Mittwoch, 17. September 2008

0809-21 / Buchvorstellung: Jean Ziegler «Die neuen Herrscher der Welt»

.

http://www.langelieder.de/lit-ziegler.html

Jean Ziegler


Die neuen Herrscher der Welt

und ihre globalen Widersacher


München 2003 (Bertelsmann Verlag); 318 Seiten; ISBN 3-570-00679-4
Originalausgabe: »Les nouveux Maîtres du Monde et ceux qui leur résistent« (Paris 2002)


Alle sieben Sekunden stirbt irgendwo auf der Welt ein Kind unter zehn Jahren an Hunger. 826 Millionen Menschen sind permanent schwer unterernährt. Sie sind Opfer einer Weltordnung, deren Gesetze nur noch dem grenzenlosen Profit verpflichtet sind. So das Fazit von Jean Ziegler in seinem Bericht aus dem Innern der neuen Weltwirtschaft. Die Globalisierung polarisiert die Weltgesellschaft: Den Wenigen, die über nie gekannten ungeheuren Reichtum verfügen, stehen die Millionen Opfer von Hunger, Epidemien und zerstörten Familien gegenüber. Im Zentrum dieser mörderischen Ordnung agieren die neuen Herrscher der Welt: die Beutejäger des globalisierten Finanzkapitals, die Barone der transkontinentalen Konzerne, die Börsenspekulanten. Mit ihrem Tun zerstören sie den Staat, verwüsten die Natur und entscheiden jeden Tag darüber, wer sterben muß und wer leben darf.

In seiner Analyse demaskiert Ziegler die Profiteure einer privatisierten Welt, entlarvt ihre menschenverachtenden Methoden und ihre schneidende Arroganz. Scharf kritisiert er die Rolle von Weltbank, Weltwährungsfonds und Welthandelsorganisation bei der hemmungslosen Liberalisierung von Waren, Dienstleistungen und Arbeit. Menschenrechte, Staatensouveränität und Gemeinwesen bleiben auf der Strecke. Die Folgen sind Firmenzusammenbrüche, Korruptionsskandale, Massenarbeitslosigkeit und sich zuspitzende gesellschaftliche Konflikte. Gegen die zynische Ordnung der neuen Herrscher und gegen ihre Doktrin von der „Selbstregulierung“ der Märkte regt sich Widerstand. Überall, auch in Deutschland. Neue, bislang unbekannte Sozialbewegungen schießen aus dem Boden. Sie kämpfen für eine menschenwürdigere Welt. Die neue planetarische Zivilgesellschaft ist die Hoffnung der Völker.


Jean Ziegler

geboren 1934 im schweizerischen Thun, lehrt Soziologie an der Universität Genf, ist ständiger Gastprofessor an der Sorbonne/Paris und UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. Jean Ziegler wurde in jungen Jahren geprägt von seiner Freundschaft zu Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir sowie durch einen zweijährigen Afrika-Aufenthalt als UN-Experte nach der Ermordung Patrice Lumumbas. – Bis 1999 Nationalrat im Schweizer Parlament. Hat sich als Schriftsteller, der unbequeme Wahrheiten ans Licht der Öffentlichkeit bringt, einen Namen gemacht. Seine ebenso unbestechlichen wie engagierten Bücher (z.B. „Die Schweiz wäscht weißer“; „Die Schweiz, das Gold und die Toten“; „Die Barbaren kommen. Kapitalismus und organisiertes Verbrechen“; „Wie kommt der Hunger in die Welt?“) haben heftige Diskussionen und Skandale ausgelöst und ihm internationales Ansehen, in seinem eigenen Land jedoch den Ruf des Nestbeschmutzers eingetragen.

"Ich habe mir geschworen, nie wieder, auch nicht zufällig, auf der Seite der Henker zu stehen." (J. Ziegler)


Inhaltsverzeichnis

Vorwort: Die Weltgeschichte meiner Seele

TEIL I: Die Globalisierung – Geschichte und Konzepte

1. Eine Ökonomie des Archipels

2. Das Imperium

3. Die Ideologie der Herrscher

TEIL II: Die Beutejäger

1. Blutgeld

2. Die Agonie des Staates

3. Die Zerstörung der Menschen

4. Die Verwüstung der Natur

5. Die Korruption

6. Das Paradies der Piraten

TEIL III: Die Söldlinge

1. Die WTO als Kriegsmaschine

2. Ein Pianist bei der Weltbank

3. Die Feuerteufel vom IWF

4. Unrentable Völker

5. Die Arroganz

TEIL IV: Die Welt demokratisieren

1. Die Hoffnung: die neue planetarische Zivilgesellschaft

2. Das Prinzip Großmut

3. Die Fronten des Widerstands

4. Die Waffen des Kampfes

5. Boden und Freiheit

Statt eines Nachworts: Morgenröte


Leseproben

Aus dem Vorwort: „Die Weltgeschichte meiner Seele“ (Seite 12 ff)

Zu Beginn des neuen Jahrtausends beherrschen die transkontinentalen kapitalistischen Oligarchien die ganze Welt. Ihre tägliche Praxis und ihr Rechtfertigungsdiskurs stehen in radikalem Widerspruch zu den Interessen der übergroßen Mehrheit der Erdbewohner.

Die Globalisierung führt zur forciert fortschreitenden Verschmelzung der nationalen Volkswirtschaften, zu einem kapitalistischen Weltmarkt und einem einheitlichen »Cyberspace«. Dieser Vorgang bewirkt eine gewaltige Steigerung der Produktivkräfte. Alle Augenblicke werden immense Reichtümer geschaffen. Die kapitalistische Produktions- und Akkumulationsweise zeugt von einer wahrhaft verblüffenden und gewiß auch bewunderungswürdigen Kreativität, Vitalität und Kraft.

In weniger als einem Jahrzehnt hat sich das Weltsozialprodukt verdoppelt und das Welthandelsvolumen verdreifacht. Und was den Energieverbrauch betrifft – er verdoppelt sich im Durchschnitt alle vier Jahre.

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte genießt die Menschheit einen Überfluß an Gütern. Der Planet bricht schier unter seinen Schätzen zusammen. Die verfügbaren Güter übertreffen um ein Vieltausendfaches die nicht einschränkbaren Bedürfnisse der Menschen.

Aber auch die Leichenberge wachsen.

Die vier apokalyptischen Reiter der Unterentwicklung heißen Hunger, Durst, Seuche und Krieg. Sie zerstören jedes Jahr mehr Männer, Frauen und Kinder, als es das Gemetzel des Zweiten Weltkriegs in sechs Jahren getan hat. Für die Menschen der Dritten Welt ist der »Dritte Weltkrieg« in vollem Gange.

Tag für Tag sterben auf unserem Planeten ungefähr 100 000 Menschen an Hunger oder an den unmittelbaren Folgen des Hungers. 826 Millionen Menschen sind gegenwärtig chronisch und schwer unterernährt. 34 Millionen von ihnen leben in den wirtschaftlich entwickelten Ländern des Nordens; der weit größere Teil, 515 Millionen, lebt in Asien, wo er 24 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmacht. Betrachtet man jedoch den prozentualen Anteil der Opfer, so ist es das Afrika südlich der Sahara, das den größten Tribut zu leisten hat: Hier sind 186 Millionen Menschen dauernd schwer unterernährt, das heißt 34 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die meisten von ihnen leiden an dem, was die FAO »extremen Hunger« nennt; ihre tägliche Lebensmittelration liegt im Durchschnitt 300 Kalorien unter der Menge, die zum Überleben unter erträglichen Bedingungen nötig ist. Die am stärksten von extremem Hunger betroffenen Länder liegen im subsaharischen Afrika (achtzehn Länder), in der Karibik (Haiti) und in Asien (Afghanistan, Bangladesch, Nordkorea, Mongolei).

Alle zehn Sekunden verhungert auf der Erde ein Kind unter zehn Jahren.

Ein Kind, das von seiner Geburt bis zum fünften Lebensjahr angemessene Nahrungsmittel in ausreichender Menge entbehren muss, hat sein Leben lang an den Folgen zu leiden. Einen Erwachsenen, der vorübergehend unterernährt war, kann man mithilfe komplizierter, unter ärztlicher Aufsicht vorgenommener Therapien in ein normales Leben zurückführen. Bei einem Kind unter fünf Jahren ist das unmöglich. Unzulänglich ernährt, haben seine Gehirnzellen bereits irreparable Schäden davongetragen. »Von Geburt an Gekreuzigte« nennt Régis Debray diese Kinder.

Hunger und chronische Fehlernährung stellen einen Erbfluch dar: Jahr für Jahr bringen Hunderte von Millionen schwer unterernährter Mütter Hunderte von Millionen unheilbar geschädigter Säuglinge zur Welt. Alle diese unterernährten Mütter, die trotzdem Leben schenken, erinnern an jene verdammten Frauen bei Samuel Beckett: »Sie gebären rittlings über dem Grabe, der Tag erglänzt einen Augenblick, und dann von neuem die Nacht.«

Eine ganze Dimension menschlichen Leidens fehlt noch in diesem Bild: die erstickende, unerträgliche Angst, die jeden Hungernden peinigt, sobald er erwacht. Wie wird er an diesem neuen Tag den Lebensunterhalt für die Seinen sichern und sich selbst ernähren können? In dieser Angst zu leben ist vielleicht noch furchtbarer, als die mannigfachen Krankheiten und körperlichen Schmerzen zu erdulden, die den unterernährten Körper befallen.

Die Zerstörung von Millionen Menschen durch Hunger vollzieht sich täglich in einer Art von eisiger Normalität – und auf einem Planeten, der von Reichtümern überquillt.

In dem Stadium, das die Erde durch ihre landwirtschaftlichen Produktionsmittel erreicht hat, könnte sie 12 Milliarden Menschen normal ernähren, anders gesagt, sie könnte für jeden einzelnen eine Ration von 2700 Kalorien pro Tag bereitstellen. Doch wir sind heute nur etwas über 6 Milliarden Menschen auf der Erde, und trotzdem leiden Jahr für Jahr 826 Millionen von ihnen an chronischer, krank machender Unterernährung.

Die Gleichung ist einfach: Wer Geld hat, ißt und lebt. Wer keines hat, leidet und wird invalide oder stirbt.

Ständiger Hunger und chronische Unterernährung sind von Menschen gemacht. Verantwortlich für sie ist die mörderische Ordnung der Welt. Wer auch immer an Hunger stirbt – er ist Opfer eines Mordes.

Über zwei Milliarden Menschen leben in »absoluter Armut«, wie es das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) nennt: ohne feste Einkünfte, ohne regelmäßige Arbeit, ohne angemessene Behausung, ohne medizinische Versorgung, ohne ausreichende Ernährung, ohne Zugang zu sauberem Wasser, ohne Schule.

Das Recht über Leben und Tod dieser Milliarden von Menschen üben die Herren des globalisierten Kapitals aus. Durch ihre Investitionsstrategien, ihre Währungsspekulationen, die politischen Bündnisse, die sie eingehen, entscheiden sie Tag für Tag darüber, wer das Recht hat, auf diesem Planeten zu leben, und wer dazu verurteilt ist, zu sterben.

Der von den Oligarchien seit Beginn der Neunzigerjahre errichtete Apparat der weltweiten Herrschaft und Ausbeutung ist von äußerstem Pragmatismus geprägt. Er ist stark gegliedert und weist nur einen geringen strukturellen Zusammenhalt auf. Auch ist er von außerordentlicher Komplexität und von zahlreichen inneren Widersprüchen gekennzeichnet. Verfeindete Fraktionen bekämpfen sich intern. Ein verbissenes Konkurrenzdenken durchzieht das ganze System. Untereinander liefern sich die Herrscher der Welt homerische Schlachten.

Ihre Waffen sind Zwangsfusionen, feindliche Übernahmeangebote, die Errichtung von Oligopolen, die Vernichtung des Gegners durch Dumpingpreise oder Kampagnen zur persönlichen Verunglimpfung. Mord ist seltener, aber gegebenenfalls scheuen die Herren auch davor nicht zurück.

Wird aber das System insgesamt oder in einem wesentlichen Teil bedroht oder auch nur dagegen demonstriert – wie etwa beim G8-Gipfel in Genua im Juni 2001 oder beim Weltsozialforum in Porto Alegre im Januar 2002 –, so schließen die Oligarchen und ihre Söldlinge die Reihen. Umgetrieben vom Willen zur Macht, von Gier und vom Rausch ihrer schrankenlosen Befehlsgewalt, verteidigen sie die Privatisierung der Welt mit Zähnen und Klauen. Denn die verschafft ihnen außerordentliche Privilegien, zahllose Pfründe und astronomische Privatvermögen.

Zu den Zerstörungen und Leiden, die den Völkern durch die Oligarchien des globalisierten Kapitals, sein militärisches Imperium und dessen Söldlinge, die Handels- und Finanzorganisatiotien, zugefügt werden, kommen noch jene, die durch Korruption und Untreue im Amt hervorgerufen werden, wie sie in zahlreichen Regierungen zumal der Dritten Welt in großem Stil gang und gäbe sind. Ohne die aktive Mittäterschaft und Korruption der Regierungen vor Ort kann nämlich die Weltordnung des Finanzkapitals nicht funktionieren. Walter Hollenweg, der angesehene Theologe von der Universität Zürich, fasst die Situation treffend zusammen: »Die besessene, schrankenlose Gier unserer Reichen, verbunden mit der Korruption der Eliten in den so genannten sich entwickelnden Ländern, bildet ein gigantisches Mordkomplott. ... Überall auf der Welt und Tag für Tag wiederholt sich der Kindermord von Bethlehem.«

(...)

Franz Kafka hat den rätselhaften Satz geschrieben: »Fern, fern geht die Weltgeschichte vor sich, die Weltgeschichte deiner Seele. «

Ich bin der Andere, der Andere ist Ich. Er ist der Spiegel, der es dem Ich erlaubt, sich zu erkennen. Seine Zerstörung zerstört die Menschheit in mir. Sein Leiden, selbst wenn ich mich dagegen wehre, macht mich leiden.

Heute nimmt die Not der Elenden immer mehr zu. Die Arroganz der Mächtigen wird unerträglich. Die Weltgeschichte meiner Seele gerät zum Albtraum. Aber auf den Flügeln der Taube naht die Revolution. Indem ich schreibe, kann ich dazu beitragen, die Dogmen der neuen Herrscher der Welt zu entkräften.

Dieses Buch besteht aus vier Teilen. Der erste untersucht die Geschichte der Globalisierung und die Rolle, die das amerikanische Imperium und die Ideologie der Herrscher der Welt darin spielen.

Der Beutejäger ist die zentrale Figur auf dem globalisierten kapitalistischen Markt, und seine Gier ist dessen Motor. Er akkumuliert das Geld, zerstört den Staat, verwüstet die Natur und die Menschen und korrumpiert die Beamten, die er in den von ihm beherrschten Völkern für seine Dienste einspannt. Er unterhält Steuerparadiese, deren Nutzung allein ihm vorbehalten ist. Die Umtriebe dieser Beutejäger sind Gegenstand des zweiten Teils.

Der Raubtierordnung dieser Beutejäger dienen ebenso ergebene wie schlagkräftige Söldlinge. Es sind die zu Feuerwehrleuten gemachten Feuerteufel vom Internationalen Währungsfonds und die fanatischen Parteigänger der Weltbank und der Welthandelsorganisation. Der dritte Teil des Buches ist der Analyse ihrer Aktivitäten gewidmet.

Eine neuartige planetarische Zivilgesellschaft, verbunden in einer geheimnisvollen Bruderschaft der Nacht, erhebt sich aus den Trümmern des Nationalstaats. Sie stellt das Imperium der Beutejäger radikal in Frage. Sie organisiert den Widerstand. Sie setzt sich aus den mannigfaltigsten Fronten der Verweigerung zusammen. Diese Kämpfe lassen eine ungeheure Erwartung lebendig werden.

José Martí hat geschrieben:

Es la hora de los hornos

Y solo hay que ver la luz.

[Es ist die Stunde der Brände – wir müssen nur aufschauen zu ihrem Licht.]

Aus TEIL I: Die Globalisierung – Geschichte und Konzepte

3. Die Ideologie der Herrscher (Seite 51 f)

Guy Debord schreibt: »Zum ersten Mal sind dieselben Leute Herr Über alles, was wir tun, und über alles, was wir darüber sagen.«

Die Gebieter beherrschen das Universum ebenso sehr durch ihre ideologischen Aussagen wie durch den wirtschaftlichen Zwang oder die militärische Dominanz, die sie ausüben. Der ideologische Leitstern ihres Tuns trägt einen unverfänglichen Namen: »Konsens von Washington«. Es handelt sich dabei um ein Bündel von informellen Abmachungen (gentlemen‘s agreements), die im Laufe der Achtziger- und Neunzigerjahre zwischen den wichtigsten transkontinentalen Gesellschaften, diversen Wall-Street-Banken, der amerikanischen Notenbank und internationalen Finanzorganisationen (Weltbank, Internationaler Währungsfonds usw.) getroffen wurden.

1989 wurde der »Konsens« durch John Williamson, Chefökonom und Vizepräsident der Weltbank, formalisiert. Seine Grundprinzipien sind zu jedem historischen Zeitpunkt, in jeder Volkswirtschaft und auf jedem Kontinent anwendbar. Sie zielen auf raschest mögliche Liquidierung jeder – staatlichen oder nichtstaatlichen – Regulierungsinstanz, die totale und raschest mögliche Liberalisierung aller Märkte (für Waren, Kapital, Dienstleistungen, Patente usw.) und, unter dem Stichwort stateless global governance, auf die Errichtung eines einheitlichen, sich selbst regulierenden Weltmarkts.

Der Konsens von Washington bezweckt die Privatisierung der Welt. Er beruht auf den folgenden Grundsätzen.

1. In jedem Schuldnerland ist eine Reform des Steuersystems unter zwei Gesichtspunkten notwendig: Absenkung der steuerlichen Belastung der höchsten Einkommen, um die Reichen zu produktiven Investitionen anzuregen, und Ausweitung der Zahl der Steuerpflichtigen; im Klartext: Abschaffung von steuerlichen Vergünstigungen für die Ärmsten im Interesse einer Erhöhung des Steueraufkommens.

2. Möglichst rasche und vollständige Liberalisierung der Finanzmärkte.

3. Garantierte Gleichbehandlung von inländischen Investitionen und ausländischen Investitionen, um die Sicherheit und damit das Volumen der Letzteren zu steigern.

4. Möglichst weit gehende Zerschlagung des öffentlichen Sektors; zu privatisieren sind namentlich alle Unternehmen, die im Besitz des Staats oder eines halbstaatlichen Gebildes sind.

5. Weitestgehende Deregulierung der Volkswirtschaft des betreffenden Landes, um das freie Spiel der Konkurrenz unter den verschiedenen wirtschaftlichen Kräften zu garantieren.

6. Verstärkter Schutz des Privateigentums.

7. Förderung der Liberalisierung der Handelsbeziehungen im schnellstmöglichen Rhythmus, mit dem Minimalziel einer jährlichen Senkung der Zolltarife um 10 Prozent.

8. Da der freie Handel durch Ausfuhren gefördert wird, ist vorrangig die Entwicklung jener wirtschaftlichen Sektoren zu begünstigen, die zur Ausfuhr ihrer Güter imstande sind.

9. Begrenzung des Haushaltsdefizits.

10. Erzeugung von Markttransparenz: Staatliche Subventionen an private Wirtschaftssubjekte sind überall abzuschaffen. Staaten der Dritten Welt, die die Preise der gängigsten Nahrungsmittel subventionieren, um sie niedrig zu halten, müssen auf diese Politik verzichten. Bei den Staatsausgaben müssen diejenigen Vorrang haben, die dem Ausbau der Infrastruktur dienen.

Aus TEIL II: Die Beutejäger

3. Die Zerstörung der Menschen (Seite 104 f)

(...) Hunger, Seuchen, Durst und armutsbedingte Lokalkonflikte zerstören jedes Jahr fast genauso viele Männer, Frauen und Kinder wie der Zweite Weltkrieg in sechs Jahren. Für die Menschen der Dritten Welt ist der Dritte Weltkrieg unzweifelhaft in vollem Gang. Einige deutsche Ökonomen haben einen neuen Begriff geprägt: »Killerkapitalismus«." Und so funktioniert dieser Kapitalismus neuen Typs:

1. Die Staaten der Dritten Welt bekämpfen sich untereinander, um die produktiven Investitionen zu ergattern, die von ausländischen Dienstleistungsunternehmen kontrolliert werden. Um diese Schlacht zu gewinnen, schränken sie bedenkenlos den sozialen Schutz, die gewerkschaftlichen Freiheiten und den ohnedies schon geringen Verhandlungsspielraum der einheimischen Lohnempfänger ein.

2. Besonders in Europa gehen Industrieunternehmen usw. immer mehr dazu über, Geräte, Laboratorien und Forschungszentren ins Ausland zu verlegen. Diese Auslagerung macht sich häufig so genannte »Sonderproduktionszonen« zunutze, wo ein Schutz der Arbeiter unbekannt ist und die Löhne miserabel sind. Die bloße Androhung der Auslagerung hat eine unglaublich obszöne Rückwirkung: Sie veranlasst den Ursprungsstaat, immer mehr Forderungen des Kapitals nachzugeben, einem Abbau des sozialen Schutzes (Entlassungen, Deregulierungen) zuzustimmen, also mit einem Wort den heimischen Arbeitsmarkt durch »Verflüssigung« unsicherer zu machen.

3. Die Arbeitnehmer aller Länder treten damit in einen Wettbewerb jeder gegen jeden ein. Es handelt sich für jeden und jede darum, eine Beschäftigung und ein Einkommen für die eigene Familie zu ergattern. Diese Situation bewirkt eine zügellose Konkurrenz unter den verschiedenen Kategorien von Arbeitnehmern, ihre politische Lähmung, den Tod der Gewerkschaftsbewegung – mit einem Wort die schmähliche, oft sogar verzweifelte Einwilligung des arbeitenden Menschen in die Zerstörung seiner eigenen Würde.

4. Im Inneren der europäischen Demokratien gibt es den unübersehbaren Bruch zwischen denen, die Arbeit haben und sie mit allen Mitteln zu behalten suchen, und denen' die keine Arbeit mehr haben, aller Voraussicht nach auch nie mehr bekommen und von den Arbeitsplatzbesitzern bekämpft werden. Die Solidarität der Arbeitnehmer ist zerrüttet. Weiteres Phänomen: Zwischen öffentlicher Funktion und privatem Sektor tut sich ein Gegensatz auf. Letztes und gravierendstes Phänomen: Der einheimische Arbeiter beginnt häufig, den eingewanderten Arbeiter zu hassen. Und die Folge ist Rassismus.

Aus: Statt eines Nachwort: Morgenröte (Seite 285 ff)

Im New York Times Magazine verlangt Thomas Friedman von den Kombattanten der Hoffnung ein detailliertes Programm und eine Erklärung über die einzelnen Etappen seiner Verwirklichung. Das Weltwirtschaftsforum stößt in dasselbe Horn. Sein Präsident Klaus Schwab will sofort die genauen Entwürfe für die »andere Welt« kennen lernen und ermahnt die Bewegungen, ihr Programm vorzustellen; anders sei »kein Dialog« möglich.

Die Antwort bestand darin, dass im Jahr 2002 rund 60 000 Männer und Frauen, von fünf Kontinenten und stellvertretend für über 2000 verschiedene soziale Bewegungen, im brasilianischen Porto Alegre zum zweiten Weltsozialforum zusammenkamen. Sie forderten die Abschaffung des IWF und der WTO, die Bekämpfung der Steuerparadiese und der Rating-Agenturen und die Unabhängigkeit der Zentralbanken, die Schließung der Agrar-Rohstoffbörse von Chicago, das Verbot von Patenten auf lebende Organismen und genmanipulierte Organismen, bedingungslosen Schuldenerlass für die Länder der Dritten Welt, Einführung der Tobin-Steuer und staatliche Kontrolle von Unternehmensfusionen, Gründung eines UNO-Sicherheitsrats für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten, Einforderung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte und deren Überführung in das nationale Recht.

Die brüderliche und solidarische, freiere und gerechtere Zivilgesellschaft, die auf einem von allen Beutejägern befreiten Planeten entstehen wird – sie ist im Werden begriffen. Wie sie aussehen wird, vermag niemand zu sagen. Die Kombattanten der Hoffnung wissen nur mit Gewißheit, was sie nicht wollen – aber damit endet die Gewißheit auch schon.

Am Morgen des 14. Juli 1789 belagerten zwei Abteilungen der Bürgermiliz die Bastille, die königliche Zwingburg im Herzen von Paris. Mit ihren 25 Meter breiten Wassergräben und ihren 30 Meter hohen Mauern trotzte sie dem Ansturm des Volks. Aus dem ganzen Faubourg Saint-Antoine strömten Handwerker herbei. Und nun beschafften die Bürger fünf Geschütze, die vor dem Tor der Festung in Stellung gebracht wurden.

Der Befehlshaber der Festung, Marquis de Launay, kapitulierte. Er ließ die Zugbrücke herab.

Das Volk stürmte über die Brücke, befreite die Gefangenen, massakrierte den Marquis und zerstörte die Festung.

Wer hätte die Folgen ahnen können?

Walt Whitman schrieb diesen Vers: »He awoke at dawn and went into the rising sun... limping« (er erwachte in der Morgendämmerung und ging der Sonne entgegen ... hinkend).

Millionen von Menschen überall auf der Welt erwachen jetzt.

Sie nehmen die Privatisierung der Welt nicht hin. Sie haben beschlossen, sich zu organisieren, für eine andere Welt zu kämpfen.

Der gewaltige Zug der Aufständischen hat sich in Bewegung gesetzt. Er schreitet voran. Ins Ungewisse, hinkend.

Die Befreiung der Freiheit im Menschen ist sein Horizont.

Die Legitimität der Bewegung ist unbestreitbar. Sie spricht im Namen der Millionen Opfer, die in Jahrhunderten gefallen sind. Das unsichtbare Heer der Märtyrer begleitet sie.

Gilles Perrault beschreibt sie so: »Dieses unübersehbare Heer der Opfer, deportiert von Afrika nach Amerika, zerfetzt in den Schützengräben eines wahnsinnigen Krieges, lebendig verbrannt vom Napalm, zu Tode gefoltert in den Kerkern der Wachhunde des Kapitals, füsiliert am Mur des Fédérés, füsiliert in Fourmies, füsiliert in Sétif, zu Hunderttausenden hingemetzelt in Indonesien, praktisch ausgerottet wie die Indianer Amerikas, massenhaft ermordet in China, zur Sicherung des freien Opiumhandels ... Sie alle haben die Fackel der Revolte des in seiner Würde gekränkten Menschen weitergereicht in die Hände der Lebenden. In die bald ermüdenden Hände jener Kinder der Dritten Welt, welche die Unterernährung, Tag für Tag, zu Zehntausenden tötet, in die abgemagerten Hände der Völker, dazu verurteilt, die Zinsen für eine Schuld zu zahlen, deren Kapital ihre Führungsmarionetten ihnen gestohlen haben, in die zitternden Hände jener immer zahlreicher werdenden Ausgegrenzten, die an den Rändern des Wohlstands vegetieren müssen [...]. Hände von einer tragischen Schwäche, und fürs erste noch unvereinigt. Aber sie können nicht anders, als sich eines Tages zu vereinen. Und an diesem Tag wird die Fackel, die sie tragen, einen Brand entfachen, der die alte Welt in Schutt und Asche legen wird.«


Siehe auch:

Jean Ziegler: Das Imperium der Schande. Der Kampf gegen Armut und Unterdrückung

Jean Ziegler: Woher kommt der Hunger in der Welt?

Fernsehinterview im Bayerischen Rundfunk am 1.4.1999


Ich habe diese Auszüge aus dem Buch von Jean Ziegler hier wiedergegeben, weil ich mich in seinen Worten und in seinem inneren Aufbegehren wiederfinde. Lediglich eins füge ich noch hinzu - die Suche nach den Schuldigen, denn es genügt nicht, nur Mißstände anzuprangern. Hinter Mißständen stehen Menschen, die sie erdacht und geplant haben - sie bloßzustellen und ihre flagranten Handlungen zeitnah zu benennen oder vorauszuahnen betrachte ich mit als Aufgabe.


Bevor ich zum Kommentar des Buches komme,

und vergleichbar zu der rothaarigen SPD-Wieczorek-Zeul auf die Tränendrüse drücke, um Spenden für die armen, armen Kinderlein der „Dritten Welt“ einsammle – bei wie üblich rund 90% Verwaltungskosten!!! – also auch nur ein Diebespack!!! – geht es hier vielmehr um die Mobilisierung derer, die noch aufrecht stehen können, noch laufen können und die Botschaft verbreiten und weitertragen können.

Gerechtigkeitssinn hat man – oder man hat ihn nicht. Die Wenigsten jedoch haben ihn, dürfen sich zu recht morgens im Spiegel ansehen ohne sich angewidert abwenden zu müssen. Schon im meiner Schulzeit war die Zahl der Opportunisten erschreckend – denn beim Abitur im Englischen / Aufsatz lautete ein Thema: «The American Dream – Past, Presence or Future». Ich hatte damals argumentiert, daß der Amerikanische Traum weder Vergangenheit, noch Gegenwart und auch nicht in der Zukunft stattfinden wird – denn eine Nation, die auf der Ausrottung der Urbevölkerung (Indianer) versucht eigenes Glück aufzubauen hat die eigene Zukunft bereits zerstört. Derartig „antiamerikanisches Gedankengut“ wurde vom Zensor des Kultusministeriums mit „6“ (sechs) bewertet, obwohl Logik, Argumentation, Grammatik und Orthographie einwandfrei waren. Zerstört man jedoch den aufrechten Charakter der Jugend, dann wird auch die Gesellschaft der Älteren nur verbogene Gesinnungen erzeugen. Geradlinige Charaktere sind in der „BRD“ jedoch nicht erwünscht, politisch gewollt werden sie von den Universitäten ferngehalten – was ja mit einer „6“ im Englischen hätte passieren können – wäre Einreichungsnote und mündliche Prüfung nicht uni-sono auf einer glatten 1,0 gestanden. Hier geht es aber nicht um den demaskierenden Einzelfall – es soll nur der gedankliche Tenor aufgezeigt werden, WER oder WAS heute in die mittlere Gesellschaftsebene vorgelassen wird – überwiegend verbogene Opportunisten.

Fragt man mich jedoch nach meinem Beruf, so fiele mir die Antwort schwer. Welchen soll ich denn angeben? Zuerst - nach Betriebswirtschaft und als weltweit jüngster Leiter in der Mineralölindustrie Spezialgebiet Marketing – oder (nach Zweitstudium) Technischer Direktor einer Bauunternehmung (alle Tätigkeiten weltweit / international) und Projektleiter von Großprojekten – befriedigt mich eigentlich nur noch die Weitergabe von Wissen, was auch meine gesamte heutige Zeit in Anspruch nimmt. Zum Schreiben bin ich mit dem 9/11 gekommen und dem Bericht der «Cheney Energy Task Force», der über ’Judicial Watch’ veröffentlicht wurde und vom Ende des Ölzeitalters berichtete und ein Ereignis wie ’Pearl Harbor’ = 9/11 forderte, um einen weltweiten Krieg während der kommenden 30 bis 50 Jahre zu beginnen. Es handelte sich in Wirklichkeit um die Globalisierung mit militärischer Gewalt.

Ein weiterer Anlaß war dann die Verfolgung brutaler Aneignung aller Ölfördergebiete, so auch in der noch jungen ’Russischen Föderation’, in der Ende der 90er Jahre Jelzin/Jelzman eine jüdische Oligarchie schuf, aber die Menschen in den Straßen verhungerten und erfroren, der Staat ins Unermeßliche verschuldet wurde, bis der in 1999 bis dahin in weiten Kreisen unbekannte Vladimir Putin Präsident wurde. Anfänglich stand ich ihm überaus skeptisch entgegen, zumal ich auch über seine Petersburger Zeit erfuhr. Amt und Verantwortung haben ihn jedoch zum Besseren bekehrt und heute gehöre ich zu seinen uneingeschränkten Bewunderern, denn es gibt wohl nur Wenige, die so detailliert all seine Handlungen verfolgt haben. Heute kann ich ohne Zweifel sagen, daß die Zukunft der Menschheit von den Handlungen Russlands abhängt, vom Grad der Bewahrung der Freiheit, vom Widerstand gegen die weltweite Globalisierung durch die Kapital-Mafia. Daß ich intensiv Russland thematisiere – in einer Zeit in der die Massenmedien fortlaufend mit Lügen über Russland herziehen – entspringt meinem Wunsch, der Wahrheit Geltung zu verschaffen.


Dies reiht sich nahtlos in das ein, worüber Jean Ziegler in seinem Buch «Die Neuen Herrscher der Welt» berichtet – mit dem Unterschied, daß es mich stets interessiert hatte, wer denn ganz oben die Spitze einnimmt, denn auch eine Kapital-Mafia ist ein Netzwerk von Abhängigkeiten, Gefälligkeiten, Erlaubnissen – ganz so, wie Johann Jakob Astor, frisch aber mittellos und ohne Sprachbeherrschung in Nordamerika eingetroffen, gleich an die Spitze von Monopolen befördert wurde. Es stellte unter Beweis, daß es Netzwerke und Strukturen gab und gibt, die darüber entscheiden, wer was darf – und wer nicht, wer zurückzustehen hat oder wer zur Armut verdammt ist.

Eine Zeit lang hatte ich vor, das Wissen darum in Buchform veröffentlichen zu lassen, jedoch ist der Kreis der Verlage ebenfalls in dieses mafiöse System eingebunden – von oben her ebenso wie vertriebsseitig über der Konzentration unterworfenen Buchhandelsketten. Autor eines Buches sichert also nur dann den Lebensunterhalt, wenn man sich auf Belletristik beschränkt und sich nicht mit einem Boykott herumschlagen muß. Die Alternative dazu ist das Internet, sind herunterladbare Dossiers als pdf-file und eben ein Internet-Magazin, das weitestgehend aktuell eine Richtigstellung der über Mainstream-Medien verbreiteten Lügen vornimmt, aber eben vergleichbar einer Zeitung – nicht mehr gratis! Aller Anfang ist schwer – ein vor etlichen Jahren als Titelthema veröffentlichter Artikel in einem bekannten deutschen Magazin hatte dazu geführt, daß ich mit die Existenz und das Überleben bedrohenden Schwierigkeiten seitens der im Hintergrund wirkenden Strukturen in diesem Land zu kämpfen hatte und noch habe und vom normalen Leben ausgegrenzt wurde. Wahrheit lasse ich mir dennoch nicht verbieten.

Nachdem am 15. Sept. zwei Leser über PayPal gespendet hatten und vier Leser um eine alternative Spendenmöglichkeit per Banküberweisung gebeten hatten – also eine erschütternde Anzahl von sage und schreibe ganzen sechs Lesern – bei täglich über 2000 Lesern – habe ich hier ein Buch vorgestellt, das man in einer Buchhandlung käuflich!!! erwerben kann – also nicht in die Buchhandlung gehen, verstohlen nach links und nach rechts blicken um zu sehen ob der Buchhändler auch ja wegschaut – um dann rasch nach dem Buch zu grapschen und wie von der Tarantel gestochen davonzurennen … nur um gratis zu lesen. Ein derartiges Verhalten würde all diejenigen brotlos machen, die recherchieren, die schreiben, die Medien zur Verfügung stellen – es ist genau diese Form der Desolidarisierung, die den Heuschrecken und Oligarchen, eben den «neuen Herrschern der Welt» ähnlich, es auf Raub – auch intellektuellen Raub - abgesehen haben und mit Zynismus und schneidender Arroganz nur auf eigenen Vorteil bedacht sind. Um vielen in Zukunft mögliche Gewissenskonflikte zu ersparen, wird – wenn denn doch endlich der Server im Ausland zur Verfügung steht – wird Politik-Global den erweiterten Zugang nur noch für Abonnenten bieten, für umgerechnet nicht einmal 7 Cent pro Kalendertag, also 2 € im Monat, d.h. für € 12 im Halbjahr. Wem das Lesen keine 7 Cent pro Tag wert ist, auf den werde ich künftig auch meinerseits keinen Wert legen. Für Grapscher der Informationen bleiben nur noch die ersten Teile tagesaktueller Artikel lesbar – was nutzen über 2000 Leser am Tag, wenn nicht einmal 0,5% bereit sind, für Wissen, d.h. für die Arbeit der Korrektur der Mainstream-Medien-Lügen einen Bruchteil dessen zu bezahlen, was bekannt falsch in der Tagespresse berichtet wird, aber dort ein Vielfaches kostet. (NB.: am 16.9. waren es dann fast 1% der Leser). Dies läßt hoffen.



Und nun zum Buch von Jean Ziegler


Es ist eine Tatsache, daß in Regionen dieser Welt tatsächlich alle paar Sekunden ein Kind an Unterernährung stirbt. Betroffen sind davon Regionen wie die Subsahara, Asien und Vorderasien und Mittel- und Südamerika. Es liegt wirklich nicht daran, daß es zu wenig Nahrung auf der Welt gäbe, es liegt nachweislich an korrupten Strukturen, denn selbst dort wo über UN-Programme Nahrung verteilt wird, verschwinden diese Lieferungen in privaten Kanälen und tragen zur Bereicherung der Reichen bei. So gesehen erweist sich der Mensch als das schlimmste Raubtier aller Raubtiere – ja schlimmer, ein Raubtier tötet um seinen Hunger zu stillen, der Mensch jedoch ist maßlos und will immer mehr. Sage man der Exxon-Mobil, daß die Profite genügen – nehme man ein bettelndes Kind aus Afrika, ungewaschen, staubig … und lasse es am Ärmel des Anzugs des Vorstandsvorsitzenden oder Eigentümers von Exxon-Mobil (Rockefeller) zupfen – was meint ihr wohl, was geschieht??? ? ? Eins wird ganz sicher nicht geschehen – daß er 10 Cent oder 1 Dollar gibt. Eher läßt er das Kind totschlagen, weil es seinen Anzug am Ärmel beschmutzt hat, sich selbst aber macht er “seine Hände nicht schmutzig“ – er wechselt allenfalls den Maßanzug von Brioni, weil dieser für immer von einem hungernden Kind “geschändet“ wurde. In diesen Strukturen und in diesem System existiert nur noch die Perversion des Denkens.


Nehme ich als Beispiel das von der “roten Heidemarie“ Wieczorek-Zeul (SPD) weinerlich vorgetragene Darfur und die dort “vertriebenen“ und hungernden Nomaden, Nomaden, weil in ihrem angestammten Gebiet die Dürre die Ernten zerstörten, so werden eben diese Hungernden dazu benutzt, um politische und wirtschaftliche Machtspiele zu realisieren. Ihr Hunger ist politisch gewollt – aber nicht gewollt von der Regierung des Sudan, sondern gewollt von den Mineralölkonzernen, die an das Öl des Sudans wollen. Dieses Öl jedoch geht derzeit per Pipeline aus der Region westlich Malakal an den Hafen Port Sudan des Roten Meeres und überwiegend von dort nach China – statt wie es die den Hunger wollenden Ölkonzerne wünschen, in die USA. Mit der hungernden Bevölkerung soll Druck auf die Regierung des Sudan ausgeübt werden – und diese nach Möglichkeit gestürzt werden. Die USA nennen das dann “Demokratisierung“ zum Nutzen der US-amerikanischen Ölgesellschaften.


Nun hatte eine US-Ölfirma im Eiltempo eine Pipeline vom Atlantikhafen Kribi (Kamerun) bis an die Nordspitze Kameruns legen lassen (und die Bevölkerung für jeden Mango- und Avocado-Baum mit 1500 CFA – etwa 2,50 € bezahlt / Ertrag EINER Ernte jedoch ca. 100 € - bis ein Baum Früchte trägt, dauert es mehr als zehn Jahre) und die Pipeline bis an die Grenze zwischen Tschad und dem Sudan legen lassen … in der Hoffnung an das Öl des Sudans zu kommen. Die in Darfur über US-NGOs aufgestachelte Bevölkerung wurde in Richtung Süden getrieben und von der dortigen Bevölkerung zurückgewiesen, eine spärlich bewachsene Savanne mag wohl eine Viehherde ernähren – aber kann keine zwei Herden ernähren. Mit dem Geld, das den Konflikt schürt, ließen sich auch Brunnen bauen – aber es geht nicht um das Überleben einer Bevölkerung, es geht schlicht und einfach um “Demokratisierung“ auf Amerikanisch. Shamal Darfur ist eine trockene, aride Region, während das Gebiet um Nyala über ausreichend Niederschläge verfügt. Bei dem gesamten Problem um Hunger geht es nicht um Menschen – Menschen zählen nicht in den Augen des Big Business um Öl und Rohstoffe. Und dort, wo Menschen nicht verhungern, werden sie eben erschossen. Alles, was den Profiten der Kapital-Mafia widersteht, wird vernichtet.


Letztendlich geht es immer wieder um das Thema GLOBALISIERUNG, Globalisierung des Einflusses der Konzerne, Globalisierung der Quellen des Profits und Beseitigung des Störfaktors Mensch.

Ich hoffe, daß der Buchauszug von Jean Ziegler anregt, das gesamte Buch zu lesen – und daß der Artikel hier auch anregt, sich grundsätzlich einmal Gedanken zu machen, was man glauben kann und welche Informationen man gelten lassen kann, die in Zukunft auch wichtig bleiben.


© 2008 Copyright Politik-Global Rumpelstilz 2008-09-16



Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Danke Ru. für diese Vorstellung.
Jean Ziegler ist wahrer Seelenadel.
Auch ein hervorragender Einstiegslink zum Empfehlen von PG

Anonym hat gesagt…

Hi Huber Sepp
für wahr ein guter Artikel von Rumpel. Ich möchte dich nun an dein
"Sponsoring für Rumpel" erinnern, und die Idee "Auswandern nach Afrika". war hoffentlich ein richtig guter Einfall.
Ich hoffe, das Du ihn nun in einem anderen Licht siehst.
Overkill, ich hoffe, das Du das gestern mit den "Selbstdarstellern" nicht auf dich bezogen hast! Auf deine Kommentare würde ich nicht verzichten wollen
gruß gradischnik

Anonym hat gesagt…

moin..

nochmals meine frage an rumpel..
koennten wir ins geschaeft kommen, indem du so eine "auswander" - seite in deinem blog verlinkst..??

vieleicht koennte man dies auch mit einer "russland-auswander-seite" verknuepfen..
russland sehe ich naemlich auch noch als alternative, da die mentalitaet dort, der deutschen naeher ist als z.b. suedamerika oder africa..

vieleicht sollte man das aber eher hier besprechen..

hubersepp2008@yahoo.com

zum thema..

ich kann mir nicht helfen, aber dass mit diesen millionen von hunger-toten halte ich fuer reine propaganda..

ich war ja nun schon an vielen orten dieser welt.. auch weit abseits der touristen-pfade.. aber ehrlich.. ich habe noch NIE jemanden an hunger sterben sehen, oder brach danieder liegend because of no food..
selbst hier in ostafrica.. und ich war schon im groessten slum von africa - kibera in nairobi.. da stirbt keiner an hunger..!!!

mir sagte mal ein gouverment-mitglied..
"wichtig ist, dass die menschen immer soviel haben, dass sie nicht hungern muessen.. denn sollten sie so arm sein, dass sie sich nicht mal mehr was zu fressen leisten koennen.. dann wird der hungernde mob zum loewen und somit unberechenbar und gefaehrlich.. aber bis zu diesem punkt.. dass jeder immer noch ne schuessel reis am tag hat.. bis zu diesem punkt kann man sie ausbeuten.."

naja.. laesst tief blicken.. bestaetigt aber genau die verhaeltnisse in africa..

und lieber rumpelstilz.. du warst lange in africa.. hast du jemals jemanden sterben sehen an hunger.. oder gesehen, wie sie jemanden beerdigen und als du fragtest, sagte man dir, der ist an hunger gestorben..?? und sollten das wirklich aber millionen sein, dann muesste man dem hier wohl jeden tag begegnen..??

ist es nicht eher eine propaganda-luege, um der western-world immer mehr geld in form von spenden aus der tasche zu ziehen.. spenden, die zu 90% in private taschen fliessen..??

im grunde lebt der ganze afrikanische kontinent von spendengeldern, die man durch luegen den weissen aus der tasche zaubert.. und so muessen luegen wie aids und hunger und kein wasser immer wieder her halten, bzw. bis zum erbrechen aufrecht erhalten werden..
dies ist ein gigantisches business.. africanische regierungsfamilien sind so reich, davon traeumen die aldi-brueder nur...
300 mio. euro dieses jahr nur von der EU fuer africanische "aids-hilfe"..
mio. ueber mio. .. da gehts letztendlich um millarden..

ich hatte schonmal gesagt.. lieber selber mal vor ort recherchieren.. wo z.b. die menschen vor hunger sterben wie die fliegen.. oder wo genau 80% angeblich mit aids infiziert sind..
nicht immer alles nur nachplappern und kuenstlich empoert im sessel sitzen..


huber sepp



.

Anonym hat gesagt…

Lieber Rumpelstilz,
dies Buch sollte wohl jeder lesen , dem an Wahrheit etwas liegt. Es weckt den Wunsch dieser Niedertracht ein Ende zu setzen.
Ich freue mich das Du die Kosten für das Abonnement sehr niedrig hälst, das möglichst viele deine Artikel lesen können.
Denn bei Hartz4 muß man sich schon überlegen ob Abo oder Essen.Aber ebenso mußt auch du von etwas leben, dies muß wohl jeder einsehen und ist völlig legitim.

Einen schönen Tag allerseits
Gruß Jaqlin

holger hat gesagt…

@ huber sepp

ich kann dir voll zustimmen. was mich ebenfalls nachdenklich stimmt. a)bertelsmannverlag

b) bevor der hungertod eintritt, verdurstet der mensch.

c) wo wasser aber ist, können auch lebensmittel angebaut werden.

d) skandal unicef etc.

e) libyen verfügt seit jahren (dank westlicher waffen forschung in der wüste) über die mittel, die wüste zu begrünen. auch im kleinen styl. ebenso ägypten. die könnten zum beispiel äthopien eritrea etc. hilfe zur selbsthilfe geben.

f) der deutsche spendet für alles und jeden, nur für sich selbst hat er nichts anderes als verachtung übrig.

g) die sogenannten ABC promis und politiker rufen zu spenden auf. (rednoise etc.) für "gute" zwecke.
nehmen wir nur die 10 "offiziel" reichsten dieser erde, und davon nur 10% des geldes. das ganze spendenvolumen europas würde blas vor neid.

h) über gtz und ded brauchen wir gar nicht mehr zu reden.

i) helfen ja, aber nur der selbsthilfe wegen.

Anonym hat gesagt…

Hallo Rumpelstilz,

Was spricht eigentlich dagegen, die Finanzierung Deines Blogs über Werbung vorzunehmen?

Ich könnte mir vorstellen, dass die Mehrzahl der Leute, die bereit sind zu glauben, dass finstere Mächte die Atmosphäre mit Chemtrails überziehen und Erdbeben auslösen, gesteigerten Wert auf Anonymität legt.

Insofern wäre doch die Kombination von z.B. AdSense mit einem Hinweis auf TOR eine gute Möglichkeit.

Die überwiegende Mehrheit Deiner Leser mit dem Versuch Gebühren einzutreiben zu vergraulen, erscheint mir wenig sachdienlich.

Hochachtungsvoll,

ein verabscheuungswürdiger Schwarzleser

Anonym hat gesagt…

Herr Schwarzleser! (nicht Herr Kollege)
Schreiben Sie doch mal an die Öffentlich -Rechtlichen

++++++++++Die überwiegende Mehrheit Ihrer Hörer und Zuschauer mit dem Versuch Gebühren einzutreiben zu vergraulen, erscheint mir wenig sachdienlich++++++++++++
Auf den Tip mit der Werbung brauchst du sie nicht aufmerksam zu machen, das können die gut. Wie ich aus deinem Text entnehme bist du ja der Verblödungsindustie voll auf den Leim gegangen.
Antworten brauchst du nicht, hast dich vorhin schon blamiert.

Anonym hat gesagt…

Zum Thema Spenden:

Ich selbst betreibe auch eine Nachrichtenseite und ein Forum. Im Forum wird gut gespendet, das Forum finanziert sich durch SPenden selbst. Die Nachrichtenseite lebt mit vom Forum.

Allerdings ist es so, daß eine aggrssive "Bitte" um Spenden eher das Gegenteil bewirkt, weil es eben zu aggressiv ist!

Warum bindest du nicht google.Ads ein? Und nun komm nicht mit irgendwelchen Antiwerbeverschwurbelungen! Jeder der hier liest kann auch über die google.ads hinwegsehen, ausserdem sind manchmal interessante Verweise darunter. Es ist nicht viel, aber 50 Dollar im Jahr sind bei sehr sparsamer Verwendung dieser Dinger immer drin. Manche gut besuchte Seiten leben ausschließlich von google-ads.

Abo wird die Leserzahlen auf gut 10-20 sinken lassen. Das wirst du leider erleben Rumpelstilz. Idealismus setzt eben auch persönliches finanzielles Engagement foraus, -leider!

Übrigens brauchst du für diesen kleinen Blog keinen Server. Sieh mal zu:

www.dreamhost.com

Dort hosten wir. USA, frei und unzensiert.

Wer will, kann ja bei uns mal vorbeischauen:

http://www.forumgermanicum.net/forum

Anonym hat gesagt…

Hm.., leider keine Editfunktion..., bitte die RS-Fehler zu entschuldigen, es sind nur "Schnellschreibfehler" einer Tastatur mit Macken... :)

frank aus berlin hat gesagt…

Ich darf bitte ergänzend zum Buch
von Jean Ziegler noch auf ein anderes
Buch verweisen,das Ihr als Hörbuch
in Form eines höchst-interessanten
Vortrages geliefert bekommt,sozusagen
als zusätzliche Argumentationshilfe.

Dazu geht bitte auf

"www.unglaublichkeiten.com"

dann scrollt Ihr bitte gant runter,
bis Ihr auf"tonträger,Bücher" kommt
dann geht Ihr auf "Hörbücher"
In Klammern steht dort 30 St.

Das klickt Ihr widerum an und
scrollt ein wenig runter,bis Ihr
bei RICHARD MEHLISCH "GLOBALISIE-
RUNG" angelangt seid.
Das meine ich.
Dann wie gehabt,rechte Maustaste,auf "speichern unter" gehn und schon habt Ihrs.

Anonym hat gesagt…

muss mich da dem vorredner anschliessen rumpel..
der schuss mit einem abo geht auch m.E. nach hinten los..
dazu gibt es im net zuviele aehnlich gelagerte seiten.. will hier gar keine beim namen nennen..
jeder der hier liest hat mindestens 10 davon in seinen bookmarks.. und wenn du ploetzlich kohle willst fuers lesen.. na dann besucht dich halt keiner mehr.. so einfach ist das.. da muesstest schon ganz besondere, brisante insider-informationen haben.. :-o

hey fraenkiboy aus berlin..

die unglaublichkeiten.com seiten scheinen es dir ja angetan zu haben..
da sag ich nur.. vorsicht..!!
diese net-praesenz passt hervoragend unter die rubrik.. nepper, schlepper, bauernfaenger ;-)


huber sepp


.

freethinker hat gesagt…

Hier kann man Jean Ziegler erleben:
http://vs1.uni-rostock.de/andere/nikolai/G8_Alternativ_Di.wmv

holger hat gesagt…

was mich aufregt, ist die ignoranz derer , die sich schreiberlinge nennen. mit dem sogenannte "copyright" "vervielfältigungsrecht".

rumpel bekommt von mir eine gewisse summe, sobald ich selber diese auf dem konto habe. da kann er löschen von mir was er will.

mich interessiert es auch nicht, ob er in kyrillisch irgendetwas in diesen blog setzt, was keine wanze hinter den ofen hervorlockt.

2.000 Leser? oder 2.000 Klicks?

natürlich wird in carbon auch nano carbon sein.

genauso gut wie die feinstaub diskussion.

ich habe selber in der chemie branche gelernt, und war dem zeugs ausgesetzt. natürlich habe ich einen an die waffel bekommen. deswegen auch der ganze bullshit den ich schreibe.

wenn ich deine vita lese, und du heute spenden einsammeln musst, lieber rumpel, dann frage ich mich, hast du jemanden auf den schlips getreten, dass dich keiner finanziell unterstützt?

die buchvorstellung ist gut, bekommst du wenigstens eine FEE (VIEH) dafür?

wenn einer sein einkommen oder überlebenshilfe aus so einem info portal ziehen will, dann gibt es auch andere wege.

habe letztes jahr leider ca. 60.000 Euronen an die falschen verschenkt.

und bin gerade wieder mal im aufbau einer infrastruktur die anfängt zu laufen.

sonst gäb es dein blatt auch zum lesen.

aber rummäkeln an einem notebook, du weist, was ich meine.und herrumheulen, geht mir auf den sender.

such dir alternative einnahmequellen, und dann mach dein hobby zum beruf. aber mach dich frei von spenden.

frank aus berlin hat gesagt…

Mag ja sein,Gradischnik,ich denke
das die Meisten doch klar unterscheiden können,was sie lesen.

P.S.Lieber Rumpel,bitte vergiß nicht den (russischen)Link bezüglich Ufos.Danke.

Anonym hat gesagt…

frank aus Berlin
hast du was verwechselt?
gruß gradischnik

holger hat gesagt…

ja frank aus berlin, was hast du da verwechselt, so kurz aus dem handgelenk?

Anonym hat gesagt…

Frank hallo, hat deine Datenbank dich im Stich gelassen?
gradischnik

redlope hat gesagt…

...das Buch ist bei BERTELSMANN erschienen?????

frank immer noch aus Berlin hat gesagt…

Holger,Gradischnik, was habe ich denn nun wieder ausgefressen.
Erbitte freundlichst um Aufklärung.

holger hat gesagt…

naja, kann mich auch irren.

'''''''''''''''''''''''''

Die neuen Herrscher der Welt und ihre globalen Widersacher
Von Jean Ziegler, Holger Fliessbach
Übersetzt von Holger Fliessbach
Mitwirkende Personen Holger Fliessbach
Veröffentlicht von Bertelsmann, 2003
ISBN 3570006794, 9783570006795
352 Seiten

holger hat gesagt…

anmerkung

ich habe nichts mit dem holger zu tun. der da geschrieben steht.

Rumpelstilz hat gesagt…

.

@Schwarzleser und forumunicum
-------------------------------

warum nicht über adsense???

Weil adsense-google von ganz alleine die Seite auf mildtätige Spenden ohne x-Cent Weiterleitung umgestellt hat. die 90 $ die bei denen da noch liegen sind auch blockiert.

Und mit B L O G reicht es auch.

Und dummunicumm - 50 $ im Jahr sind immer drin. Gib mir Deine e-Mail und Du wirst künftig ausgesperrt.

Was Nachrichtenbeschaffung kostet, hast unicum wohl noch nicht gemerkt. Man kann nicht immer alles nur irgendwo kopieren.
2 (ZWEI !!!) Euro, die du am Abend in der Kneipe als Trinkgeld gibst, wenn du dich vollgesoffen hast - sind dir zuviel.

Auf Schwarzleser kann ich VERZICHTEN ! Euch waren wohl schon die Schreibhefte in der Schule zu teuer.

Weiterputzen!!!

Anonym hat gesagt…

Frank, dein Kommenta 17:42 ging an mich, warum nicht an sepp?
Irren ist menschlich sagte der Hahn und stieg von der Ente...
gruß gradischnik

frank aus berlin hat gesagt…

Jaja,ich weiß schon...
Also bei "Uglaublichkeiten.com"
dann links oben bei "Übersicht" rein
und dann nach unten auf,...moment...
ach jetzt hab`ich`s äh,
"Bücher,Filme,Tonträger" gehn und
dann unter Neuschwabenlandarchiv
bitte genauestens äugen.
Dann widerum runterscrollen,und
bus,schon habt Ihrs!
Oder schon ...wieder... nich...?

Heißt jedenfalls Richard Mehlisch
der gute Mann und so,wie sein Buch heißt,welches ich vor knapp einem
Jahr verschlungen hatte,heißt auch die Hör-CD!
Das Buch von ihm erschien im
"Hohenrain-Verlag",aber fragt mich jetzt bidde nich nach der telefonetischen Numma...steht aber
im Buch...eh,ja...

Jetzt aber Humorfrei,es ist wirklich sehr lesens/und auch hörenswert,was der gute Mann über einen gewissen Thomas Barnett so
zu erzählen weis.
(Auch für Dich,lieber Rumpel sehr
gut für Deine weitere Recherche)

Ich würde Euch noch viel mehr Bücher in PDF-Datei empfehlen - das
Einzige,was Ihr bräuchtet,wäre ein
guter Bekannter,der Euch die
"E-mule",oder "E-donkey" auf den PC
installiert!
Joiii! dann gebe ich Euch aber Bücher zum runterladen,da träumt
der Füh... äh, darf ich ja nich sagen.. äh,ja... da träumt unsere Frau Kandesbunzlerin davon,ja WÜRKLICH!

Ach,übrigens...
Warum hat Angie Merkel ne Hirnwindung mehr im Kopp als ein
Pferd? Na?
Richtig! Damit se nich ausm Eimer Wasser säuft.
So!Und warum kriegt Hennoch Kohn,äh
Helmut Kohl kein Aids???
Richtig! Auch der Virus hat seinen Stolz!

So! Und wem gehört das fliegende Gebiss???

Richtig! Ursprünglich zu Wolfgang Schäuble, n a c h d e m er unter
seinen Rollstuhl einen Turbormotor
einbauen ließ..

Tja,da mag manch einer sagen,dass wäre fies - ich bitte Euch...
Was bitte ist denn seine "politik"
gegen uns?

Rumpelstilz hat gesagt…

Hi Huber Sepp,

stimmt absolut. In Westafrika wird Essen weggeworfen ... in Mengen, die sich in Europa niemand vorstellen kann.

Es wird grundsätzlich ZUVIEL gekocht, damit genügend Essen da ist, falls Besuch kommt.

Und was in den Schwarzen-Restaurants an gegrillten Hähnchen und an gegrillten Fischen verzehrt wird, kann sich in Europa niemand vorstellen.

Nur in N.E. hätte ich nicht in so einem Eingeborenen-Restaurant essen wollen, denn dort hatte man Fleisch serviert, das beim Kochen geschäumt hatte ...
Menschenfleisch!

Wenn jemand hungert (nicht verhungert - aber hungert, dann vielleicht in der nördlichen Sahelzone - aber ganz bestimmt NICHT im tropischen Afrika, wo es Nahrung im Überfluß gibt.

Und die naive Oma in Deutschland überfällt das GUTE Gewissen, wenn sie 'nen Fünfziger oder ein paar Hunderter an Brot für die Welt spendet - und die Kath.-Kirchenräuber freuen sich über den Eingang an Verwaltungskosten und der Dorf-Chef in Afrika freut sich über den Sack Reis für die "Verhungernden", den er auf dem Markt verkaufen kann.

Und ich Don Quichotte versuche die Welt aufzuklären.

Anonym hat gesagt…

Hallo Herr Rumpelstilz,
bei der Lektüre der heutigen Kommentare, insbesondere in Sachen "Spendenaufruf" hätte ich kotzen können!(Leider hatte ich noch nichts gegessen). Was sind 2Euro im Monat? Zwei Flaschen Bier, zehn Zigaretten? Im Monat? Selbst für einen "Hartz 4"? Wieso überhaupt Hartz 4?. Keine Eigenverantwortung?
Keine "Eier in der Hose"?(Sorry,ein weibliches Pendant fällt mir nicht ein, vielleicht:keine Brust im BH? Was sind die vielen? Weicheier und "Ohnhirne" für Kommentatoren? Was sind das für "Schmarotzer". Hat jemand von denen die "Recherche " der "Mainstreammedien" überprüft?(die schreiben eh nur ab,was die Nachrichtenagentur vorgibt),ich weiß,wovon ich rede. Selbstverständlich sind alle,auch Ihre Berichte und Interpretationen auch irgendwie subjektiv.
Ansonsten wären Sie kein Mensch. Aber es ist für mich "die andere Seite" und das ist völlig "okay" so. Jeder muss sich seine eigene Meinung bilden! Ich werde Sie im Rahmen meiner Möglichkeiten und solange es noch geht unterstützen.
Gruъ aus Deutschland
P.S.Ich wünschte,ich hätte Ihr Durchhaltevermögen und Ihre Geduld.

holger hat gesagt…

na anonym, 21:16
der seismograph aller magenbeschwerden, vacuum im hirn oder zwischen den ohren, wie viele andere auch oder?

es zieht nicht mehr, andere zu diskriminieren, merkst du vielleicht auch irgendwann.

Anonym hat gesagt…

Einen Spiegel für den großkotzigen Herrn Holger
+++++++++++++habe letztes jahr leider ca. 60.000 Euronen an die falschen verschenkt.
und bin gerade wieder mal im aufbau einer infrastruktur die anfängt zu laufen+++++++++++++
Junge, geh zum Psychologen und laß dein Syndrom behandeln.
Es ist ja zum piepen, wenn es nur um 12 Jahreseuro für eine gute Sache geht.
Rumpel, sorry, aber das ist zuviel.
Der Teilnehmer von 21:16h hat meine Hochachtung und Her Rumpelstilz meine Spende.

holger hat gesagt…

@ anonym 21:47

na kleiner, glaubste wieder nicht ne? bist zu unverständnissvoll dazu oder? übersende mal rumpel meine buchhaltung. und werde mich mit ihm treffen. dann will ich von ihm aber deine ip adresse haben.

holger hat gesagt…

und weiter, 12 Euronen pro jahr

von jedem leser.? anzahl: 2000? könnt ich mich tot lachen. da reicht mein betriebswirt gerade mal zu aus.

um zu entdecken, das der kerl noch was drauf legt.

lach ich mich schlapp.

2000 Leser? jeder 12 Euronen? wunsch gedanken.


hier schreiben höchstens fünf.

incl. anonym

2000 ? dummheit esellei

beständiges vacuum im kopf

holger hat gesagt…

das nächste:

in welcher branche war herr rumpel tätig?

hä?

genau da, wo die große kohle über den tisch geht.

nichts mehr übrig?

ich habe genug offers geschrieben da ging es über millionen werte. LOI FCO LC RLC etc. wer das nicht versteht soll seine schnauze halten. mehr nicht.

Anonym hat gesagt…

sorry, aber so kann ich das nicht stehen lassen, dass in afrika niemand hunger leidet. das ist schlichtweg nicht wahr! da würd sich auch jean ziegler enervieren!

bin in südafrika aufgewachsen, in soweto sterben täglich kinder, heute ists nicht besser als vor 20 jahren eher schlimmer.
dasselbe gesichtet bei längeren aufenthalten in ghana und senegal. die japaner (und auch die EU!) haben denen sämtliche fischrechte gekappt, fischen dort alles aus, die ganze lebensgrundlage ist weg.

ich trau diesen hilfswerken auch nicht über den weg, aber das thema damit abzutun dass das nur herbeigeredet hast ist nicht nur zynisch, sondern total daneben!