Wir wollen aber nicht, dass irgend einer mit diesen Begriffen manipuliert. In der einen Weltregion spielen wir so - in einer anderen wiederum nach anderen Regeln. Aber dies muss unseren Interessen entsprechen. Wir wollen, dass es einheitliche Regeln gibt, die den Interessen aller Teilnehmer der Weltgemeinschaft gerecht werden.

Roth: Das bedeutet aber, Sie unterstellen, dass die europäische Gemeinschaft in unterschiedlichen Gegenden der Welt nach unterschiedlichen Spielregeln spielt, die nicht dem Völkerrecht entsprechen. Habe ich Sie richtig verstanden?

Putin: Natürlich, wie denn sonst? Wie hat man Kosovo anerkannt? Die territoriale staatliche Integrität hat man ganz vergessen, die Resolution 1244 ebenfalls, die wir gemeinsam verabschiedet und unterstützt haben. Dort durfte man so verfahren, aber in Abchasien und Südossetien nicht? Warum nicht?

Roth: Russland ist der einzige Wächter des Völkerrechts, alle anderen sind manipuliert, verstehen das nicht, haben andere Interessen, und denen ist das egal. Habe ich Sie richtig verstanden?

Putin: Sie haben mich falsch verstanden. Wurde die Unabhängigkeit des Kosovo von ihnen anerkannt, ja oder nein?

Roth: Aber nicht alle Länder Europas. Nicht alle.

Putin: Die meisten. Wenn sie sie aber dort anerkannt haben, dann erkennen sie doch auch die Unabhängigkeit von Abchasien und Südossetien an. Kein Unterschied. In dieser Position gibt es keinen Unterschied. Dies ist ein ausgedachter Unterschied.

Dort hat es einen ethnischen Konflikt gegeben, und auch hier gibt es ihn. Dort hat es praktisch von beiden Seiten Verbrechen gegeben, und auch hier wird man sie wohl finden können. Auf beiden Seiten, wenn man gut sucht, dann kann man sie finden. Wahrscheinlich. Dort wurde beschlossen, dass diese beiden Völker miteinander in einem Staat nicht leben können. Auch hier wollen sie nicht in einem Staat zusammenleben. Da gibt es keinen Unterschied! Dies sehen doch alle wunderbar ein, jetzt wird nur viel drum herum geredet, um unrechtmäßige Entscheidungen zu vertuschen. Dies ist das Recht des Starken, Faustrecht. Und damit kann sich Russland nicht abfinden.

Herr Roth, Sie leben schon lange in Russland, Sie sprechen exzellent Russisch, fast akzentfrei. Kein Wunder, dass Sie mich verstanden haben. Es ist mir angenehm, aber ich möchte, dass auch unsere europäischen Kollegen mich verstehen, die sich am 1. September versammeln und diesen Konflikt behandeln werden.

Roth: Kann ich Ihnen erklären, warum sie Sie nicht verstehen? Darf ich das? Weil der Unterschied, so wird argumentiert, darin besteht, dass im Kosovo zum Beispiel die UNO mitbeschäftigt war, internationale Gremien mitbeschäftigt waren, es gab verschiedene Resolutionen. Sie haben einige davon, Russland auch, mitgetragen. Dieses war in Südossetien, Abchasien natürlich nicht der Fall, oder nur zum Teil. Und darin besteht, jedenfalls aus der Sicht der europäischen Gemeinschaft, der große Unterschied. Dass Gewalt auf beiden Seiten angewendet worden ist, ist richtig.

Putin: Die Resolution 1244 wurde doch verabschiedet, in der die territoriale Integrität Serbiens festgeschrieben steht und hervorgehoben wurde. Diese Resolution wurde in den Mülleimer geworfen, man hat sie vergessen, man versuchte, sie anders auszulegen, was aber nicht gelang. Warum hat man sie ganz vergessen? Weil es im Weißen Haus befohlen wurde und alle haben den Befehl ausgeführt. Wenn die europäischen Länder die Politik der USA auch in Zukunft so befolgen werden, dann werden wir über die europäischen Angelegenheiten mit Washington reden müssen.

Roth: Ich würde gerne auch noch zu dem anderen Thema, wenn ich darf, kommen, und zwar zu den russisch-deutschen Beziehungen. Glauben Sie, dass Deutschland bei den sichtbaren Differenzen, die zwischen Ihnen und der Kanzlerin und sicherlich auch in Brüssel angesprochen werden, eine vermittelnde Rolle spielen kann? Wo sehen Sie die Aufgabe von Deutschland in dieser Krise?

Putin: Mit Deutschland haben wir sehr gute und vertrauliche Beziehungen in der Politik und in der Wirtschaft. Als wir mit Herrn Sarkozy während seines Moskaubesuchs gesprochen haben, sagten wir ihm direkt, dass wir nicht die Absicht haben, irgendwelche georgischen Gebiete zu besetzen. Und wir werden natürlich die Stellungen verlassen, wo wir uns jetzt befinden, und uns in die Sicherheitszone zurückziehen, die in früheren internationalen Verträgen vereinbart waren.

Aber auch dort wollen wir nicht ewig bleiben, weil wir meinen, dass dies georgisches Territorium ist. Unser Ziel besteht lediglich darin, die Sicherheit in dieser Region zu gewährleisten, und wir wollen verhindern, dass heimlich wieder Waffen und schwere Kriegstechnik konzentriert wird. Wir wollen verhindern, dass dort wieder Voraussetzungen für einen neuen bewaffneten Konflikt geschaffen werden.

Und dabei ist die Teilnahme internationaler Beobachter der OSZE, der EU, darunter auch aus Deutschland, nur zu begrüßen. Wir müssen nur die gemeinsamen Arbeitsprinzipien vereinbaren.

Roth: Das heißt, Sie ziehen auf jeden Fall Ihre Truppen dann zurück?

Putin: Hauptsache ist, dass die Sicherheit in dieser Zone garantiert wird. Im nächsten Schritt werden wir Südossetien helfen, seine Grenzen zu sichern. Danach gibt es für uns keinen Grund mehr, uns in dieser Sicherheitszone weiter aufzuhalten. In diesem Zusammenhang kann ich sagen, dass wir im Rahmen dieser Arbeit die Zusammenarbeit mit den europäischen Strukturen und mit der OSZE begrüßen.

Roth: Wo sehen Sie aus der Krise, die es ohne Frage gibt, auch in den Beziehungen zu Russland von Seiten Europas und den USA, wo sehen Sie ganz persönlich und ganz praktisch den Ausweg? Was können Sie dazu beitragen, dass diese Krise nicht weiter eskaliert, sondern deeskaliert und aufgehoben wird?

Putin: Erstens sagte ich das gestern Ihren CNN-Kollegen: Die Krise wurde, wie mir scheint, sehr erheblich unter anderem mit Hilfe unserer amerikanischen Freunde während des Wahlkampfes provoziert: Das ist die Nutzung der Machtressourcen der Administration in der kläglichsten Art, um die Vorzüge eines der Präsidentschaftskandidaten zu sichern - in diesem Fall zugunsten der regierenden Partei.

Roth: Das glauben Sie wirklich?

Putin: Ja, ich glaube es.

Roth: Haben Sie Fakten?

Putin: Analyse.

Roth: Das ist kein Fakt.

Putin: Das ist kein Fakt. Uns ist bekannt, dass es dort viele amerikanische Berater gegeben hat. Es ist sehr schlecht, eine der Seiten beim ethnischen Konflikt aufzurüsten und dann diese dazu zu drängen, ethnische Probleme auf dem militärischen Wege zu lösen. Dies scheint zwar einfacher, als jahrelang zu verhandeln und nach Kompromissen zu suchen. Aber das ist zugleich ein sehr gefährlicher Weg, was sich ja dann aus der Entwicklung auch gezeigt hat.

Aber die Berater und Instrukteure, die Ausbilder, das Personal, das die Truppen ausbildet und an der gelieferten Kriegstechnik trainiert hat, das muss sich auf dem Übungsgelände und in den Trainingszentren befinden. Und wo waren sie in Wirklichkeit? In der Zone der Kampfhandlungen. Und allein dies lässt vermuten, dass die Führung der USA über die vorbereitete Aktion im Bilde war. Mehr noch - sie hat daran höchst wahrscheinlich teilgenommen. Denn ohne das Kommando der höchsten Führung hätten amerikanische Bürger kein Recht, sich in der Konfliktzone aufzuhalten. In der Sicherheitszone durften sich nur Ortsbewohner, OSZE-Beobachter und die Friedenskräfte aufhalten. Dort haben wir aber Spuren amerikanischer Bürger entdeckt, die weder zur ersten, noch zur zweiten, noch zur dritten Kategorie gehört haben.

Und da ergibt sich die Frage: Warum hat die oberste Führung der Vereinigten Staaten die Präsenz ihrer Bürger in der Sicherheitszone gestattet, die sich dort gar nicht aufhalten durften? Und wenn ihnen dies gestattet wurde, dann kommt bei mir der Verdacht auf, dass dies extra gemacht wurde, um einen kleinen siegreichen Krieg zu organisieren. Und als dieser misslungen war, dann wurde aus Russland ein Feindbild gemacht, um auf dieser Grundlage die Wähler um einen der Präsidentenanwärter zu scharen. Natürlich um den Kandidaten von der regierenden Partei. Weil nur die regierende Partei über solche Ressourcen verfügen kann. Dies sind meine Überlegungen und Annahmen. Es ist Ihre Sache, ob Sie damit einverstanden sind oder nicht, aber sie sind existenzberechtigt, weil wir auf die Spuren der US-Bürger in der Zone der Kampfhandlungen gestoßen sind.

Roth: Herr Ministerpräsident, gestatten Sie meine letzte Frage, die mich schon lange interessiert: Sind Sie nicht selbst in der Falle Ihres eigenen autoritären Systems? Sie empfangen Information über ihre Geheimdienste, Sie empfangen Information über die Militärs, Sie empfangen Information aus Ihrer Hierarchie, in der viele Angst haben, etwas Falsches zu sagen, weil die Führung etwas anderes entscheidet. Das heißt, Sie bekommen unter Umständen auch von den Medien nicht die Wahrheit geliefert, die Sie brauchen, weil auch dort viel Angst ist, etwas Falsches zu sagen, weil möglicherweise die Führung etwas anders entscheidet, die Menschen ihre Karrieren gefährden. Und eben dieses System verstellt Ihnen dann selbst den Blick auf große internationale Entwicklungen, zum Beispiel auch auf Europa hinzusehen. Wie sehen Sie das?

Putin: Sehr geehrter Herr Roth, Sie sprachen über unseren politischen Aufbau wie über ein autoritäres System. Während unserer heutigen Diskussion haben Sie mehrfach die gemeinsamen Werte erwähnt. Wo ist das Set dieser Werte? Es gibt grundlegende Prinzipien, zum Beispiel das Recht des Menschen auf Leben. In den USA gibt es zum Beispiel die Todesstrafe, bei uns in Russland gibt es sie nicht, auch bei Ihnen in Europa gibt es sie nicht.

Bedeutet dies etwa, dass Sie, sagen wir mal, aus dem NATO-Block austreten möchten? Weil es zwischen den Europäern und den Amerikanern keine völlige Übereinstimmung der Werte gibt? Nun zum Konflikt, den wir jetzt gemeinsam erörtern. Ist Ihnen denn nicht bekannt, was sich in Georgien in den letzten Jahren abgespielt hat? Der geheimnisvolle Tod des Ministerpräsidenten Schwanija, die Abrechnung mit der Opposition, das praktisch gewaltsame Auseinandertreiben von Protestaktionen der Oppositionskräfte, Nationalwahlen unter dem Notstandsgesetz, dann diese verbrecherische Aktion in Südossetien mit vielen menschlichen Opfern. Und dies ist natürlich trotzdem ein demokratisches Land, mit dem ein Dialog geführt werden muss und das in die NATO und vielleicht auch in die EU aufgenommen werden muss.

Und wenn ein anderes Land seine Interessen schützt, das Recht seiner Bürger auf Leben verteidigt, auf die ein Überfall verübt wurde? Gleich zu Beginn wurden auf unserer Seite 80 Mann umgebracht, an die 2000 friedliche Bürger getötet - und wir sollen das Leben unserer Bürger dort nicht in Schutz nehmen dürfen?

Und wenn wir uns jetzt damit beschäftigen, unser Leben zu verteidigen, will man uns dafür dann die Wurst wegnehmen? Was für eine Wahl haben wir? Zwischen Wurst und Leben. Wir wählen das Leben, Herr Roth.

Und nun zu einem anderen Wert, zum Thema Pressefreiheit. Sehen Sie sich nur an, wie diese Ereignisse in der Presse der USA behandelt werden, die man als Leuchte der Demokratie bezeichnet.

Genauso in der europäischen Presse. Ich war in Peking, als es zu diesen Ereignissen in Georgien kam. Der Massenbeschuss von Tschinwali war im Gange, Bodenoperationen der georgischen Truppen waren gestartet, es gab bereits zahlreiche Opfer und niemand sagte auch nur ein Wort dazu, auch Ihr Fernsehsender hat geschwiegen, alle US-Sender ebenfalls, als wäre nichts geschehen, als wäre alles ruhig.

Sobald aber der Aggressor eins in die Fresse gekriegt hat, sobald ihm die Zähne ausgeschlagen wurden, sobald er all seine amerikanischen Waffen zurückließ und abgehauen war, dann erinnerten alle sich plötzlich an das Völkerrecht und an das böse Russland. Alle waren plötzlich wie ein einziger Chor aufgetreten. Warum wohl eine solch unterschiedliches Verhalten?

Und nun zur Wurst, genauer gesagt, zum Thema Wirtschaft. Wir streben normale Wirtschaftsbeziehungen mit all unseren Partnern an. Wir sind ein sehr zuverlässiger Partner, wir haben niemals jemanden im Stich gelassen.

Als wir zum Beispiel zu Beginn der Sechziger Jahre die Pipeline in die BRD verlegten, haben unsere Partner aus Übersee den Deutschen geraten, diesem Projekt nicht zuzustimmen, das sollten Sie doch wissen. Aber die Führung Deutschlands hat damals die richtige Entscheidung getroffen, und dieses System wurde zusammen mit der Sowjetunion gebaut. Heute ist dies eine zuverlässige Quelle für die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit Kohlenwasserstoffen.

40 Milliarden Kubikmeter kriegt Deutschland jährlich, und wir garantieren, dass es auch im laufenden Jahr, wie es in dem vergangenen Jahr der Fall war, die gleiche Menge kriegen wird. Und nun ein globaler Blick auf dieses Thema. Wie sieht die Struktur unseres Exports in die europäischen Länder und auch nach Nord-Amerika aus? Zu gut 80 Prozent sind das Rohstoffe: Erdöl, Gas, Erdölchemie, Holz, diverse Metalle, chemische Düngemittel.

Die Weltwirtschaft und die europäische Wirtschaft hat großen Bedarf an diesen Waren. Dies sind auf den Weltmärkten gefragte Waren. Unsere Exportmöglichkeiten auf dem Gebiet der Hightech sind noch zu gering. Trotz der Vereinbarung zwischen der EU und Russland auf dem Gebiet des Nuklearbrennstoffs werden wir unrechtmäßig nicht auf dem europäischen Markt zugelassen. Übrigens, wegen der Haltung unserer französischen Freunde. Sie wissen das, aber wir haben lange mit ihnen darüber diskutiert.

Wenn jemand gegen diese Wirtschaftsbeziehungen mit Russland ist, dann sind wir machtlos, aber wir wollen dies nicht. Wir hoffen, dass unsere Partner ihren Verpflichtungen ebenso wie wir nachkommen werden.

Das Gesagte bezieht sich auf unseren Export. Was aber Ihren Export betrifft, für uns also den Import, so ist Russland ein sehr zuverlässiger und großer Markt. Die genauen Zahlen fehlen mir, aber die Lieferungen der deutschen Maschinenbauindustrie nach Russland wachsen von Jahr zu Jahr. Sie sind ganz umfangreich. Möchte jemand nicht mehr seine Waren an uns liefern, dann werden wir sie woanders einkaufen. Ich verstehe nur nicht, wer das braucht.

Wir plädieren für eine objektive Analyse der entstandenen Situation, und wir hoffen, dass Vernunft und Gerechtigkeit triumphieren werden. Wir sind ein Opfer der Aggression und wir hoffen auf die Unterstützung seitens unserer europäischen Partner.

Roth: Herr Ministerpräsident, haben Sie sehr herzlichen Dank für dieses Interview. Dankeschön.

Anonym hat gesagt…

allein die Bildchen sind einen Blick wert

http://tammox.blogspot.com/2008/09/schrder-bashing.html

Anonym hat gesagt…

hello kurt

Versteckt nachgeschoben ist von der ARD ist keine Ursachenbekämpfung, nur scheinheilig nach dem es die Spatzen von den Dächern pfiffen.

Wenn dem nicht so ist - ganz ausstrahlen !!!!!
oder die Schande bleibt und stinkt.

Über all die Krisen unserer gierigen Herrschaft wird prinzipiell gelogen, denn dahinter steckt nur die Absicht zu stehlen, darum muss gelogen werden. Dazu braucht man Medienhuren.

A)ndauernde
R)ückgradlose
D)esinformation

Z)ensiertes
D)esinformations
F)ernsehen

Die erklären uns das Unmögliche:
Raubzugsbeihilfe wäre Friedensauftrag und Verantwprtung.
Das logische Sozialdesaster der Volks-Zinseszinsknechtschaft wäre die ungreifbare Globalisierung
Aus purem stehlen und verschulden wird ein befreien gebastelt..
Sie erklären uns warum das ermöglichen von Volksabstimmungen in der Demokratie schlecht sind.
Sie erklären uns das X für ein U
-perlentaucher-

Anonym hat gesagt…

Servus Perlentaucher,

dess ist mir scho klar:

A)ndauernde
R)ückgradlose
D)esinformation

Z)ensiertes oder Z)entrales
D)esinformations
F)ernsehen

Ich wollt Euch nur zeigen dass es eine "übersetzte" und öffentlich zugängliche Version bei unserem Verarscher ARD gibt. Aber des darf der gemeine deutsche nicht finden, nur die Textversion.

Gruß Kurt

p.s. gäbe es die Blogger nicht, käme nix mehr raus. Danke an alle!

p.s.s. aber gesendet habens des doch noch: Heute morgen um 6:20 Uhr im WDR. Zwischen Kaninchen und Alpenmusik oder so. Da schaut natürlich jeder Fernsehen.

Anonym hat gesagt…

Die Blogger sind das Salz der Erde

dermannohnenamen hat gesagt…

@ anonym 22.oo Uhr

Muss(te) das sein?

Der Übersichtlichkeit halber bitte ich Rumpelstiltz diesen Post zu löschen. Ein einfacher Link wäre ausreichend gewesen.

Ottawa hat gesagt…

Die ComputerBild, eine sonst eher unpolitische Zeitung berichtet in der aktuellen Ausgabe über den "Spam der Woche":
""Zusammen sind wir stark. Verbreite diese Nachricht wie ein Lauffeuer!" heißt es in der E-Mail. Wenn sie häufiger Nachrichten mit dem Begriff "Wahrheit über den Georgien Konflikt" bekommen, gehören Sie zu den Adressaten einer der weltweit kursierenden politischen Spam-Mail. Der Link in der Nachricht führt zu einem Video auf YouTube. Darin erzählt ein Mädchen in den Amerikanischen Fox News ihre Geschichte des Konflikts zwischen Georgien und Russland. Anders als die meisten hier vorgestellten Spam-Mails ist diese Nachricht lästig, aber nicht gefährlich."

Anonym hat gesagt…

Ich habe mir gerade das 28-Minuten-Video (auf tagesschau.de) angeschaut. Ich muss auch sagen, der Roth war recht unverschämt in seinen "Fragen" (ja doch nur Westmeinungen). Ich fand Putin gut und ehrlich. Unsere Politiker"größen" hätten so ein Interview sicherlich abgebrochen. Auch die Mimik von Putin zeigte Ehrlichkeit. Er fand, so denke ich, einige der Fragen bestimmt genauso unverschämt wie wir, aber er antwortete engagiert und auch treffend.
Ob dies nur wieder ein abgekartetes Spiel der Illuminaten darstellt, weiß ich nicht. Und ob dies die vielen Schläfer hier bei uns zu wecken vermag, wage ich allerdings auch zu bezweifeln.

J.D. hat gesagt…

@ Peter W vom 02.09.2008 17:35

Auf jeden Fall. Nur noch irgendwelche Kreise. Und der Ort Krivoy Rog ist bei Google Maps auf ein Feld plaziert. Komischerweise tritt es aber nur in der Region mit den Städten Kalanchak, Rohachyk, Kakhovka, Kherson und Verkhny Rohachyk auf Google Maps auf. Also eine Region, die am Schwarzen Meer grenzt.

000 hat gesagt…

Vladimir Putin picked as world's most influential person.

Vanity Fair has unveiled its annual list of the world's 100 most powerful and influential people, what the magazine calls "the New Establishment", and topping the table for the first time is Vladimir Putin, according to reports. > http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/russia/2672459/Vladimir-Putin-picked-as-worlds-most-influential-person.html

Anonym hat gesagt…

Der Kaukasus-Krieg und Obamas "Pate" George Soros

Created 11.08.2008 - 17:32
Der US-Politiker Lyndon LaRouche hat den Megaspekulanten George Soros scharf angegriffen: dieser sei als "Agent der Briten" wesentlich beteiligt an dem Vorhaben, vom Kaukasus ausgehend "einen neuen Weltkrieg anzuzetteln". Soros sei der finanzielle und politische „Pate" hinter dem georgischen Präsidenten Michail Saakashvili wie auch dem Präsidentschafts-Vorkandidaten Barack Obama in den USA.

Am späten Abend des 7.8. hatte Saakashvili seinen Truppen Befehl gegeben, auf russische Mitglieder der seit 1994 in der autonomen Region Südossetien stationierten UN-Friedenstruppe zu schießen - während er gleichzeitig eine Fernsehansprache an die Nation hielt und behauptete, er arbeite an einer diplomatischen Lösung! Sein Vorgehen droht nun einen dritten Weltkrieg auszulösen, womit die britische Empire-Fraktion auf den Zusammenbruch ihres bankrotten Weltfinanzsystems reagiert.

„Das ist mehr als nur eine Provokation, um die Russen wütend zu machen oder sie in eine Falle zu locken", sagte Lyndon LaRouche zum georgischen Angriff auf Südossetien am 8.8. „Es ist ein Vorstoß, Rußland zu zerstückeln. Im Grunde ist es der dritte Weltkrieg." Die britischen Fingerabdrücke bei diesem Krieg könnten nicht deutlicher sein, denn Georgien werde völlig vom britischen Handlanger George Soros kontrolliert. Es sei dasselbe wie ein Angriff auf den Iran, sagte LaRouche. „Das ist ein und dieselbe Operation. So sollten wir es auch nennen: ,London drängt zum Dritten Weltkrieg.'"

LaRouche erklärt, wenn man sehen wollte, wie die USA unter einem Präsidenten Obama aussähen, brauche man sich nur das jüngste Vorgehen Georgiens zu betrachten. Hinter dem georgischen Präsidenten Saakashvili stehe derselbe ,Pate' wie hinter Barack Obama: George Soros. "Wäre der Soros-Mann Obama ein neuer Dick Cheney, wenn er ins Amt käme?"

Soros' Open Society Institute brüstet sich damit, die entscheidende Kraft hinter der sog. „Rosenrevolution" gewesen zu sein, mit der Saakashvili 2003-04 an die Macht kam. Im Januar 2004 begann Soros' Institut, das seit 1994 ein Büro in der georgischen Hauptstadt unterhält, mit direkten Geldzahlungen an die georgische Regierung. Das Programm lief in Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), dessen damaliger Leiter, Mark Malloch Brown, heute Generalsekretär des britischen Außenamts ist. Malloch Brown stand Soros während seiner Zeit bei der UNO so nahe, daß er sogar seine Wohnung von ihm mietete.

Saakashvilis rücksichtslose Provokationen - Beschuß russischer Soldaten und Töten südossetischer Zivilisten, die meist auch russische Staatsbürger sind - lösten eine harte militärische Antwort Rußlands aus, das laut Verfassung verpflichtet ist, angegriffene russische Bürger zu verteidigen.

Aus Großbritannien erhalten seit dem Ende der Sowjetunion tschetschenische Rebellen finanzielle und sonstige Unterstützung; in britischen Moscheen wird für tschetschenische Separatistengruppen geworben und Leute wie Boris Beresowskij, der separatistische und terroristische Operationen gegen Rußland im Kaukasus finanziert hat, finden dort Unterschlupf.

LaRouche: „Und nun betrachte man, wieviel Geld von Soros zu Obama fließt." Soros sei ein britischer Agent unter Kontrolle britischer Auslandsgeheimdienste und Dienste für Sonderaufgaben. Er werde von ihnen benutzt. Seine Geldquellen, nachdem ihn anfangs der Schweizer Zweig der Rothschild-Bankeninteressen finanzierthabe, seien bestenfalls zwielichtig. Soros sei Teil der neuen Opiumkriegsmaschinerie der Briten - und er habeObama quasi in der Tasche. Jetzt schüre er "Weltkriegs-Provokationen gegen Moskau, genau in dem Augenblick, da ich fordere, Rußland, China und Indien sollten gemeinsam mit den USA ein neues internationales Finanzsystem schaffen, das Spekulanten wie Soros den Boden entziehen würde."

Kurz vor dem georgischen Angriff auf Südossetien hatte der von George Soros letztes Jahr gegründete Europäische Rat für Auswärtige Beziehungen (ECFR) eine Studie veröffentlicht, in der gefordert wird, die EU auf weltweite Militäraktionen vorzubereiten. Autor der Studie ist ECFR-Mitglied Nick Witney, britischer Diplomat und Chefunterhändler des britischen Verteidigungsministeriums beim umstrittenen Al-Yamamah-Waffengeschäft des Rüstungskonzerns British Aerospace Enterprises (BAE) mit Saudi-Arabien. Gleichzeitig ist er der erste Vorsitzende der Europäischen Verteidigungsagentur EDA, des „Mini-Pentagon" der EU. In einem Artikel, der zusammen mit der Studie am 29.7. auf der ECFR-Webseite veröffentlicht wurde, bezieht Witney sich auf Obamas Berliner Rede, um die Europäer zur militärischen Eskalation in Afghanistan aufzufordern.

Der Direktor des ECFR, Mark Leonard, hatte zusammen mit Andrew Wilson, Senior Fellow beim ECFR, Europa schon am 19.7. in einem Artikel in Zeitschrift Newsweek aufgestachelt, sich auf eine Auseinandersetzung mit Rußland vorzubereiten. Der Untertitel des Artikels lautete: „Europa muß einen Weg finden, sich zusammenzuschließen, um sich gegen die russische Aggression zu wehren."

Quelle:
http://bueso.de/news/kaukasus-krieg-und-obamas-pate-george-soros

9113 martin

Anonym hat gesagt…

http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=10007

Why Was Cheney’s Guy in Georgia Just Before the War (= Warum war Cheney.s Mann grad vor dem Krieg in Georgien. Sorry für das Nichtübersetzen).

By James Gerstenzang

Global Research, August 30, 2008

Los Angeles Times

What was a top national security aide to Vice President Dick Cheney doing in Georgia shortly before Georgian President Mikheil Saakashvili's troops engaged in what became a disastrous fight with South Ossetian rebels -- and then Russian troops?

Not, according to the vice president's office, what you might think -- if your thinking takes you into the realm of Cheney giving his blessing to the Georgian's military operation.

To be sure, Cheney has been a leader of the hardliners in the administration when it comes to standing up to Russia -- to the point that the man who ran the Pentagon as the Cold War came to an end during the administration of the first President Bush has been seen as ready to renew that face-off with Moscow.

It was Cheney who visited the Georgian embassy in Washington last week to sign a remembrance book as a demonstration of the administration's support.

And yes, Joseph R. Wood, Cheney's deputy assistant for national security affairs, was in Georgia shortly before the war began.

But, the vice president's office says, he was there as part of a team setting up the vice president's just-announced visit to Georgia . (It is common for the White House to send security, policy, communications and press aides to each site the president and vice president will visit ahead of the trip, to begin making arrangements and planning the agenda.)

The White House disclosed on Monday that Cheney would hurry over to Azerbaijan , Georgia , Ukraine and Italy next week, almost immediately after addressing the Republican National Convention on Labor Day.

And so it was that a team from the vice president's office, U.S. security officials and others were in Georgia several days before the war began.

It had nothing to do, the vice president's office said, with a military operation that some have said suggests a renewal of the Cold War.

9113
martin

Anonym hat gesagt…

Interaktive Weltkarte, die die US-militärische Präsenz über längere Zeit aufzeigt:

http://www.motherjones.com/military-maps/

9113 martin

Anonym hat gesagt…

The Lowest Common Denominator (Part I)

02.09.2008 Source: Pravda.Ru URL:

http://english.pravda.ru/opinion/columnists/106267-Lowest_Common_Denominator-0

Over ten years later, I still remember the lecture. My law professor had drawn two squares on the chalkboard and labeled them A and B.

“These squares,” he explained, “represent two neighboring factories that manufacturer the same product. The product is of the same quality and sold for the same price. It is manufactured for export only, so all profits come from overseas markets.”

“The problem,” he continued, “is that manufacturing this product is environmentally harmful. The air pollution these factories generate has caused people living near them to suffer higher rates of cancers and respiratory illnesses than the average population.”

“To combat this problem, the owner of factory A decides to install “scrubbers” inside the smokestacks, which will reduce harmful emissions by fifty percent. But the costs of installing and maintaining these “scrubbers” will also require her to raise the price of her product by one dollar per unit.”

“So she approaches the owner of factory B with her proposal, and he responds as follows: ‘It’s really decent of you to be concerned about the welfare of the community. But since our profits come from overseas markets, I really don’t care about the harm my factory is causing locally. In fact, if I refuse to install “scrubbers,” I’ll actually be more competitive, since I can sell my product for a lower price.’”

Faced with the prospect of lost income, the owner of factory A abandons the idea of installing “scrubbers”: “Thus B’s refusal,” the professor stated, “reduced A to the lowest common denominator.”

The point of this lecture was to illustrate how laws were often required to achieve what a sense of higher purpose could not. As Dr. Martin Luther King Jr. explained after President Dwight Eisenhower denounced proposed civil rights legislation as an attempt to “legislate morality”: “A law may not make a man like me, but it can stop him from lynching me.”

But I discerned another lesson in the professor’s example: It is easier for evildoers to lower others to their depths than it is for those who do good to elevate others to their heights.

The most graphic illustration of this has been the abysmal legacy of George W. Bush and his cabal of criminals. In a few short years, his dictatorship has reduced the once hallowed principles of the United States to their “lowest common denominator.” And the rest of the world has followed.

Think how vacuous it sounds for members of the Bush dictatorship to condemn a fraudulent election in Zimbabwe, when they fraudulently seized the White House during the coup of 2000, aided by corrupt government officials, including Bush’s own brother, and equally corrupt Supreme Court “justices.”

Think how hypocritical it sounds for the Bush dictatorship to criticize China’s human rights record, while it has continued to engage in a policy of torture, rendition and illegal detentions.

Think how inane it sounds to argue that the lack of “democracy” in Cuba demands that an economic embargo remain in place, when on Cuba’s very soil, at Guantanamo Bay, hundreds of detainees, held captive by the Bush dictatorship, exist in legal limbo, denied the very due process rights that most democracies take for granted.

Think how hollow it sounds to condemn Myanmar’s government for its handling of relief supplies intended for cyclone victims, when the Bush dictatorship’s own response to the victims of Hurricane Katrina was an exercise in callousness and incompetence.

But, perhaps most hypocritical of all, think how ludicrous it is for the Bush dictatorship to condemn the Russian invasion and occupation of two separatist regions in Georgia when it illegally invaded and occupied the entire nation of Iraq.

Of course, Bush and his minions will argue that they are justified in their condemnations, because they’ve always acted for the “right” reasons, while these other nations have acted for the “wrong” reasons.

The fundamental problem with this logic is that no nation is ever going to admit it is doing something for the “wrong” reasons, and governments are certainly not inclined to listen to hypocrites who commit the same acts they condemn.

In fact, many Western journalists, albeit reluctantly, have conceded that the provocative actions of the Georgian government may have prompted the Russian invasion. Contrast this with the invasion of Iraq, which was fomented on outrights lies about Saddam Hussein possessing “weapons of mass destruction,” and having “ties to Al-Qaeda.” In fact, a new book by former Wall Street Journal reporter Ron Suskind alleges that the CIA, acting on orders from the White House, forged a letter in the name of Iraqi intelligence chief Tahir Jalil Habbush in an attempt to link the Iraqi government to the events of September 11th, 2001.

Naturally the Bush dictatorship is denying this. But given its reputation for profligacy and mendacity such denials will forever ring hollow.

To be continued…

David R. Hoffman, Legal Editor of Pravda.Ru


© 1999-2006. «PRAVDA.Ru». When reproducing our materials in whole or in part, hyperlink to PRAVDA.Ru should be made. The opinions and views of the authors do not always coincide with the point of view of PRAVDA.Ru's editors.

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The Lowest Common Denominator (Part II)

03.09.2008 Source: Pravda.Ru URL:

http://english.pravda.ru/opinion/columnists/106280-Lowest_Common_Denominator-0

...Continued.



The reality is that George W. Bush and his minions have created the milieu that has brought the world to “the lowest common denominator.” It was Bush who said, “Damn the United Nations, damn what the inspectors say, damn international law, damn the opinion of the rest of the world, damn the argument that war should only be used as a last resort. And most of all, damn the truth!”

The question is why didn’t they see this milieu coming?

The answer evolves from the arrogant doctrine of “neo-conservatism” (hereinafter neo-fascism) subscribed to by the Bush dictatorship.

In my first article for Pravda.Ru, written shortly after the illegal invasion of Iraq, I argued that a primary motive for this criminal act of aggression was so the Bush dictatorship could move the neo-fascist theory of “unilateralism” into reality.

After the collapse of the Soviet Union, the neo-fascists, reveling in the belief that there was now only one “superpower,” decided they should make the rest of the world tremble on bended knee. There was, in their minds, no danger of the world sinking to the level of the Bush dictatorship (unless the dictatorship demanded that it do so), because the neo-fascists had the most powerful military in the world at their disposal to intimidate weaker countries, and they were eager to demonstrate their willingness to use it.

This neo-fascist philosophy is what recently compelled Vladimir Putin to express his suspicions that the Bush dictatorship instigated the events in Georgia. After all, the dream of every neo-fascist is to see America’s former rival powerless to stop military aggression at its very doorstep.

The plan backfired. And now the Bush dictatorship is trying to condemn the Russian government for doing the very same thing it did, and is still doing, in Iraq.

But did it truly backfire? Or did America’s neo-fascists get exactly what they wanted?

Most neo-fascists exhibit two characteristics: 1). They are bullying cowards who will eagerly sacrifice the lives of others in wars built upon lies, while using their wealth, political connections and family influences to avoid combat service themselves; 2). They profit from the military-industrial complex, and thus welcome a world that’s in a perpetual state of war.

Given this duplicity, it’s not surprising that some former members of the Bush dictatorship, Colin Powell and Scott McClellan in particular, are now trying to buy back their souls. Powell, the Bush dictatorship’s Secretary of State during the first four years of its illegal occupancy of the White House, was the man primarily responsible for lying to the United Nations, and the world, about Iraq’s “weapons of mass destruction.” Now he is involved in charitable causes allegedly designed to “improve children’s environments.”

McClellan, as an act of “contrition” and a way to regain the values of his “Christian” faith, recently wrote a book exposing the profligacy and mendacity of the Bush dictatorship.

Unfortunately for them, the time to buy back their souls has long past. They profited from the Faustian deal made by the Bush dictatorship, and now they want to repeat the same pattern of hypocrisy that “repentant” evildoers have done throughout history: seeking absolution only after it’s too late to undo the harm their evil created.

The Bible says, “Whatsoever a man soweth, that shall he also reap.” But this hasn’t seemed to work in the case of Bush and his minions. They sowed the evil, but it’s the world that reaped the results. And even though they are some of the worst criminals in human history, Bush and his minions haven’t even faced the prospect of impeachment, let alone prosecution, for their crimes, and will undoubtedly live out the remainder of their days in wealth and comfort.

But if the universe is just, then all the members of the Bush dictatorship, past and present, and everyone who supported them as they spawned and spread their evil, deservedly have reservations in hell—eternity’s “lowest common denominator.”

David R. Hoffman, Legal Editor of Pravda.Ru


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Sorry fürs Nichtübersetzen

martin 9113

Anonym hat gesagt…

Martin, du leistest hier mit deinen unendlichen englischen Beiträgen unendliche dienste.
Mein scrollfinger wird trainiert.
Setz das in deinen Blog, den hast du doch und mach nen Link dahin. Wird keiner drüber meckern. Aber unter den Kommentaren ist das so richtig daneben
gradischnik

Anonym hat gesagt…

Folgende Korrespondenz habe ich mit der ARD zu diesem Thema geführt, auf meine Antwort habe ich bisher keine Reaktion erhalten, ausser einer Abwesentheitsmitteilung der Sachbearbeiterin.

Sehr geehrte Frau Putz.
keiner politischen Instanz, Partei, Weltanschauung verpflichtet zu sein, mag in Ihren Statuen stehen, bei Ihrer
Art der Berichterstattung zu diesem Thema, drängt sich mir ein anderer Schluss auf.
Die journalistischen und ethischen Standards, auf die Sie sich berufen, halten Sie wohl ein, allerdings haben diese
inzwischen ein Niveau erreicht, das wir in Deutschland aus dem Geschichtsbuch kennen.

Ihr Einwand bezueglich nicht zur Verfuegung stehender Sendezeit, ist hanebuechen, wenn ich z.B. die auf den
US-Wahlkampf verwendete Sendezeit mit den wenigen Minuten vergleiche, die Ihr Sender fuer das "Putin-Interview"
zur Verfuegung zu stellen bereit war.

Mit freundlichen Gruessen,
Achim Mägerle

Am 02.09.08 schrieb ARD Putz Petra

Sehr geehrter,

vielen Dank für Ihre e-mail und Ihr Interesse am Ersten Deutschen Fernsehen. Das Interview mit dem russischen Ministerpräsidenten war kurzfristig zustande gekommen und aktuell ins Programm genommen worden. Darüberhinaus hatte Das Erste in seinen Informationssendungen bereits ausführlich über den Konflikt im Kaukasus berichtet. Daher stand für das Interview mit Wladimir Putin nur eine begrenzte Sendezeit zur Verfügung. Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht die vielen Zuschauer enttäuschen wollten, die auf das ausgedruckte Regelprogramm gewartet haben.

Zwischenzeitlich hat Thomas Roth im "Tagesschau"-Blog alle Hintergründe über das Zustandekommen der Sendung "Neuer kalter Krieg?" detailliert dargelegt. Ich möchte Sie daher freundlich auf Thomas Roths Anmerkungen zu seinem Interview mit dem russischen Ministerpräsidenten verweisen und Sie bitten, weitere Fragen evtl. im Chat mit ihm zu klären.

http://www.tagesschau.de/ausland/roth100.html

Im übrigen möchte ich Sie gerne darauf hin weisen, dass das Erste Deutsche Fernsehen keiner politischen Instanz oder Partei in besonderer Weise verpflichtet ist. Das öffentlich-rechtliche ARD-Gemeinschaftsprogramm wird aus Rundfunkgebühren finanziert und arbeitet frei von staatlicher Einflussnahme. In den Kontrollgremien der Landesrundfunkanstalten achten Vertreter aller gesellschaftlichen Gruppen darauf, dass sie eingehalten werden.


Natürlich verstehen wir, dass Sie eventuell aufgrund Ihrer politischen Einstellung oder Weltanschauung nicht ganz damit einverstanden sind, wie Das Erste den Konflikt im Kaukasus behandelt hat. Doch können Sie davon ausgehen, dass weder politischer Einfluss noch gewollte Parteinahme dazu führten, das Thema so auszuwählen und darzustellen. Vielmehr verfolgen unsere politischen Berichterstatter und Moderatoren den Anspruch, seriöse öffentlich-rechtliche Arbeit zu leisten.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Putz
ARD-Zuschauerredaktion
Erstes Deutsches Fernsehen
Tel: 089/5900-3344
Fax: 089/5900-4070
E-Mail: petra.putz@DasErste.de
http://www.DasErste.de

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Gesendet: Montag, 1. September 2008 19:39
An: Zuschauerredaktion
Betreff: Bereich: Programm


Von:
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Sehr geehrte Damen und Herren,
nach der Ausstrahlung des gekuerzten, sinnentstellten Interviews mit Herrn Putin, bin ich einmal mehr froh darüber, vor Jahren Deutschland verlassen zu haben. Mir tun meine deutschen Mitbürger leid, denen Gebühren für derartige Progaganda zur Erzeugung von Völkerhass abgepresst werden. Da ich davon ausgehen kann, dass Ihnen auch der kleinste Rest Anstand und Verantwortungsbewusstsein fehlen, verzichte ich darauf Sie an Ihren statutengemässen Auftrag zu erinnern.