Montag, 31. März 2008

0803-30 / Die größten Veränderungen für die FED seit der Großen Depression

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G.W. Bush gibt der privaten FED

noch mehr Macht


31-03-2008 / AP / Washington

Foto: President Bush, flankiert von Treasury Secretary Henry Paulson, links, und Federal Reserve Chairman Ben Bernanke.



wird auch erst morgen, d.h. am 1.4. fertig - aber das ist kein April-Scherz, deshalb hatte ich noch kurz am 31.3. den anfang eingestellt.

Kommentare:

Seba96 hat gesagt…

Die FED ist, unabhängig davon, wie man privatwirtschaftlich definiert, definitiv nicht privat.
Sie ist eine Kooperation zwischen Großbanken und der US-Regierung. Gegründet von Großbankern zusammen mit der damaligen US-Regierung arbeitet sie unter staatlicher Kontrolle und oftmals auf Weisung der US-Regierung. Daher auch der jetzige Schritt der W. Bush-Regierung, den Einfluss der halbstaatlichen FED und damit auch dem Finanzministerium bzw. der Regierung noch mehr Eingriffsmöglichkeiten in das eben nicht unabhängige/private Finanzsystem zu geben. Dass diese, von der Regierung als "Lösung" bzw. Verbesserung der "Kontrolle" dargestellte Machtzunahme von Exekutive und FED das Problem des Finanzsystems vermutlich noch verschärfen wird, ist inzwischen immerhin nicht mehr nur die Ansicht der klassisch-liberalen Ökonomen der "Österreichischen Schule", deren Kritik am staatlich inflationierten Finanzsystem sich bisher bewahrheitet hat.

Anonym hat gesagt…

@seba96: unter staatlicher Kontrolle!!! und oftmals auf Weisung!!! der US-Regierung? ... na ja, wenn du meinst ... ;-)

Seba96 hat gesagt…

Ja, wenn man unter staatlicher Kontrolle die Lenkungsbefugnis der Regierung meint und nicht eine direkt-demokratische Kontrolle oder sonst eine Art der Gewaltenteilung.

Anonym hat gesagt…

@seba96: Ich respektiere deine Meinung, aber ich fürchte, dass deine Einschätzung nicht der Realität entspricht.

Schau dir mal The Money Masters an:

http://video.google.de/videoplay?docid=-515319560256183936&q=Money+Masters&total=3298&start=0&num=10&so=0&type=search&plindex=0

is ganz gut gemacht und gibt n guten Überblick

und natürlich auch ein Interview mit Ron Paul (besonders interessant, was er zum Thema angeblicher Kontrolle durch den Kongress sagt):

http://www.youtube.com/watch?v=styYIG-fiEc

Seba96 hat gesagt…

Dass die Gewaltenteilung nicht mehr vorhanden ist befürchte ich ja auch. Die Exekutive, also die US-Regierung hat aber weiter den entscheidenden Einfluss auf die Politik der FED. Das hatte ich mit staatlicher Kontrolle bzw. politischer Lenkung der Geldpolitik gemeint.
Die Legislative hat darauf vermutlich leider wenig Einfluss und kann das politisch angewiesene Gelddrucken der FED nicht oder nur schlecht kontrollieren/ändern (Davon abgesehen, dass sowohl republikanische Bush-Regierung als auch ein demokratischer Kongress-Sprecher die derzeitige "Mehr Macht - weniger marktwirtschaftliche Eigenverantwortung der Banken"-Politik unterstützen). Der differenzierten und nationalökonomisch fundierten Kritik von Ron Paul (und vieler Ökonomen) an der FED würde ich überwiegend zustimmen.

Anonym hat gesagt…

Ein schönes Zitat von Rumpelstilz im sog. "Fallout-Artikel":

"Es geht um machthungrige und geldgeile Zionisten, die untereinander ein Netzwerk aufgebaut haben, stehlen, betrügen, rauben, morden. Denn sie rauben das amerikanische Volk aus – über einen privat gedruckten Dollar der privaten FED, die sich zu 53% in Händen des Rothschild-Clans befindet, sowie anderer jüdischer Bankiers, während der einfache Amerikaner sein Dach über dem Kopf verloren hat und in Zeltstädten um die Großstädte herum haust und um das schiere Überleben kämpft. Zu den Gangstern gehört ebenso der Rockefeller-Clan mit seinen Ölgesellschaften Exxon und Mobil, mit seinen Banken Chase-Morgan, Goldmann-Sachs, Morgan-Stanley – und dem kommenden Projekt des weltweiten Einsatzes von Saatgut, das sterile Samen erzeugt und über die WTO weltweit verbreitet werden soll. Die Rockefellers bestimmen über den CFR und die US-Administration und natürlich auch weltweit über die Medien, verbreiten Falschnachrichten, bestimmen über die CIA und den NED und bestimmen bis hin über den Psychopathen und Hampelmann Bush."

Rumpelstilz hat auch an vielen anderen Stellen in seinem Blog sehr schön die "wahren" Zusammenhänge aufgezeigt ...

Anonym hat gesagt…

http://www.grenzenlos.net/wirtschaftsskandal.htm

ein sensationeller Artikel zum Thema

Rumpelstilz hat gesagt…

Also ich wollte ja NUR nicht am 1. April schreiben - sonst hätte man meine Zustimmung zur theoretischen Kontrolle und Weisungsbefugnis der US-Regierung über die FED nicht gewußt, wie es aufzufassen ist.

Natürlich muß die FED gehorchen, wenn der Präsident eine Anordnung erteilt.

Und natürlich muß der Präsident gehorchen, wenn Rothschild oder Rockefeller eine Anordnung erteilt.

Also wie nun ?

Anonym hat gesagt…

Rumpelstilz, ich hätte da mal ne Frage an dich:

Die Fed ist doch ein Bankenkonstrukt bestehend aus mehreren Zentralbanken (12, oder?) und dieses System wird laut Aaron Russo von der New Yorker Zentralbank kontrolliert, bzw. gesteuert ...

was meinst du dann mit 53%?

Besitzen die Rothschilds dann 53% an der New Yorker Zentralbank und kontrollieren somit über diesen Mehrheitsbesitz das ganze System?

Wie kommen diese 53% zustande und welche Rolle (%-mäßig und hinsichtlich der NYZB) spielen die Rockefellers bei der Fed? Über ihre Banken (JP Morgan Chase, Goldman Sachs, Morgan Stanley) sicher auch ne gewichtige, denk ich ma ...

Wär cool, wenn du da in dieser Hinsicht in ein oder zwei Sätzen was in deinen Artikel einbauen könntest ... Gugg halt ma, ob du Lust hast ;-)

Übrigens, n super Blog hast du da auf die Beine gestellt!

Anonym hat gesagt…

http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1206632388186&pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull

Apr 1, 2008 22:52 | Updated Apr 2, 2008 2:29
Putin-Bush summit to make "strategic framework"

Moscow expects a weekend meeting between the Russian and US presidents will produce a document setting out a "strategic framework" for relations as both leaders prepare to leave office, a Kremlin spokesman said Tuesday.

Officials on both sides are working on the document and Russia is confident it will adopted when Vladimir Putin and George W. Bush meet Sunday in the Black Sea resort city of Sochi, Dmitry Peskov told The Associated Press.

"We proceed from the assumption that we will succeed in completing the work and that it will be adopted in some form in Sochi," Peskov said.

He said the document would set out a "strategic vision of the future" of ties between Russia and the United States, which have been seriously strained during the Bush and Putin presidencies despite what both say are warm personal relations.

The document is meant to be a blueprint for cooperation that Bush and Putin, who both leave office within a year, can bequeath to their successors. Peskov called it a "strategic framework" and said it would touch on all the main issues in bilateral relations and the international agenda.

He said it would also address the sore points in relations, but gave no indication of whether the Kremlin expects breakthroughs on any issues, or more of a road map to ease tension and point the way to agreement.

Relations have been marred by disputes over a welter of issues ranging from US plans for missile defense facilities in Eastern Europe to accusations of democratic backsliding in Russia, and Putin's fiery criticism of US foreign policy.

The state-run RIA-Novosti news agency quoted an unidentified Kremlin official as saying the document for Sochi would address missile defense, but there was no indication of whether agreement was expected.

Gen 49:1 ויקרא7121 יעקב3290 אל413 בניו1121 ויאמר559 האספו622 ואגידה5046 לכם את853 אשׁר834 יקרא7122 אתכם853 באחרית319 הימים׃3117
Gen 49:2 הקבצו6908 ושׁמעו8085 בני1121 יעקב3290 ושׁמעו8085 אל413 ישׂראל3478 אביכם׃1
9 1 1 3

Anonym hat gesagt…

welches datum uhrzeit stellst du diesen artikel rein

Anonym hat gesagt…

zu @anonym 2. April 2008 01:25:

Also folgendes weiss ich zuverlässig.

Die FED von New York vertritt alle weiteren FEDs von der USA bei der "Bank für Internationalen Zahlungsausgleich" in Basel. Somit hat die FED/New York praktisch die ganze FED der USA in den Händen.

Homepage dieser Bank: www.bis.org
"Bank for International Settlements"

Ich war mal in diesem riesigen Turm in Basel. Wenn man reinkommt, das erste was über einem ist, ist ein Fallgatter mit Spitzen, wie in irgend einer alten Burg :( .

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http://de.wikipedia.org/wiki/Bank_f%C3%BCr_Internationalen_Zahlungsausgleich

Bank für Internationalen Zahlungsausgleich

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) (engl. Bank for International Settlements) ist eine Internationale Organisation auf dem Gebiet des Finanzwesens. Sie verwaltet Teile der internationalen Währungsreserven und gilt damit quasi als Bank der Zentralbanken der Welt. Sitz der BIZ ist Basel (Schweiz).

(((9 1 1 3 = Sie IST die Zentralbanken der meisten Zentralbanken. Details können hier www.womensgroup.org oder hier www.bilderberg.org - suchen nach "Bank for International Settlements" oder kurz "BIS" -gefunden werden. Es sind angeblich 6-8 Staaten [??] - hauptsächlich auf der Achse der "Bösen" (GWB) - die da nicht beteiligt sind. Die BIZ ist mit Hilfe der Rothschilds gegründet worden. Um die [Kriegs]Reparationen Deutschlands abzuwickeln.)))

Gründung 1930
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich wurde 1930 von den Zentralbanken Belgiens, Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens, sowie zwei Gruppen privater Banken aus Japan und aus den Vereinigten Staaten errichtet. Ursprünglich sollte sie die Zahlungsfähigkeit Deutschlands im Zusammenhang mit den Reparationszahlungen sicherstellen. Bereits 1931 mit Einstellung der deutschen Reparationen auf Grund der Weltwirtschaftskrise entfiel diese Aufgabe weitgehend. Die deutschen Zahlungsschwierigkeiten hatten allerdings nur den letzten Anstoß zur Schaffung einer Organisation gegeben, die als „Bank der Zentralbanken“ die Zusammenarbeit zwischen diesen fördert und ihnen Möglichkeiten für neue Geschäfte eröffnet.

1933–1945
In der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 galt das BIZ sehr „nazifreundlich“ mit einer einflussreichen „deutschen Gruppe“ innerhalb des Unternehmens. Zum Beispiel war Emil Puhl (Vizepräsident der Reichsbank) einer der BIZ-Präsidenten. Die BIZ übernahm 1938 nach dem Anschluss Österreichs das österreichische Gold und war 1939 nach der NS-Besetzung der Tschechei auch bei der Überweisung eines Teils des tschechischen Goldes zugunsten der NS-Seite behilflich. Lord Montagu Norman, einer der Präsidenten der BIZ und gleichzeitig Leiter der Bank of England, verhinderte die Überweisung nicht. Ab April 1939 wurde der amerikanische Anwalt Thomas McKittrick in die BIZ eingegliedert, um eine demokratische Fassade vorzutäuschen. Während der Kriegszeit 1939 bis 1945 wickelte die BIZ alle notwendigen Devisengeschäfte für das Dritte Reich ab. Die Bestrebungen des US-Finanzministers Morgenthau und der norwegischen Exilregierung ab 1943, die BIZ wegen ihrer Nazifreundlichkeit aufzulösen, waren vergeblich. Der britische Finanzexperte Keynes argumentierte u.a. gegen Morgenthau, die BIZ werde für den „Wiederaufbau“ nach dem Krieg gebraucht. Erst im März 1945 wurden die Devisengeschäfte mit dem Dritten Reich eingestellt, weil der amerikanische Druck auf die Schweiz *) nicht mehr abzuwenden war. Die Nazi-Vergangenheit der BIZ wurde bis in die 1990-er Jahre verschwiegen.

((( *) dazu muss ehrlicherweise auch das Folgende noch gesagt werden. Die BIZ ist zwar in Basel auf Schweizer Territorium. Sie untersteht jedoch NICHT Schweizer Recht. Sie hat eine Art internationalen Status. Für das was die "Herren und Damen Bankiers" darin "verbrechen", können sie weder während ihrer Amtszeit noch nach ihrer Amtszeit zu Rechenschaft gezogen werden. - Ich glaub einmal pro Monat treffen sich die wichtigsten Entscheidungsträger. 9 1 1 3)))


Seit 1945
Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm sie ihre Arbeit wieder auf und ihre Statuten wurden so geändert, dass alle europäischen Zentralbanken, auch die der sozialistischen Länder (mit Ausnahme der Sowjetunion und der DDR) Mitglieder wurden. Zwischen 1962 und 1971 lag ihr Arbeitsschwerpunkt bei der Koordination der Reaktion auf Währungskrisen, in enger Zusammenarbeit mit der Zehnergruppe (G10), in der die Notenbanken der zehn wichtigsten Mitglieder des Internationalen Währungsfonds und der Schweiz, die damals noch nicht Mitglied des IWF war, vertreten waren. Seit 1971, mit dem Ende des Systems fester Wechselkurse, gelangten neue Themen in den Blickpunkt, so die Eurowährungsmärkte, die Banken- und die Versicherungsaufsicht.

Die Zentrale der BIZ hat 1977 in Basel nahe am Bahnhof SBB einen 70 m hohen Hochhaus-Rundturm bezogen, welcher vom Architekten Martin Burckhardt entworfen wurde.

Aufbau
Die BIZ ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Basel. Ihr genehmigtes Grundkapital beträgt 1,5 Mrd. Goldfranken. Das Kapital ist aufgeteilt in 600.000 Aktien zu 2500 Goldfranken. Diese können nach den neuen Statuten nur von Zentralbanken gehalten werden, was aber de facto noch nicht umgesetzt werden konnte. Ein Goldfranken entspricht etwas mehr als 0,29 g Feingold, welches die Goldparität des Schweizer Franken bei Gründung der BIZ im Jahre 1930 war. Allerdings spielt diese Relation lediglich bei der Erstellung der Bilanz eine Rolle, während die laufenden Geschäfte der BIZ zumeist in Dollar abgewickelt werden. Obwohl es sich formal um eine schweizerische Aktiengesellschaft handelt, gilt die BIZ nach dem Haager Vertrag als eine internationale Organisation und ist damit dem Völkerrecht unterworfen. Aktionäre sind Zentralbanken und trotz der neuen Statuten existieren immer noch einige Privataktionäre. Letztere wehren sich zur Zeit dagegen, zwangsweise abgefunden zu werden. [1]

Oberstes Organ der BIZ ist die einmal im Jahr stattfindende Generalversammlung. Die Geschäftsführung obliegt dem Verwaltungsrat. Diesem gehören nach der Satzung der BIZ ex officio die Präsidenten der Zentralbanken der Gründungsmitglieder Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Großbritannien sowie der Vorsitzende des Board of Governours der amerikanischen Notenbank an, der dieses Amt allerdings erst seit 1994 wieder wahrnimmt. Bis zu neun weitere Präsidenten anderer Zentralbanken können in den Verwaltungsrat gewählt werden. Der Verwaltungsrat wählt einen Vorsitzenden und den Präsidenten der BIZ, wobei seit 1948 zwischen beiden Ämtern Personalunion besteht. Ferner ernennt er den Generaldirektor und die weiteren Mitglieder des Managements. Der Generaldirektor ist der Vertreter des Präsidenten.

Von März 2002 bis Ende Februar 2006 bekleidet Nout Wellink, Präsident von De Nederlandsche Bank, das Amt des Präsidenten. Designierter Nachfolger ist sein schweizer Amtskollege Jean-Pierre Roth.

Anfang 2001 hatten 49 Zentralbanken Sitz und Stimme in der Generalversammlung. Neben den Ländern der Zehnergruppe sind dies seit 1999 auch die Europäische Zentralbank, die Zentralbanken aller westeuropäischen Länder, der meisten Transformationsländer in Osteuropa, der wichtigsten asiatischen Schwellenländer, der größten lateinamerikanischen Volkswirtschaften, sowie der Volksrepublik Chinas, Indiens, Saudi-Arabiens sowie Südafrikas.


Aufgaben
Treuhänderfunktion im internationalen Zahlungsverkehr [Bearbeiten]Die BIZ verwaltet in ihrer Funktion als Bank der Zentralbanken Teile der Währungsreserven zahlreicher Länder und internationaler Finanzinstitutionen. Ende 2000 machten die bei der BIZ deponierten Gelder etwa 7 % der Weltwährungsreserven aus; etwa 120 Zentralbanken zählten dabei zu ihrem Kundenkreis. Die Einlagen werden als hoch liquide Anlagen gehalten und sind deshalb rasch verfügbar. In zunehmenden Maße bietet sich die BIZ den Zentralbanken auch als Investmentbank an, damit sie höhere Renditen mit ihren Währungsreserven erzielen. In manchen Fällen räumt die BIZ auch kurzfristige Kredite ein. Sie finanziert von Fall zu Fall auch Kredite vor, die von der Weltbank oder vom Internationalen Währungsfonds garantiert werden.


Koordination und Bewältigung von Problemen der Geld- und Währungspolitik [Bearbeiten]Zusammenarbeit von Notenbanken

Zugleich ist die BIZ satzungsgemäß ein Forum der internationalen Zusammenarbeit in Geld- und Finanzfragen. Dies geschieht im Rahmen informeller Treffen anlässlich der Generalversammlungen und der Tagungen des Verwaltungsrates.

Förderung der Stabilität des internationalen Finanzsystems

Allerdings wurden der BIZ im Laufe der Jahre auch eine Reihe konkreter Aufgaben übertragen. So war sie, als im Laufe der sechziger Jahre erste Spannungen im Systems fester Wechselkurse (Bretton Woods) auftraten, an zahlreichen Stützungsaktionen für europäische Währungen beteiligt. Für die Behandlung von Fachfragen wurden zahlreiche Ausschüsse und Arbeitsgruppen gebildet. Vor dem Hintergrund der Globalisierung der Finanzmärkte und der rapide wachsenden grenzüberschreitenden Kapitalströme erlangte die BIZ als Aufsichtsgremium über Finanzmarktinstitutionen an Bedeutung.


Weiterentwicklung der Bankenaufsicht: Basel II [Bearbeiten]Im Bereich der Kreditinstitute ist dies der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, der 1974 ins Leben gerufen worden war als Reaktion auf eine Reihe von Bankenpleiten. Aus der Arbeit des Ausschusses resultierte das "Basler Konkordat" zur Bankenaufsicht. Seit 1988 gelten Mindestanforderungen an die Eigenkapitalausstattung international tätiger Banken, mit der bis dahin geltende unterschiedliche Regelungen in den einzelnen Ländern harmonisiert wurden. Gefordert wurde ein Eigenkapital, das mindestens 8 % der Aktiva ausmacht. Die Regeln sind lediglich Mindestanforderungen, die die einzelnen Länder in nationales Recht umsetzten. In Basel II sind die ab 2007 in der Europäischen Union verbindlichen Mindestanforderungen an die Eigenkapitalausstattung festgeschrieben. Die USA werden die Regelungen ab 2008 schrittweise umsetzen.

Mit dem Bereich der Versicherungen befasst sich die Internationale Vereinigung der Versicherungsaufsichtsbehörden (International Association of Insurance Supervisors, IAIS), deren Sekretariat seit Januar 1998 ihren Sitz bei der BIZ hat. Die Vereinigung wurde 1994 gegründet und soll international anerkannte Grundsätze und Standards für eine wirksame Versicherungsaufsicht in ihren mehr als 100 Mitgliedsländern formulieren.

Schließlich widmet sich die BIZ auch Forschungen auf dem Gebiet der Geldpolitik und -theorie, die sie in Arbeitspapieren und Beiträgen zu wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert, und allgemeine Wirtschaftsanalysen, die in ihrem Quartalsbericht erscheinen. Zudem sammelt sie zahlreiche Daten aus dem Bereich ihrer Mitglieder und stellt sie zu einer internationalen Bankenstatistik zusammen, die vierteljährlich veröffentlicht wird. Von Bedeutung für die Beurteilung von Länderrisiken und das frühzeitig Erkennen von Finanzkrisen sind vor allem die Daten zur internationalen Verschuldung der Länder, deren Ergebnisse in Zusammenarbeit mit OECD, Internationalem Währungsfonds und Weltbank veröffentlicht werden.


Quellen [Bearbeiten]↑ http://www.pca-cpa.org/PDF/proc%20ord%203.pdf

Literatur [Bearbeiten]Die geheimnisvolle BIZ. Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich wird 75. Aus: Analyse+kritik Nr. 498 vom 16. September 2005
Gianni Toniolo (Hg.), Central Bank Cooperation at the Bank for International Settlements, 1930-1978, Cambridge University Press, New York u.a., 2005, ISBN 978-0-521-84551-9
Beitzke, Günther: Die Rechtsstellung der Bank für internationalen Zahlungsausgleich insbesondere im Völkerrecht, 1932, Borna-Leipzig, zugleich Dissertation an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Nazizeit der BIZ 1933-1945:

Jean Ziegler: Die Schweiz, das Gold und die Toten (1997)
Adam Lebor: Hitler's Secret Bankers (1997 / 2000)
Film: Dok, Schweizer Fernsehen (15.2.1998)

Weblinks [Bearbeiten]Bank für Internationalen Zahlungsausgleich
Geschichte der BIZ 1930-1945, aus: Hofer, Walther und Reginbogin, Herbert R.: Hitler, der Westen und die Schweiz. 1936-1945. Zürich 2001, Verlag NZZ, ISBN 3-85823-882-1, Auszüge von S. 485-489.

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